Montag, 18. April 2011

Osterbasteln am Gründonnerstag

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Die Kolpingsfamilie Höhenrain lädt für Gründonnerstag zum Osterbasteln in den Pfarrsaal Höhenrain. Von 10 bis 12 Uhr können dort junge Familien bzw. Kinder bis zu 12 Jahren mit und ohne Eltern Osterkerzen, -schmuck und Fähnchen für Osterlämmer basteln.

Sonntag, 17. April 2011

Auslaufen

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Schon ein Wochenende vor Ostern eröffnet die Bayerische Seen-Schifffahrt in diesem Jahr die Saison - ein letztes Jahr noch mit der alten Dame MS Seeshaupt, die schon fast 60 Jahre auf dem Buckel hat und 2012 durch ein neues Schiff ersetzt werden soll. Der Neubau soll 6,5 Millionen € kosten. Von den Maßen her wird es in etwa der MS Seeshaupt entsprechen und wie die MS Starnberg Kapazität für 800 Personen bieten.

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Die alte Seeshaupt (Foto: Höck)

Beim BR kann man online über den neuen Namen für das Schiff abstimmen - es soll MS Tutzing, MS Possenhofen oder MS Seeshaupt heißen.

Den aktuellen Fahrplan für dieses Jahr finden Sie hier.

Die Preise können Sie einsehen, wenn Sie hier klicken.

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So ging es früher am Seebahnhof in Starnberg zu, wenn ein Dampfschiff ablegte

Konzert am Palmsonntag

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Die Evangelische Kirchengemeinde lädt für heute Abend um 19:30 zum Palmsonntagskonzert ins Katharina-von-Bora-Haus. Lydia und Bernhard Gillitzer präsentieren Werke für Blockflöte und Cembalo. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 16. April 2011

Lenny ist erwacht

Während in den Kommentaren hier eine profunde Diskussion um die Windenergie entbrannt ist (vgl. die Kommentare zu unserem Artikel http://quh.twoday.net/stories/windenergie-fuer-berg-und-starnberg/ ) nimmt das Leben ungerührt seinen Gang ... das heißt um diese Jahreszeit: es erwacht.

Zum Beispiel unser Freund Lenny, der sich im Winter in einer Berger Garage eingerollt hatte und bei uns im QUH-Adventskalender "weltweite" Berühmtheit erlangt hat ...

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QUH-Adventskalenderstar Lenny im Dezember

Nun ist Lenny, der Igel, aufgewacht, tummelte sich noch ein wenig im Blumenbeet und wurde gestern in die freie Natur entlassen.

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Auf zum Frühstück: Lenny im April (Fotos: Angelika P.)

Freitag, 15. April 2011

Windenergie bei uns im Dorf?

Unser QUH-Energiefachmann Ulrich Kupper besuchte gestern das SZ-Forum zum Thema „Fünfseenland – zu schön für Windräder?“. Hier sein Bericht, in dem auch einige Neuigkeiten verraten werden:

"Wie sich an dem starken Andrang zeigt, wird dem Thema Windkraft großes Interesse entgegengebracht, denn schon frühzeitig ist der Raum mehr als voll - die Sitzplätze reichen nicht aus.

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Das Publikum im Raum

Auf dem Podium diskutieren die Herren Reinhard Grießmeyer, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Ammersee e.V., Hans Wilhelm Knape, Vorsitzender des Energiewendevereins Starnberg, Christian Kühnel, Kreisbaumeister, unser Bürgermeister Rupert Monn, der auch Sprecher der 14 Bürgermeister im Landkreis ist, Robert Sing von den Stadtwerken München und Arno Zengerle, Bürgermeister der Windkraftgemeinde Wildpoldsried, über das Für und Wider von Windkraftanlagen.

Zuvor brachte der Moderator Ulrich Schäfer von der Süddeutsche Zeitung die Anwesenden auf den aktuellen Stand der Planung. Tatsache ist, dass Bayern insgesamt ein Entwicklungsland ist, wenn es um Windkraft geht. In der Umgebung von München gibt es sogar nur zwei Anlagen – eines auf dem Fröttmaninger Berg (Eigentümer sind die SWM) und eines in Berg (Eigentümer ist Herr Genz). Wegen eines vorliegenden Bauantrags für eine neue Anlage mit 140 Metern Nabenhöhe (mehr als doppelt so hoch wie die bestehende in Berg) sieht sich der Landkreis und insbesondere die Gemeinde Berg gezwungen, schnell einen Flächennutzungsplan zu erstellen, um die Standorte beeinflussen zu können. Da Windanlagen privilegierte Bauwerke sind, können sie nicht verhindert werden.

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Die Diskutanten auf dem Podium

Neue Techniken machen zudem den Betrieb, auch in Bayern, wirtschaftlich. Allerdings nur für Anlagen bei großen Nabenhöhen! - Wo Geld zu verdienen ist, werden sich weitere Investoren melden. Kreisbaumeister Christian Kühnel ist mit der Planung der ersten Ausbauphase betraut und sieht sieben bis acht Anlagen als realistisches Ziel an.

Rupert Monn erläuterte, das die Gemeinde Berg über die Jahre gelernt habe, wie sensibel mit dem Thema umgegangen werden muss. Er sprach sogar von „verbrannter Erde“. Für die Gemeinde Berg gibt es überdies bekanntermaßen eine spezielle Situation: Sie muss auf einen Bauantrag reagieren und kann daher nicht auf den Flächennutzungsplan des Landkreises warten, sondern muss schnell selber einen geeigneten Standort ausweisen.

Herr Monn sieht aber auch generell die dringende Notwendigkeit, alternative Energien bei uns zu erzeugen, um künftig auf gefährliche Techniken wie Atomkraftwerke verzichten zu können. Windräder werden aus seiner Sicht kommen – auch in Berg! Die Berger Anlagen sollen aber nicht von Investoren errichtet werden, sondern von der Gemeinde oder auch von einer neu zu gründenden Betreibergesellschaft unter Bürgerbeteiligung. Die Gemeinde Berg verhandelt deshalb bereits mit den Stadtwerken München über eine mögliche Zusammenarbeit bei Planung und Betrieb.

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Der Landrat vor dem Windatlas

Einziger Gegner der Windanlagen – aber auch jeder anderen regenerativen Energiequelle – auf dem Podium war Reinhard Grießmeyer, der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Ammersee e.V., der mit der Bedrohung von Vögeln und Fledermäusen argumentierte und immer wieder das Bild zerstörter Landschaften zeichnete. Genau das, so argumentierte Bürgermeister Monn, solle aber durch die Initiative der Gemeinden verhindert werden.

Der Kreisbaumeister Christian Kühnel - wie auch Landrat Roth in der späteren Diskussion mit dem Publikum - betonte aber immer wieder, dass es nicht die Frage ist, ob Windanlagen gebaut werden, sondern nur wo. Dieses „wo“ soll aber offen und mit allen Gemeinden gemeinsam festgelegt werden. Diese Art und Weise wie der Landkreis und die 14 Gemeinen das Thema angehen und offen mit den Bürgern diskutieren, wurde vom Bürgermeister der Gemeinde Wildpoltsried im Allgäu aufs Höchste gelobt. Dort sind bereits neue Analgen in Betrieb, die Erfahrungen sind fast durchweg positv.

In der überraschend ruhig geführten Diskussion mit dem Saal wurden vor allem die Punkte Kosten-Nutzen-Verhältnis der Anlagen und der berechtigte Appell, besser mehr Energie zu sparen, damit nicht so viele Anlagen notwendig werden, vorgebracht.

Insgesamt schien die Stimmung im Saal überwiegend positiv gegenüber Windkraftanlagen zu sein, was durchaus daran liegen kann, dass noch nicht bekannt wurde, wo die Anlagen gebaut werden sollen."

Danke Uli für diesen schönen Bericht. Die Würze liegt natürlich im letzten Satz. Die Diskussion über das Thema hier im Blog hat schon begonnen, wie der kritische Kommentar von "Einanderer" zeigt, der ebenfalls die Veranstaltung besucht hat (rechts in der Spalte anklicken).

Donnerstag, 14. April 2011

Windenergie für Berg und Starnberg?

Noch in diesem Jahr könnten sie beschlossen werden: Windkraftanlagen im Landkreis.

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Windkraft bedeutet Fortschritt (Photo: Jan Schubert)

BM Monn hatte bei der Bürgerversammlung bereits angedeutet, worüber hinter den Kulissen im Gemeinderat seit langem gerungen wird: dass es Bedingungen geben könnte, unter denen man sich in Berg durchaus vorstellen könnte, das eine oder andere weitere Windrad zu genehmigen. "Und wenn, dann machen wir es selbst!", sagte er unter dem Applaus der anwesenden und etwas verdutzten Bürger und unter Hinweis auf die versprochenen Renditen von über 6%.

Heute veranstaltet die SZ in Starnberg ein Podiumsgespräch, an dem auch Rupert Monn als Sprecher der Bürgermeister im Landkreis teilnehmen wird und das unter dem Titel steht: "Ist das Fünfseenland zu schön für Windräder?" Außerdem auf dem Podium: Kreisbaumeister Christian Kühnel, der bereits im Berger Rat zu dem Thema referiert hat, Robert Sing von den Stadtwerken München und Arno Zengerle, Bürgermeister der "Windkraftgemeinde" Wildpoldsried, Reinhard Grießmeyer, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Ammersee, sowie Hans Wilhelm Knape, Vorsitzender des Energiewendevereins Starnberg. Könnte sein, dass auch auf dem Podium die Befürworter der Windkraft in der Überzahl sind.

Beginn ist um 20 Uhr im Foyer der Kreissparkasse bei freiem Eintritt.

Vgl.: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/sz-podium-in-starnberg-licht-und-schatten-der-windkraft-1.1084387

Tiger statt QUH?

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Die Reisesaison hat bereits begonnen, und es mehren sich die Grüße aus der Ferne - hier ein Q aus Barcelona von Familie Kayser. Danke!

Mittwoch, 13. April 2011

Heute kein Bericht aus dem Gemeinderat ...

... denn gestern gab es - in Ermangelung von Themen keine Gemeinderatssitzung. In 14 Tagen wieder, dann mit einem wichtigen Gemeinschaftsantrag von QUH, SPD, Grünen und FDP zur Energiepolitik der Gemeinde.

Unser Mann fürs Weltall

Unglaublich, schon wieder ein halbes Jahrhundert vorbei.

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Juri Gagarin, am 12.4.61 der erste Mensch im Weltall

Gestern vor einem halben Jahrhundert schickten die damaligen Kommunisten aus der Sowjetunion einen Menschen namens Juri Gagarin ins Weltall. So etwas wie E-Mails oder Internet wäre damals mehr als nur Science Fiction gewesen. Was das mit unserer Gemeinde zu tun hat? Nun: Genau auf den Tag genau 50 Jahre später schickte uns Stefan Schmid, der neue Vorsitzende der Christian-Jutz-Volkssternwarte Berg, folgende E-Mail über letzten Samstag, als er anlässlich des deutschlandweiten Astronomietags auch die Türen der Berger Sternwarte öffnete und unglaubliche 160 Besucher feiern konnte. Wir baten um einen Kurzbericht:

"Hier die versprochene Rückmeldung zum Astronomietag 2011.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg!!! Um die 160 Besucher nutzten den herrlichen Frühlingstag und ließen sich auf unserem Gelände an der Lindenallee Sonne, Mond und Sterne zeigen.

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Wir waren von der großen Nachfrage aller Altersgruppen (junge Pärchen, Familien mit Kindern, Seniorengruppen, usw...) sehr überwältigt. Bei der Frage, wie sie von uns erfahren haben, antworteten übrigens einige Besucher: "Es stand doch im Quh-Blog...".

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Eine detaillierte Beschreibung zu dem Tag gibt's auch auf unserer Homepage http://www.volkssternwarte-berg.de "

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Sterngucker: einer von 160

Danke für den Bericht!
(Fotos: NASA, Benno Ruhdorfer und Stefan Schmid)

Dienstag, 12. April 2011

Kunstwerk des Monats April: Gerd Jäger

Unglaublich, schon wieder ein Monat vorbei:

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Saubere Kunst: Gerd Jäger in seinem Farchacher Atelier

Morgen gibt es wieder das neue Kunstwerk des Monats im Katharina-von-Bora-Haus zu sehen - der Auserwählte ist diesmal der Farchacher Bildhauer und ehemalige Grünen-Gemeinderat Gerd Jäger.

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Gerd Jäger hat - nach Fukushima - für diese Präsentation ein düsteres Ensemble zusammengestellt und in Korrelation zu einem düsteren Gedicht gesetzt, das er vor fünfundzwanzig Jahren - nach Tschernobyl - auch schon einmal seinen Skulpturen beistellte. - Es ist Lyrikzeit im QUH-Blog:

Peter Huchel: Psalm

"Dass aus dem Samen des Menschen / kein Mensch /und aus dem Samen des Ölbaums / kein Ölbaum / werde, / es ist zu messen / mit der Elle des Todes.

"Die da wohnen / Unter der Erde / in einer Kugel aus Zement, / ihre Stärke / gleicht / dem Halm / im peitschenden Schnee.

Die Öde wird Geschichte, / Termiten schreiben sie / mit ihren Zangen / in den Sand.

Und nicht erforscht wird werden / ein Geschlecht, / eifrig bemüht, / sich zu vernichten."


Der Empfang beginnt um 19:30 Uhr, es gibt Wein, Brot und eine Vorstellung des Künstlers von Katja Sebald. Gastgeber Johannes Habdank hofft auf viele Gäste und Gespräche - nach dem Motto: "Manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen".

Montag, 11. April 2011

Wohnen im Wohnzentrum Etztal

Während sich die Kälber auf den Weg in die weite Welt machen, kommen die Berger Seniorinnen und Senioren wieder zurück nach Berg, um ihren Lebensabend im "Wohnzentrum Etztal" zu verbringen.
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Hier ein Interview mit Frau Gisela Grundmann, einer der neuen Bewohnerinnen:

Kalb: Was gefällt Ihnen besonders gut am Wohnzentrum Etztal?
Fr.Grundmann: Die Wohnung gefällt mir sehr gut und die Arbeit der Betreuungsorganisation ist hervorragend. „Frau Laurent ist sehr aktiv“. Besonders zufrieden bin ich auch über die zentrale Lage meiner neuen Wohnung. Supermarkt, Apotheke, Drogerie, Bäcker, Buchladen, Post, Café und Oskar- Maria-Graf Stüberl in sind in nächster Nähe. „Ich fühl mich wohl!“

Kalb: Was gefällt Ihnen nicht so gut?
Fr.Grundmann: „Da könnte ich jetzt nichts sagen“. Im weiteren Gespräch sind fehlender Trockner und Badewanne genannt worden.

Kalb: Haben Sie schon viele Kontakte geschlossen mit anderen Mitbewohnern?
Fr.Grundmann: Natürlich kennt man inzwischen den einen oder anderen Bewohner. Ein Ehepaar war vor kurzem hier, weil es sich versehentlich ausgeschlossen hat. Aber bis jetzt kommen überwiegend alleinstehende Senioren zu den gemeinschaftlichen Veranstaltungen wie Frühstück und Kinobesuch.

Kalb: Aus welchen Gründen haben Sie sich entschieden in das Betreute Wohnen zu ziehen?
Fr.Grundmann: Aus dem einfachen Grund dass ich in meiner eigenen Wohnung bleiben kann, auch mit Pflege Stufe I und II.

Kalb: Was kann man im Wohnzentrum Etzal in Berg alles unternehmen?
Fr.Grundmann: Auf dem Programm stehen Seniorennachmittage, Sitzgymnastik im Katharina-von-Bora Haus, gemeinsames Ostereier filzen, Treffen im Bewohner-Café, gemeinsames Singen und Musizieren und natürlich Bewohner-Treffen und Kinobesuch mit Kaffee und Croissant.

Ein wichtiger Punkt ...

... gegen den Tabellenzweiten SV Raisting gelang dem MTV Berg am Samstag auf dem Lohacker.

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Der Ausgleichstreffer zum 1:1 Endstand gelang per Freistoss Tobias Luppart, der auch letzte Woche schon 2 Freistösse netzte.

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... und der 'reverse Angle' heute im Merkur, Foto: AJ

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