Donnerstag, 29. März 2012

Große Sprünge

Sprung
Am Sprung: Marcel Hauter

Zum ersten Mal konnten die Gerätturner des MTV Berg in der neuen Dreifachturnhalle in Biberkor einen Wettkampf austragen: Stolz begrüßten die Gastgeber ihre Mitstreiter aus den Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Landsberg zur ersten Runde der Bayernpokal-Wettkämpfe des Turngaus Amper-Würm.

Seitpferd
Am Seitpferd: Daniel Korth

Und so schnitten die Berger ab:

Die 10-11-Jährigen Turner des MTV Berg mit Josef Gastl, Daniel Korth, Robin Obermaier, Jannik Mansesen, Jakob Pawelka, Noah Gademann und Marcel Hauter lieferten durchwegs sauber geturnte Übungen ab. Sie verfehlten den 5. Platz nur knapp und erreichten Platz 7 wegen eines winzigen Rückstandes von nur 1,3 Punkten.

Die Mannschaft der 12-13-Jährigen mit Ben Heckmann, Daniel Ross, Luca Nitsch, Paolo Schraudenbach, Quirin Meyer und Daniel Rexroth hatte sich ganz spontan zum Wettkampf konstituiert und kam der starken Konkurrenz wegen auf Platz 6.

Das Team der Erwachsenen war durch Krankheit und verletzungsbedingt sehr geschwächt. So erreichten Benjamin Beilicke, Gerhard Buchmann, Michael Stadler und Philipp Arndt (TuS FFB), die als Turngemeinschaft FFB/Berg angetreten waren, Platz 5.

Nicht ganz vorne gelandet, aber egal - es hat allen Beteiligten Spaß gemacht, endlich einen eigenen Wettkampf austragen zu können.

Mittwoch, 28. März 2012

Staying alive

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Am Leben zu bleiben ist nicht ganz einfach, wenn Vampire ihr Unwesen treiben. In der Stadt werden immer wieder blutleere Tote gefunden, und eine Gruppe junger Vampire bereitet sich auf die "Nacht der Nächte" vor, in der sie Dr. Sanguinius ein Opfer darbringen werden.
Doch ganz zufrieden mit ihrem parasitären Dasein sind sie nicht, und einige von ihnen möchten wieder zu Menschen werden ...

Mit professioneller Hilfe (Aglaia Szyszkowitz, Marcus Calvin,
Katharina Schwarz) hat die 8. Klasse der Montessorischule Biberkor auch in diesem Jahr wieder ein Musical auf die Beine gestellt. Heute Abend um 19 Uhr ist Premiere im Marstall, morgen folgt eine weitere Aufführung. Kartenreservierung unter: 08178-906298. Für Kinder ab 10.

Wir wünschen toi, toi, toi!

Neues aus dem Gemeinderat - die 8. Sitzung des Jahres

Ob sie lang ausfallen würde oder kürzer, die heutige Gemeinderatssitzung, das wusste keiner. Es standen öffentlich wie nicht-öffentlich Themen von einiger Tragweite an. Doch letztlich war um halb zehn schon Schluss.

Aber von Anfang: Termine!
- Die Gemeinde stattet ihrer Partnerstadt Phalsbourg in diesem Jahr vom 6. - 8. Juli ihren Besuch ab.
- Die Bürgerversammlung findet am 15. Mai in der Aula der Oskar Maria Graf-Schule statt - die Post wird noch umgebaut.
- Die Staatsstraße 2070 von Höhenrain bis Dorfen wird im September/Oktober saniert - es gibt eine neue Asphaltdecke.

Dann vorgezogen: Das Berger-Stuben-Grundstück soll neu bebaut werden. Der GR signalisierte sein Wohlwollen ganz prinzipiell für eine Bebauung, über Details kann aber erst bei konkreteren Plänen entschieden werden.

Die Energiegenossenschaft Fünfseenland e.G. stellte sich vor. Vorstandsvorsitzender Gert Mulert bekam Gelegenheit, im Rat die Gründung und die Professionalisierungsphase vorzustellen. Die Genossenschaft möchte die Carport- und Dachanlage in Höhenrain übernehmen.

Zu den Windrädern: Der Auffstellungsbeschluss musste konkretisiert werden - letztlich wurde der Umgriff des ausgewiesenen Gebiets definiert.

Und der Grund, weshalb wir heute nur in Kurzfassung schreiben:

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die nahe gelegene Berger Wachhütte, wo sich ein paar wenige Gemeinderäte noch ein Bier genehmigten ...

Montag, 26. März 2012

Bürgermeisterkandidatinnentagebuch #1

Liebe Leser,

in weniger als einem halben Jahr ist Bürgermeisterwahl. Diese Zeit heißt gemeinhin "Wahlkampf". Auch wenn wir lange schon darum kämpfen, dass Ihr an diesem Tag eine "Wahl" habt ... ein "Kampf" ist nicht meine Sache. Wir wollen schließlich nur das Beste. Deshalb sollen Sie mich und die QUH noch besser kennen lernen. Deshalb sollen hier ab nun in unregelmäßiger Folge Notizen aus meinem eigenartigen Leben als Bürgermeisterkandidatin stehen, das immerhin ein paar Monate dieses Jahres einnehmen wird.

Auswirkung Nr. 1: Die Heimat ist nicht das Land, sie ist die Gemeinschaft der Gefühle.

Wegen eines Geburtstagsbesuchs war ich ("unabhängig") am Wochenende in Köln. Auszeit? Von wegen. "Heimatverbunden" ist man überall. Ein Stadtrundgang führte mich ...

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- zum Grab von Adolph Kolping in der Minoritenkirche - musste natürlich gleich ein Fotogruß an die Kolpingsfamilie Höhenrain schicken.

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- dann in den Kölner Dom, wo auch die Heimat grüßt. Sind euch da schon mal die fünf so genannten und viel kritisierten "Bayernfenster" aufgefallen? Ludwig I. hat sie gestiftet.

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Ich fand - "quer" - die Lichteffekte von Gerhard Richters Fenster schöner. Aber auch das wurde viel kritisiert (kennen wir bei der QUH).

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- an den Flughafen. Wo ich - wie berichtet - den Violinisten Gottfried Schneider traf, der samt seiner Stradivari mit mir flog und gerade unterwegs zu Sebastian Hess war. Damit zur:

Auswirkung Nr. 2: Alle denken, man ist nur da, weil Wahlkampf ist.

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Das ist ziemlich doof, denn ich bin natürlich keineswegs da, wo man ist, weil Wahlkampf ist, sondern ich bin auch im sog. "Wahlkampf" da, wo ich gerade sein will.

Und am Sonntag wollte ich im Marstall sein - marstall.classics: eine Vivaldi-Sonate mit Sebastian Hess (Cello) und Gottfried Schneider (Violine), dann Bachs Partita d-moll für Violine, auswendig gespielt von Gottfried Schneider , und nach der Pause Ravel jenseits des Bolero - sehr schön. Viele bekannte Gesichter und QÜHe da, ohne die hier nichts ginge. Und besonders schön: Am Ende helfen immer alle Besucher mit, die Stühle zusammenzustellen.

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Dann die Berger Wachhütte, die dankenswerterweise die Berger "Kneipenmisere" kurzfristig erträglicher macht - schönes Bier, schöne Bilder, schöner (noch etwas schiefer) Baum - und eine schöne Hütte. Auch hier mit meinen Freunden die unvermeidlichen Gespräche über die Wahl. Manche machen mir Mut; manche Angst.

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Und dann noch das Blog kontrollieren: zur Kreiselmeldung waren noch zwei Wortmeldungen - ich hab meine Meinung dazu! ... Heute Abend dann Gemeinderatssitzung.

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Ein ewig Rätsel ...

... wird er bleiben uns und anderen: der Kreisel diese Woche:

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Kahlgeschoren

(haben wir schon mal erwähnt, dass wir von Anfang an gegen dieses Ding waren?)

Sonntag, 25. März 2012

Endlich - die Halle!

Turnwettkampf-MTVBerg

Dank der neuen Dreifachturnhalle Biberkor kann der MTV Berg am Sonntag, den 25. März 2012, zum ersten Mal die Gerätturner aus den Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Landsberg zu einem Gerätturn-Wettkampf (männlich) begrüßen: Dort findet die erste Runde der Bayernpokal-Wettkämpfe des Turngaues Amper-Würm statt.

Um 8:30 Uhr beginnen die Pflicht-Wettkämpfe der Altersklassen 7, 10 und 11. Um 12:00 Uhr starten die Altersklassen 8, 9, 12 und 13. Ab 15:30 Uhr zeigen Jugendliche und Erwachsene Kürübungen an den sechs olympischen Geräten (Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck).

Die Gerätturner qualifizieren sich jedes Jahr in drei Wettkämpfen für den Oberbayerischen Entscheid, der am Jahresende ausgetragen wird.

Die Turnabteilung des MTV Berg ist stolz darauf, endlich Zugang zu einer Turnhalle zu haben, die groß genug ist, um von den Verantwortlichen des Turngaus als wettkampftauglich klassifiziert zu werden. Zuschauer sind herzlich willkommen.

Samstag, 24. März 2012

Bach to Bolero

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Eine weitere Folge der Serie - nein, nicht Twin Peaks, The Wire, Mike Hammer oder Sex in the City - aber ein bisschen Kultcharakter kann man marstall.classics durchaus zusprechen. Stets erfrischend moderiert von Initiator Sebastian Hess, wird bei marstall.classics jedesmal eine schöne Kombination klassischer und neuer Musik präsentiert. Diesmal allerdings spannen Sebastian Hess (Cello) und Violinist Gottfried Schneider den Bogen nicht ganz so weit: Von Bach bis Ravel führt am Sonntagabend die musikalische Reise.
Bach to Bolero
marstall classics
Marstall
Mühlgasse 7
http://www.marstallclassics.de

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Köln, Flughafenbus: Gottfried Schneider und Elke Link

Marstall.classics Fan Elke Link ging sogar soweit, den Violinisten Gottfried Schneider persönlich auf dem Flug von Köln nach München zu begleiten.

Freitag, 23. März 2012

Das Leben ist schön ...

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... das Wetter nicht immer. Ausgerechnet für den Samstag sind Wolken angesagt.

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Und ausgerechnet für diesen Samstag will sich die Christian-Jutz-Volkssternwarte Berg am deutschlandweiten Astronomietag "Die lange Nacht der Planeten" beteiligen - am Nachmittag ist von 13-15 Uhr und am Abend von 19-22 Uhr kostenlos geöffnet.

Der Christian-Jutz-Volkssternwarte-Berg e.V. hatte übrigens erst vor kurzem seine Jahresmitgliederversammlung und zog Resümee:
Das Highlight war ein Besucherrekord im letzten Jahr. Mit insgesamt 699 Besuchern erzielten wir das zweithöchste Ergebnis der 20-jährigen Vereinsgeschichte! Nur 1995, als der Komet Hale-Bopp mehrere Tage am Himmel zu sehen war, konnten wir die 700 Besucher-Marke knacken... Besonders zu erwähnen ist, dass ja eigentlich das ganze vergangene Jahr die Kuppel nicht begehbar war und nebenbei renoviert wurde. In diesem Zusammenhang gewinnt die Zahl noch mehr an Bedeutung. Gründe für die grosse Nachfrage gibt es viele:
Erst einmal das Glück mit dem Wetter. 2011 konnten wir an 47 öffentlichen Beobachtungsabenden öffnen.
Zweitens: Es gab in Berg eine Sonnen- und eine Mondfinsternis zu beobachten.
Drittens: Der Tag der offenen Tür war ein großer Erfolg, es kamen 160 Besucher in 4 Stunden.
Viertens: Die Öffentlichkeitsarbeit wurde ausgebaut,
und fünftens: Wir haben derzeit eine sehr motivierte Gruppe aktiver Mitglieder, die mit viel Herzblut den Führungsbetrieb sicherstellt.


Der Verein wünscht sich derzeit lediglich noch mehr Nachwuchs, den er vielleicht mit Astrofotografie oder Einsteigerkursen gewinnen kann. AUf jeden Fall leisten Mitglieder und Vorstand in unserer Gemeinde hervorragende Arbeit.

Let the stars shine bright!

Donnerstag, 22. März 2012

Panzerknacker

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Wer ist das denn?, dachten sich die Bösen Buben, als sie ein bekanntes Gesicht auf dem Traktor vorbeifahren sahen.

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In der Tat! Nachdem im nahen Sibichhausen die Misthaufen lichterloh brannten, wollte Post-Chef Andi Gröber sein Geld lieber auslagern und karrte gleich seinen schweren Tresor in ein Geheimversteck - unter der persönlichen Aufsicht von Herrn Schaidhauf, seines Zeichens Vorstand der Raiffeisenbank Südöstl. Starnberger See.

(Fotos: Wer sonst als Baby Immerlos ...)

Mittwoch, 21. März 2012

Hinter den Kulissen der QUH

Nachzutragen haben die Bösen Buben noch ihren Hintergrund-Bericht vom gesellschaftlichen Haupt-Ereignis der letzten Woche, dem QUH-Parteitag im Cafe Frühtau.

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Am Ende sichtlich erleichtert: Elke Link, Bürgermeisterkandidatin nach ihrer Rede

Für das Buffet hatte Bettina extra aus Indien kleine Spießchen mit Kuh-Emblemen mitgebracht, um die recht kämpferischen Reden und die Wahlen des Abends etwas zu versüßen. 0R0K8276

QUH-Vorsitzender Ammer schoss - wie es seine Art ist - gleich zu Anfang mit mancher Formulierung seines "Rechenschaftsberichtes" etwas über das Ziel hinaus (Stichwort: Rathaus). Er erinnerte an an die Anzahl der Wahllokale mit QUH-Mehrheit bei der letzten GR-Wahl (3), daran dass die QUH-Gemeinderäte mehr Stimmen auf sich vereinigt hätten als die der EUW und behauptete vollmundig, alle anderen Gruppierungen hätten sich auf die QUH zubewegt (Stichwort: regenerative Energien). Aber er war an diesem Abend nur die Vorband. Petra Kayser, Kassenprüferin, stellte fest, dass offensichtlich keine der vielen Auslandsreisen des QUH-Vorstandes von der QUH bezahlt worden war.

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Einmal im Jahr Kavalier: Vize-QUH Kalinke überreicht Petra Kayser ihre alljährlichen Blumen

Also wurde der Vorstand (Ammer, Weibrecht, Kalinke, Beck) entlastet, neu gewählt und um einen vierköpfigen Beirat aus Petra Köhl, Ute Pröttel, Peter Moritz und Uwe Klaener erweitert.

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Die natürliche Frauenquote, alte und neue Leit-QÜHe v.l.n.r.: Andy Ammer, Petra Kayser, Elli Grundmann, Uwe Klaener, Jokl Kaske, Andre Weibrecht, Elke Link, Ute Pröttel, Peter Moritz, Harald Kalinke, Petra Beck (Petra Köhl nicht im Bild).

Dann kündigte Hirte Andre Weibrecht, alter und neuer QUH-Schriftführer, den Höhepunkt des Abends an: die Rede von Bürgermeisterkandidatin Elke Link, die sich stolz über das bisher erreichte zeigte, froh war, dass man in der QUH keine Frauen-Quote braucht und dann mit ihrem mittlerweile berüchtigten Glöckchen den Wahlkampf einleitete.

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Was nicht in der Zeitung stand und nur die Bösen Buben wissen: Einige QÜHe zeigten sich nach der Sitzung etwas überrascht von der insgeheim vorbereiteten "Erweiterung" des Vorstandes, bemängelten insgesamt eine zu kurze Diskussion und forderten mehr "Stammtische" zum Meinungsaustausch ein. Sicherlich ein wichtiger Punkt bei einer mittlerweile 120 Mitglieder zählenden Gruppierung und eine große Aufgabe für den Vorstand (Photos wie immer Baby Immerlos).

Die SZ berichtete über das Ereignis übrigens so: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/berg-wahlkampf-mit-kuhglocke-1.1311419 - woher die Zeitung exklusiv weiß, dass Elke "kaum Chancen hat", wissen wir nicht. QUH-Umfragen behaupten das Gegenteil, wissen wie immer ...

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