Mittwoch, 4. Mai 2011

Klage Genz vs. Ammer abgewiesen!

Soeben erfahren wir aus "zuverlässiger Quelle", dass die Klage Genz vs. Ammer abgewiesen wurde - Schadensersatzansprüche bestehen demnach keine. Jubel!

Dienstag, 3. Mai 2011

Ich wollt', ich wär' ein Hahn!

Viele, viele bunte Informationen zu vielen Langzeitthemen der Gemeinde wurden zu Beginn der 8. Gemeinderatssitzung verstreut: Hennen, Hecken, Mücken und mehrere Ortsmitten waren das Thema der gestrigen Sitzung.

P10208251
"Hallo, lange nicht gesehn" - vor der Sitzung

- Ortsdurchfahrt Berg: Am 10. Mai findet endlich eine Ortsbegehung mit dem Straßenbauamt Weilheim statt. Der Rahmen für die Gestaltung von Bergs zukünftiger Prachtstraße soll ermittelt werden. Danach wird ein Fachplaner beauftragt.
- Die Mücken: Nächste Woche wird eine Stellungnahme des Landratsamts erwartet. Die Untere Naturschutzbehörde ist eingeschaltet. Womöglich gibt es doch noch eine biologische Lösung.
- Gewerbegebiete: Die Wohngrundstücke am Gewerbegebiet Höhenrain sind so gut wie verkauft. Auch über einen Teil der Gewerbegrundstücke wird derzeit verhandelt. Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Oberer Lüßbach ist mittlerweile rechtskräftig, allerdings gestaltet sich der Grunderwerb schwierig. Die Verhandlungen laufen über Anwälte.

P1010747
"Das ist teure Kunst am Bau"

- Auf die Nachfrage von GR Schmid, ob die schiefe Laterne vor dem Wohnzentrum Etztal nicht endlich einmal gerichtet werden könne, antwortete BM Monn mit steinerner Miene: "Das ist Kunst am Bau. Wir haben viel Geld dafür bezahlt, das so hinzukriegen." Späßle gmacht, längst sollte die Lampe wieder geradegerückt sein. (Schade eigentlich.)

Genug Geplänkel: Der Groß-Antrag von neun Gemeinderatsmitgliedern (darunter alle QÜHE), die Möglichkeit einer gemeindlichen Energieversorgung zu prüfen, wurde mit 18:0 Stimmen angenommen. In der Beschlussvorlage wurde der PUVE beauftragt, die Vorarbeit zu leisten, im Herbst wird der Gemeinderat in Klausur gehen und sich - mitsamt Fachreferenten - des Themas annehmen. Eile besteht auf Grund lang laufender Verträge nicht. Wir sind gespannt.

Überhaupt ging heute vieles sehr einfach. Als nächstes wurden in Höhenrain flugs per Fingerzeig vier neue Kindergartenplätze geschaffen ("der Bedarf anerkannt") und dann der neue Demeter-Hühnerstall in Farchach am Löfflerhof (Familie Friedinger) einvernehmlich genehmigt.

P10208241
Mehrklimazonenstall für 2x300 Demeter-Lege-Hennen samt Wintergarten, Pultdach (!) und "Extensiver Dachbegrünung"

Angesichts des Stallentwurfs fiel der Satz des Abends: "Dort möcht ich gerne Hahn sein", verriet BM Monn sein nächstes Berufsziel, (es dürfte aber nur gelten, falls er nächstes Jahr nicht wieder in seinen derzeitigen Beruf gewählt werden wird). Wir kommen auf das "Löfflerhofprojekt", das mit "Genußscheinen" von Bergern und "Slow-Food-Enthusiasten" finanziert werden soll, zurück.

P1010247
Lebensziel des Bürgermeisters: Hahn im Löfflerhofkorb

Einen Aufreger braucht noch die friedlichste Sitzung: Also her mit der "Änderung der Einfriedungssatzung". Es ging um die in "Nicht-öffentlicher Sitzung" bereits vorbereitete neue "Heckenverordnung". Bei der Abstimmung kam es zu eigenartigen Meinungsumschwüngen. Der CSU-Chef hatte nach der letzten Sitzung sich im "A'dabei" über die QÜHE lustig gemacht, die gerne über anderer Leute Hecken schauen würden. Die QUH hatten erst vorgeschlagen, bei der alten Regelung (1,30 m) zu bleiben, dann zumindest das neue Maß von 1,80 auf 1,60 m gedrückt. Mittlerweile hatte sich die CSU ganz auf Gegnerschaft zur neuen Satzung eingeschworen. Mit 12:6 Stimmen wurde der liberalere Vorschlag der Verwaltung gegen die Stimmen von CSU und BG angenommen. Künftig dürfen "lebende Einfriedungen" also 1,60 m hoch sein (statt 1,30 m). Es sind - wie bisher - nur heimische Hölzer (lt. Naturschutzbehörde) erlaubt. Thujen beispielsweise sind keine heimischen Hölzer! Zäune und Mauern dürfen weiterhin nur 1,30 hoch sein. Mal schauen, ob wir was sehen. Als lebende Meßlatten bieten sich die QUH-Elken Grundmann & Link an, die lt. Paß beide exakt 1,60 groß sind.

DSC02863
Illegales Bankenwesen in Berg: Kempfenhauser Ruhestätte in wuchernde Thuje gebettet (aber was steht auf dem Schild?)

Es gibt nun einen Bestandsschutz für ältere Hecken: "Lebende Einfriedungen, die älter als 5 Jahre sind, können die Gesamthöhe (...) überschreiten, wenn und soweit ein Rückschnitt deren Bestand gefährdet." Die Gemeindeverwaltung erhofft sich (und verspricht) durch die Neuregelung eine bessere Durchführbarkeit der Satzung. Hecken, die jetzt schon höher sind (bis zu 7 m wurden gemessen), sollen verstärkt kontrolliert werden, damit sie nicht noch weiter wachsen.

Und noch eine Ortsmitte! In Kempfenhausen soll - wie vom dortigen GR Kaske vehement gefordert - gegenüber der MS Klinik ein Dorfplatz angelegt werden ... als Treffpunkt für Mütter mit Kindern, für Senioren, für Jugendliche, zum Hinsetzen und Ratschen, für Feiern örtlicher Vereine bzw. der Feuerwehr. Es wird klappen! Gleich daneben wird die Schön Klinik einen Parkplatz (ca. 80 Stellplätze) errichten – dafür wird langfristig ein Grundstück gepachtet. Wie Parkplatz und Dorfplatz genau angeordnet werden, soll bei der beschlossenen Aufstellung eines Bebauungsplans erarbeitet werden. Im Zuge dessen soll die Möglichkeit geprüft werden, einen Gehweg am Milchberg zu errichten.

Das wars! Wir freuen uns (mit Hochspannung) auf die Diskussionen über die Energieversorgung von Berg, auf viele neue Ortsmitten und auf die nunmehr gestutzten Hecken aus heimischen Hölzern.

DSC02862
Alte Mahnung, das obige, von nicht-"heimatverbundenen" Thujen im Bestand bedrängte Schild

Berger Gemeinde Werke?

Heute Abend steht unter TOP 3 ein richtungsweisender Antrag "einzelner Gemeinderatsmitglieder" auf der Tagesordnung. Hinter den "einzelnen Gemeinderatsmitgliedern" verbergen sich die Damen & Herren Adldinger (Grün), Ammer (QUH), Brunnhuber (SPD), Galloth (frei/SPD), Grundmann (QUH), Kaske (QUH), Link (QUH), Sokolowski (FDP), Streitberger (frei/SPD), mithin immerhin bereits neun Gemeinderatsmitglieder, die mit diesem gemeinsamen Atrag nicht weniger wollen als die gemeindliche Energieversorgung revolutionieren.

P1020625
Strom kommt in der Gemeinde Berg immer noch aus der Steckdose

Wegen seiner großen Tragweite wurde dieser energiepolitische Antrag, den Mitglieder von SPD und QUH gemeinsam erarbeitet haben, nicht als Parteienkoalition gestellt. Die oben benannten Gemeinderäte ...

"... stellen daher folgenden Antrag:

1. Die Gemeinde strebt - unter Einbeziehung des gemeindlichen Wasserwerkes - den Aufbau einer Kommunalversorgung an. Dies soll durch die Gründung eines eigenen Gemeindewerkes erfolgen. Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, die hierfür notwendigen Schritte zu ermitteln und dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

2. Die auslaufenden Konzessionsverträge für Strom- und Gasnetz (sie laufen 2017 aus, Anm. d. QUH) werden nicht verlängert. Die Übernahme der Strom- und Gasversorgung durch die Gemeinde Berg bzw. durch die zu gründenden Gemeindewerke wird angestrebt. Hierbei sind Kooperationen mit anderen Kommunen bzw. Kooperationen mit anderen Gemeinde- und Stadtwerken zu prüfen.

3. Die Verwaltung wird beauftragt, für die Dächer am Gebäude Fides in Aufhausen sowie das Schuldach in Aufkirchen die Errichtung von Photovoltaikanlagen zu prüfen und das Prüfergebnis dem Gemeinderat/PUVE vorzulegen."


P1020792
Zukunftsvision: Bald gemeindeeigener Strom in Berg?

Klare Worte, die sich in der Einladung zur heutigen Sitzung unter dem unscheinbaren TOP "Möglichkeiten einer gemeindlichen Kommunalversorgung prüfen" finden. In den Würmtalgemeinden Planegg, Krailling, Gauting sind die Planungen für eine solche Übernahme praktisch abgeschlossen. Auch in Starnberg wird diskutiert, ob die Stadt den Bürgern selbst Strom anbietet und damit - neben dem damit verbundenen Aufwand - auch die Gewinne einstreicht und nicht den Stromkonzernen überlässt.

P1020798
Ein- und Umschalten

Strahlendes Beispiel einer solchen Selbstverwaltung in Sachen Energie sind die Stadtwerke München, die derzeit allergrößte Anstrengungen unternehmen, bis zum Jahre 2025 die gesamte Stadt mit Ökostrom zu versorgen. Für die Würmtalgemeinden waren sie deshalb ein willkommener Kooperationspartner. Auch Berg arbeitet in energiepolitischen Fragen mit den Stadtwerken bereits eng zusammen. Im Landkreis kommen bisher nur 2% des Stromes aus erneuerbaren Energiequellen. Das soll, muss und wird sich in Zukunft ändern. Bis 2020 will die Gemeinde Berg energiepolitisch autark sein, ein Ziel, das bislang in weiter Ferne schien, aber nun in greifbarer Nähe erscheint.

Welche Schwierigkeiten eine Lösung der Energieprobleme vor Ort mit sich bringen kann, davon wissen allerdings die Tutzing/Bernrieder Bürger ein Lied zu singen. Von ihrem Wiederstand gegen das dortige Geothermieprojekt berichtet heute auch das Bayerische Fernsehen in seiner Sendung "LaVita" um 19 Uhr.

Weiters auf der Tagesordnung heute 19.30 im Gemeinderat: Die Änderung der örtlichen Einfriedungssatzung. Die zulässige Höhe von Hecken soll von 1,30 m auf 1,60 m angehoben werden. Grund: die Durchsetzbarkeit der Verordnung soll verbessert werden. Um dieses Thema hatte es bereits im Vorfeld einige Auseinandersetzungen gegeben, weil der BM das Thema vorab in nicht öffentlicher Sitzung zur Abstimmung gebracht hatte, was einige Anhänger demokratischer Auseinandersetzung (darunter die QUH) erbost hatte.

IMG_23371
Park- oder Thujenverbot? Hecke am Rande der Illegalität

Montag, 2. Mai 2011

Der Kreisel diese Woche (pt. 1.5)


Gestern die Historische Erstumrundung per Traktor durch die Berger Burschen

Die Maifeier

DSC04488

Bachhausen war am heutigen Maifeiertag in der Gemeinde Berg angesagt.



Der Tanz in den Mai

Hier ein paar Eindrücke:

2011_maitanz_2
Maitanz in Bachhausen

DSC04434
Obermadl Miriam Kreisl

DSC04476
Der Anhänger der Berger Burschenschaft wird vom Bulldog gezogen...

DSC04479
... und gekonnt gesteuert.

Fazit: Der Maitanz hat super geklappt, die Organisation war vorbildlich - der Service der Burschen und Madln war prompt und freundlich, das Parken sehr gut organisiert, und selbst das Wetter hat lange, wenn auch nicht durchgehend gehalten. Gratulation!

Sonntag, 1. Mai 2011

Freinacht?

DSC04409DSC04408DSC04403

Aufgerolltes Toilettenpapier, Rasierschaum an Türen und Autos, ausgehängte Gartentüren - leider ließ es die Freinacht in Berg dieses Jahr an Witz und Phantasie fehlen. Dafür wurde kräftig gezündelt.

DSC04424

Vor der Filiale der Bäckerei Meier in Oberberg wurde die Sitzgruppe angezündet, wahrscheinlich mit Zeitungen, die im nächstgelegenen Hauseingang lagen. Die Feuerwehr wurde nicht alarmiert, der Brand wurde offenbar mit einem Feuerlöscher gelöscht. Filialleiterin Vlora Krasniqi: "Ich finde das sehr ärgerlich. Das geht zu weit und hat nichts mehr mit der Freinacht zu tun. Die Polizei wird auch noch ermitteln."

Von einem weiteren Fall für die Polizei berichtet Tobias Völkl, Kommandant der Berger Feuerwehr: "In Kempfenhausen brannte ein Benzinkanister. Die Polizei geht von Brandstiftung aus." Die Feuerwehr musste ausrücken.

CIMG8641

Allein eine einzige lustige Idee wurde uns zugetragen:
Neue Parkplatzmarkierung vor'm A'dabei ! ! !
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben unbekannte Aktivisten auf dem Parkplatz des MTV Berg eine neue" Reservierungsmarkierung " auf den Teer gemalt. Der weiße Rollstuhlfahrer auf blauem Grund soll unserem Vereinsheimwirt Bernd Albrecht jetzt, eine Woche nach seinem 60'sten Geburtstag, wahrscheinlich verdeutlichen, dass dieser Stellplatz ausschließlich für ihn reserviert ist, um die Wegstrecke in sein Lokal so kurz
wie möglich zu halten


Im Rückblick ein paar Highlights aus den vergangenen Jahren:

kuh1

null

null

Los geht's - Berger Burschen brechen nach Bachhausen auf

DSC04410

Schon um acht Uhr trafen sich die Berger Burschen heute Morgen, um die Fahne am Berger Maibaum zu hissen.

DSC04414

Nach einem Weißwurstfrühstück im Oskar-Maria-Graf-Stüberl ging es los.

DSC04418

... zweimal um den Kreisel und dann ab nach Bachhausen - um ein Uhr tanzt die Bachhauser Burschenschaft in den Mai.

Samstag, 30. April 2011

QUH sein

DSC04396
Ausriss aus dem heutigen Merkur

Wie der Starnberger Merkur in seiner heutigen Ausgabe auf S. 3 berichtet, wurde auf der Jahreshauptversammlung der Starnberger Grünen die magere Zahl von 24 Mitgliedern beklagt. Wie könne es sein, dass die QUH es in wenigen Jahren auf über 100 Mitglieder gebracht habe? Grünen-Kreisrat Florian Duday, neu gewählter zweiter Sprecher des Ortsverbands, der laut Merkur "offen Sympathien für die Gruppierung hat", meinte: "Die sind lustig." Die Grünen könnten jedoch niemals wie die QUH sein - denn es handle sich "zur Hälfte um einen Freundeskreis und zur Hälfte um einen Sportverein." Diese Erklärung finden wir wiederum sehr lustig, in der Beziehung können es die Grünen, für die wir übrigens auch offen Sympathien hegen, also durchaus mit uns aufnehmen.

Liebe Leser, wenn Sie bei uns Mitglied werden wollen, müssen Sie jedoch weder mit uns befreundet sein noch sich sportlich betätigen. Sie können ganz entspannt diesen Mitgliedsantrag ausfüllen:

Freitag, 29. April 2011

Bachhausen

Foto14

Live aus Bachhausen: Unser Freund Stephan schickt uns eben dieses Bild und ist begeistert!

Durch das Wochenende

IMG_2547-Arbeitskopie-2

Heute: Einlass ab sofort - "Bock auf Rock" im Festzelt Bachhausen mit "Double You".

39899352

Morgen: Jazzer Max von Mosch, den wir immer gerne ankündigen, ist wieder in der Gegend - diesmal allerdings nicht mit max.bab. Gemeinsam mit dem New Yorker Tim Collins am Vibraphon, dem Münchner Bassisten Andi Kurz und dem amerikanischen Schlagzeuger Rick Hollander, der in München lebt, stellt der Saxophonist Stücke aus seinem heute veröffentlichten Album "Black Périgord" vor, das er mit seinem zehnköpfigen New Yorker Orchester eingespielt hat. Hier gibt es Hörproben.
Das Konzert ist die Auftaktveranstaltung der Reihe "Jazz in der Tenne", organisiert von bsc-music Chef Christoph Bühring-Uhle (übrigens auch Gemeinderat und Jugendleiter der Münsinger Fußballer), und findet natürlich statt in der Tenne, Bachstr. 9 in Münsing, Beginn 20 Uhr, Kartenreservierung unter 08177 931 660 oder per mail: bsc @bscmusic.com

IMG_0132

Und was sicher länger dauern wird als das Konzert: Dada lädt für den Samstag Abend ins Bachmayr's zur Geburtstagsparty - Vorglühen für die Maifeier!

IMG_25471

Am Sonntag heißt es natürlich: Ab nach Bachhausen! Um 13 Uhr tanzt die Burschenschaft am Maibaum, die Lüßbacher Blasmusik spielt im Festzelt, ab 18 Uhr heißt es Party mit "Grenzgänger", und die Bar ist auch geöffnet.

Donnerstag, 28. April 2011

Ja, was ist denn da los?

Da staunten wir von der QUH nicht schlecht, als wir von dem neuen Zeitschriftenprojekt MUH hörten.

IMG_2612
Seit letztem Monat im Handel (auch an der ESSO-Tankstelle): Die neue Zeitschrift MUH für "Bayerische Aspekte"

MUH heißt ein ambitioniertes Zeitschriftenprojekt, das u.a. der LaBrass Banda Sänger Stefan Dettl zusammen mit Chefredakteur Josef Winkler aus der Taufe gehoben hat. Als wir Sepp auf unsere Parallelaktion ansprachen, hieß es sofort erschreckt: "Das sind ja frappierende Parallelen, die wir da haben in unseren, äh, Medienprojekten. Ich SCHWÖRE, dass ich noch nie nicht auf der QUH-Website war! :-)". In der Tat sind MUH und QUH in ihrem beiderseitigem Beharren auf Andersartigkeit und Heimatverbundenheit sehr geistesverwandte Projekte.

Einerseits teilen wir den Vorbehalt gegen alles "Tümelnde" und die Selbstgewißheit, dass man sich als Bayer auf der Welt nirgendwo verstecken muß ...

IMG_2599
Blaskapelle in der Wüste / Ausriss aus der 1. Ausgabe von MUH

... andererseits das Wissen, dass mit dem Bayerntum auch schon viel Schindluder getrieben wurde. So berichtet MUH in einer Reportage "Weißwürscht' für Afrika" über die merkwürdigen Afrikakontakte des "Vorsitzenden" FJS, der in Togo 1983 wie ein König empfangen wurde, und in der Folge dafür sorgte, dass sein Spezl, der Rosenheimer Fleischfabrikant März dort gute Geschäfte machen und Leberkäse produzieren durfte (sogar das Schweinefleischverbot für die Muslime in Togo wurde aufgehoben). Ein Lehrstück, wie man auf dem dunklen Kontinent als Bayer vorgehen konnte: "Diktator Eyadéma überließ Marox (der Firma von März, Anm. der QUH) 27.000 Hektar Land für seine Rinder- und Schweinefarm. Als die Rinderzucht 1988 expandierte, wurden die örtlichen Bauern enteignet. Sie rebellierten. Der Diktator schickte das Militär und ließ ein Bauerndorf überfallen. Die Bilianz: ein Toter, 50 Verletzte."

IMG_2597
Eine Bayern-Afrika-Connection / Ausriss aus der 1. Ausgabe der MUH

Das Themenspektrum der MUH ist fast etwas zu groß. Es geht in der ersten Ausgabe um Haindling, intelligente Blasmusik, Fingerhakeln, das Bayrische an sich, um Osterbräuche und den Nockerberg, es gibt Kinderseiten, eine große Enthüllungs-Story über das Überhandnehmen des Maisanbaus, die Strauß-Geschichte und und und ... viele der Themen könnten auch so ähnlich auch bei der QUH auftauchen. Respekt! Eine Fotoserie über Hecken beispielsweise haben wir hier schon länger in Arbeit.

IMG_2596
Fotoserie in MUH "Bayrischer Zen" Heckenphotos von Johannes Rodach

Intelligente Bayern in den Medien! Schön, dass wir nicht mehr so allein sind. Wie wir uns über Mitglieder freuen, freut sich die MUH über Abos (wir haben schon eines). Es genügt eine mail an info@muh.by, ein Klick auf http://www.muh.by/ oder eine Post an:
MUH
Chiemgaustraße 3
83376 Truchtlaching

Mittwoch, 27. April 2011

Der Maibaum vor 45 Jahren

Das QUH Blog ist nicht nur eine virtuelle Tageszeitung, sondern mit der Zeit hat es sich auch zu einer Art Gemeindearchiv entwickelt. Nicht nur kann man hier über die Suchfunktion fast alle Ereignisse der letzten 5 Jahre abrufen, sondern es werden in digitaler Form auch unschätzbare Dokumente wie die 60iger-Jahre-Filme aufbewahrt und für jeden zugänglich gemacht.

Die am Wochenende in Bachhausen anstehende Maifeier hat nun die Burschenschaft auf einen Film von Wolf Vetter über den Bachhauser Maitanz von 1968 aufmerksam gemacht, den auch wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.


Bachhausen tanzt in den Mai - Film von Wolfgang Vetter

Bachhausen

Näheres zur einzigen diesjährigen Maifeier in der Gemeinde Berg finden Sie auf der Homepage der Burschenschaft Bachhausen. Wir freuen uns schon!

Und nicht vergessen: Am Freitag "Bock auf Rock" (Goaßbock, ick hör dir trapsen!) im Festzelt, Einlass ab 20 Uhr.

QUH

QUH Suche

 

Litfaß-Säule

vhs1

Aktuelle Beiträge

Der transatlantische...
Von Allmannshausen nach New York Der...
quh - Fr, 11.7.25, 9:17
Re: Research on Things...
ammer - Di, 15.5.18, 14:52
Fw: Update your account
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Research on Things to...
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Re: Research on Travel...
ammer - Mi, 7.2.18, 18:12

QUH-Count

Besucher

Blogger Status

Du bist nicht angemeldet.

Die QUH ist vom Eis!

Liebe QUH-Blog-Leser/innen,

wir haben hart gearbeitet. 4.520 Artikel, 5.105 Kommentare & Antworten sowie 9.156 Bilder sind nun erfolgreich auf unsere neue QUH-Weide umgezogen. Wir danken allen, die dies durch ihre Spenden möglich gemacht haben.

Kommen Sie mit und passen Sie das Lesezeichen Ihres Browsers an unsere neue Webadresse http://quh-berg.de an.

Zum neuen QUH-Blog »