Samstag, 7. Juli 2012

40 Jahre Schülertagesstätte Aufkirchen

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Gundi Köckert, wie sie leibt und lebt - heute mit Blasmusik

Im September 1972 schrieb Bernhard Christ, der damalige Erste Bürgermeister von Bachhausen, einen Elternbrief, in dem er die Eröffnung der Schülertagesstätte Aufkirchen im alten Schulhaus ankündigte.

Weshalb der Bürgermeister von Bachhausen? "Damals gab es einen Schulverband der damals noch eigenständigen Gemeinden Höhenrain, Bachhausen und Berg", erzählt der mittlerweile 90-jährige Herr Christ. "Die Gemeinde Berg war damals nicht interessiert an der Einrichtung eines Horts, und so haben wir uns bereiterklärt, den mit dieser Einrichtung verbundenen organisatorischen Aufwand auf uns zu nehmen. Wir haben das bis zur Gemeindegebietsreform durchgezogen, dann ging die Schülertagesstätte endgültig in die Hände der Großgemeinde Berg über."

Gundi Köckert, seit 39 Jahren dabei, erinnert sich wehmütig an die erste Leiterin Frau Bothe. Bei ihr fing sie als Praktikantin an, nach zehn Jahren übernahm sie selbst die Leitung. "Außer Frau Bothe waren bei der Gründung noch das Ehepaar Schneider, Frau Dr. Wagner, Frau Vulpius und Frau Habdank involviert." Die Kinder beschäftigten sich damals mit Sport, Musik- und Englischunterricht. Dass das Projekt in Berg zunächst auf Desinteresse stieß, analysiert sie im Nachhinein so: "Wir waren damals sehr exotisch. Viele waren der Meinung, wenn die Mutter schon arbeiten gehen muss, dann sollten die Großeltern auf die Kinder aufpassen. Aber wir hatten damals viele Zuzüge, die Großeltern lebten oft nicht vor Ort. Damals wurden wegen der attraktiven Lage viele Nicht-Einheimische hier sesshaft."
40 Jahre zählt die Schülertagesstätte Aufkirchen nun und ist aus dem Alltag vieler Familien in Berg nicht mehr wegzudenken.

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Das Jubiläum wurde heute mit vielen Gästen gefeiert. Gundi Köckert ging samt Blaskapelle, Altbürgermeister Christ und 2. Bürgermeister Brunnhuber noch auf Kutschfahrt.

Freitag, 6. Juli 2012

25 Jahre Fliesen Haas

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Lass kacheln: Norbert Haas mit Objekt seines Wirtschaftens

Im Juli 1987 machten sich Norbert und Stefan Haas, damals 25 und 24 Jahre alt, selbstständig und gründeten den Fliesen- und Natursteinhandel Fliesen Haas an der Rottmannshöhe. Das 25-jährige Firmenjubiläum wurde heute mit Kunden, Lieferanten, Handwerkern und Freunden gebührend gefeiert - mit Festzelt, Kaffee und Kuchen, Büffet und großer Tombola (der Erlös geht an eine gemeinnützige Einrichtung).

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Hier fliesen die Haas: Familie Haas mit ihren Mitarbeitern

Die Firma übernahm 2003 zusätzlich den Fliesenhandel Strobl in Wielenbach, der nun von Stefan Haas geführt wird. Norbert und Silvia Haas kümmern sich mit ihren Mitarbeitern um den Berger Betrieb.
Durch die doppelte Lagerhaltung und die regelmäßige Frachtverbindung nach Italien konnte sich Fliesen Haas auch gegen die Konkurrenz durch Großkonzerne etablieren.
"Klar sind wir bei 'Berger Betriebe laden ein' wieder dabei - das war eine schöne Sache, wir machen auf jeden Fall mit!", versichern Silvia und Norbert Haas noch zum Abschied.
Wir gratulieren dem Berger Betrieb und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Wo laut gegeben wird

Erst nachdem die QUH wiederholt über das wichtige Thema Geothermie berichtet hatte und erst nachdem die Betreiberfirma schon die erste Informationsveranstaltung unter den Berger Landwirten veranstaltet hatte, brach man auch im Bürgermeisteramt das Schweigen. Zwar gab es weiterhin keine politische Meinungsäußerung zum Thema, aber immerhin einen Hinweis auf der Internetseite der Gemeinde ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=2009,1 ), wo allerdings weitgehend aus den Info-Broschüren des Geothermie-Konzerns zitiert wird. Öffentlich ist jetzt auch der genaue Plan, wo und wie in Berg gemessen werden soll:

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Die roten Punkte auf der Karte bezeichnen die Punkte, an denen idealerweise die 20t schweren Speziallaster den Boden erschüttern sollen. Die blauen Punkte bezeichnen die Stellen, an denen im rechten Winkel dazu mit Geophonen die Schallwellen erfaßt werden sollen. Konkrete Fragen über den Zugang zu Grundstücken u.ä. beantwortet die mit der Öffentlichkeitsarbeit befaßte Fa. IPS (angeblich jederzeit) unter 0162 9687513 .

Die Firma hat auch einen vorläufigen Terminplan bekannt gegeben:
"Ende Juli bis Anfang August: Beginn der Vermessungsarbeiten
Mitte August: Auslegung der Kabellage und Geophone
Ende August: Beginn der Parametertest - Produktion
Dieser Zeitplan ist vorläufig, und nicht bindend, weil vom Wetter abhängig."

Mittwoch, 4. Juli 2012

Stadtradeln: Erster Zwischenstand

Radeln

Das sieht doch schon mal gut aus! Berg erstrampelt mit den angemeldeten Teams ordentlich Kilometer - man kann sich weiterhin anmelden. Alles Wissenswerte zum Stadtradeln in Berg: http://www.stadtradeln-sta.de/doku.php/berg/start

Dienstag, 3. Juli 2012

Was Sie der QUH verdanken

Unsere Nachbargemeinde Icking hat am Sonntag nicht nur die direkte Verbindung nach Berg gekappt (siehe unten den Bericht), sondern auch gewählt. Icking hat, was Berg noch fehlt: eine erfolgreiche Bürgermeisterin. Gegen die Amtsinhaberin Margit Menrad die - nicht ohne Grund - wegen der Berger Windradplanungen nicht unbedingt gut auf uns zu sprechen ist, gab es keinen Gegenkandidaten.

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Wiedergewählt: Margit Menrad von der "Unabhängigen Bürgerliste"

So sehr wir die Arbeit von Margit Menrad schätzen und ihr zur Wiederwahl von "Unabhängigen" zu "Unabhängiger" gratulieren: Eine Wahl ohne Gegenkandidatin (für die sie als Einzige nichts kann) ist keine Demokratie.

Politisch genau so deprimierend wäre es ohne das Engagement von Elke Link und der QUH allerdings auch in Berg. Auch hier gäbe es seit 12 Jahren ohne uns keinen Gegenkandidaten gegen den Amtsinhaber. Das Ergebnis wäre für diesen zwar beruhigend, aber es wäre das Ende der Demokratie.

Das Ergebnis aus Icking: Es gab in der Nachbargemeinde eine ernüchternd geringe Wahlbeteiligung von 27,3 % (woanders sterben Menschen, um für ihr Wahlrecht zu kämpfen) und ein Wahlergebnis von 87,4 % (auch diese Ergebnisse glaubten wir mit dem Kommunismus überwunden zu haben).

Die Bürgermeisterin von Icking kann sich damit auf die Unterstützung von weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten berufen. Und: Sie wird wegen der Anomalie des bayerischen Wahlrechts damit länger jeder amerikanische Präsident ihr Amt bekleiden: nach bisher sechs Jahren für die nächsten acht (!) Jahre.

Trotzdem: Die QUH und Elke Link gratulieren Margit Menrad zur Wiederwahl. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Auch in Berg ist man im Rathaus offenbar nicht unbedingt auf eine große Wahlbeteiligung aus. Obwohl wir von der QUH bereits vor Wochen um Korrektur gebeten hatten, und obwohl die Berger Bürgermeisterwahl Link vs. Monn in weniger als 3 Monaten am 23. September ansteht (auch hier für unglaubliche 8 Jahre), erfährt man auf der Webseite der Gemeinde darüber noch nichts. Dort heißt es unter "Wahlen und Entscheide" noch immer:

"Landtagswahl 2008 - Ab Wahlsonntag abend können Sie hier die Ergebnisse der Landtagswahl 2008 aus der Gemeinde Berg sehen. ..."

Montag, 2. Juli 2012

Kleinanzeige: Schloß geboten

Heute schon wieder eine unserer beliebten Kleinanzeigen: Sie wollten immer schon einmal Schlossbesitzer am Starnberger See werden? - Mit Seegrundstück? - Wie das geht? - Ganz einfach! ... Sie müssen dafür nur dieses Formular ausfüllen:

kaufgebot
Kaufpreisgebot / Original unter: http://embed.verwaltung.bayern.de/egov-portlets/xview/Anlage/4038182/Berg%20-Schloss%20Unterallmannshausen%20-%20Formular%20f%FCr%20Kaufpreisgebot.pdf

Noch bis Ende August kann man sich mit diesem relativ formlosen Schreiben beim Bayerischen Staat um Schloß Unterallmannshausen, das derzeit von der Freikirche "Wort des Lebens" gemietet ist, bewerben.

Berg-Schloss-Unterallmannshausen-Titelbild
Schloß Unterallmannhausen

Die Original-Immobilienanzeige findet sich hier: http://www.immobilien.bayern.de/?li=init_content&con=2&inf=2 .

Aus dem interessanten Exposé ( http://embed.verwaltung.bayern.de/egov-portlets/xview/Anlage/4039099/Berg-%20Schloss%20Unterallmannshausen-Expos%E9.pdf ) kann man entnehmen, dass das Schloß 1696 von Maurermeister Caspar Feichtmeyr d. Ä. aus Bernried erbaut wurde. Im 1. OG finden sich elf Gästezimmer im 2. OG deren acht. "Ein Aufzug ist nicht vorhanden."

Auch die Politik kommt in dem Exposé vor: "Als künftige Nachnutzung hält die Gemeinde in Absprache mit dem Eigentümer einen repräsentativen Wohnsitz für eine oder maximal zwei Familien für möglich. Definitiv ausgeschlossen werden soll die Aufteilung der Gebäude in Eigentumswohnungen und Teilung in mehrere Sondereigentumsabschnitte sowie die Verwendung als Hotellerie."

Leider ist die Immobilie "Landschloß mit Parkanlage aus dem 18./19. Jh. / Außenbereich / erschlossen / Denkmalschutz / Wohnnutzung für 2 Familien denkbar" laut der Anzeige denkbar schlecht erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmittln hat der Freistaat folgende Anfahrt ermittelt: "Öffentlich: Vom Münchner HBhf. mit S6 Richtung Tutzing. Bei "Starnberg-Nord" steigt man in den Bus 961 Richtung Ammerland/Münsing um. In Allmannhausen angekommen, ist die Reststrecke zu See und Schloss nur zu Fuß zurückzulegen." ... einen Haken gibt es immer. Allein die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dürfte den Kaufpreis ziemlich drücken. Allerdings könnte auf dem Grundstück (20.304 qm) im Notfall genug Platz für einen Hubschrauberlandeplatz sein.

Sonntag, 1. Juli 2012

Umleitung nach Icking

Ab dem 02.Juli wird der Weg von Berg nach Icking ein bisschen länger, da die Autobahnbrücke saniert wird.

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Quelle: Google Maps

Bis zum 22. Aug. ist die Kreisstraße STA 7, Wadlhauser Straße total gesperrt. Die Umleitung führt über Höhenrain und ist - wie immer - ausgewiesen.

Auf gehts zum STAdtradeln

Ab heute ist es soweit: Sie können im Rahmen der Kampagne STADTRADELN drei Wochen am Stück um die Wette radeln und Radkilometer für Klimaschutz, sowie für eine bessere Radverkehrsförderung in Berg sammeln.

Diese Woche haben sich die Berger Koordinatoren Peter Moritz und Uwe Kläner, jetzt auch tatkräftig unterstützt durch Angelika Päffgen - nochmals getroffen, um alles durchzugehen.

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Fazit: Plakate hängen, Flyer und Erkennungsbänder sind verteilt, Teams sind nochmals angesprochen worden, ein Kilometertacho ist am Kreisel aufgebaut - wir sind soweit.


Für die Gemeinde Berg haben sich bis jetzt 70 Radler in 9 Teams aus unterschiedlichen Bereichen wie Sport, Schule, Parteien, Privat registriert, weitere Anmeldungen können noch bis Ende der Aktion erfolgen, sind sehr willkommen und hier möglich: http://www.stadtradeln-sta.de/doku.php/berg/start

Sobald Sie angemeldet sind können Sie Ihre Kilometer online mit Ihrer Kennung erfassen und den aktuellen Kilometerstand am Kreisel oder online ablesen.

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In unserer Nachbargemeinde Neufahrn ist man übrigens gar nicht so gut auf die bundesweite Aktion zu sprechen. Anlässlich des Infoabends zur Windkraft in den Wadlhauser Gräben wurde das Stadtradeln als politisches Blendwerk böse abgestraft.

Samstag, 30. Juni 2012

Ostufer-Jugend musiziert

Am letzten Wochenende konnten wir den Skatern beim Fliegen zusehen, am morgigen Sonntag lädt die musikalische Jugend unserer Gemeinde zum Streichkonzert.

Sommerkonzert-Percha

Organisiert wird das mittlerweile schon traditionelle Sommerkonzert in St. Christophorus zu Percha von der Familie Schad. Beate Schad übt mit den "kleinen und großen Virtuosen" bereits seit April ein buntes Programm. Sohn Julian "trainiert" die Minis. Nils Schad, Ensemblemitglied der Münchner Philharmoniker, leitet den Kirchenchor in Percha, der ebenfalls drei Stücke zum Besten geben wird.

Minis-mit-Julian-Schad
Die Minis mit Julian Schad

Neben romantischen Chorstücken und Werken von Bach, Vivaldi und Händel sind auch Ohrwürmer wie „Gabriels Oboe“ aus dem Film „The Mission“ sowie „The Rose“ von Bette Midler zu hören. Unterstützt werden die jungen Musiker von einer jungen Akademistin der Münchner Philharmoniker an der Oboe.

Das musikalische Potpourri wird gut eine Stunde dauern. Alle Beteiligten freuen sich auf zahlreiche Zuhörer, die auch noch rechtzeitig zum Endspiel der EM 2012 zuhause sein werden.

Los geht es um 18 Uhr, St. Christophorus zu Percha. Der Eintritt ist frei!

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