Freitag, 29. Oktober 2010

Über Vollmachten und Verfügungen - Prof. Gantzer in Berg

Prof-Gantzer
Kurz und prägnant: Prof. Peter Paul Gantzer, Landtagsabgeordneter der SPD und seit 40 Jahren Notar

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Mit auf dem Podium: die Veranstalter Elke Diehl-Skell, Seniorenbeauftragte der Kolpingsfamilie Höhenrain, Pfarrer Piotr Wandachowicz, im Vorstand des
Ökumenischen Kranken- und Altenpflege e.V., und
Eva Schickhaus, Vorsitzende des Katholischen Frauenbunds Aufkirchen

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Mit etwa 100 Zuhörern war der Saals des Gasthofs zur Post gut gefüllt, die meisten waren erwartungsgemäß jenseits der 50. Allerdings, so betonte Prof. Gantzer, wäre das Thema durchaus auch für jüngere Menschen relevant, denn die meisten wirklich schlimmen Unfälle passieren im Alter von 20 bis 25 Jahren.

Sein Vortrag über die drei Säulen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht war so knapp und prägnant gehalten, dass sich das Publikum danach umfassend informiert fühlte - es gab nur wenige Fragen im Anschluss. Und so konnte Prof. Gantzer sein Versprechen wahr machen: "Sie können noch die Tagesschau sehen!"

Die Informationsbroschüre finden Sie auf der Homepage von Prof. Gantzer zum download. Klicken Sie einfach hier.

Mehr Bilder von dem Abend finden Sie auf der Homepage des Ökumenischen Kranken- und Altenpflegevereins. Klicken Sie hier.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Iradj Teymurian)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Berg Werk - die Vernissage

Die Bösen Buben ließen sich die Vernissage von Volker Cornelius im Rathaus natürlich nicht entgehen. Zuerst guckten sie sich die Ölgemälde an:

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"Kühe - mit K!", sagte Joachim Wenzel in seiner Rede

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"Es ist die Dokumentation ganz 'banaler' Aus- und Ansichten ohne Anspruch auf künstlerische Übersetzung" - so Volker Cornelius.

Und dann die Leute:

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Es wurde geküsst ...

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... und es gab eine Rede ...

... und (fast) alle waren sie gekommen - aus der Nachbarschaft, aus dem politischen Umfeld, aus Fernsehen und Literatur: u.a. Siegfried Fischer-Fabian und Maren Machatius (der man heute zur Geburt des Enkels Oskar gratulieren darf), Dr. Dieter Pröttel mit Schwiegertochter Ute, Anwaltsehepaar Barbara Bosshard-Melzer und Arend Melzer, Elke Link (als einzige Vertreterin des Gemeinderats), Prof. Johano Strasser mit Ehefrau Franziska Sperr, Sigi Andrä (in dessen Bootshaus Volker Cornelius als Kind gerne spielte) sowie Monika und Joachim Wenzel, der - siehe oben - eine knackige Einführungsrede (Ein engagierter Architekt mal anders) hielt. Morgen mehr zur Parallelveranstaltung: Prof. Peter Paul Gantzer im Gasthof zur Post.

Berg Werk Cornelius

Er ist ein streitbarer Geist und ein engagierter Beobachter der politischen (und vor allem der baulichen) Entwicklung von Berg. Schon des öfteren haben wir hier im QUH-Blog Vorschläge des Berger Architekten Volker Cornelius veröffentlicht.

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Volker Cornelius, Architekt

Einige sind realisiert (wie die Solaranlage in Höhenrain, vgl. http://quh.twoday.net/stories/5836923/ ) einige lieferten wichtige Denkanstöße (so wie der Vorschlag gegenüber der Tankstelle einen Platz anzulegen, vgl. http://quh.twoday.net/stories/5614391/ ), andere sind leider immer noch Zukunftsmusik, so wie die Vorschläge zur Gestaltung der Ortsmitten von Aufkirchen und Berg als "Shared Space".

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Idealbild des Berger Dorfplatzes nach Volker Cornelius

Heute abend und den Rest des Jahres gibt es Gelegenheit, Volker Cornelius auch von einer anderen Seite kennenzulernen. Im Rathaus Berg stellt er unter dem Titel "Berg Werk" aus. Ab 19 Uhr ist Eröffnung. - Auf der Heimatseite von Volker finden sich auch weitere Entwürfe für Berger Bauten: http://www.volker-cornelius.de/

BergWerk
Bergwerk Rathaus

Dienstag, 26. Oktober 2010

Form & Inhalt

Mit zunächst nur 14 statt 20 Ratsmitgliedern plus Bürgermeister war die heutige Gemeinderatssitzung ein wenig dünn besetzt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils befanden sich ausschließlich Bauthemen - die Form stimmte (man war beschlussfähig), nur vom Inhalt wünschen wir uns ja immer ein bisschen mehr Vielfalt, doch auch das ist von der Verwaltung nicht immer steuerbar.

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Der Wald, die Bienen, der Weg

Zu Beginn beschäftigte den Rat ein Antrag einer Dame, die in Bachhauser Wies die erfolgreiche Bienenzucht ihres verstorbenen Vaters fortführen will. Auf dem Grundstück (im Außenbereich) stehen seit Jahrzehnten mehrere kleine Gebäude, die nie genehmigt worden waren. Die Bienenzüchterin möchte nun vier dieser bestehenden Gebäude nachträglich genehmigen lassen und würde dafür sechs Hütten, die nicht mehr benutzt werden, beseitigen. Natürlich waren alle der Meinung, dass Bienenzüchter grundsätzlich unterstützt werden müssen, und man wollte - die Privilegierung vorausgesetzt - die Anträge genehmigen. Nur zwei Punkte stießen auf: Zum einen verläuft durch das Gebiet ein Weg ("Eichet"), der der öffentlichen Nutzung gewidmet ist - lange schon ist er nicht mehr zugänglich, und GR Streitberger wollte sich die Nutzung des Weges nicht langfristig verbauen lassen.

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Der Zaun des Anstoßes

Zum anderen gefiel der Zaun auch optisch nicht - er soll die Bienen wie die Anlage vor Vandalismus schützen und die Ein- und Ausflugschneisen der Bienenvölker sichern. Daher wurden alle beantragten Genehmigungen nachträglich erteilt, nur der Zaun wurde zunächst abgelehnt - und wenn die Privilegierung erst besteht, will man über die mögliche Nutzung des Weges nachdenken.

Die Planung für das Möki-Grundstück in Mörlbach wurde im Anschluss vorgestellt. Statt des Möbelhauses soll - samt Austragshaus und Nebengebäuden, Bauerngarten, Obstwiese und Teich - ein Einfirsthof entstehen, der dann verkauft werden soll. Obwohl man sich vom Baukörper, den Dachneigungen und den Proportionen rein formal an historischen Höfen orientiert, ist der Inhalt natürlich weit von der Form entfernt - "wir wollen keine gewerbliche Nutzung, und wir wollen auch keinen Bauernhof installieren", sagte Planerin Manuela Kriwoschej von der Firma Object Consult. Mit 14:1 Stimmen wurde die Planung genehmigt.

Ein wenig Heckmeck gab es noch wegen des Bebauungsplans für die Ortsmitte Farchach. Das Kreisbauamt monierte Ungleichbehandlung - der Gemeinderat hatte - aus nachvollziehbaren Gründen - für zwei Flurnummern die zulässige Grundfläche der Bebauung angehoben, nicht jedoch für die restlichen Grundstücke in diesem Gebiet. Im Zuge der Einheitlichkeit soll nun zunächst ein eigenständiges Änderungsverfahren für die beiden besagten Grundstücke durchgeführt werden, danach soll die zulässige Grundfläche für das gesamte Gebiet gelten. Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden. GR DR. Haslbeck fragte nach, was das die Gemeinde kosten würde: Etwa 15.000 €, lautete die Antwort. Der Gerechtigkeit gegenüber den Bürgern halber wurde dem Beschlussvorschlag zugestimmt.

QUH-Aktien?!



Am Sonntag in der ARD - seither können wir uns vor Anfragen kaum retten. Die Emission hat aber noch nicht begonnen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Prof. Dr. Peter Paul Gantzer spricht in Aufkirchen

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Vorplanen - nicht nur für diese Woche, sondern fürs Leben: Ein Unfall kann jedem passieren, eine Krankheit kann jeden treffen. Was, wenn man nicht mehr in der Lage ist, über Behandlungsmaßnahmen selbst zu entscheiden?

Gemeinschaftlich laden der Ökumenische Kranken- und Altenpflege e.V., der Katholische Frauenbund Aufkirchen sowie die Kolpingsfamilie Höhenrain zu einem Vortrag des Rechtsanwalts, Notars und MdL Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (der auch in diesem Blog als wehrhafter Kämpfer für die Vernunft bereits Erwähnung fand / http://quh.twoday.net/stories/anzeige-landrat-fuehlt-sich-von-berger-kaufmann-genoetigt/) ein. Er spricht über folgende Fragen:

• Wann brauche ich eine Patientenverfügung?
• Wie muss sie formuliert sein, um wirksam zu sein?
• Soll ich Formulare verwenden und/oder selbst formulieren?
• Wer benötigt eine Betreuungsverfügung?
• Was bewirkt eine Vorsorgevollmacht?

Der Vortrag beginnt - nach einer halben Stunde für Essen und Gespräche - um 19 Uhr.

Samstag, 23. Oktober 2010

Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?

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René Pape als Boris Godunov - man beachte den Ärmel

Die Qühe lieben es sehr, wenn sich aus unserem kleinen Dorf Fäden in die große, weite Welt spinnen lassen. Ein solcher Faden führt von Berg nach New York an die Met und wieder zurück nach München.

MN-Wohnkonzepte
Am 10. Oktober bestaunten Elke und Elke auf ihrer Rundreise durch "Berger Betriebe laden ein" Stoffe bei Innenarchitektin Marita Nagel. Dabei erfuhren sie, dass die Stoffkollektion auf dem Bild für über 80 Kostüme der Peter-Stein-Inszenierung von Mussorgskys Oper "Boris Godunow" in der Metropolitan Opera in New York verwendet wurde, die am 11.10. in New York Premiere hatte.

Heute um 18 Uhr wird diese Oper wiederum im Rahmen des legendären "Met im Kino"-Programms live direkt aus New York in über 50 deutschen Kinos übertragen - zum Beispiel im Münchener Cinema (Nymphenburger Str. 31):

Muss

Schön, solche Geschichten.

Freitag, 22. Oktober 2010

Knochenarbeit als Eigenleistung (incl. Der Kreisel diese Woche pt 9)

Der Präsident persönlich fuhr den Terratrac ...

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... die Firma Kalinke spendete Maschinen, Know-how und Logistik, und ein Baumpate wollte sogar persönlich anwesend sein, als sein Baum heute am Wall des neuen MTV-Trainingsplatzes gepflanzt wurde.

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Aber ohne die ehrenamtlichen Helfer, die heute bei strahlendem Sonnenschein die ersten 30 der 120 Bäume pflanzten, wäre es natürlich nicht gegangen: Der MTV legt persönlich Hand an, um in Eigenleistung das mittlerweile andauernd und von allen Altersschichten genutzte Trainingsgebiet zu verschönern.

Stiefmütterlich verwaist liegt in all seiner Hässlichkeit hingegen nebenan der Kreisel da, wogegen sich - nach der Kahlschlagaktion gegen die Gartenzwerge - langsam ein kleiner "Berg 21" Protest regt.

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Zwerge?

Der Kreisel diese Woche (pt. 8)

Hans Peter Höck, unser fliegender Reporter, sandte uns gestern dieses interessante Bild von Berg.

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Das "Betreute Wohnen" und der Berger Kreisel fügen sich harmonisch in die oberbayrische Landschaft ein

Währenddessen arbeitet der MTV am Boden in Eigenleistung daran, den Trainingsplatz tatsächlich in die Landschaft einzupassen. Gestern kamen eine erste Lieferung der über hundert von Berger Bürgern (nein, der Herr von der Maxhöhe war nicht dabei) gespendeten heimischen Bäume an, die die Fa. Kalinke morgen und am nächsten Freitag auf eigene Kosten um den Trainingsplatz herum pflanzen wird. Platzwart Werner Ullrich zeigte schon mal an, wohin mit all den Bäumen:

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Ab in die Erde

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Sarrazin-Gegenveranstaltung in Berg völlig überlaufen

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Noch ein Blick auf die Uhr - gleich geht es los: Johano Strasser und PEN-Autor Adel Karasholi

Einen wahren Besucheransturm erlebte heute Abend die Buchhandlung Schöner Lesen - wer hätte das gedacht nach den letzten doch relativ einsamen Veranstaltungen in der Reihe der von Johano Strasser moderierten PEN-Autorenlesungen. Und welcher Bestsellerautor zog so viel Publikum an, dass man immer enger zusammenrutschen musste? Es war der 1936 in Damaskus geborene Lyriker und Übersetzer Adel Karasholi! 1960 jobbte er in München noch als Gastarbeiter, kurz darauf stand er in Berlin bei Siemens am Fließband. Scheinbar eine Illustration Sarrazins abstruser Thesen. Doch dann bekam er prompt ein Stipendium für Leipzig - für die nächsten fünfzig Jahre sein Mittelpunkt für Leben wie Liebe. Der Adelbert-von-Chamisso-Preisträger (1992) ließ dem aufmerksamen und fragefreudigen Publikum einige seiner (seit langem in Deutsch geschriebenen) Gedichte angedeihen - auch eine Kostprobe auf Arabisch gab es - und erzählte von arabischer Metrik und seinen Erfahrungen in der DDR. Im kleineren Kreis gab es im Anschluss noch die dialektische Kürbissuppe (Vanille und Ingwer) von Daggi Kaske. Ein köstlicher Abend - ganz ohne Verfremdung. Soviel zur "Integrationsdebatte".

Der neueste Tratsch aus der Gemeinde

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Heute Premiere: die "Dorfbühne Aufkirchen" spielt in der Post "Wenn man ein Kind'l find't" / Regie Toni Kometer

Den Bösen Buben ist es gelungen, sich bereits gestern unerkannt in die Generalprobe der "Dorfbühne Aufkirchen" zu schmuggeln. Dabei machten sie genau drei sensationelle Entdeckungen:

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1. Stefan Meisenzahl hat einen neuen Friseur!

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2. Andi Wastian (rechts) kehrt neu verliebt zurück in die Post!

... und 3. unsere Hildegard (links und siehe unten Ute's Interview) wird in ihren jungen Jahren Großmama!

Beginn: 19.30 / Weitere Vorstellungen 22./23.10., 29.-31.10. und 5.11.

Wem das Stück dann nicht gefällt, der kann immer noch nebenan zum Stammtisch der Sternwarte, der ebenfalls in der Post tagt, und sich über Besucher freut.

Lokal die Renken, global das Denken

Einerseits gibt es - trotz einiger Anfragen - in der QUH keinerlei Pläne, unsere erfolgreichen politischen Aktivitäten über die Grenzen unserer Gemeinde auszudehnen. Anderseits legen wir als Kirchturm- und Provinzpartei immer schon Wert darauf, international vernetzt zu sein. So sind wir stolz darauf, dass der am weitesten angereiste Besucher der "Berger Betriebe" der in China erfolgreiche Geschäftsmann Florian Mond war (ein QUH Mitglied der ersten Stunde) ....

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Florian Mond (rechts im Bild) gut gelaunt zu Besuch bei der Höhenrainer Firma "Kalinke Maschinen" und bei QUH-Vize "Boller" Kalinke

Am Wochenende durften wir die Reihe der ausländischen QUH-Förderer (neben China derzeit England, Dänemark, Italien, Frankreich und Coburg) um ein illustres Mitglied erweitern, über das wir uns besonders freuen: Stefan Tolz, ein derzeit in Tiflis (Georgien) lebender Filmemacher und Filmproduzent, unterschrieb - begeistert von der Arbeit der QUH - am Wochenende in Berg seinen Mitgliedsantrag.

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Stefan Tolz: neues QUH Mitglied aus Georgien

Wer die QUH kennt, weiß, dass da bald ein offizieller Besuch des QUH-Vorstandes fällig wird. Zum Glück betreibt Stefan in Tiflis seit kurzem auch ein Bed & Breakfast namens Villa Tiflis. Zu finden ist sie wenige Gehminuten vom Stadtzentrum in Tiflis oder im Netz unter: http://villatiflis.com/ - QUH-Mitglieder bekommen Rabatt und abends ein Glas des Weines, den Stefan selbst anbaut.

Unvergessen sind die Delegationsreisen der QUH nach ...
Shanghai: http://quh.twoday.net/stories/5716640/
Rom: http://quh.twoday.net/stories/all-die-amigos/
oder Ascot: http://quh.twoday.net/stories/quh-mitglieder-im-ausland-was-macht-eigentlich/

Für alle anderen gilt: (Jahresbeitrag 24€ für das Gute in der Welt) herunterladen oder eine mail an quh@quh-berg.de .

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Premiere im Jubiläumsjahr

Weil die Aufkirchner Dorfbühne dringend für ihre Premiere am Donnerstag proben musste, wurde am Wochenende das Gastspiel der Theaterwerkstatt Eching mit 6 Geschichten zu Oskar Maria Graf im Gasthof zur Post abgesagt. QUH fragt bei Lieblingsbedienung Hildegard Zahn, hier in ihrer Funktion als Vorsitzende der Aufkirchner Dorfbühne nach, wie die Proben so laufen?

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QUH: Oskar Maria musste am Wochenende draußen bleiben. Warum?

Hildegard Zahn: Hauptgrund war wohl des Bühnenbild. Wir haben einen verdeckten Eingang und die Bühne ein bisserl schräg gestellt. Außerdem steht da noch ein Kachelofen und des konnten die Herrschaften von der Echinger Theaterwerkstatt wohl so nicht gebrauchen und haben gemeint, dann verschieben sie ihr Gastspiel halt.

QUH: Wie laufen die letzten Proben denn?

Hildegard Zahn: Ja. Ganz guat. S’hakt halt immer mal irgendwo. Aber dafür haben wir ja unsere Souffleusen. Die Regina Springer und die Ruth Frech.

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QUH: Die Aufkirchner Dorfbühne ist ein eingetragener Verein. Seit wann gibt’s den eigentlich?

Hildegard Zahn: Dieses Jahr genau 10 Jahre.

QUH: Dann feiern Sie ja nicht nur Premiere, sondern auch Jubiläum. Gratulation. Schon aufgeregt?

Hildegard Zahn: Mei. Morgen ist ja erstmal Generalprobe. Da laden wir immer die Senioren ein. Eintritt ist frei, aber wer will kann eine kleine Spende machen. Von Frau Müller habe ich gehört, dass die Premiere sehr gut besucht sein soll.

QUH: Wieviele Vorstellungen finden statt?

Hildegard Zahn: Sieben insgesamt an drei Wochenenden. Und einen Sonntag spielen wir schon um 16.00 Uhr, damit auch Kinder und Leut’, die nicht so gern abends weg gehen, kommen können. Meistens wird’s dann von Vorstellung zu Vorstellung immer voller. Viele warten erstmal die Kritik ab, oder hören’s von ihren Nachbarn. Aber mittlerweile haben wir ein ganz treues Publikum. Oft werden wir schon lange vorher gefragt, ob wir wieder spielen. Des ist jetzt unser achtes Stück. Nur einmal in den 10 Jahren ist nix zamganga. Des war 2005.

QUH: Wer sucht die Stücke aus?

Hildegard Zahn: Anfang des Jahres lass ich mir von Theaterverlagen immer ein paar Stücke schicken. Dann geht es darum zu sehen, was wir besetzten können. Zwei junge Liebespaare haben wir leider nicht. Stücke, die in Frage kommen, besprechen wir bei unseren monatlichen Treffen und Ende Juni spätestens im Juli geht es dann mit den Proben los.

QUH: "Wenn man ein Kind'l find't" ist der Titel des diesjährigen Stückes. Führen Sie auch Regie?

Hildegard Zahn: Nein. Nein. Das macht diesmal der Anton Kometer. Der ist auch schon von Anfang an dabei.

QUH: Dann drücken wir die Daumen und sagen Dankschön fürs Gespräch.

Alle Termine finden Sie nochmals hier: Plakat-Dorfbuehne (pdf, 31 KB)

Wichtigster Teddybär der Welt verloren!

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Die kleine Johanna hat bei "Berger Betriebe laden ein" ihren Lieblingsteddy verloren. Falls ihn jemand gefunden oder gesehen hat, bitte melden bei Familie Bauer, Am Nagelfluh 7, Tel: 08151/9718583!

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