Sonntag, 23. Juni 2013

Es geht los: STAdtradeln 2013

Peter und Uwe starten die STAdtradel Aktion 2013
Peter, Korbinian und Uwe in Aktion, Angelika liegt mit Sommergrippe im Bett

Endlich ist es soweit; das Wetter scheint sich stabil zu halten, die Radl werden aktiviert, die guten Vorsätze noch einmal in Erinnerung gerufen. Zeit für das STAdtradeln.

Wir erinnern uns. Im Vorjahr haben 254 aktive Radler im 3-wöchigen Aktionszeitraum im Juli in 15 Teams insgesamt über 28.000 umweltfreundliche Kilometer erradelt und damit umgerechnet über 4 Tonnen CO2 vermieden. Gewinner war das Team der Oskar-Maria-Graf Grundschule mit begeisterten 78 Teilnehmern und 6.153 Kilometern. Berichte zum STAdtradeln 2012 finden sich hier.

Weil es so viel Spaß gemacht hat, haben sich auch dieses Jahr wieder Peter, Uwe und Angelika bereit erklärt, das STAdtradeln für die Gemeinde Berg zu koordinieren.

Die 14 Gemeinden des Landkreises werden gleichzeitig radeln und es gibt neben den Gemeinde-Wertungen erstmalig auch Landkreis-Wertungen. Der Radlzeitraum ist vom

Sonntag, 30. Juni bis Samstag, 20. Juli 2013

Machen Sie also mit und radeln Sie für die Umwelt, für die Gesundheit, für die Gemeinde, für die Familie und für das Vergnügen. Mitmachen kann jeder, der entweder in der Gemeinde lebt, arbeitet oder zur Schule geht. Registrieren Sie sich bitte auf der neugestalteten Web-Seite des STAdtradelns, wählen Sie ein Team aus oder gründen Sie ein neues Team. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Für Fragen und Anregungen stehen Peter, Uwe und Angelika gern zur Verfügung, Kontaktdaten befinden sich hier.

Danke im Voraus

STAdtradeln Logo

Samstag, 22. Juni 2013

Hereinwehende Neuigkeiten: Bürgermeister kritisiert Ministerpräsidenten

Normalerweise passt zwischen die CSU und die EUW kaum ein Blatt Papier. Jetzt ist es ein zweiseitiges geworden: In einem offenen Brief hat sich der Berger BGM Rupert Monn, Windkraftkämpfer der ersten Stunde (zumindest seit Seehofer den Ausstieg aus der Atomenergie befahl), zwei Seiten lang über Äußerungen des Ministerpräsidenten gewundert: "mit Befremden und Unverständnis" habe man im Rathaus Berg öffentliche Äußerungen von Herrn Seehofer zur Kenntnis genommen.

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David Monn schreibt an Horst Goliath

Es geht ans Eingemachte: Dem Ministerpräsidenten, der Anfang der Woche versprochen hatte, "auch den Bürgern Gehör zu schenken, die mit einer Umzingelung durch solche Anlagen ein Problem haben", hält BGM Monn entgegen: "Das Fähnlein in den Wind zu halten, ist gerade bei Parteien aller Couleur eine mittlerweile leider allzu häufig anzutreffende Haltung. Bei so wichtigen Themen wie dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Gewährleisten der Energiewende müssen die Kommunen aber den Rückhalt der Staatsregierung erfahren." Von eben dieser CSU-Regierung sieht sich der CSU-nahe Monn hingegen enttäuscht und in den Rücken gefallen: "Stattdessen redet man aber den Anhängern des St.-Florian-Prinzipes das Wort und opfert diese bedeutsamen Themen auf dem Altar des Wahlkampfes und der Wahlversprechen."

Dann geht BM Monn auf das vom Ministerpräsidenten in die Diskussion gebrachte Maß eines Mindestabstands der 10-fachen Anlagenhöhe von Wohnbebauung ein, die das Berger Projekt verbieten würde, das nur einen 5-6-fachen Abstand zur Wohnbebauung einhält: Monn hält diesen Vorschlag der Regierung für achlicht "nicht nachvollziehbar" und mutmaßt, das ein solches Gesetz sowieso "von den Gerichten gekippt" würde. Im Landkreis Starnberg wäre dann - so Monn weiter - kein Windrad mehr sinnvoll realisierbar. Höhepunkt des Schreibens: Monn setzt dem Ministerpräsidenten für die Beantwortung seiner Fragen einen Termin "noch vor der Sommerpause".

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Öffentlicher Schlagabtausch: Bringt Horst Seehofer die Berger Windkrafträder zu Fall?

Den gesamten "Offenen Brief" des Bürgermeisters, über den die Gemeinderatsmitglieder nicht informiert waren, können Sie hier lesen: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=2368,1

Nachtrag: Der "aviator" hat darauf hingewesen, dass die vom Ministerpräsidenten vorgeschlagene Mindestdistanz von WKAs zur Wohnbebauung in England schon längst Gesetz ist. Dort heißt es:

"If the height of the wind turbine generator is—
(a) greater than 25m, but does not exceed 50m, the minimum distance
requirement is 1000m;
(b) greater than 50m, but does not exceed 100m, the minimum distance
requirement is 1500m; 20
(c) greater than 100m, but does not exceed 150m, the minimum distance requirement is 2000m;
(d) greater than 150m, the minimum distance requirement is 3000m.
"
(Link? ... siehe unten den Kommentar)

Die Berger Turbinen würden unter (c) fallen.

Farchner Sonnwendfeier verschoben

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Unser Lieblingsfest im Dorf, die Farchner Sonnwendfeier, (vgl. unser Video rechts am Rand) wurde aus naheliegenden Gründen auf nächste Woche verschoben. Die Burschenschaft vermeldet: "Gefeiert wird jetzt nächsten Samstag (den 29.06) ab 18 Uhr. Der Erdbeerlimes wartet". Gefeiert wird dieses Jahr wieder links "am Bach", nicht rechts unter der Linde. Leider findet die feurige Feier dann parallel zu der gleichlautenden Kempfenhauser Festivität statt (und dabei hatte man sich zwischen den Ortsteilen so vernünftig über die beiden Termine verständigt).

Freitag, 21. Juni 2013

Ich spende auch für Tiere

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Die Berger Schauspielerin Katerina Jacob hat ausgepackt. Und möchte einsacken - sie veranstaltet an diesem Wochenende einen Wohltätigkeitsbasar für die Tiere (Rinder, Schweine, Pferde) aus den Landkreisen Deggendorf, Passau, Magdeburg ... viele landwirtschaftlichen Betriebe hatten unter dem Hochwasser zu leiden.
Katerina gibt Requisiten, Abendkleidung, Alltagskleidung und Tracht dran - ihr Mitstreiter, der Münchner Designer Kay Rainer steuert Teile aus seiner Kollektion bei.
Bazar: FR, 15-19:00 Uhr,
SA, 14-17:00 Uhr,
SO, 14-18:00 Uhr
jeweils im Müller's auf der Lüften.

Sammeln für Syrien

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Ur-QUH Philipp mit Fernsehmoderator Steven Gätjen

Unser Ur-QUH-Mitglied Philipp Pröttel arbeitet heute in der Fernsehbranche und hat mit Bambis und Oscars zu tun. Ursprünglich aber studierte er Archäologie und promovierte auch in diesem Fach.

Auch wenn er nicht mehr in diesem Beruf tätig ist, hat er doch eine besondere Beziehung zu Syrien. In den Achtzigerjahren war er mehrfach bei Ausgrabungen in Syrien dabei.

christian_springer-portrait5 Nun erreichte uns ein Aufruf von Philipp, sich bei der Hilfsaktion seines Freundes Christian Springer - aka "Fonsi" - zu beteiligen. "Fonsi" startet mit seinem Verein "Orienthilfe e.V." einen Hilfskonvoi für die syrische Zivilbevölkerung - mit fünf Müllfahrzeugen und einem Krankenwagen.
Alles Nähere zum Konvoi und zum Spendenaufruf finden Sie hier auf der Homepage der Orienthelfer
(Foto: Günter Schmied)














Und hier ist Philipps Bitte im Wortlaut:

Einige von Euch wissen ja, dass ich in meiner Zeit als angehender Archäologe Mitte der 80er Jahre mehrere Kampagnen in Syrien bei Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Institutes verbracht habe.

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Früher Morgen in Resafa / Sergiopoli: Bei den Ausgrabungen des DAI wurden nicht nur prachtvolle Kirchen und Moscheen freigelegt, sondern auch ein einmaliger Kirchenschatz gefunden

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Gastfreundschaft in der Wüste: Scheik Abu Achmed lädt das Grabungsteam zum Abendessen

Dabei sind mir das Land, seine Kultur und seine Menschen ans Herz gewachsen. Diese Menschen bedürfen jetzt ganz dringend unserer Hilfe!

Am Sonntag startet eine neue Hilfsaktion, die von meinem Kollegen und Freund Christian Springer alias "Fonsi" initiiert wird.
Dabei werden Müllfahrzeuge für die Abfallbeseitigung in Aleppo gemeinsam mit Sachspenden für ein Flüchtlingslager nach Syrien überführt.
Gebraucht werden Kleidung und Schuhe für Kinder, aber auch für Erwachsene, sowie medizinisches Gerät wie Krücken, Rollstühle, Blutdruckmesser etc.
Wenn Bürger unserer Gemeinde zu diesen Spenden einen Beitrag leisten möchte, wäre das hochwillkommen. Ich würde diese gerne am Samstag den 22. Juni zwischen 10 und 12 Uhr in Empfang nehmen und diese am Sonntag nach München bringen, von wo diese dann mit dem Konvoi auf die lange Reise geschickt werden.
Die Adresse lautet: Ute & Philipp Pröttel, Wittelsbacherstr. 7, 82335 Berg. Die Kleiderspenden sollten bitte in reißfesten Müllsäcken verpackt werden.
Für Rückfragen stehe ich gerne unter 0171-8137463 zur Verfügung.

Herzliche Grüße und vielen Dank schon jetzt für Eure Unterstützung
Euer Philipp

Donnerstag, 20. Juni 2013

Der vielleicht beste, produktivste, netteste ...

Achtung, es folgt ein Lob: Der Münchner Autor Friedrich "Fritz" Ani ist mit Sicherheit der produktivste, unserer Meinung nach auch der netteste und nach Meinung des QUH-Vorsitzenden und Krimi-Rezensenten auch einer der besten deutschen Kriminalautoren. Er ist legendärer Drehbuchschreiber für Dominik Graf und unbestrittener Erfinder des Wortes "bierig". Heute Abend kommt er auf Einladung des Kulturvereins ins "Schöner Lesen".

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Der produktivste, netteste und vielleicht beste deutsche Kriminalautor

Friedrich Ani ist befreundet und singt gerne mit unserem Blues-Liebling Schorsch Hampel, was man hier, im Gespräch mit Denis Scheck, beobachten kann: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/339944_druckfrisch/7055468_denis-scheck-spricht-mit-friedrich-ani-ueber-

Ein Auszug aus einer Rezension von Fritzens Buch, das er heute vorstellen wird:
„Süden und das heimliche Leben“

Tabor Süden heißt Friedrich Anis bester Held. Früher arbeitete er in der Vermisstenstelle bei der Polizei, jetzt in ähnlicher Funktion in einer Detektei. Manchmal schläft er mit seiner Vorgesetzten. Seinen Vornamen nennt er mittlerweile nicht mehr. Auf die Frage, woher der komische Name „Süden“ kommt, antwortet er: „von den Eltern.“

Selten hat man die Atmosphäre mittags in einer bayerischen Kneipe, wenn die Augen der Stammgäste schon glasig und die Sprüche schlichter werden, besser und authentischer beschrieben gesehen als hier in der Eingangsszene von „Süden und das heimliche Leben“.
Ilka, die Kellnerin der Münchner Kneipe, ist verschwunden, ihre Stammgäste haben gesammelt und wollen Südens Detektei beauftragen, sie zu suchen. Auch Süden kann sich dem Sog des Bieres nicht entziehen, er ist - wie es Ani gerne nennt - schließlich ziemlich „bebiert“. Er nimmt 1000 Euro entgegen und den Fall an ...

Für die Süden-Taschenbücher von Friedrich Ani gilt: Hinter dem trashigen Äußeren verbirgt sich kein Schund, sondern sensible Krimi-Literatur, die ohne jeden Massenmörder, fast ohne Gewalt und Leichen, ohne weltumspannende Verschwörungen oder sensationelle Enthüllungen auskommt.

Es gibt sicherlich raffiniertere Schriftsteller als Friedrich Ani. Es gibt kompliziertere Fälle, brutalere Mörder und originellere Kommissare. Friedrich Ani hat sich in den letzten Jahren etwas anderes erschrieben: Seinen Worten, seinen Sätzen, seinen Geschichten haftet mittlerweile eine derart erhabene Selbstverständlichkeit an, dass es schwer fällt, hier nicht an die ganz großen Klassiker wie Simenon zu denken. Letztes Jahr erst wurde sein großer Roman „Süden“ zu Recht mit dem „Deutschen Krimi Preis“ geehrt.

Heute Abend um 20 Uhr in der Buchhandlung "Schöner lesen", Grafstr. 26 in Berg.

Multiple Blackouts - Stromausfall in Berg

Zwischen halb 12 und Mitternacht kam es gestern in Berg und Münsing zu multiplen Stromausfällen. 4-5 Mal ging das Licht total aus (aber nicht lange genug, um die Geburtenraten in 9 Monaten hinaufschnellen zu lassen).

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Berg gestern um 23.34 (und dann noch öfters)

Nachfragen bei Polizei und Energieversorgern brachten in der Nacht nur dunkles Achselzucken ein: Ja, man wisse von den Stromausfällen, aber nicht den Grund. Wohlan: viel Spaß beim Neuprogrammieren der elektrischen Gerätschaften.

Dienstag, 18. Juni 2013

In der Hitze der Nacht - Neues aus dem Gemeinderat

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Was war da los? Mit den Insignien der Macht geschmückt eröffnete Bürgermeister Monn am bisher heißesten Tag des Jahres die heutige Gemeinderatssitzung. Was war da los? Hatte ihn ein Hitzschlag ereilt?

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Ein genauerer Blick auf die Pappkrone - Berger King (sic!) - ließ selbiges vermuten. Doch weit gefehlt.

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Die Sitzung begann mit einem begeisterten Bericht über den Besuch aus der Partnergemeinde Phalsbourg. Es ist üblich, dass sich die Bürgermeister beim Besuch der Jumelagegemeinde ein Gastgeschenk mitbringen. Das kann mal ein Huhn sein, etwas zu essen, ein Bäumchen - oder eine Schärpe, ein Kochlöffel - und dazu eine Pappkrone, die der Phalsbourger Bürgermeister Dany Kocher diesmal während der Fahrt nach Berg auf der Autobahn erworben und orthographisch angepasst hatte. Beim Empfang der Gäste am Freitag wurden die Insignien übergeben - und gleich wurden darauf Wetten abgeschlossen: Traut es sich Rupert Monn, in diesem mon(n)archistischen Aufzug die Sitzung zu eröffnen?

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Wettkandidaten Brunnhuber, Monn, Piller im Trauzimmer

Die Wette galt: Falls er genügend Mut aufbrächte, würden Wulf Piller (Brotzeit) und Karl Brunnhuber (Bier) den Gemeinderat nach der Sitzung bewirten müssen, falls nicht, müsse Rupert Monn in die Tasche greifen.

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Er traute sich. Aber dem Gemeinderat war das letztlich egal - man freute sich über die kulinarische Bereicherung.

Aber nun zur - extrem kurzen - Sitzung: Die Anfragen und Berichte dauerten beinahe länger als die zu abzustimmenden Tagesordnungspunkte.

Die Anfragen:
Anke Sokolowski bedankte sich beim Organisationsteam des 3. Berger Skate-Contests, insbesondere bei Jörn Kachelriess, und regte gleich eine Wiederholung für nächstes Jahr an. Ja eh!

Toni Galloth bemängelte Schlaglöcher am Jägerberg. Der Bauhof komme kaum nach, hieß es.

Dieselbe Antwort erhielt Elke Link auf die Frage nach der Asphaltierung vor dem Dampfersteg - diese könne im Rahmen einer Ausschreibung für Straßenreparaturen im nächsten Jahr mitgemacht werden.

Karl Brunnhuber merkte an, dass das Ortsschild Leoni schon wieder weg sei. BGM Monn wies darauf hin, dass es "immer wieder geklaut" werde. 2. BGM Brunnhuber schlug daraufhin vor, gleich mehrere herzustellen und zum Verkauf anzubieten.

TOP 3: Der Gasthof "Die Post" wollte gerne standesamtliche Trauungen in den eigenen Räumlichkeiten durchführen lassen. Ausführlich begründet wurden die Argumente der Gemeinde dagegen. Die Trauungen im Rittersaal stellten schon einen erheblichen Mehraufwand dar. Der "Kleine Saal" im Rathaus kostete beinahe 200.00 €. "Ich wehre mich vehement dagegen, noch mehr Trauräume auszuweisen", so Monn. Die Begründung: Aufwand und Gleichbehandlung der Gastronomen in der Gemeinde. Der Antrag wurde abgelehnt.

Und zuletzt öffentlich TOP 4: Wer bei den Wahlen im September mithilft, wird natürlich entschädigt. Beschlossen wurde: 40 € erhält, wer bei der Einweisung, einen halben Tag im Wahllokal und bei der Auszählung mithilft. 30 € bekommt, wer die Einweisung schwänzt 15 € bekommt, wer nur auszählt. Eine Prämie von 15 € bekommt zusätzlich, wer bei beiden Wahlen dabei ist ...

Montag, 17. Juni 2013

Die Kleinsten ganz groß - Hockey meldet sich zu Wort

Nachrichten aus dem Sport - diesmal allerdings nicht vom Fußball, sondern von der Hockeyabteilung:

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Was für ein Spiel!!

Am gestrigen Freitag spielten die Kleinsten der MTV-Hockeyriege ihr Spiel gegen die Mannschaft vom SV Planegg Kreilling.
Hochmotiviert ging die Mannschaft von Trainern Angela Schuster und Sven Theissen an den Start und gewann diese doch sehr aufregende Partie klar mit 4:0.

Eine Glanzleistung zeigte dabei Phillip Spielmann mit 3 erzielten Toren; den vierten Treffer steuerte Mannschaftskapitän Frederik Theissen bei.
Nicklas Krautinger hätte beinahe noch das 5:0 erzielt, scheiterte aber mit seinem "Kracher" am Pfosten.

Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und wir sind mächtig stolz auf Euch!

Sonntag, 16. Juni 2013

Hauptsache tot! War Ludwig II. Pleitier, Geisteskranker oder Mörder?

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Er lebt! (heute, 16. Juni 2013, im Schloßpark)

Die Bundesrepublik ist - anders als etwa die Türkei - eine einigermaßen funktionierende Demokratie. Diesen Satz muss man sich in Berg jedes Jahr Mitte Juni in Erinnerung rufen, wenn die "Vereinigung Ludwig II. Deine Treuen" für einen mutmaßlichen Mörder in den Berger Schlosspark zur gespenstischen Gedenkmesse bittet.

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Verbotener Blick hinter die Kulissen ins Allerheiligste der Berger Votivkapelle, wo ein von den bayerischen Behörden für geisteskrank erklärter, ehemaliger totalitärer Machthaber kultisch verehrt wird

Wir erinnern uns: am 13. Juni vor 127 Jahren brachte ein von den Behörden für geisteskrank erklärter, ehemaliger absolut herrschender Machthaber mit geheimnisumwittertem Sexualleben wahrscheinlich seinen Arzt, den angesehenen Reform-Psychiater Dr. Gudden um, und ertrank dann unter ungeklärten Umständen im Starnberger See (die QUH gedenkt des Mordopfers Dr. Gudden hier: http://quh.twoday.net/stories/19472435/ ). Aber nicht des toten Arztes, der seine Pflicht tat, gedenken die Horden, die heute wieder in den Schlosspark einmarschierten, sondern des mutmaßlichen Täters: König Ludwig II., der zuvor den ganzen Freistaat mit seinen ungenehmigten Privatbauten an den Rand des Staatsbankrotts geführt hatte.

Sagen wir es so: Wenn diese Herren nicht Uniform und Stichwaffen, sondern Lederjacke und Irokesenschnitt tragen würden ...

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Abmarsch im Gleichschritt

... und man nicht eines spinnerten Kini, sondern eines alten bayerischen Anarchisten gedenken würde, würde die Veranstaltung vom Verfassungsschutz beobachtet, ... was man allerdings auch so in Erwägung ziehen sollte, denn nach allem, was heute im Schlosspark im Vorbeigehen an Gesprächsfetzen aufgeschnappt werden konnte, könnte es sich bei dem Aufmarsch in der Tat um eine verfassungsfeindliche, antidemokratische Demonstration handeln.

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Seltenes Portrait des Ex-Machthabers (Berger Privatsammlung /© QUH)

Der QUH-Blog ist auch ein Organ der Ludwig-Forschung. Siehe rechts an der Seite das Unterthema "Ludwig II". Alles über die piktorale Hagiographie des Königs findet sich beispielsweise hier: http://quh.twoday.net/stories/koenig-ludwig-die-erste-verfilmung/ . Einiges über seine letzte Tat und seine generelle Neigung hier: http://quh.twoday.net/stories/koenig-ludwig-als-moerder/ . Alles zum Thema, auch über Ludwigs Faszination an Horrorliteratur, hier: http://quh.twoday.net/topics/König+Ludwig+II/

Interessen: merkantil

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Mit fünf Euro war man dabei: Etwa zwanzig Stände wurden am Samstagvormittag vor dem Montessori-Kindergarten in der Alten Schule in Aufkirchen aufgebaut. Der Himmel blau, die Tische voll, die Weißwürste im Topf, die Interessen (nicht nur) merkantil, die Laune bestens - und am meisten freute sich Erzieherin Helga Sommer darüber, dass so viele Kinder - die übrigens keine Standgebühr zahlen mussten - mitgemacht und einen eigenen Stand aufgebaut hätten.

Bundespreisträger Julian Schad spielt beim Sommerkonzert in Percha

Ganz bescheiden kommt die Ankündigung für das Sommekonzert in Percha daher. Im letzten Satz wird noch das Doppelkonzert für Oboe und Violine von Bach angekündigt. Gespielt von Yukino Thompson und Julian Schad, Bundespreisträger bei "Jugend musiziert." Wie? Bundespreisträger? Auf Nachfrage bei Beate Schad bestätigt sie:

Julian Schad, 17-jähriger Spross der in Berg ansässigen Musikerfamilie Schad konnten beim diesjährigen Wettbewerb von "Jugend musiziert" den dritten Platz auf Bundesebene belegen. Tolle Leistung. Julian trat an in der Kategorie "Geige solo", Altergruppe 5 (16-17 Jahre) und spielte sich mit seinem 20-minütigen Programm im Feld von 74 jungen Musikern ganz nach vorne. Der frisch gekürte Bundespreisträger ist in Berg kein Unbekannter. Julian, mittlerweile Schüler der 11. Klasse begeisert regelmäßig mit seinen Soloauftritten auf den Schulkonzerten des Landschulheims Kempfenhausen und "trainierte" für das letztjährige Sommerkonzert die Mini-Virtuosen.

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Punktet bei Jugend musiziert: Julian Schad

Beim diesjährigen Sommerkonzert der Pfarrgemeinde St. Christopherus in Percha spielt er wie eingangs erwähnt zusammen mit Yukino Thompson, Mitglied der Staatsoper München das Doppelkonzert für Oboe und Violine von Bach. Außerdem auf dem Programm stehen Werke von Gluck, Rheinberger und Mozart, die mehr als 40 Mitwirkende zum Besten geben.

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Die Mini-Virtuosen werden unterrichtet von Beate Schad

Auf ihren Auftritt freuen sich besonders die Streicherschüler von Beate Schad, die zum überweigenden Teil aus der Gemeinde Berg stammen. Auch der Kirchenchor von St. Christopherus ist wieder mit von der Partie. Die muikalische Leitung übernimmt Nils Schad, Ensemblemitglied der Münchner Philharmoniker. Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening liest ausgewählte Texte.

Los geht es am Sonntag, um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 15. Juni 2013

Mensch der Woche

Vor acht Monaten berichteten wir hier über Birte Pröttel, die über ihre Erinnerungen als Flüchtlingskind ein e-Book veröffentlicht hat ( http://quh.twoday.net/stories/hau-ab-fluechtlingskind/ ). Heute ist die Oberbergerin Birte als "Mensch der Woche" in der SWR-Show "Menschen der Woche" bei Frank Elstner zu Gast und wird über ihre Flüchtlingszeit sprechen.

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Birte heute: froh an Frank

Der SWR teilt mit: "Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juli berichten Birte Pröttel und Umeswaran Arunagirinathan über ihr Schicksal als Flüchtlingskinder zweier sehr unterschiedlicher Epochen und Regionen - Birte Pröttel musste mit ihrer Familie während des Zweiten Weltkriegs aus Stettin fliehen; Umeswaran Arunagirinathan war 12 Jahre alt als er von einer Schlepperbande von Sri Lanka nach Deutschland gebracht wurde." - Sendedatum: heute 21.50 Uhr in SWR3.

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Birte damals: frank und kniefrei

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