Freitag, 21. Mai 2010

Der schönste Bock, das beste Fest

Wer da nicht hingeht, wird sich mindestens 5 Jahre anhören müssen, was er verpasst hat: Morgen, Samstag, - noch vor dem Championsleague-Spiel - steht in Bachhausen ein Höhepunkt der Festsaison an. Neben dem Münsinger Ochsenrennen ist das Goaßbockfest in Bachhausen unangefochten die skurrilste und netteste Art, am Ostufer zu feiern. Nach 6 Jahren Pause hat es der Goaßbockverein Bachhausen wieder einmal geschafft, sein legendäres Fest zu organisieren.

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Der Wetterbericht ist gut. Also wird es stattfinden: Los geht es um 14 Uhr am Maibaum, von wo die Lüßbacher Blaskapelle tierische Böcke und menschliche Gäste zur Festwiese geleitet. Wer als Mensch eine Ziege oder einen Bock dabei hat, bekommt ein Freibier, umgekehrt gilt das nicht. Um 17 Uhr wählt das zahlreich anwesende Publikum dann aus den geschmückten Böcken den "Bock des Jahres".

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Berger Ex-Bürgermeister Ücker mit dem Bock des Jahres 1988

Unser Favorit auf den Titel ist nicht der in der Presse vorab gefeierte Odonkor, sondern - trotz seines geringen "Sackgewichts" von nur 1 kg und schon wegen seiner Elvis-Tolle - dessen fescher Konkurrent Torres.

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Außer dem Amüsement hat die Ziegenbockhaltung auch einen praktischen Nutzen: Viele Ziegenzüchter leihen sich einmal im Jahr einen Bock aus, um damit ihre Ziegen zu beglücken. In Farchach wurden so 13 Zicklein gezeugt:

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Was fehlt in dieser perfekten Idylle am Assenhauser Hof in Farchach? - Genau: der Ziegenbock, der zur Zeugung der Kitzen ausgeliehen werden mußte.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und eine wundervolle Galerie der bisherigen Siegerböcke findet sich unter: http://www.goassbockverein.de/

Donnerstag, 20. Mai 2010

Neues aus Biberkor

Nach der wegen des Schilderwalds abzusehenden Kreisel-Gestaltungspleite wenden wir uns kreativeren Unternehmungen in der Gemeinde zu - zum Beispiel Biberkor. Einen Workshop der anderen Art etwa gab es letzte Woche in der Montessori-Schule Biberkor:

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Rock 'n' Roll in Biberkor

Der Kölner Musiker Till Kersting, bei dem Münsinger Label BSC Music unter Vertrag, erzählte den Kindern aus dem Musiker-Alltag. Es gab ein Konzert für die Schüler sowie Informationen zum Musikbusiness am Beispiel: "Von der Song Idee bis auf deinen iPod". Warum sind 99 Cent für einen Download nicht zu viel? Die Kinder erfuhren, wie das Musikgeschäft funktioniert, wer was an wem verdient und wie es für die Musiker ist, auf Tournee zu gehen und CDs aufzunehmen.

Das nächste Event in der Montessori-Schule Biberkor möchten wir gleich ankündigen:
Am heutigen Donnerstag, 20. Mai, präsentieren ca. 60 Kinder der 7. und 8. Jahrgangsstufen ab 16:15 Uhr bis ca. 20 Uhr ihre "Großen Arbeiten".
Fünf-Minuten-Referate an offen zugänglichen Orten zu selbst gewählten Themen, Stände mit praktischen Arbeiten, Fingerfood in der Mensa, Buffet und Getränke zum Selbstkostenpreis.

Die Kinder wünschen sich viele Besucher und haben auch Angela Merkel eingeladen. Sehen Sie selbst nach, ob sie kommt!

Der Wahnsinn auf dem Platz

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"Der Wahnsinn liegt auf dem Platz" heißt die heute im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinende Autobiographie von Jens Lehmann (verfaßt mit Christof Siemes)

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Ein Gentleman neben dem Platz stellte das Buch gestern in München vor

Unsere Gemeinde hat eine lange Tradition, die jeweils besten Fußballer der Zeit zu beherbergen: Lothar Matthäus, Oliver Bierhof, Michael Ballack und Jens Lehmann wohnten oder wohnen bei uns. Die QUH und Jens Lehmann verbindet mehr als nur eine Landschaft: Ein Blogbericht über Jens Lehmann verschaffte unserem kleinen Nachrichtenorgan im Sommer 2008 internationale Aufmerksamkeit, nachdem wir hier ein Bild von Jens Lehmann und einem Hubschrauber auf dem MTV-Platz veröffentlicht hatten.

Die dreisteste deutsche Boulevardzeitung stahl uns damals das Bild, wir hatten ein paar Tage lang 4-stellige Besucherzahlen, die Großbuchstabenzeitung mußte einen vierstelligen Betrag zahlen, den wir dem MTV überließen. Unsere Story stand u.a. in Bild, FAZ und Sun und unser armer Mitbürger Jens war um ein Skandälchen reicher:

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Natürlich haben wir die heute erscheinende Autobiographie von Jens Lehmann sofort nach Spuren unserer Gemeinde durchforstet, dabei aber nicht allzuviel gefunden, was sicherlich Absicht ist und von uns gerne respektiert wird. Keine Ahnung, wo Jens Lehmann jetzt lebt. Auf Seite 260 heißt es immerhin raunend: "Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns, von London aus in die Nähe von München zu ziehen."

Aber was läßt Jens Lehmann über die berühmten Hubschrauberflüge zum Training nach Stuttgart verlauten? - Na? - Hier! "Natürlich ist die Fahrerei zum Training nach Stuttgart lästig, zwei Stunden hin, zwei Stunden zurück, und das wenigstens dreimal die Woche. Aber man gewöhnt sich dran, es hat mir den Spaß am Fußball noch nicht verleidet - das Spiel ist einfach das, was ich am besten kann, dafür nehme ich eine Menge in Kauf. Und da ich nicht immer selber fahre, kann ich im Auto arbeiten oder mich ausruhen:" (Hmmm)

Nur einen Satz würden einige in der Gemeinde zu gern auf den MTV beziehen. Er steht auf S. 281: "Ich kann mir auch gut vorstellen, irgendwann in einer dieser Altherren-Mannschaften mitzumachen - einfach weil ich gerne spiele, so wie ich schon gerne mit meinen Kindern kicke."

Allerdings, Jens, mußt du dich ranhalten. Beide AH-Mannschaften des MTV sind dieses Jahr noch ungeschlagen und haben einige Chancen auf den Gewinn der Oberbayrischen Meisterschaft!

Mittwoch, 19. Mai 2010

FC Bayern vs. Inter Mailand in Madrid - heute live im Fernsehen

Heute ist es soweit: Um 19 Uhr tritt der FC Bayern in Madrid gegen Inter Mailand an. Eurosport 2 überträgt das Spiel live ab 19 Uhr.
Das Championsleague-Finale findet natürlich erst am Samstag statt - und zwar im Estadio Santiago Bernabéu, nicht wie das heutige Spiel im Estadio Alfredo di Stéfano.

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Ausriss aus dem kicker

Denn heute spielt die U 19 - mit von der Partie: Mino Kayser aus Berg, auf dem Bild mit unserer damaligen E-Jugend, trainiert von Siegmund Grzyb-Friedrich und Detlef Kiparski, die vom kicker 2003 zur Mannschaft der Woche gekürt wurde. Mino verließ danach den MTV Berg und blieb mit einem Abstecher zu Unterhaching dem FC Bayern treu. Im Herzen ist er noch ein Berger. Wir drücken die Daumen!

P.S. Am Donnerstag gibt es um 19:40 Uhr noch eine Zusammenfassung auf Eurosport 1.

Jensemann ...

... so wie in der Überschrift nennen wir zärtlich gerne den, der jetzt mehr Zeit in unserer Gemeinde verbringen wird. Gestern gab es zu diesem Anlass (eigentlich zum Anlass des Erscheinens seiner zusammen mit dem ZEIT-Journalisten Christoph Siemes verfassten Autobiographie, die der Verlag Kiepenheuer & Witsch herausbringt) eine große Pressekonferenz in München, Bayerischer Hof.

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Helge Malchow, Jens Lehmanns Verleger, meinte im vertraulichen Gespräch, dass es unser Gemeindemitglied sehr sorgfältig vermeide, über seinen jetzigen Wohnort zu reden. Er kommt in dem Buch "Der Wahnsinn liegt auf dem Platz" denn auch nicht vor. Wir verraten ihn natürlich auch nicht, einige Andeutungen haben wir trotzdem entdeckt und werden nach dem morgigen, offiziellen Erscheinungsdatum darüber berichten.

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Er steht im Saal, im Saal, im Saal und wir dahinter (im Spiegel)

Ansonsten war zu erfahren, dass sich unser letzter WM-Torhüter dann doch wieder in die Nähe einiger fettnäpfchenartiger Themen begeben habe. So viel steht schon vor Erscheinen des Buches fest: Nach Protesten des FC Bayern werde in der zweiten Auflage eine Passage über den Fußballspieler Gomez aus dem Buch entfernt, und Werder Bremen sei auch nicht wirklich erfreut. Olli Kahn kann es von Natur aus nicht sein. Was da mit Mario Gomez war, wurde vorab schon an die Kollegen von Bild verraten: Lehmann/Siemes schreiben über das letzte Saisonspiel von Nationalstürmer Marion Gomez beim VfB Stuttgart: "Gomez schoss kurz vor Schluss absichtlich am Tor der Bayern vorbei, weil er einen Tag später nach München wechselte und sich mit seinem neuen Verein partout nicht die Mühle einer Champions-League-Qualifikation antun wollte." - Wir bleiben dran!

Sonntag, 16. Mai 2010

Der Kreisel diese Woche (pt. 4)

"Fest gehauen in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt."

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Der fast fertige Kreisel von Berg

Der Asphalt ist da. Allein Hochachtung vor den Gebotsschildern (und die Promillegrenze) verhinderte, dass schon an diesem Wochenende jubelnde Horden von Fußballfans im Autokorso um den Kreisel das Double der Bayern (oder das 3:1 des MTV, das alle Abstiegsängste verscheuchte) feierten.

"In die Erd' ist's aufgenommen,
Glücklich ist die Form gefüllt;
Wird's auch schön zu Tage kommen,
Daß es Fleiß und Kunst vergilt?"

In der Mitte ist Humus aufgebracht, der Flora als vorläufiges Gestaltungsmoment erwarten läßt. Für den "Limes" in der Mitte wird man allerdings Spezialrasenäher brauchen (wie sie eine örtliche Firma ja bereithält). Ansonsten droht hier wohl erstmal Schmuck Marke "Bleamal". Erste Stimmen meinen, man sollte einstweilen den Oskar aus Aufkirchen hierher verfrachten.

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Ohne Verkehr fast selbst ein Kunstwerk

Der Mittelwall allerdings dürfte eine Gemeinde zum revolutionären Ruf vereinen, der da lautet: "Die Mauer muss weg!" - Und das eingangs zitierte Gedicht geht erst einmal so weiter:

"Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch schwache Kraft entspringt;
Den schlechten Mann muß man verachten,
Der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist's ja, was den Menschen zieret,
Und dazu ward ihm der Verstand,
Daß er im Herzen spüret,
Was er erschaffen mit seiner Hand."

Samstag, 15. Mai 2010

Die Neverland-Ranch

Preisfrage: War Michael Jackson gegen Ende seines Lebens ein Schausteller oder ein Musiker? - Schausteller im Sinne von Karussellbesitzer? Zumindest besaß er, der Musiker, der auf ganz anderem Gebiet seine Millionen verdient hatte, einige Karusselle, und es fanden sich auf seiner Neverland-Ranch genügend Fahrbetriebe, um eventuell eine Lizenz als Betreiber fliegender Bauten zu beantragen. - Trotzdem wäre er natürlich der geniale Musiker geblieben.

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Luftaufnahme der Neverland-Ranch (Foto: John Riley)

Ob Michael Jackson das Unterfangen "Schausteller werden" je in Angriff genommen hat, entzieht sich unserem Wissen. Ganz im Gegensatz zu einem örtlichen Kaufmann, der unbedingt Bauer oder Landwirt werden möchte.

Im gesetzten Alter von 70 Jahren ist es allem Anschein nach sein sehnlichster Wunsch, nach einem arbeitsreichen Leben - im Einklang mit der ihn umgebenden Landbevölkerung - seine reichlichen und für gutes Geld erworbenen fruchtbaren Äcker auf biologische Weise mit historischen Traktoren zu bestellen, das Fleisch eigener Angus-Rinder zu essen, die auf diesen grünen Weiden glücklich grasen, um nach dem Essen vielleicht seinen Gästen einen Schluck seines selbstgebrannten Schnapses anzubieten und schließlich in der Nacht von seiner Sternwarte aus über das Unendliche am Weltall und die Endlichkeit des Menschen nachzudenken.

Den ersten Punkt dieser fast wahr gewordenen Idylle von der Maxhöhe hat sich dieser Kaufmann - trotz großzügiger Spenden an Vertreter der Landbevölkerung - durch diverse Klagen selbst verscherzt. Die Maxhöhe ist eine Art uneinsehbare Festung geworden, zu der sich das Landratsamt mit Polizeihilfe Zutritt verschafft hat. Alles andere hat jetzt zum wiederholten Mal das Landratsamt in weite Ferne gerückt. Und das, obwohl Ländereien, Turm, Rinder und Schnapsbrennerei doch offenbar längst existieren. Allerdings - glaubt man den heutigen Zeitungsberichten - ohne dass der Kaufmann für die Gebäude eine Genehmigung besäße. Und ohne landwirtschaftliche Privilegierung könnte diese auch schwer zu erlangen sein. "Kaufmann bleib bei deinen Leisten!", scheint die Parole zu sein.

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Neverland in Oberbayern?

Vielleicht sollte es der Kaufmann, der nach eigener Aussage seit einiger Zeit seinen Lebensabend in "Berg und anderswo" verbringt, es mit der Schaustellerei versuchen? Das wären dann "fliegende Bauten", für die man - unseres Wissens nach - keine Baugenehmigung braucht.

Unsere Hochachtung gilt CSU-Landrat Karl Roth, der die mühevolle Arbeit begonnen hat, auf der Maxhöhe nach dem Rechten zu sehen.

Freitag, 14. Mai 2010

Neues zum Mörserturm

... berichtet der Merkur gerade (Freitag abend) online - lesen Sie selbst: http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/moerserturm-gericht-bauantraege-abgelehnt-762721.html

Nachtrag: Der Merkur war der erste, der die Meldung online hatte. Heute (Samstag) berichten die "Starnberger Neuesten Nachrichten" und der Lokalteil des "Münchner Merkurs" ausführlich und kompetent.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Zum Vatertag: Ein Besuch bei den Urvätern

Was tun an einem derart verregneten Vatertag? - Ab in die Urzeit, die Urväter suchen. - Lange bevor die Bajuwaren hier unsere Orte und Dörfer gründeten, war das Ostufer schon besiedelt. In Kempfenhausen, das heute um seine örtliche Identität ringt, finden sich im See in 5m Tiefe Reste einer neolithischen Pfahlstation, die in den Jahren 3723 bis 3719 v. Chr. gebaut wurde. Bei neuerlichen Ausgrabungen wurde dort u.a. die älteste Schnur Bayerns entdeckt.

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Aus dem Schlamm vor Kempfenhausen: Bayerns älteste Schnur (Quelle: Bayrische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie) ist ziemlich genau 5733 Jahre alt.

Und dann machten wir uns selbst auf die Suche, um die legendären Allmannshauser Hügelgräber zu suchen. Eine Karte des Landesamts für Denkmalpflege wies uns den Weg ... irgendwo südlich des im Allmannshauser Wald versteckten "Schwarzen Weihers" sind 35 Grabhügel erhalten (und als Bodendenkmal geschützt).

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Mystiker sagen den Gegenden, in denen sich Hügelgräber finden, besondere Stimmungen nach. Und wirklich, bei dem versteckt im Wald liegenden Moorsee "Schwarzer Weiher" kommt etwas unheimliche Stimmung auf.

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Das unbekannteste Gewässer am Ostufer, der "Schwarze Weiher" bei Allmannshausen

Dann - bei der Suche im unwegsamen und teilweise moorigen Wald - geht das große Raten los: ist das da nur ein Hügel oder doch ein Grab?

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Gefunden: eines der 35 Allmannshauser Hügelgräber

Für all die, die schon ein e-book besitzen: Unter der Internetadresse ( http://www.archive.org/stream/diehugelgraber00naue#page/n3/mode/2up ) findet sich zum kostenlosen Download das Standardwerk "Die Hügelgräber zwischen Ammer- und Staffelsee" von Dr. Julius Naue (1887), das zwar leider nichts über das Ostufer berichtet, dafür aber solche wunderschönen Abbildungen enthält:
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Mittwoch, 12. Mai 2010

Doch schon! Die gestrige Gemeinderatssitzung

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Im Zeichen der Kinder stand die Sitzung - hier der Spielplatz in Allmannshausen

Man möge uns die kleine Verspätung bei der Berichterstattung nachsehen! Die gestrige GR-Sitzung hatte außer bauplanungsrelevanten Anträgen drei Hauptpunkte, von denen sich zwei um Kinder und Familie drehten:

Herr Jaeger, der mit seiner KinderArt vier Kindertagesstätten in der Gemeinde betreibt, erstattete dem Gemeinderat seinen Quartalsbericht. Besonders betont wurde die gute Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten. Zu beschließen hatte der Gemeinderat lediglich den für das Kindergartenjahr durchgängigen Gewichtungsfaktor 2,0 für Kinder, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wichtig waren GR Grundmann und GR Sokolowski dabei, dass wegen der höheren Förderung für die ganz Kleinen ältere Kinder nicht abgewiesen würden. Das wurde vehement verneint.
Auf die Frage von GR Grundmann, ob KinderArt die in Aussicht gestellte Ferienbetreuung denn nun anbieten könne, antwortete Herr Jaeger, er könne erst Mitte Juni eine definitive Aussage darüber treffen.

Der Kinderhort in Aufkirchen muss sich vergrößern und sucht dringend Räumlichkeiten. Unter Umständen muss daher der Kulturverein aus dem Schulgebäude ausziehen, wie der Bürgermeister informierte. Ein geeigneter Ort wird gesucht.

Sodann wurde über den Antrag von Herrn Haslbeck über die ausführlichere Vorabinformation der Gemeinderatsmitglieder abgestimmt - nachdem von der Verwaltung darauf verwiesen worden war, dass just dieses Thema bereits 2008 nach einer Anfrage der QUH bereits diskutiert worden sei. Mittlerweile zeigte man sich einsichtiger und suchte nach einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung, die wir en detail leider nicht wiedergeben können, da der Gemeinderat bis dato vorab noch nicht so ausführliche Informationen erhielt. Jedenfalls wurde so gut wie einvernehmlich (17:1) beschlossen, in beiderseitigem Interesse den Gemeinderäten vorab möglichst viele Informationen zukommen zu lassen, wenn auch keine Beschlussvorlagen, die eine Beeinflussung darstellen würden.

Schließlich kam noch die Stunde der Einigkeit. Die Gemeinderäte Reichart und Haseneder legten sich für die Gestaltung eines Dorfmittelpunkts sowie einen Spielplatz in Kempfenhausen ins Zeug, z.B. in der Nähe des Milchbergs. Bauland würde dafür natürlich nicht angekauft, erklärte Bürgermeister Monn, aber die Verwaltung werde sich um geeignete Grundstücke bemühen. Das fanden alle gut. In Kempfenhausen sollte ein Kinderspielplatz - ähnlich wie in Berg und auf der Maxhöhe - sicherlich viele private Spender finden.

Und was in der nicht-öffentlichen Sitzung besprochen wurde, behalten wie wie immer für uns... Um Kinder ging es jedenfalls nicht.

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