Dienstag, 18. Oktober 2011

Werbepause!

Seit Beginn der Info-Veranstaltung in der Post wurde die QUH-Seite inzwischen über 1000 (in Worten: eintausend) mal angeklickt. Guter Job!

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: die Stimmung spitzt sich zu...

... aber versuchen wir noch mal, bei den Fakten zu bleiben.

Kein vernünftiger Unternehmer würde hier Windräder bauen, meint Gemeinderätin und 2. Bürgermeisterin Maria Reitinger aus Schäftlarn. Robert Sing verweist nochmals auf die bereits bestehenden Windgutachten. Er bestätigt, dass die Wirtschaftlichkeit knapp sei. Der Rentabilität positiv entgegen kommt jedoch der technische Fortschritt.

Und dann gehen kurz die Gäule mit BM Monn durch: Wir lassen uns hier auspfeifen und beschimpfen, dabei schützt man die Bürger, und zwar nicht nur die Bürger der Gemeinde Berg, sondern auch die Bürger der Nachbargemeinden. Und dann: Mir ist doch eine Windkraftanlage in 1000 Metern Abstand lieber als ein Atomkraftwerk in 100 Kilometern.

In dieser Hinsicht sind sich übrigens Befürworter und Gegner offenbar einig: Für Atomenergie ist niemand.

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: Energienutzungsplan?

Architekt und Immobilienmakler Oliver Knötig aus Mörlbach fragt nach einem Energienutzungsplan für Berg bzw. den Landkreis Starnberg. Dieser liegt laut BM Monn und Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel nicht vor. Knötig zitiert aus dem Leitfaden zum Energienutzungsplan: Er fordert ganzheitliche energetische Planungsziele und Konzepte und verneint den Sinn eines einzelnen Windrades, formuliert aber auch die Möglichkeit einer sinnvollen Versorgung mit alternativer Energie beim Verzicht auf Windkraft.

Knötig redet sich in Rage, spricht von Verlierern in einer Zeit, da doch niemand mehr auf der Verliererseite stehen müsste, konkret meint er Mörlbach, das dann die Zeche zahlen müsste.

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: zwei Stimmen aus Berg

Günther Eidenschink aus Mörlbach meint, die Planung werde doch primär durchgeführt, um die Bürger der Gemeinde Berg, aber auch Schäftlarn zu schützen.

Paul Morsbach, Altgemeinderat der Gemeinde Berg, beglückwünscht den Bürgermeister zur bisherigen Planung. Ihm gefällt nicht so sehr, dass der Konzern EON durch die Stadtwerke München - ebenfalls ein großer Konzern - ersetzt werden soll, und fragt konkret, ob er 50 Kilowatt erwerben kann, um sich als Bürger zu beteiligen.

BM Monn verweist auf das frühe Stadium der Planung. Aber man will in jedem Fall versuchen, die Bürger an den WKA zu beteiligen, in welcher Form das genau stattfinden wird, steht momentan noch nicht fest.

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: Live von der Infoveranstaltung

Wichtige Details aus dem Vortrag von Robert Sing: Das Ertragsgutachten laut SWM rechnet mit einem Jahresertrag von 6 Mio kWh/a. Die Flächen werden nicht versiegelt, das bestehende Wegekonzept kann genutzt werden. Mindestabstand auch zum Aussiedlerhof beträgt 1250 Meter. Stehen werden die WKAs auf rund 700 Meter.

Windkraft in den Wadlhauser Gräben Live von der Infoveranstaltung

Peter Haberzettl von der Energiewende Oberland empfiehlt dringend, den Bau der Windkrafträder nicht irgendwelchen Investoren zu überlassen, sondern als Bürger selbst die Hand beim Bau der Windkrafträder drauf zu haben. Im Oberland macht die Windenergie 10 Prozent der erneuerbaren Energien aus.

Wilhelm Seerieder von den Staatsforsten bittet darum, sich bei später anstehenden Fragen auf die Belange der Forste zu beschränken, zu vertragsrechtlichen Fragen wird er nicht antworten.

Infoabend-Windenergie-Vortrag-Herr-Sing
Zum Abschluss der Kurzvorträge präsentiert Robert Sing von den Stadtwerken München eine ausführliche Powerpoint-Prästentation zum Thema Windkraftanlagen. Die Berger Gemeinderäte kennen seinen Vortrag bereits.

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: Infoveranstaltung der Gemeinde Berg

Bürgermeister Rupert Monn hat sich kompetente Unterstützung auf das Podium geholt: Links neben ihm haben Peter Haberzettl von der Stiftung Energiewende Oberland und Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel Platz genommen. Rechts sitzen Robert Sing von den Stadtwerken München und Wilhelm Seerieder von den Bayerischen Staatsforsten.

Infoabend-Windkraft-Podium-nah
Skurriles Bild: BM Monn und seine Experten der Kulisse der Aufkirchner Dorfbühne

Kurz nach halb acht eröffnet Rupert Monn den Abend, der unter dem Motto steht: "Nur wer infomiert ist, kann mitreden."

In seinen einführenden Worten stellt BM Monn klar, dass der Ausstieg aus der Atomenergie zwingend ist. Die Windenergie wird kommen. Was im Landkreis Starnberg nun wichtig ist, ist die Standortwahl und die Notwendigkeit der Kommunen, bei den aktuell wichtigsten Entscheidungen die Hand drauf zu haben. So schreibt der Gesetzgeber etwa nur die dreifache Höhe als Mindestabstand vor. Die Gemeinden selber wünschen einen größeren Abstand.

Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel betont die Suche nach substantiellem Raum, in dem diese Anlagen zulässig sind. Er verweist darauf, dass sicher mit mehr Wildwuchs zu rechnen wäre, wenn diese Planung nicht unternommen würde. Diese Planung soll sich nicht gegen die Bürger wenden, sondern gerade dem Schutz von Bürger und Landschaft Rechnung tragen.

So wollen 14 Gemeinden mit Herz und Verstand regeln, deshalb wurden für den Landkreis STA einheitliche Kriterien gewählt, daraus resultieren Untersuchungsflächen. Mit diesen Flächen geht man nun an die Öffentlichkeit und versucht sich mit den Bürgern zu einigen.

Massenauflauf in der Post!

IMG_0512

Der Saal platzt bereits aus allen Nähten - in zehn Minuten geht es los!

Windkraft in den Wadlhauser Gräben: Informationsveranstaltung der Gemeinde Berg

Lange erwartet und von vielen Vordiskussionen flankiert, ist es heute endlich soweit: Der Infomationsabend zum Ausbau der Windkraft in der Gemeinde Berg steht kurz vor seinem Beginn.

Wiederholt hatte sich Bürgermeister Monn in den letzen Tagen und Wochen vorwerfen lassen müssen, zu wenig über die geplanten Windkrafträder in den Wadlhauser Gräben zu informieren. Dieses Defizit will der Berger Bürgermeister heute beheben.

Aufgrund der Aktualität des Themas hat sich die QUH entschlossen, live von der Infoveranstaltung im Gasthof zur Post zu bloggen.

Kurz vor Beginn ist der Saal brechend voll. Noch sind die Berger in der Unterzahl. Überwiegend Bürger aus den Gemeinden Icking und Schäftlarn haben schon frühzeitig die Plätze im Saal der Post in Aufkirchen gesichert.

Infoabend-Windenergie-Plakat-der-Gegner
Horrorszenario oder Zukunftsvision? Schon vor der Türe wurden die Diskussionsteilnehmer vom Plakat der Gegner begrüßt.

Montag, 17. Oktober 2011

Solang Winde wehen und Informationen fließen

Am Dienstag findet im Gasthof zur Post um 19:30 Uhr die große Informationsveranstaltung zur geplanten Nutzung der Windenergie in Berg statt. Aufmerksame Blog-Leser werden dort nicht allzuviel Neues erfahren. Man könnte auch alles hier im Blog nachlesen. Trotzdem verspricht der Abend, an dem endlich auch in Berg das Projekt öffentlich vorgestellt wird, interessant zu werden (die QUH wird versuchen, live zu bloggen).

windFoto
Vier Räder für Berg? Dienstag wird endlich mit dem Bürger geredet

Die QUH hat in der letzten außerordentlichen Mitgliederversammlung geschlossen für eine Nutzung der Windenergie in den Wadlhauser Gräben votiert. Es sollten so viele Windräder gebaut werden, dass der Energiebedarf der Gemeinde von derzeit ca. 28,2 GWh/a rechnerisch gedeckt werden könnte (Ein Windrad kann je nach Windstärke 5-7 GWh/a produzieren).

Angemahnt wurde allerdings ...

1. Die Notwendigkeit, selbst mit einem geeigneten Partner ein Gemeindewerk zu gründen, um den Strom selbst vermarkten zu können (oder ihn direkt zu vermarkten). Nur so ist eine Rendite und zugleich eine Identifikation der Bürger mit "ihrer" Anlage möglich. Dazu muss das Stromnetz 2017 unbedingt in den Besitz der Gemeinde übergehen.

2. Eine Beteiligung der Bürger an der Investition (z.B. Bürgerwindrad) und ...

3. Die Notwendigkeit, auch mit anderen Partnern als nur den Stadtwerken München über eine gemeinsame Betreibergesellschaft zu verhandeln.

Ansonsten gilt das "Für Wind Kraft Manifest" der QUH: http://quh.twoday.net/stories/fuer-wind-kraft-eine-art-manifest/

Berg liegt im Trend der Zeit. Auch überregional ist die Kommunalisierung der Stromversorgung heute Thema in den Schlagzeilen. Vgl. die "Financial Times Deutschland": http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:neue-kraftwerke-stadtwerke-kommen-energiekonzernen-ins-gehege/60116893.html oder unter dem Titel "Kommunen wollen Stromriesen ausbooten" auch im "Spiegel": http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,792120,00.html (Anm.: die SWM sind Teil des neuen "Stromriesen" 8KU).

Sonntag, 16. Oktober 2011

Die telefonierende Heizung von Allmannshausen

Bei der letzten QUH-Versammlung wurde spontan ein QUH-Energie-Arbeitskreis gegründet. Unter den Mitgliedern ist auch der Energieberater Ralfi M., der - im Wissen, dass die beste Energiegewinnung das Energiesparen ist - uns unabhängig davon folgende kleine Erfolgsgeschichte aus der Gemeinde übermittelte:

"Einige Details zu der "intelligenten" Heizungsanlage im Feuerwehrhaus.

Zur Erinnerung: Der Aufenthaltsbereich des Feuerwehrhauses wird nur zeitweise für Schulungen, Versammlungen o.ä. genutzt. Die Raume müssen also nicht ständig temperiert sein. Die Gruppenführer können nun mittels Handy die Temperatur in den Räumen steuern - die Raumtemperatur wird also nur bei Bedarf "hochgefahren".

image1
Die telefonierende Heizung

Eine wirklich günstige und "smarte" Lösung, um Energie und Steuergeld zu sparen.

Zu der am 29.07.2011 in Betrieb genommenen PV -Anlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses in Allmannshausen habe ich auch noch etwas: Bisher wurde eine Energiemenge von 3729,9 kWh erzeugt.

image2
Zählerstand in Allmannshausen

Damit wurden in nur zweieinhalb Monaten ca. 2,2 t CO2 Emission eingespart. Zusätzlich hat dies ca. 1.072 € für den Gemeindesäckel gebracht (bei 28,74ct/kWh). Zur Erinnerung: Die Investitionskosten für die 14,1kWp Anlage betrugen knapp 50.000€.

Liebe Grüße Ralf

Grüße, Gratulationen, Wünsche

Aus allen Richtungen und vielen Fraktionen gab es Gratulationen für Elke Link zu ihrer Nominierung als QUH-Bürgermeisterkandidatin. Stellvertretend für viele mag hier der Gruß von Volker C. stehen, der uns folgendes Bild übersandte:

QUH5

Freitag, 14. Oktober 2011

Klausur und Rekord

Manchmal passiert alles auf einmal und überall auf der Welt. Bei der diesjährigen Klausurtagung des Gemeinderates im fernen Obing zum Thema "Energieversorgung von Berg" kam es heute zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Bürgermeisterkandidaten.

IMG_4275
Rupert und Elke

Und just zu der Zeit als im Bayerischen Fernsehen Monikas netter Bericht über den Löfflerhof vorbei war, purzelte hier im Blog die 300.000-Leser Schallmauer. Die Jubilare, die allesamt Hans heißen, schickten Grüße und Beweisphotos:

DSCN4596
Inez G. und Hans P. "Hallo liebe QUH, wir haben die 300.000 voll gemacht. In Österreich im schönen Going."

Aber auch "daheim" werden wir noch gelesen, zum Beispiel in Allmannshausen, von wo uns folgende, für Kunstkenner unschwer zu entschlüsselnde Botschaft erreichte:

DSC08622
"Hallo Leute, hier das Beweisfoto ... der Antrag auf Mitgliedschaft liegt auch schon ausgefüllt und unterschrieben bereit. Euer Hans"

(Da jeder Computer im QUH-Blog täglich nur einmal als "Leser" gezählt wird, ist es technisch durchaus möglich, dass es mehrere Jubilare gibt. Die Gewinne der QUH werden den beiden "Hansen" baldmöglichst überbracht.)

Berg TV

DSC045431

Durch das QUH-Blog wurde die Berger Fernsehjournalistin auf das Finanzierungsmodell für den neuen Demeter-Hühnerstall in Farchach aufmerksam und machte prompt einen Film daraus.

DSC045201

Heute um 19 Uhr kommt in der Magazinsendung "Unser Land" im Bayerischen Fernsehen Monika Sarre-Mocks Beitrag über die ungewöhnliche Geldbeschaffungsmethode von Michael und Elke Friedinger vom Löfflerhof, die für den Bau ihres Hühnerhofes Genussscheine ausgeben - die Rendite erfolgt in Naturalien.

AufkirchenVortrag

Danach, um 19:30, hält Lino von Gartzen im Pfarrheim Aufkirchen seinen Vortrag mit dem Titel "Versunkene Geschichte - vom Starnberger See zu Antoine de Saint-Exupéry" und erzählt, wie ihn die Spurensuche beim Tauchen im See bis ins Mittelmeer führte. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Kindergartens Aufkirchen werden erbeten.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die QUH auf dem Weg zur Volkspartei?

Manchmal muss man kurz innehalten, um einen Erfolg wirklich ermessen zu können: QUH-Schriftführer André Weibrecht erinnerte zu Beginn der außerordentlichen QUH-Mitgliederversammlung daran, dass sich vor etwas mehr als 5 Jahren in seiner Küche 10 politische Neulinge zusammensetzten, um einen Verein zu gründen, der versprach "quer - unabhängig - heimatverbunden" Politik zu machen.

IMG_4241
Gestern im überfüllten "Frühtau": QUH-Vize Harald Kalinke eröffnet die Sitzung

Inzwischen hat sich die Mitgliederzahl mehr als verzehnfacht, und anders als in manch anderer politischen Gruppierung engagieren sich die Mitglieder wirklich, kommen zu den Veranstaltungen und gründen - so wie gestern geschehen - energiepolitische Arbeitskreise.

Letzteres geschah spontan während der ausführlichen und äußerst sachlichen QUH-Diskussion über die Planung der Berger Windräder. Vor allem zwei Dinge gaben die QUH-Mitglieder ihren Gemeinderäten mit:

1. Bei allen Investitionen soll eine möglichst große Bürgerbeteiligung möglich sein. So soll mindestens eines der Windräder als "Bürger-Windrad" finanziert werden. Über die Rekommunalisierung des Stromnetzes muss weiter nachgedacht werden. Einige der Energiefachleute im Raum wiesen darauf hin, dass durch eine Direktvermarktung des Stroms die Rendite der Windräder merklich erhöht werden könnte.

2. Kritik gab es von der "Basis" am Vorgehen der Gemeinde, sich bei der Partnersuche für die Investition ganz allein auf die Stadtwerke München zu verlassen. Zwar spreche einiges für diesen Partner (kein Konzern, selbst kommunal ausgerichtet, bisher fair in den Verhandlungen), dennoch sei nicht geprüft worden, ob es in anderen "Windgemeinden" nicht bessere Modelle gäbe.

Als Vorsitzender freute ich mich vor allem darüber, dass die "Partei" ein eigenes Leben gewinnt. Bisher war die QUH vor allem in Kempfenhausen und Berg stark. Der gestern spontan gegründete energiepolitische Arbeitskreis besteht hingegen aus relativ neuen Mitgliedern, die aus Farchach, Allmannshausen und Sibichhausen kommen. Er ist völlig unabhängig vom Vorstand.

IMG_4251
Dann die Wahl der Kandidatin: Vor lauter Applaus war es unmöglich, ein nicht verwackeltes Photo zu machen

Die Wahl der QUH-Bürgermeisterkandidatin war dann zwar mit Spannung erwartet, brachte aber ein wenig überraschendes Ergebnis: Einhellig schickten die mittlerweile 40 anwesenden QUH-Mitglieder Elke Link ins Rennen. Diese bedankte sich mit einer unerwartet kämpferischen Rede:

Elke blickte ebenfalls kurz auf 5 Jahre QUH zurück. Sie nannte erneut die 5 Themenschwerpunkte unserer Arbeit (siehe rechts die QUH-Versprechen): "Damit haben wir das Rad nicht neu erfunden, neu an uns war, dass wir uns besonders um die Umsetzung und die Transparenz dabei bemüht haben.". Ohne die QUH hätte die Gemeinde weder einen Skater-Contest noch Events wie "Berger Betriebe laden ein" veranstaltet. Vom QUH-Blog, der niemals schweigt, ganz zu schweigen.

Link
elkeLink1

Oder das Beispiel Energie: Bereits 2008 wurde auf einer QUH-Veranstaltung jenes Energiekonzept gefordert, das jetzt Wirklichkeit werden könnte. Damals berichtete die SZ über einen QUH-Vortrag von Robi Meisner, und dessen Vorschlag von "kurz-, mittel- und langfristigen Zielsetzungen. (...) Mittelfristig sollte sich Berg laut Meisner dem Aufbau mindestens einer regenerativen Energiequelle zuwenden. Und langfristiges Ziel wäre es, dass die Gemeinde - was Strom und Heizenergie betrifft - autark wird." - Exakt dies ist bis heute die Position der QUH und mittlerweile Realpolitik in Berg. Elke Link dazu: "Es macht Spaß zu sehen, dass viele unserer Ideen inzwischen ganz normal im Gemeinderat verhandelt werden."

Alt- und Neu-Kandidatin Elke schloss ihre Rede mit den Worten: "Engagement heißt, Bereitschaft zu Verantwortung zu übernehmen und nicht zu kneifen. Deshalb stehe ich jetzt hier und bin stolz und freue mich sehr, dass ich für eine Gruppierung wie die QUH noch einmal zur Wahl antreten darf. Meine Devise heißt: Wir machen ernst!"

Sie sind wieder da!

Ignatzek-Roditi-Rassinfosse

Wie jedes Jahr gibt es auch heute wieder Jazz zu hören in der Simmerding-Werft in Leoni. Wie jedes Jahr reisen Klaus Ignatzek (p), Jean-Louis Rassinfosse (b) und Claudio Roditi (t) heute wieder an, um das Publikum in der Wunderwerft zu beglücken. Beginn: 20:15, Eintritt inkl. Getränke 25 €.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Hereingewählte Neuigkeit: QUH nominiert Elke Link als Bürgermeisterkandidatin

Die QUH hatte ihren Mitgliedern Freibier versprochen, aber dann kamen etwa 40 Mitglieder und das Bier war ausgetrunken, bevor die Veranstaltung vorbei war. Ins Café Frühtau kamen mehr Mitglieder als Plätze da waren, um einen QUH-Bürgermeisterkandidaten zu küren.

IMG_42471
Schnell vor der Antrittsrede noch die Lesebrille suchen: Elke Link ist die QUH-Kandidatin für den Bürgermeisterposten in Berg

Über Inhalte (wie gehen wir mit der Windenergie um ... unbedingt Bürgerbeteiligung ... wieso wurden keine anderen Partner als die SWM gehört?) wurde lange produktiv gesprochen.

Heute nur das spektakuläre Ergebnis: Einstimmig nominierten die überraschend zahlreich erschienenen QUH-Mitglieder Elke Link als Kandidatin für den kommenden Bürgermeister-Wahlkampf. "Jetzt machen wir ernst!", schloss Elke ihre engagierte Antrittsrede ... die QUH applaudierte so langanhaltend, dass Schriftführer André Weibrecht abschließend staunte: "Jetzt wissen wir, wie bei Parteitagen immer der viertelstundenlange Applaus zustande kommt!"

Diesmal war auch die Zeitung schnell: http://www.merkur-online.de/lokales/berg/elke-link-versuchts-nochmal-1444381.html

Heit auf'd Nacht werd Kandidatin g'macht!

In gut einem Jahr wird in Berg der neue Bürgermeister gewählt. Heute Abend (Mittwoch, 12.10.2011) werden die Mitglieder der QUH als erste (und vielleicht einzige Partei) so wie bereits vor 5 Jahren nicht faul sein, den Mühen der Demokratie Genüge tun und einen Gegenkandidaten gegen den Amtsinhaber aufstellen. Damit Berg eine Wahl hat, die es verdient.

PLAKAT-QUH-42

Im inoffiziellen QUH-Stall (dem Café Frühtau) werden die Mitglieder der QUH ab 19 Uhr außerdem über den (fast abgeschlossenen) Stand der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Maxhöhen-Windkraftbetreiber berichten und (hoch offiziell und basisdemokratisch) einen Standpunkt der QUH zur Nutzung der Windenergie im Gemeindegebiet verabschieden.

Dienstag, 11. Oktober 2011

"Lest keine Oden, lest die Fahrpläne, sie sind genauer" (H.M. Enszensberger, Bericht aus dem Gemeinderat)

Tagsüber bliesen die Winde so herbstlich, dass sich der bisher einzige Betreiber von Windrädern in der Gemeinde über ein nettes kleines Zubrot gefreut haben könnte. Heute wird die QUH über das Thema diskutieren. Gestern Abend im Gemeinderat herrschte Windstille: Kein Wort über das derzeit wichtigste Thema der Gemeinde. Dafür Diskussionen über den öffentlichen Personennahverkehr im Jahr 2016 (richtig: 2016). Es ging um zukünftige Bus-Fahrpläne.

DSC08115_2
Die Linie 961 wird stark eingedampft, soll aber deshalb stündlich verkehren

Ab Dezember 2013 (!) verkehren auch ab Starnberg schnelle Regionalzüge nach München. Am 2016 (!) werden dann die Bus-Fahrpläne angepasst. Eine alte Forderung wird endlich wahr: Die Busse zwischen Münsing und Starnberg werden dann stündlich zu gleichen Zeiten verkehren. Evtl. - wenn sich das schon mal jemand merken will - ab Berg immer um 3 Minuten nach der vollen Stunde. Damit diese Ausweitung des Fahrbetriebs die Gemeinde nicht zu teuer kommt, werden die Buslinien etwas ausgedünnt. Für Berg kommt es so nur zu 45% Kostensteigerung.

DSC08117_2
Die Linie 975 fährt dann auch nach Schäftlarn

Frau Münster vom Landratsamt, unlängst aufgefallen durch ihr Veto gegen die Berger Pläne gegen die Gestaltung der Ortsdurchfahrt, stellte mit ihren Mitarbeitern die neuen Pläne für das Jahr 2016 vor, für die um Verbesserungsvorschläge gebeten wurde. Die da waren: Ein Bus am Sonntag nach Aufkirchen (GR Brunnhuber), in Allmannshausen ist der Bus in die Schule immer voll (GR Sewald), das Gymnasium Starnberg ist falsch angebunden (GR Link). Die Verbesserungsvorschläge werden eingearbeitet. ... Soviel zur Gemeinde-Politik, ABER: Heute, Mittwoch ist im Frühtau außerordentliche QUH-Mitglieder-Versammlung, da wird heißer diskutiert werden. ... Und der QUH-Kandidat für die nächste Bürgermeisterwahl wird heute gewählt. (19 Uhr Café Frühtau)

Berger Betriebe luden ein

BeBe_Logo-Kopie1

Vor einem Jahr und einem Tag war es soweit: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zeigten Berger Betriebe aller Art geschätzten 2000 Besuchern, was sie täglich tun. Von Medienpräsentationen über Schmankerl, von Rasenmähern bis zur Nagelpflege, Hubschrauberflügen bis zum Kunstguss, die Bandbreite war groß.

WE0S2287WE0S2317WE0S2229

Die Webseite zu den Berger Betrieben gibt es übrigens immer noch, und sie wird weiterhin vom Keller Verlag gepflegt. Immer wieder melden sich Firmen um oder an, etwa die Höhenrainer Kosmetikfirma Hala Scheka oder unser letzter Neuzugang, der frisch gebackene Elektromeister Martin Höbart.

WE0S2145WE0S2256WE0S2281

Stöbern Sie doch einfach mal im alphabetisch geordneten Gewerbeverzeichnis oder in der Bildergalerie.
Sollten Sie einen Eintrag ändern oder einen Neueintrag wollen, schicken Sie eine Mail an info (at) bergerbetriebe.de oder klicken Sie das Kontaktformular auf der Homepage an.

WE0S2203WE0S2137WE0S2188

In diesem Jahr gab es eine Verschnaufpause, voraussichtlich wird die Veranstaltung nächstes Jahr wieder stattfinden - sind Sie wieder dabei?

(Fotos: H.-P. Höck)

Montag, 10. Oktober 2011

Die grosse Allmannshauser Spendengala

Es war bisher DAS Society-Event des Herbstes. Und ausgedacht hat es sich die 17-jährige Allmannshauser Schülerin Greta Panschar! Rund 40 ausgewählte Gäste aus der Berger "Society" spendeten am Wochenende bei einem Gala-Diner im Allmannshauser Atelier von Vater Hans 1333 €. Der Betrag wird von Greta über die Welthungerhilfe nach Somalia weitergeleitet.

IMG_4227
Die Initatorin des Abends: Greta Panschar (stehend) mit Helferinnen

Zur Begrüßung erzählte Greta, wie sie auf die Idee zu der Veranstaltung "Allmannshausen isst für Somalia" gekommen war: Angesichts der immer erschreckender werdenden Bilder aus der Krisenregion Somalia wollte sie nicht mehr "die Zeitung einfach umdrehen", sondern einen eigenen Beitrag leisten. So kam sie auf die Idee, ein großes Essen zu veranstalten und dabei um Spenden zu bitten.

IMG_4229
Rund 40 handverlesene Gäste folgten der Einladung

Erst hatte Greta Zweifel, ob angesichts des Hungers in Somalia ausgerechnet ein Essen der angemessene Event sei. Dann überlegte sie, dass es nichts helfen würde, wenn wir für Somalia hungern und dass es andererseits keine bessere Gelegenheit gäbe, über solche Missstände gemeinsam nachzudenken als bei einem gemeinsamen Treffen an einem möglichst großen Tisch. 20 laufende Meter dürften die Tafel dann gehabt haben, an der Greta und ihre Freundinnen die Gäste fürstlich mit afrikanischem Essen bewirteten und Geld sammelten.

IMG_4231
Das festliche Mahl für den guten Zweck

Die Bösen Buben waren von so viel persönlichem Engagement bass erstaunt. Die Gäste (darunter Berger Persönlichkeiten aus Politik und Kultur) riefen sich bei jedem Gang gegenseitig zu weiteren Spendenrunden auf. Greta und ihre Freundinnen strahlten ... die Welthungerhilfe mahnt: "Die Berichterstattung über Somalia wird seltener, die Dürre aber bleibt". ( http://www.welthungerhilfe.de/ostafrika-duerre-folgen.html ). Greta hat das ihre dagegen getan. Weitere Spenden nimmt sie sicher gerne entgegen (natürlich gegen Spendenquittung).

Bye-Bye Trudi

Nachdem Tafelspitz, Zanderfilet oder andere Leckereien beim Alten Wirt in Höhenrain verzehrt waren, verabschiedete Bürgermeister Rupert Monn am Donnerstag Abend die langjährige Organisatorin der Berger Schulweghelferinnen Trudi Steigenberger.

BM-Monn-mit-Trudi-Steigenberger
Mit herzlichen Worten, einem großen Blumenstrauß und einem Radwanderführer zu König Ludwigs Lieblingsorten dankte er Trudi Steigenberger für ihr Engagement und ihre Vehemenz beim Akquirieren und Einteilen der Schülerlotsen in den letzten Jahren. In ihre Fußstapfen tritt Petra Lidl. Schon vor einem Jahr stellte Trudi die Weichen für einen reibungslosen Übergang und führte Petra Lidl in ihr neues Amt ein.

Petra-Lidl-Koordinatorin-der-Schulerlotsen
Stolz konnte die neue Koordinatorin dann auch verkünden, dass in Aufkirchen alle Termin besetzt sind. Kopfzerbrechen bereiten ihr zwei Termine an der Biberkorstraße in Höhenrain. Dort sucht sie noch Lotsen für Mittwoch, 11.25 Uhr und Donnerstag 11.25 Uhr. „Gerade die frühen Termine sind wichtig, da hier die Erst- und Zweitklässler unterwegs sind.“ Wer also in Höhenrain diese beide Termine übernehmen könnte, meldet sich gerne unter 08151/97 22 10 bei Petra Lidl.

Doch nicht nur den Schulweghelferinnen, sondern auch den Elternbeiräten galt die Einladung des Bürgermeisters. Stellvertretend für Rektorin Frau Fiedler, der wir an dieser Stelle gute Genesung wünschen, nahm Frau Bannert am Essen teil.

Frau-Banntert-Stellvertreterin-von-Frau-Fiedler
Auch sie dankte den Müttern für ihren Einsatz in der Schule und auf der Straße. Bürgermeister Monn betonte nochmals, wie gern er jedes Jahr diesen Termin wahrnehme, sei er doch gerne Hahn im Korb. Im nächsten Jahr wird er Verstärkung von Feuerwehrkommandant Tobias Völkl bekommen, der als Schülerlotse in Aufkirchen aktiv ist.

QUH

QUH Suche

 

Litfaß-Säule

Haleh7

Aktuelle Beiträge

Der transatlantische...
Von Allmannshausen nach New York Der...
quh - Fr, 11.7.25, 9:17
Re: Research on Things...
ammer - Di, 15.5.18, 14:52
Fw: Update your account
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Research on Things to...
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Re: Research on Travel...
ammer - Mi, 7.2.18, 18:12

QUH-Count

Besucher

Blogger Status

Du bist nicht angemeldet.

Die QUH ist vom Eis!

Liebe QUH-Blog-Leser/innen,

wir haben hart gearbeitet. 4.520 Artikel, 5.105 Kommentare & Antworten sowie 9.156 Bilder sind nun erfolgreich auf unsere neue QUH-Weide umgezogen. Wir danken allen, die dies durch ihre Spenden möglich gemacht haben.

Kommen Sie mit und passen Sie das Lesezeichen Ihres Browsers an unsere neue Webadresse http://quh-berg.de an.

Zum neuen QUH-Blog »