Dienstag, 19. Oktober 2010

Die Bildergalerie

BBLE
Berger Betriebe laden ein - die Bilder stehen online

Auf der Bildergalerie der Seite http://www.bergerbetriebe.de können Sie nun die Aufnahmen vom 10.10.10 sehen.

Marstall-Bildergalerie
Ein Bild vergrößern und links oben in den Pfeil klicken, dann geht die Diashow los

Die meisten Aufnahmen hat Hans-Peter Höck gemacht, bei ihm kann man auch einzelne Bilder bestellen. Sollte Ihr Betrieb nicht dabei sein, können Sie noch Aufnahmen schicken an: info at bergerbetriebe.de. Sie werden dann nachträglich vom Keller Verlag eingestellt.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Der Bach Rauscht in Berg

Reich an absoluten Höhepunkten, aber auch einigen kleinen Enttäuschungen war das herbstliche Festival des Berger Kulturvereins. Musikalisches Weltniveau und etwas Dorftheater mischten sich, wobei das Dorftheater (das Gastpiel der Theaterwerkstatt Eching) leider verschoben werden musste, weil der Auftritt mit der heißen Probenphase der Aufkirchner Dorfbühne kollidierte, die am Donnerstag am gleichen Ort mit ihrem Stück "Wenn man ein Kind'l find" Premiere haben wird (das Gastspiel wird nachgeholt).

Wie erwartet war die Aufführung von Bachs "Goldberg-Variationen" in einer Fassung für Streichertrio (Bearbeitung: Dimitry Sitkovetsky) der absolute Höhepunkt (und wird deshalb von uns auch in HD-Qualität wiedergegeben):


Benjamin Schmid, Veronika Hagen und Gastgeber Sebastian Hess spielen den Beginn der Aria aus Bachs "Goldberg-Variationen"

Sebastian Hess nannte in seiner Einführung das Stück noch schnell "musikalisches Weltkulturerbe und Eiger Nordwand", dann machte er sich mit seinen Streicherkollegen ans Werk: Es wurde eine völlig "unerhörte" Interpretation. Denn anders als in der Klavierfassung können in einer Fassung für Steichertrio die einzelnen Stimmen, die in der Klavierfassung manchmal schwer herauszuarbeiten sind, klar voneinander getrennt gehört werden. Auch die emotional größeren Ausdrucksmöglichkeiten eines Streichinstruments machten sich die drei Virtuosen zunutze. Insbesondere gegen Ende des Stücks erlaubten sie sich gar die eine oder andere romantische Verklärung dieses ansonsten so streng barock-protestantischen Werkes.

Die nächsten Tage gastiert das Trio mit diesem Werk am Montag zuerst auf Schloss Elmau und am Dienstag dann im Münchner Highlight Tower, wo der BR das Konzert aufzeichnen wird. Allein der Berger "Christoph und Stephan Kaske Stiftung" ist es zu verdanken ( http://www.kaske-stiftung.org/ ), dass bei uns im Marstall solch hochrangige Konzerte zu hören sind. Denn nur durch das Eintrittsgeld der knapp 100 Zuhörer - darunter manch bekannter Name aus der Neue-Musik-Szene - wäre eine derart hochkarätige Aufführung in einem Dorf nie zu realisieren.

Und damit zur Bergennale, die dieses Konzert künstlerisch umrahmte: Mit dem Thema "Drachen" hatten einige Künstler des Berger Kunstvereins offensichtlich ihre Probleme. Manche reichten gar kein Werk ein, viele lieferten bemalte Kinderdrachen ab. Der QUH-Preis der diesjährigen Bergennale allerdings war sehenswert:

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Ein Drachen des Farchacher Künstlers Dazze Kammerl

Die aus Künstlern und QUH-Aktivisten bestehende Jury wählte Dazze Kammerls poetische Flug-Konstruktion aus heimischen Bambusstöckchen und brutalen Kabelbindern, die den Marstall optisch beherrschte, einmütig zum diesjährigen Preisträger. Umgehend bekam Dazze auch den Preis überreicht: den mittlerweile begehrten "feuchen Händedruck" von Elke Link.

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Elke überreicht den QUH-Bergennale-Preis 2010 an Dazze Kammerl: den feuchten Händedruck

Dass Kunst nicht nur schön ist, sondern auch praktisch sein kann, bewies einmal mehr Roman Wörndl aus Aufkirchen, der seinen Gummibärchen spuckenden Drachen gerne einem örtlichen Kindergarten spenden würde.

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Drachen sucht Garten: Roman Wörndls Beitrag zur Drachen-Bergenale

Samstag, 16. Oktober 2010

Abendgestaltung

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Heute Abend im Marstall erwarten Sie die Goldbergvariationen für Streicher - welche Stars Sie dort hören, sehen Sie hier.


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Gleichzeitig im Vereinsheim Aufkirchen: Ab 19:30 das zur Tradition gewordene Weinfest im herbstlich geschmückten Vereinsheim Aufkirchen.
Der Trachtenverein, die Schützen, der Reservistenverein und die Bachhauser Blasmusikanten laden zu Pfälzer Wein ,Brotzeit und beschwingter Musik ein. Eintritt 5,-€. Ein Heimfahrdienst innerhalb der Gemeindegrenzen steht bereit, auch eine Bar wird es geben.

Freitag, 15. Oktober 2010

Totalsperrung

Eine dringende Nachricht bezüglich der Baustelle in Allmannshausen. Die Anwohner wurden von der Baufirma über den neuesten Stand informiert:
Entgegen den bisherigen Planungen wird am Samstag, den 16.10.2010, im Bereich zwischen Primel- und Ebrachweg die Asphaltdecke eingebaut. Aus diesem Grund ist die Berger Straße im o.g. Abschnitt von Samstag 7:00 Uhr bis Sonntag 9:00 gesperrt. Die Zufahrt ist lediglich über den Zieglerweg möglich.
In der Folge konzentrieren sich die Arbeiten auf den Kreuzungsbereich Zieglerweg bis zum nördlichen Ortsausgang. Deshalb wird ab Montag, den 18.10., die Bushaltestelle in Richtung Seeburgstraße verlegt.

Also Allmannshausen bitte weiterhin großräumig umfahren.

Das Ende von Ost-G...

Am nächsten Wochenende ist es so weit. Über 60 Bäume werden den neuen Trainingsplatz in Berg verschönern. In einer beispiellosen Sammelaktion hatten Berger Bürger Patenschaften für die Bäume übernommen. Im Frühjahr war die Pflanzaktion noch nicht möglich. Ab nächsten Freitag sollen auf dem Grundstück Eichen und Eiben, Büsche und Bäume gepflanzt werden.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Berger Künstler laden ein

Die Ereignisse überschlagen sich: Gehörte das letzte Wochenende ganz der heimischen Wirtschaft, so lockt dieses Wochenende die heimische Kunst. Jokl Kaske hat mit seinem Kulturverein ein kleines Festival für Kunst, Theater und Musik aus dem Hut gezaubert und hofft auf mindestens so viele Besucher wie letzte Woche.
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Los geht es heute abend im Marstall mit der Bergennale, der jährlichen Kunstausstellung heimischer Künstler. "Drachen im Marstall" ist das Motto der diesjährigen Gruppenausstellung. Beim traditionellen Künstlerbuffet heute abend um 19 Uhr gibt es vielleicht auch schon Gelegenheit über die eine oder andere Kreisel-Gestaltungsidee zu diskutieren?

Morgen lädt der Kulturverein dann in die Post. Die Theaterwerkstatt Eching bringt als Gastspiel "6 Geschichten von Oskar Maria Graf" heim an den Ort, wo sie spielen.

Der Höhepunkt dann sicher am Samstag! Sebastian Hess spielt im Bergennale-geschmückten Marstall das vielleicht schönste Musikstück des Abendlandes: Bachs "Goldberg-Variationen" in einer Trio-Bearbeitung. Zu Gast bei Sebastian zwei Weltstars: Benjamin Schmid, der mit seiner 1731er Stradivari sonst bei den Salzburger Festspielen geigt, und Veronika Hagen, Viola-Professorin am Mozarteum.

Zur Einstimmung sollten man sich vielleicht noch einmal Glenn Goulds vielleicht schönste Interpretation dieses vielleicht schönsten Musikstückes anhören (und - die QUH macht's möglich - auch ansehen):



Sebastian, mach es noch besser (und sicher machst du es anders): Glenn Gould spielt 47 Minuten lang die Goldberg-Variationen

Jazz in der Werft

Ignatzek-Roditi-Rassinfosse

Wie im Bilderbuch: Klaus Ignatzek am Piano (das Ernst Simmerding vor zehn Jahren einem Ungarn abkaufte - seither steht es in der Werft und wird immer für dieses Event gestimmt), am Bass Jean-Louis Rassinfosse aus Brüssel, der in Rio geborene Claudio Roditi mit Trompete und dem wunderbaren Flügelhorn, am Schlagzeug Tommy Eberhardt. Rechts im Bild wartet der Gast Thomas Kirkpatrick auf seinen Einsatz. Er befindet sich gerade auf Europatournee. Claudio Roditi erzählte, sie seien am Nachmittag noch im Hotel Schloss Berg beim Essen gewesen, "and I recommended a Wiener Schnitzel - it was fabulous" - viel besser als im österreichischen Melk, wo sie zuletzt gespielt hatten.

Zuschauer-Simmerding
Das begeisterte Publikum in der von Axel Löcherer (Licht und Ton) ausgeleuchteten (und auch von außen angeleuchteten) Werft

Hoika
Claudio Roditi und der "magician", Solotrompeter Christof Hoika (aus Berg) bei einem Intermezzo

Musiker
Treffen der Jazzszene in Leoni. Von der Bühne aus wurden die Kollegen begrüßt: Peter Tuscher (tr) aus München, Florian Jechlinger (tr), Tom Kirkpatrick und Tom Reinbrecht (sax)

Für die gelöste Eintrittskarte (25 €) gab es in alter Tradition Brot, Käse, Wurst und Getränke umsonst. Für den Magen. Der Rest war fürs Herz.
(Fotos: H.-P. Höck)

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Stammtisch Kreisel Nikolaus

Der Stammtisch in der "Post" könnte laut diesem Dokument bald verschwinden ...

vorbescheid-post
Das Herzstück der Gemeinde in Gefahr?

.... und der Berger Kreisverkehr doch noch schöner werden. Zuerst aber wurden im Rat nicht Argumente, sondern Geschenke ausgetauscht: "Ja, ist denn heit scho Nikolaus?" fragte GR Hlavaty angesichts der Präsente, diein der Gemeinderatssitzung verteilt wurden. Der Bürgermeister hatte den Organisatoren von "Berger Betriebe laden ein" gedankt ("in alphabetischer Reihenfolge: die Gemeinderäte Grundmann, Kaske, Link und Reiser"), und Elke Link wurde als spezielles Dankeschön ein Bildband überreicht. Elke wiederum überreichte dem Gemeindeoberhaupt eine CD mit all den Fotos, die Hans Peter Höck am vergangenen Sonntag gemacht hat. Wir werden einige davon hier im Blog veröffentlichen.

Dann wurde der im PUVE auf Drängen der QUH beschlossene Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Berger Kreisels publik gemacht: Bis zum 31.1.11 können die Berger Bürger im Rathaus ihre Visionen für den Kreisel abgeben. Einige waren in der nicht-öffentlichen PUVE Sitzung sogar schon vorgestellt worden. Jetzt stehen auch die drastischen Auflagen des Straßenbauamtes Weilheim fest:

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Seeseitig von Kunst frei zu halten: Der Berger Kreisel

Der nicht ganz geschmackssichere Wall, der ursprünglich als Provisorium gedacht war, scheint inzwischen festgemauert. Das Straßenbauamt verlangt, dass er nach Norden hin noch abgeflacht wird (damit die Autos besser darüber springen können?). Möglichst nur in der östlichen Hälfte (im Plan links und blau) dürfen Kunstwerke, die nicht höher als 80 cm sind und keine starren Hindernisse darstellen, aufgestellt werden. Der Kulturbeauftragte des Rates, Jokl Kaske, hatte bezweifelt, ob unter solchen Voraussetzungen noch an Kunst zu denken sei. Die QUH meint: Es sind schon einige große Kunstwerke unter Repressionen entstanden. Wir freuen uns darüber, dass es nunmehr wirklich einen offenen Ideenwettbewerb unter ALLEN Berger Bürgern gibt. Gleichwohl hätten wir uns - wie in einen künstlerischen Wettbewerb üblich - ein kleines Preisgeld für die prämierten Künstler gewünscht. Mal sehen, vielleicht fällt uns zu dem Thema noch etwas ein.

Dann zum größten Aufreger in der kurzen Sitzung. Der "Gasthof zur Post" soll umgebaut werden. Der Plan (1. Bauabschnitt) sieht so aus:

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Der dem Gemeinderat vorgelegte Plan zum Umbau der Post

In Worten: Der alte Wirtssaal samt Stammtisch und Ehrentafel fällt weg und wird zur Küche umgebaut. An der Stelle der jetzigen Büros entsteht eine Bar. Wo jetzt Biergarten ist, soll ein Wintergarten gebaut werden und die Bühne des Saales wird als Gastraum nutzbar gemacht. Die Anzahl der Betten soll von jetzt 28 auf 51 steigen.

Nur dieser Plan wurde vom Gemeinderat diskutiert. Ein weiter reichender 2. Bauabschnitt, den der Bauwerber in die ferne Zukunft gelegt hatte, sieht den Abriß und eine Aufstockung des Saales, eine Tiefgarage und eine Erweiterung des Hauptgebäudes auf insgesamt 95 Betten vor. Er wurde nicht in Betracht gezogen.

Bei der Diskussion um dieses Thema wurde erneut ein prinzipielles Dilemma unserer Gemeindepolitik deutlich: Die Gemeinderäte Reiser (BG), Sokolowski (FDP) und Ammer (QUH) mahnten an, dass man sich doch an dieser Stelle endlich mal die Mühe für eine weitergehende Planung machen sollte. Die alten Probleme (Wo kann in Aufkirchen eine Ortsmitte entstehen? Wie soll der Verkehr geführt werden? Brauchen wir ein Kriegerdenkmal? Wie kann die "Post" endlich rentabel gemacht werden?) müßten endlich in Angriff genommen werden. Vorschläge dazu gibt es genug. Seit über 15 Jahren wird diskutiert, aber nichts in Angriff genommen! - So auch am Dienstag: Dem Eigentümer der "Post" wurde der Vorbescheid für einen Umbau der Post genehmigt, weil er am Äußeren nichts ändert. Jede weitere Bauleitplanung aber verschoben. Die QUH meint (und sieht sich darin einig mit anderen Gruppierungen): Hier müßte endlich eine historische Chance zur Gestaltung des Ortes ergriffen werden. Es muß damit aufgehört werden, immer nur den Mangel mit kosmetischen Änderungen passiv zu verwalten.

Dass in der Post ausgerechnet der Stammtisch, ein Reservat bayrischer Lebensart und Ursprung mancher großer Ideen, dem Umbau weichen wird, ist allerdings beklagenswert. Diese Entwicklung müssen wir uns erst noch an selbigem schön trinken.

Ansonsten wurde noch eine interessante Studie vorgestellt, die die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten in einigen Ortsteilen mit und ohne "Dialog-Display" (Geschwindigkeitsanzeiger) untersucht hatte. In der Bachhauser Dorfstraße (50 km/h) betrug die Durchschnitts-Geschwindigkeit ca. 40 km/h. Ohne Geschwindigkeitsanzeige lagen die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten (meist um die 70 km/h) weitaus höher als mit sichtbarer Geschwindigkeitsmessung ("verdeckt'" gemessene Höchstgeschwindigkeit 56 km/h). In der Attenhauserstraße in Höhenrain, wo die Anwohner unter der inoffiziellen Autobahnauffahrt leiden (30 km/h), waren die Verhältnisse weitaus extremer. Die allgemeine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt hier mit ca. 35 km/h bereits über dem Erlaubten. Allerdings gab es ohne Geschwindigkeitsanzeige hier sogar wiederholt Spitzenwerte von über 100 km/h (!). Mit Geschwindigkeitsanzeige fuhr niemand schneller als 62 km/h. Ein klares Plädoyer für die von der Gemeinde aufgestellten "Dialog-Displays".

Dann traten wir hinaus und hörten den Jazz!

Gewinner und Glücksfeen

Im Keller Verlag ist die Grafik derzeit damit beschäftigt, die Bilder vom vergangenen Sonntag einzustellen, die bald in der Bildergalerie zu sehen sein werden. Auf den Besucherinfos der Homepage von Berger Betriebe laden ein sind seit heute die Gewinner einiger Preisausschreiben und Verlosungen nachzulesen:

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Glücksfee Lucia

Fast fünfzig Teilnehmer verzeichnete das knifflige Preisausschreiben des Reiseveranstalters Vivere la Maremma, die wiederum alle Fragen richtig beantwortet haben. Gewonnen haben:

3. Preis Herr Schwarz aus Farchach (1 Flasche Wein)
2. Preis Frau Rebok aus Starnberg (1 Flasche Wein)
1. Preis Frau Kayser aus Aufkirchen (1 Flasche Wein, 1 Fl. Olivenöl,
Marmelade und frisch importierten Pecorino und Würste)

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Glücksbote Michael Friedinger

Das von den Farchacher Betrieben gemeinsam gestaltete Farchacher Dorfquiz gewann Maria Lindovsky aus Assenhausen. Michael Friedinger überbrachte ihr den von den Farchachern gemeinschaftlich gefüllten Korb und einen großen Blumenstrauß vom Hunter's Hill.

Den im Hunter's Hill verlosten Adventskranz gewann Herr Volkmar Schuster aus Allmannshausen.

Die Raiffeisenbank südöstlicher Starnberger See zog gestern aus den Teilnehmerpaaren des VR Memory das Siegerpaar. Um sicherzugehen, dass nicht geschummelt wird, durfte der fünfjährige Leonardo Lindner Glücksfee sein - er kann nämlich noch nicht lesen!
Gewonnen haben: Annalena Päffgen und Bianca Groh.

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Markus Pfeiffer und Prof. Sissi Closs bei der Preisverleihung

Die Kolpingsfamilie Höhenrain verloste unter den Teilnehmern beim FirmenChecker Bayern-Karten (gestiftet von Christoph Eisenhut, gewonnen von Veronika Öchsel, die beim FSV Höhenrain selbst Fußball spielt) und einen iPod.
Die Kolpingsfamilie schreibt zu der Aktion: "Auf das Resultat sind die Kolpinger sehr stolz: Viele Jugendliche haben sich zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Arbeit beschäftigt, Betriebe konnten Kontakte mit dem Nachwuchs knüpfen und es wurde neben einigen Praktika sogar eine Lehrstelle vermittelt." Bravo!

Auch der Ökumenische Alten- und Krankenpflegeverein hat Gewinner zu verkünden:
1. Preis (Wellness Bad Füssing für 2 Personen - ca. 50 €) Johannes
Steigenberger (das wird wohl ein Geschenk für seine Eltern)
2. Preis (Eintritt + Wellness-Massage Seehotel Leoni - ca. 30 €) - Frau
Schenk
3. Preis (Gesundheits-Einkaufsgutschein - 20 € ) - Christina Öppinger

Schicksal

Das Schicksal wollte es so, dass die Gemeinderatssitzung trotz kurzer Tagesordnung mit wichtigen Themen (Was wird aus dem Kreisverkehr? Wieso gibt es in der Post bald keinen Stammtisch mehr? Wie schnell wird in 30iger Zonen gefahren?) nicht lange dauerte und vier Räte (Adldinger, Ammer, Grundmann, Link) noch in der Simmerding-Werft zum Jazzkonzert gehen konnten. Daher die Berichte über beides (Gemeinderat und Jazz) erst im Laufe des Tages!

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Nach dem Konzert traten wir hinaus und sahen die Sterne. Wir wußten: Alles ist gut. Oder: Die alljährliche Offenbarung, wenn Ernstl Simmerding Jazz statt Boote macht

Dienstag, 12. Oktober 2010

Der Kreisel diese Woche ...

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... wird immer wieder mal zur Rampe oder Schleuder.
Heute früh am Ortseingang. Ein Traktor hat seine Ladung verloren

Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr

Vor einem Jahr habe ich unter dem Titel "Nah am Paradies" einen Artikel geschrieben, der heute, ein Jahr und einen Tag später, merkwürdigerweise immer noch Wort für Wort wahr ist, weil erstens große Kunst nicht vergeht und zweitens es zur Heiligkeit dieses Rituals gehört, dass es jedes Jahr wieder stattfindet. Letztes Jahr fand das Konzert um das es geht, ohne uns statt. Ich weiß nicht mehr wieso, nur dass ich das Konzert fluchend verpasste. Dieses Jahr bekomme ich eine neue Chance, allerdings muss die stets Musik-versessene-QUH-Fraktion erst in die heutige Gemeinderatssitzung ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=11,30&dbstart=0&year=12.10.2010&detailevent=1095)... aber die 7 Tagesordnungspunkte bringen wir dann eben schnell und konzentriert hinter uns, weil wir runter nach Leoni müssen ... und damit schalten wir um zu dem alten QUH-Artikel:

"Bevor Sie weiterlesen, eine Handlungsanweisung: Klicken Sie bitte zunächst sofort hier das Stück "Light in the dark" an, dann hören Sie zwei Momente ganz still zu und Sie werden wissen, wieso ich jetzt gleich etwas unkritisch schwärmen muß.

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Die Herren Claudio Roditi, Klaus Ignatzek & Jean-Louis Rassinfosse beim Herstellen von purer Schönheit

Ok, Sie haben es erkannt, es geht um Jazz. Weltklassejazz. Dargeboten in einer kleinen Hütte. Drunten in Leoni. In der Werft vom Ernstl Simmerding, der einmal im Jahr zum Ende der Saison seine Bude leerräumt, weil er den Jazz liebt und weil er es bequemer findet, sich die Welt in die Hütte zu laden, als sich hinaus in die Welt zu begeben. Und also wird der Ernst wieder ein Klavier für Klaus Ignatzek in seine Werft gestellt haben. Der belgische Bär am Bass mit Namen Rassinfosse wird dahinter seinen kleinen Verstärker aufgebaut haben und der südamerikanische Trompeter Claudio Roditi wird rechts stehen und mit breitem Lächeln und dunklen Augen für alle anwesenden Damen seine sanften Bossa Nova Solos blasen. Klaus Ignatzek wird auf seine ruhige Art den Abend leiten. Rassinfosses Bass ist dabei mehr ein Melodie- als ein Rhythmusinstrument. Einen Schlagzeuger brauchen die drei nicht, er würde nur ihre dreistimmige Melancholie stören.

Und damit zur unkritischen Schwärmerei: Als ich vor mehr als einem Jahrzehnt erstmals zufällig in dieses herbstliche Juwel eines Konzertes am vermeintlich falschen Platz stolperte, wußte ich: dieser Flecken Welt, auf dem wir hier leben und der es schafft, im Geheimen solch kleine Wunderwerke zu sich herzuholen, muß ganz nah am Paradies gelegen sein. ... Und also werden wir nach dem Konzert hinaustreten, auf den dunklen See blicken, die Nacht wird wunderbar sein und die Musiker werden packen, weil Sie auf ihrer Europatournee von hier unten aus der kleinen Hütte in Leoni weiterziehen müssen auf die großen Bühnen und Jazzfestivals (http://www.klausignatzek.de )"

Wer es überprüfen will, den alten Artikel finden sie unter: http://quh.twoday.net/stories/klaus-ignatzek-plays-simmerding . Auch die Jahre zuvor haben wir schon auf dieses Konzert hingeweisen. Vgl.: http://quh.twoday.net/stories/4493233/ oder http://quh.twoday.net/stories/5288338/

Nein, es ist nicht die Vergänglichkeit, die uns jetzt immergleich anweht, sondern das ewig Wahre.

Montag, 11. Oktober 2010

Heimat ist die Gemeinschaft der Gefühle

Berg-Luftaufnahme

Ohne Worte

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Ohne Schwerkraft

Dieses und gut 1000 andere Photos von "Berger Betriebe laden ein" hat unser rasender (und gestern auch überfliegender) Dorfreporter Hans-Peter Höck von der "Drogerie Höck" in Aufkirchen gestern gemacht. Die Photos, die er auf seinem Streifzug durch die Betriebe der Gemeinde geschossen hat, können bei ihm in der Drogerie eingesehen und bestellt werden.

Der Münchner Merkur berichtet heute darüber so: http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/viel-mehr-marktsonntag-954835.html

Und die Süddeutsche morgen so:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/politik/firmenschau-berger-stuermen-die-betriebe-1.1010874

Und bei facebook schon immer so: http://www.facebook.com/event.php?eid=152023414835862

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