Samstag, 2. April 2011

Leider ...

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... ein April-Scherz war unsere gestern um 01.04 Uhr veröffentlichte Meldung über das neue QUH-Mitglied. Es soll Menschen geben, die es selbst gemerkt haben.
(Foto: E.S.)

Freitag, 1. April 2011

Die Wahheit hinter der geistigen Wende des Kaufmanns

Lange wurde in der Gemeinde gerätselt, was hinter der überraschenden geistigen Wende des Kaufmannes Dipl. Ing. Dr. h.c. G. steht. Wie berichtet, hatte sich der Berger Kaufmann in kürzester Zeit von einem nicht sonderlich beliebten Prozesshansl zu einem von der lokalen Presse geliebten und jederzeit zu Scherzen aufgelegten Berger Mitbürger gewandelt.

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Es hat Anzeichen gegeben: glückliche QUH auf der Maxhöhe

Jetzt ist es heraus: Seit heute, 1. April 2011, ist Dipl. Ing. Dr. h.c. G. samt seiner Familie, seinen Angestellten und all seinen Beratern offiziell in die QUH eingetreten. Samt dem sofort gegründeten QUH-Ortsverbands in Abuja (Nigeria) hat sich damit die Mitgliederzahl der QUH auf einen Schlag erneut fast verdoppelt.

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Setzt die QUH bald hier ihren Siegeszug fort? Das Parlament von Nigeria

Da der jüngste Mitgliedsantrag ein besonderer ist, soll er nicht auf normalen Weg abgegeben werden, sondern auf der Maxhöhe in Bronze gegossen werden.

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Hier wird der Mitgliedsantrag für die QUH in Bronze aufgestellt werden

"Wir haben schon länger von dem Vorhaben gewusst, mussten aber mit Rücksicht auf die CSU mit der Veröffentlichung bis zum 2. Quartal warten", freut sich QUH-Hirte André W.. "Ein kleiner Schritt für die Maxhöhe, ein großer Schritt für die QUH", kommentierte QUH-Fraktionsführerin Elke L.. "Ich habe den Mörserturm schon immer für eines der größten europäischen Kunstwerke gehalten", verriet Kulturbeauftragter Jokl K.. Allein QUH-Chef Andreas A. verwies etwas kleinkariert auf die immer noch laufende Schadensersatzklage gegen ihn. Muss er jetzt angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse in der öffentlichen Mitgliederversammlung, zu der zukünftig auch die Presse wieder eingeladen werden soll, um sein Amt fürchten? Finanziert werden könnte die Klage gegen ihn im schlimmsten Fall allerdings mit der großzügigen Bar-Spende, die QUH-Schatzmeisterin Petra B.v.P. heute entgegennehmen konnte. Der Ex-CSU-Parteivorsitzende und ehemalige Rechtsvertreter G.s, Herr V., war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Donnerstag, 31. März 2011

Invitation

invitation

Sicherlich werden die Bösen Buben da sein und auch Baby Immerlos und sicherlich gibt es wieder Häppchen und Getränke und eine kurze Einführung. Die Haleh Gallery - mitten in Berg - eröffnet heute um 18 Uhr bereits die vierte Ausstellung und lädt alle Kunstinteressierten zur Vernissage. Zu sehen gibt es Werke des Teheraner Künstlers Ali Soltani, der uns eine moderne Variante der traditionellen, Geschichten erzählenden persischen Miniaturenmalerei präsentiert - und da liegen die Geschichten im Auge des Betrachters. Einfach mal hingehen!

Wappen Kreisel Krone

Das Wappen der Gemeinde Berg stammt nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem Jahr 1962. Nach einem Beschluss des damaligen Gemeinderats und Zustimmung des Staatsministeriums des Innern wird es seit dem 26.07.1962 offiziell geführt.

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Eine Skulptur, der die künstlerisch interpretierte Wappen-Krone zugrunde liegt, wird nun laut Gemeinderatsbeschluss vom Dienstag den Berger Kreisverkehr schmücken.

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Krone mit blauem Band von Adldinger/Wörndl

Wie bei künstlerischen Entscheidungen nicht anders zu erwarten, hat in der Gemeinde nun eine teils heftige Diskussion um diese Lösung begonnen (die man lieber vorher hätte führen sollen). Joerg S. beispielsweise hat einen Brief an den Bürgermeister und die Gemeinderäte geschrieben, in dem es heißt: "Die Provinz laesst gruessen, ein Kunstwerk, das wirklich wuerdig ist, als Schaufenster-Dekoration eines Suesswarenladens in Hintertupfing ausgestellt zu werden. Nur fehlt leider noch der entsprechende in Bronce gegossene Osterhase dazu. Besonders lobenswert das Qualitaetsgefuehl von Herrn Kaske und den beiden hinzugezogenen Kuenstlern. Wie schoen auch, dass die ausgezeichnete Kuenstlerin einem Gemeinderatsmitglied so nahe steht."

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Kreiselkrone: "geeignet als Schaufenster-Dekoration eines Süßwarenladens"?

Dazu ist - jenseits der ästhetischen Einschätzung - zu sagen: Der PUVE-Ausschuss, dessen Vorschlag der Gemeinderat folgte, besteht mehrheitlich aus Gemeinderäten aller Fraktionen. Jokl Kaske und die beratenden Künstler Sebastian Heinsdorff aus Icking und Ernst Grünwald aus Münsing hatten darin keine bestimmende Mehrheit, sondern beratende Funktion. Jokl Kaske wollte sich in der entscheidenden Abstimmung im Gemeinderat erst enthalten. Als das nicht möglich war, stimmte er mit der QUH gegen den obigen Entwurf. An Beratungen und der Abstimmung hat GR Wolfgang Adldinger selbstverständlich nicht teilgenommen. Demokratisch hatte alles seine Richtigkeit.

So sah übrigens der Alternativentwurf der Krone aus, den Teile der CSU bevorzugt hätten:

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Alternativentwurf von Adldinger/Wörndl

Die echte Krone des Königreichs Bayern, die in der Schatzkammer der Residenz in München aufbewahrt wird, sieht wiederum so aus:

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Das Modell: die Krone des Königreichs Bayern, 1806 angefertigt in Paris. Die Krone wurde übrigens nie auf dem Kopf getragen, sondern immer nur auf einem Kissen ausgestellt.

Ganz anders der Entwurf eines Bootes am Steg, den Hans Panschar eingereicht hatte. Er war im PUVE-Ausschuss nur knapp an zweiter Stelle gelandet, fand im Rat allerdings keine Mehrheit, da es Boote "auch am Ammersee" gäbe.

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Knapp auf dem zweiten Rang: Papier/Holz-Boot am Steg von Hans Panschar

Von vornherein kaum eine Chance hatte der - aus Sicht der QUH - künstlerisch gelungene, zurückhaltende und politisch korrekte Entwurf eines "Gemeinderads" von Hans Panschar.

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Poesie ohne politische Chance: Hans Panschars "Gemeinderad"

Die "Gemeinderad"-Skulptur selbst hätte - mit Gebäuden der 14 Berger Orstteile ausgestattet - ungefähr so ausgesehen.

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In summa: das Verhältnis von Demokratie und Kunst ist seit Jahrtausenden ein schwieriges. Wenn solche Entscheidungen nicht von einer Jury, sondern von Mehrheiten getragen werden, gewinnt leicht ein "eingängiges", populäres Motiv.

Mittwoch, 30. März 2011

Es geht rund (die 7. Gemeinderatssitzung 2011)

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Der neue Kreisel von Berg gestern im Rat: mit Krone statt Rad!

Ein seltenes Erfolgserlebnis gab es am Anfang der Gemeinderatssitzung für die CSU: Nach monatelangen Bemühungen und Protesten des Parteivorsitzenden ist es gelungen, den verwaisten roten (!) Roller in Kempfenhausen entfernen zu lassen. Er wurde im Bauhof untergebracht ... vermeldete eingangs der Sitzung mit einem Schmunzeln auf den Lippen der Bürgermeister.

Dann die Nachfrage von GR Streitberger, was eigentlich mit dem Geld (immerhin 25.000 €) gemacht werde, das die BG beantragt habe, um gegen die Höhenrainer Mückenplage zu kämpfen. Dafür gebe es bislang keinerlei sinnvoll geplante Verwendung, antwortete der Bürgermeister, er sehe - nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden - keinerlei realisierbare Möglichkeiten, dort mit chemischen Mittel (wie am Chiemseee) einzugreifen. Die QUH regte an, ob man nicht mit der Ansiedlung von Fischen dort etwas bewirken könne. Auch an Fledermäuse sei schon gedacht worden, antwortete die Regierungsseite. Nun ja ... die Schützenvereine werden auch nicht helfen können.

Zum Dritten: GR Fink (EUW), der nach langer Krankheit herzlich wieder im Rat begrüßt wurde, bemerkte, dass einige der neuen Radfahrschilder im Wald falsch aufgestellt seien ... da hat er offensichtlich recht. Und wir freuen uns, dass er wieder dabei ist.

Dann das einzige Thema von allgemeinem Interesse auf der schmalen Tagesordnung: Die Kreiselgestaltung. Der PUVE-Ausschuss hatte sich für den Entwurf von Ulrike Adldinger ausgesprochen, die im Kreisverkehr eine Königskrone (entworfen von Roman Wörndl) mit blauem Schriftband vorgeschlagen hatte.

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Unser neuer Kreisel: Ulrike Adldinger / Roman Wörndl, Krone mit blauem Band

Der Gemeinderat folgte mit 13:6 Stimmen diesem Vorschlag. Gegen den Entwurf stimmten die ganze QUH und die halbe CSU. Letzterer hätte für die Feier von "unserem König" (GR Haslbeck) eine andere Krone besser gefallen (womit sie recht hatten). Die QUH favorisierte statt des Bekenntnisses zur untergegangenen Monarchie den Entwurf des Allmannshauser Künstlers Hans Panschar, der an gleicher Stelle ein "Gemeinderad" entworfen hatte: In seinem "Gemeinderad" hätten 14 Bauwerke aus den 14 Ortsteilen von Berg den Zusammenhalt unserer Flächengemeinde repräsentiert.

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Nicht erfolgreich: Hans Panschar, Das Gemeinderad

Hans Panschars republikanischer Entwurf konnte sich gegen die Anhänger der güldenen Königskrone, die jener aus dem Berger Wappen gleichen soll, nicht durchsetzen. Aber auch mit der Krone wird die QUH leben können, trägt unser Wappentier auf dem QUH-Logo doch auch eine (schönere) Krone ... wir verstehen die neue "Krone von Berg" einfach als permanente QUH-Werbung am Ortseingang.

Einen kleinen Rat wollen wir den Gewinnern des Gestaltungswettbewerbs jedoch auf den Weg geben: In ihrem Entwurf wird Ludwig II. mit den Worten zitiert: "Ein ewig Rätsel will ich mir und anderen bleiben". Diesen Satz hat König Ludwig so nie geschrieben. Wenn sich die Gemeinde schon mit einer Krone, dem König und einem weisen Spruch schmücken will, dann sollte "King Lui" richtig zitiert werden. In Anlehnung an ein Schiller-Zitat aus dem Drama "Braut von Messina" ("Ein ewig Rätsel bleiben will ich mir; / Ich weiß genug, ich lebe dir!") schrieb König Ludwig in einem Brief an Richard Wagner: "Ein ewiges Rätsel will ich bleiben mir und anderen" (Satzbau beachten!). Noch schöner, etwas künstlerischer und weniger "ewiger" Kalenderspruch wäre es allerdings, diesen Spruch ganz wegzulassen. Denk noch mal drüber nach, Roman.

Den Rest der Sitzung waren zwei einstimmig abgelehnte Bauanträge. Bei einem hatte der Rat sogar eine Ortsbesichtigung in Höhenrain vorgenommen.

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Der Rat im Außenbereich

Die florierende Kunstgießerei, die auch solche Skulpturen gießt, wie sie in Kreisverkehren aufgestellt werden können, braucht für ihre bundesweiten Auftraggeber dringend eine größere Werkstatt. Wir hoffen, es gibt noch einen anderen Standort als den gestern beantragten im Biotop im Außenbereich.

Berger im Fernsehen

Leda

Nachdem neulich schon Lena und Lino von Gartzen so nett über die Mattscheibe liefen, strahlt der Bayerische Rundfunk heute wieder ein Porträt aus Berg aus. In der Reihe "Kunstraum" geht es um die in Kempfenhausen lebende Künstlerin Leda Luss-Luyken und ihre ModulArt. Termine: Heute, Mittwoch, 19 Uhr auf BR-alpha, Wiederholung morgen, 31.3. um 9:30 auf demselben Sender.

Dienstag, 29. März 2011

Der Kreisel diese Woche (pt.11)

Heute - endlich - steht die mit Spannung erwartete Entscheidung über die künstlerische Gestaltung des Berger Kreisverkehrs auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Wie er aussehen wird? Wir wissen es nicht und was wir wissen, dürfen wir nicht sagen. Sicher ist nur - er wird schöner als bisher und noch schöner als so:

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Ein nicht berücksichtigter "heimatverbundener" Entwurf für den Kreisverkehr in Berg (aus den Reihen der QUH)

Der PUVE-Ausschuss hat in nicht-öffentlicher Sitzung und unter Zurateziehung des Kulturbeauftragten Dr. Kaske und nicht beteiligter Künstler aus den eingereichten Entwürfen drei Favoriten ausgewählt, die heute im Rat präsentiert werden. Monatelang hatte die QUH sich für einen derartigen Wettbewerb engagiert. Von Künstlerseite hatte es Einwände gegen die rätselhafte Nicht-Öffentlichkeit der bisherigen Entscheidungen gegeben. Die eingereichten Entwürfe wurden nicht - wie andernorts üblich - öffentlich präsentiert und konnten so auch nicht von der Bevölkerung diskutiert werden. Deshalb dürfen wir hier auch nicht die zur Wahl stehenden Entwürfe, sondern höchstens den nicht-prämierten Entwurf des QUH-Vorsitzenden präsentieren. Nur soviel: Die drei Entwürfe, die sich heute in der Endauswahl befinden, sind allesamt schöner.

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Wie wird sich Berg dem Durchreisenden präsentieren? Heute wird entschieden

Montag, 28. März 2011

Signature Room

Der Name ist Programm!

Gestern trafen sich hier in Chicago Mino Kayser und QUH Vorstand André W. für eine wichtige Vertragsunterzeichnung: es ging darum, Mino als Jung-QUH (Kälbchen) und damit 101. Mitglied aufzunehmen.
Mino besitzt derzeit an der Northern Illinois University ein Sportstipendium, er studiert Business Administration und kickt für Schwaben Soccer in Chicago.

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Im Hancock Building im 95. Stock in einer Höhe von 320m hat Mino seine Unterschrift unter den Mitgliedsantrag gesetzt.

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Und nachdem in Chicago die Lichter ausgingen,

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... wurde das Ereignis im legendären 'Blue Chicago' Blues Club noch etwas gefeiert.

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Rechts: Charlie Love - auch der Name ist Programm

Sonntag, 27. März 2011

Im Regen - MTV Berg:TuS Holzkirchen

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Nicht glücklich mit dem Verlauf der Begegnung MTV Berg:TuS Holzkirchen (Endstand 0:2) zeigte sich Adi Schwenk, Dauerfan und Ex-Chef der MTV-Fußballabteilung. Zwar fiel das Ergebnis bei weitem nicht so katastrophal aus wie das des Hinspiels im September (Holzkirchen gewann mit 10:0 Toren), aber: "Es fehlte der richtige Biss. Wir haben auch sehr viele Abspielfehler gemacht", so Adi.

Beide Tore fielen in der zweiten Halbzeit - das 0:1 nach einem Alleingang eines Holzkirchners, das 0:2 durch einen Elfmeter nach einem Foul des MTV-Torwarts Nico Mittmann am Holzkirchner Stürmer.

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Nicht geahndet wurde hingegen das Foul an Flo Garke, der unglücklich fiel und verletzt vom Platz gerollt werden musste - die Schiedsrichterin schaute bereits in die andere Richtung. "Es sieht nicht gut aus", meinte Vater und Betreuer Thomas Garke. "Wahrscheinlich sind mehrere Bänder gerissen, morgen geht es hoffentlich zur Kernspin."

Trotz aller Kritik an der Schiedsrichterleistung: "Das Schiedsrichterteam war unsicher, aber das war nicht der Grund für die Niederlage. Holzkirchen war die bessere Mannschaft", lautet das Urteil von Vorstandsmitglied Harald Kalinke.

Der Stolz von Bachhausen

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Zu groß für ein Photo, gerade groß genug für Bachhausen: Panoramaaufnahme des neuen Maibaums

Manche behaupten, er sei 38 m lang, andere meinten 32 bis 34 m, wieder andere verwiesen darauf, dass beim komplizierten Transport aus Mörlbach bei einem kleinen Unfall schon 3 m von der Spitze abgebrochen seien. Sicher ist: Gestern wurde unter den fröhlichen Trompetentönen der "Lüßbacher" der neue, beeindruckend große Maibaum nach Bachhausen "eingespielt".

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38? 34? Oder "nur" 32?

Beim Lippenbauer mitten in Bachhausen wurde der Baum so gut eingepasst, dass er nur schwer zu klauen sein wird. Bis zum 1. Mai scheppsen, bemalen, bewachen und schmücken ihn dort die Burschen. Dann findet an einem hoffentlich strahlenden Sonntag in Bachhausen die einzige Berger Maifeier des Jahres statt.

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Millimeterarbeit mit schwerem Gerät: Jetzt darf nichts mehr schiefgehen!

Ein kleiner Hauch von Bayrisch-Wildwest lag am Samstag über Bachhausen, als die wilden Bachhauser Burschen das Dorf lahmlegten und mit ihren wendigen Traktoren das hölzerne Ungetüm in den Hof einpassten.

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Bayrisch-Wildwest in Creektown

Wie eine Kulisse aus dem Wilden Westen: Als Lärmschutz für den Nachbarn haben die Burschen extra die Wände einer zerlegten Scheune aufgestellt.

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Die stolzen Creektown-Cowboys am Goaßnweg

Schon jetzt läuft uns am Gedanken an das Bier am 1. Mai das Wasser im Mund zusammen. Schon eine Woche zuvor steht Bachhausen im Brennpunkt des gemeindlichen Interesses: Veranstaltet doch dann am Ostersonntag der örtliche Goaßbockverein dann sein legendäres "Ostereierweitwerfen".

Die Bachhauser haben übrigens auch schön gemachte Internetseiten. Entweder http://www.wir-bachhauser.de oder speziell für die Maifeierlichkeiten http://www.maibaumfeier.de/ .

Samstag, 26. März 2011

Hühnchen für die Maxhöhe

Leider nicht online zu finden ist das Interview der SZ-Journalistin Sabine Bader mit dem Berger Unternehmer Siegfried Genz, das unseren Mitbürger heute in der Süddeutschen unter dem Titel "Habe ich irgendwo Schwarzbauten?" erstmals in jovialer Plauderlaune und zu Scherzen aufgelegt zeigt. Ein Glanzstück des Journalismus, das uns Herrn Genz von seiner lustigen Seite präsentiert.

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Ausriss aus der SZ von heute

Wir erfahren, dass Herr Genz Schwarzbauten "nicht einfach in der Landschaft", sondern auf seinem eigenen Grund baut, und dass der Mürserturm kurz davor stehe, "zum Weltkulturerbe erklärt zu werden." In einer Passage geht das lockere Gespräch auch auf das einstmals angespannte Verhältnis zwischen QUH und dem Unternehmer ein:

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Dazu ist zu sagen, dass der QUH-Anwalt Dr. Rehbock uns mit Schreiben vom 24.3. mitgeteilt hat, dass eine Nachfrage bei Gericht ergeben habe, "dass die Gegenseite keinen Schriftsatz eingereicht hat, wonach Herr RA Veauthier Herrn Dr. Genz nicht mehr vertritt. Es bleibt also bei dem Entscheidungsverkündigungstermin 27.04.2011" - Es geht bekanntlich um eine Schadensersatzklage von "mindestens 30.000€". - Trotzdem haben wir uns heute köstlich amüsiert.

Bäume sägen, Türme fällen, Starkbier trinken

Das erste Frühlingswochenende wartet mit alledem auf, was in einem Dorf normalerweise so passiert, aber auch mit etwas, was so nur in Berg passieren kann.

Los geht es am Samstag Morgen ganz geruhsam im Pfarrsaal von Aufkirchen mit dem großen Bazar des Kindergartens von 9 bis 13 Uhr.

Bazar

Auch der Kindergarten Oberberg hat seinen Flohmarkt, allerdings kaum Werbung dafür gemacht. ... Dann auf nach Aufhausen, wo der OGBV ab 14 Uhr seinen legendären Kurs zur Veredelung von Obstgehölzen anbietet: "Edelreiser und Veredelungsmaterial" - so verspricht der Verein - werden in ausreichender Anzahl vorhanden sein (Anmeldung unter: 0171-1247767).

Dann hätte sich - wenn das Wetter gehalten hätte - ein Spaziergang auf die Maxhöhe angeboten, um ein letztes Mal den Mörserturm in seiner illegalen Schönheit zu bewundern. Allein daraus wird nichts. Auf die Idee gebracht hat uns das jedenfalls das ...

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... aktuelle Werbebanner der "Bachhauser Blasmusik" für den heutigen Starkbier-Abend.

Am 8. April hätte nach dem zweifachen Gang durch alle möglichen juristischen Instanzen die 1996 (!) erstmals verfügte Beseitigungsanordnung für dieses formschöne Bauwerk vollzogen werden können (bzw. müssen).

Jetzt hat der Erbauer allerdings den Petitionsausschuss des Landtages angerufen, was nun noch einmal aufschiebende Wirkung hat. Die SZ, die derzeit die Verlautbarungen von der Maxhöhe exklusiv abdruckt, berichtet, dass im Mörserturm nun vielleicht doch keine Sternwarte, sondern womöglich auch ein "Philosophenturm" angedacht sei. Stolz wird von der Maxhöhe die Aussage vermeldet, dass der Landtag die Petition in Form eines "ganzen Kartons" voll mit "Ideen und Visionen" "angenommen" habe. Das ist allerdings kein großes Kunststück: Rund 3.000 Petitionen erreichen jährlich den Landtag. Davon werden nur 1,8% nach Vorprüfung als "unzulässig" abgelehnt. Allerdings werden im Endeffekt auch nur 0,8% von der Regierung "berücksichtigt".

Nach diesem dann doch etwas deprimierenden Spaziergang inzwischen durstig schnell zurück nach Aufkirchen, ...

Bachhauser blasmusik mit mörserturm

... wo die Bachhauser Blasmusik ab 19.30 zum traditionellen Starkbierfest lädt. Die Höhenrainer Goaßlschnoizer veranstalten dort ein Wettsägen, bei dem man überschüssige Kraft und Wut loswerden kann.

Übrigens: Jeder kann jederzeit und formlos eine Petition an den Landtag richten, um sich wegen "Sachverhalten", "Entscheidungen" oder "Maßnahmen" von Behörden zu beschweren. Einfach auf diesen Link klicken: http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/26_6789.htm

Der SZ-Artikel zum Thema findet sich hier: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-genz-als-bittsteller-1.1076344

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