Montag, 8. Februar 2010

Neues aus Ost-Guantanamo

Die Meldung klang alarmierend: "Der Fußballplatz des MTV Berg könnte bald einem Sicherheitstrakt ähneln", vermeldete heute die SZ und berief sich auf den MTV-Vorsitzenden, der zu Recht hoch erbost war, dass die schönen neuen Tornetze auf dem Platz in Kniehöhe von Unbekannten zerstört worden waren.

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Verhaften Sie die übliche Verdächtigen! ... aber wer wars? MTV-Gegner? Öko-Terroristen? Hearoaner? Die QUH?

Ein weiterer Zaun soll nun um den Fußballplatz errichtet werden, von Videoüberwachung des eh schon martialisch aussehenden Geländes war die Rede. Mit Strafanzeige wurde gar gedroht ... in Berg derzeit eine beliebte Art, miteinander zu kommunizieren.

Aber handelt es sich wirklich um ein paar Öko-Terroristen, die der alten Wiese nachtrauern und den MTV zu Grunde richten wollen? ... Vielleicht macht hier jemand ältere Ansprüche auf die Wiese geltend?

Einige Besucher des MTV-Platzes scheinen sich jedenfalls weder von Zäunen noch von Videoüberwachung und erst recht nicht von angedrohten Strafanzeigen einschüchtern zu lassen. - Darauf jedenfalls weisen eindeutige Spuren im Gelände hin. ...

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Wir warten auf den Videobeweis. Und wie lautet eigentlich die Höchststrafe für Marder, Dachse, Hunde?

P.S. Die 4 Tornetze haben übrigens an 54 Stellen Löcher.

Samstag, 6. Februar 2010

Der Kinderfasching

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Über zweihundert Gäste versammelten sich heute Nachmittag zum MTV-Kinderfasching im Gasthof zur Post.

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Die besten Masken - die kleine Biene Maja rechts machte den ersten Platz.

Meinen persönlichen Dank an alle Helfer und eine Auflistung der Fundstücke finden Sie im Kommentar!

Die Merkur-Online-Fotostrecke ist unter diesem Link zu sehen:
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/kinderfasching-beim-berg-fotostrecke-mm-622265.html

KIFA & KINO

Heute ist doch der perfekte Tag für die beiden Veranstaltungen in Berg - so schiach ist es draußen, dass man noch nicht mal spazieren gehen oder Schlitten fahren möchte.

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MTV-Kinderfasching im Gasthof zur Post

Den Zwergerl unter uns wäre daher ein nachmittäglicher Ausflug in den Gasthof zur Post anzuraten - von 14 - 17 Uhr heute MTV-Kinderfasching. Spiele mit Mahmoud, Mohrenkopfwettessen, Luftballontanz, Maskenprämierung, Würstchen, Krapfen, süße Wundertüten und die allerletzten hundert Leuchtstäbe. Eintritt: 2,50 €. Um 15 Uhr gibt es eine Tanzvorführung von den kleinen Turnerinnen des MTV.

Für Kleine und Große veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Allmannshausen heute zum vierten Mal ihren Filmtag. Ab 13 Uhr werden in der Feuerwehrhalle Filme gezeigt - Eintritt pro Film und Person 2 €. Das Programm finden Sie hier zum Download: Filmtag-Allmannshausen (pdf, 64 KB)

Das alte Organisationsteam tritt mit dieser Veranstaltung zum letzten Mal an. Valerie Neher schreibt:
"Wir sind Matthias Helwig vom Starnberger Breitwandkino sehr dankbar, dass er uns auch dieses Jahr wieder mit Rat und Tat unterstützt hat. Das "alte" Filmteam (Peter Sewald, Christoph Becker, Valerie Neher) verabschiedet sich mit diesem Filmtag. Wir haben zu viele andere Aufgaben und mein Umzug nach Gauting macht die Sache nicht gerade leichter. Aber ich denke, es finden sich filmbegeisterte Nachfolger in der Feuerwehr Allmannshausen, die die Tradition weiterführen."

Freitag, 5. Februar 2010

Breaking Gerücht: Verschwindet das Windrad auf der Maxhöhe?

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Windmotor Leipzig-Sellerhausen-Stünz von 1907 (Deutsche Fotothek)
Friede den Hütten auf der Maxhöhe

Noch sind es keine "breaking news", aber zumindest geht das Gerücht: Es gibt Anzeichen dafür, dass "er, dessen Name nicht genannt werden darf", vorhat, das veraltete Windrad auf der Maxhöhe abzubauen. Dafür soll angeblich an anderer Stelle in der Gemeinde Berg eine modernere und größere Windenergieanlage in Planung sein.

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Pflanzte Bäume wegen des Windrads: Christa Reckziegel

Christa Reckziegel, Anwohnerin der Maxhöhe, bekam letzte Woche Besuch von einem Filmteam des Bayerischen Rundfunks. In dem geplanten BR-Film sollte laut Frau Reckziegel unter anderem über das Vorhaben, das Windrad zurückzubauen, berichtet werden. Frau Reckziegel, die für diesen Film interviewt wurde, erzählt im Gespräch mit der QUH:

QUH: Frau Reckziegel, als Anwohnerin sind Sie von dem Windrad an der Maxhöhe unmittelbar betroffen.
Christa Reckziegel: Keiner von uns Anwohnern ist gegen alternative Energien. Aber das Windrad stört, seit es steht. Am schlimmsten sind die Schlagschatten, besonders zwischen Oktober und Ende März. Dazu kommt der Lärm. In den ersten Jahren war die Terrasse nicht mehr benutzbar, ich habe dann zum Schutz eine Fichte direkt vor das Esszimmer gepflanzt. Bei Ostwind konnte man nicht mehr schlafen, so dass ich das Schlafzimmer verlegen musste.

QUH: Haben Sie versucht, dagegen anzugehen?
Christa Reckziegel: Wir haben schon Jahre vor dem Bau dagegen angekämpft. Ich habe mehr als zwei Aktenordner voll mit Schreiben an das Landratsamt, an Ministerien und Bürgermeister. Alles ist umfangreich dokumentiert. Ich habe auch an Herrn Genz viele Briefe geschrieben, aber nie eine Antwort bekommen.

QUH: Was halten Sie von der Initiative Windrad gegen Mörserturm?
Christa Reckziegel: Gar nichts. Auf so einen Handel dürfen wir uns nicht einlassen. Das geht schon rein rechtlich gar nicht.

QUH: Angenommen, an dem Gerücht ist etwas Wahres - wie fänden Sie das?
Christa Reckziegel: Ich würde mich sehr freuen, wenn es wegkäme. Aber das Ganze hat einen Pferdefuß: Das neue Windrad soll noch größer werden - ich hoffe, es kommt nicht an eine Stelle, wo es ganz Berg verschandelt.
QUH: Vielen Dank für das Gespräch.

Auf Anfrage im Rathaus sagte Bürgermeister Monn: "Der Gemeinde liegt nichts vor."

In Münsing soll nun ebenfalls ein Windrad errichtet werden, und dort überlegt man sich sehr genau, an welche Stelle es gebaut wird. Wer sich für das Thema "Windkraft im Bayerischen Oberland" interessiert, kann sich den gleichnamigen Beitrag der Berger Journalistin Monika Sarre-Mock ansehen. Er läuft am Sonntag, den 7. Februar, um 18:05 in der Sendereihe "Schwaben und Altbayern" im Bayerischen Fernsehen. Der Part über das Windrad auf der Maxhöhe allerdings kommt nun leider doch nicht in dem Film vor.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Berger Ehrenbürger Paul Huber gestorben

Gestern Nacht starb der Berger Ehrenbürger und Wohltäter Paul Huber, der erst im Januar seinen 89. Geburtstag feiern durfte. Paul Huber war lange Jahre 2. Vorsitzender des MTV Berg, nach dem Tod von Dr. Lichtenberg übte er von 1980 bis 1987 das Amt des 1. Vorsitzenden aus. Nach seinem Rückzug aus der Vereinstätigkeit wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Für die CSU saß er im Gemeinderat, und er war Gründungsmitglied der 1983 vom damaligen Bürgermeister Ücker - nach dem Zerwürfnis mit der CSU - gegründeten Bürgergemeinschaft. Dadurch, dass er der Gemeinde Berg seinen Grund zum Vorzugspreis überließ, ermöglichte er das Einheimischenmodell am Huberfeld. Auch der MTV Berg ist ihm zutiefst verpflichtet. "Paul Huber war DIE herausragende Persönlichkeit des MTV Berg, was Unterstützung und Förderung des Vereins angeht - ohne ihn gäbe es weder den Lohacker noch Berg Nord", sagt Andreas Hlavaty, der jetzige 1. Vorsitzende des MTV Berg.

Bürgermeister Monn zum Tod von Paul Huber:
"Herr Paul Huber ist seit 1987 Ehrenbürger der Gemeinde Berg. Zusätzlich ist ihm die Goldene Bürgermedaille verliehen worden. Mit ihm verliert die Gemeinde Berg eine herausragende Persönlichkeit, einen hochverdienten Kommunalpolitiker und einen großzügigen Förderer der örtlichen Vereine sowie sozialen und öffentlichen Einrichtungen. Die Gemeinde Berg hat Herrn Paul Huber viel zu verdanken, wir werden ihn stets in bester Erinnerung behalten."

Mittwoch, 3. Februar 2010

Berg wird schöner (und ist von der Außenwelt abgeschnitten)

Ein guter Rat gleich zu Beginn: Lesen Sie weiter, es wird noch richtig spannend! Was Sie gleich in diesem Blog-Artikel lesen, wird im Sommer Ihr Leben entscheidend verändern!

Ja, es war wieder mal Gemeinderatssitzung. Geändert hat sich nachher nur die Begrüßung in der Wirtschaft: "Ach, Sie sind der, der gerade verklagt wird", wird man da gefragt, und man antwortet: "Ja, angenehm, ich bin der Andy Ammer."

Eine echte Herausforderung an die Tränendrüsen war die eingeschobene Gedenkminute im Rat an die liebe Rosi von Frenckell, die am Freitag um 13 Uhr in Aufkirchen begraben werden wird. Puh!

Aber wie es so ist: Das Leben geht weiter, wenn auch etwas eingeschränkt. Wie befürchtet, war die Gemeinderatssitzung mit all ihren Bauanträgen und Bebauungsplanänderungen von der Verwaltung so gut vorbereitet, dass es außer ein paar einschlägig versprengten Gegenstimmen von FDP und CSU nur einstimmigste Entscheidungen gab. Es gibt also in Zukunft ein Türmchen in Aufkirchen am Anemonenweg ...
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... und eine neue Villa in Kempfenhausen:
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Die diesbezüglichen, lange beschlossenen Vorhaben wurden auf wohlinformierten Ratschlag der Verwaltung vom Rat auf eine rechtliche, bebauungsplanmäßige Grundlage gestellt.

Vorher schon gab es die einzige Sensation der Sitzung: Der Bürgermeister verkündete, dass es besser wäre, den Sommer über Berg zu verlassen! Grund: Entweder es gibt ein gewaltiges Verkehrschaos, oder man kommt aus unserer schönen Gemeinde nie mehr hinaus.

Den Anfang macht Berg:
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Am 12.4. sollen die Bauarbeiten für den ungeliebten Kreisverkehr beginnen. Dazu wird der Verkehr einspurig (!) an der Baustelle vorbeigeführt. Da dauert es dann eine Weile, bis man morgens in Percha ist, ...
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... wo eine Woche später (am 19.4.) wegen der Sanierung der Lüßbachbrücke ebenfalls der Verkehr einspurig gesperrt wird. Die Bauarbeiten sollen dort noch ein Vierteljahr länger, nämlich bis zum 30.9. dauern. Da geht dann nix mehr!

Für alle, die bis hierher als Ureinwohner noch an Schleichwege glaubten: Am gleichen Tag wird die Verbindung zwischen Höhenrain und Münsing gesperrt. Und zwar total!
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Wegen der Deckenbausanierung der Straße STA 11 zwischen Höhenrain und Münsing kommt es hier zur Totalsperrung. Die soll aber nur gut 12 Tage dauern.

Schlimmer erwischt es da alle, die täglich die Staatsstraße zwischen Münsing und Berg benutzen: Wegen des dringend nötigen Neubaus eines Geh- und Radweges in der Ortsdurchfahrt von Allmannshausen ...
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... wird die Staatsstraße bei Allmannshausen zwischen 29.5. und voraussichtlich 30.10. dieses Jahres für über 5 Monate TOTAL gesperrt. Und zwar auch für alle Schul- und sonstigen Busse!

Da Berg demnach von Norden Süden Osten (im Westen ist bekanntlich der See) von der Außenwelt abgeschottet ist, ist es nur eine Fußnote, dass ab 1.7. auch noch die Straße zwischen Mörlbach und Icking für ein Vierteljahr total gesperrt wird:
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Die Mühe mit den Grafiken hat sich gemacht: Gemeindeverwaltung Berg.

Dienstag, 2. Februar 2010

Nachruf

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Wir trauern um Rosemarie von Frenckell , die Mitbegründerin und Leiterin des Montessori-Kindergartens Aufkirchen, die am Montag, den 01. Februar 2010, nach langer, schwerer Krankheit verstarb.

Wir werden Rosi vermissen, die sich Zeit ihres Lebens für Kinder und den Montessori-Gedanken eingesetzt hat.

Die Beerdigung findet am Freitag um 13 Uhr in Aufkirchen statt.

(Foto: H.-P. Höck)

Ben Hur Pleite

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Die angesehene und weltweit agierende Mörlbacher Firma Art Concerts, die schon die Rolling Stones und die Carmina Burana auf die Bühnen der Welt brachte, musste letzte Woche aufgrund eines externen Antrags Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Franz Abraham schreibt dazu auf seiner Internetseite: "Es ist ein Drama, das nicht nur Sie als Kunde, sondern für mich und meine Familie und einige hundert weitere unmittelbar beteiligte Personen aufs Härteste trifft, weil jegliche Gelder in die einmaligen Produktionskosten von BEN HUR LIVE investiert wurden." ( vgl. http://www.art-concerts.de ). Die Februar-Shows des Events auf Schalke und in Wien wurden abgesagt.

Weiter schreibt Franz Abraham, der angeblich rund 6 Millionen Euro in die Produktion des Ben Hur Spektakels steckte: "Ich kann Sie nur nochmals um Entschuldigung bitten und Ihnen versichern, dass wir Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten und Sie über eine Neu-Ansetzung der Show natürlich umgehend informieren. Es ist mir fast unerträglich, Ihnen diese Mitteilung machen zu müssen und möchte Ihnen nochmals versichern, daß sich niemand bereichert hat, sondern das Gegenteil der Fall ist. Es ist das oberste Ziel aller Beteiligten, Ihnen die Show zu liefern, wobei eine Ticketrückerstattung leider nicht realistisch ist."

Durch die Pleite dürfte auch der Gemeinde Berg einiges an Steuereinnahmen entgehen.

Bilanz der Wintergaudi - Superlativ

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Das Event vom Wochenend: voller Mond über vollem Kreuzmösl

Der Mond und Axel Löcherer (Licht und Ton) bildeten am vergangenen Samstag ein perfektes Team und tauchten den Kreuzmöslberg in Farbe. Mit Laser wurde der Wintergaudi-Schriftzug an den Hang projiziert, die Bar war bunt beleuchtet. (Axel ist übrigens auch wieder am Samstag beim MTV-Kinderfasching in der Post, 14 - 17 Uhr, im Einsatz - allerdings ohne den Mond.)

Die Wintergaudi ist dank der Burschenschaft Berg mittlerweile ein fester Bestandteil des Berger Dorflebens. Obwohl nur mit einem Banner am Ortseingang und im Internet dafür geworben wurde, war der Ansturm mächtig.

Oberbursch Martin Höbart: "Nach den Besucherzahlen war es die größte Wintergaudi, die wir je hatten. Gelohnt haben sich die Sicherheitskräfte in Sachen Prävention gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen - das ist uns sehr wichtig, und da greifen wir auch kompromisslos durch. Ärger gab es nur durch ein paar wenige am Rande. Die Veranstaltung war insgesamt positiv, und die Burschenschaft hat schwer gekämpft, den gewaltigen Ansturm zu bewältigen."
Da kann man nur sagen: Danke für euren Einsatz!

Montag, 1. Februar 2010

Politik oder Leben

Abseits der Politik nimmt das Leben am Ostufer seinen gewohnt gefährlichen Gang: Vor der Seeburg geraten Taucher in Lebensgefahr, bei der Wintergaudi am Berg in Berg raufen alkoholselige Besucher, auf den verschneiten Straßen muss die Feuerwehr ausrücken, und die QUH hat wegen der immer gleichen Angelegenheit, einem 10-zeiligen Artikel vom November, inzwischen 3 Verfahren am Hals: Eines gegen ihren Vorsitzenden, eines gegen ihren Schriftführer und eines gegen die ganze "Partei".

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Verängstigter Gemeinderat hinter beängstigender Gemeinderatstagesordnung

Die Gemeindepolitik kann da nicht mithalten: Außer vier erfahrungsgemäß ebenso zeitintensiven wie langweiligen Beschlüssen über anstehende Bebauungsplanänderungen und einigen Anträge auf Baugenehmigungen oder Anträge auf diesbezügliche Vorbescheide findet sich nichts wahrhaft Politisches auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung des Gemeinderates. Wer das Programm der Sitzung trotzdem genießen will: Es findet sich hier: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=11,30&dbstart=0&year=02.02.2010&detailevent=1081

Am Donnerstag wird es etwas spannender, da tagt dann der PUVE-Arbeitskreis (Planung, Umwelt, Verkehr & Energie) ... aber leider nicht öffentlich.

Freitag, 29. Januar 2010

A rechte Gaudi - Berg im Schnee

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Während bei schneidendem Wind auf dem Kreuzmöslberg...

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... die Burschenschaft Berg ("Morgen gibt es ganz sicher Neuschnee!") bereits die Schneebar für die "Berger Wintergaudi" morgen aufbaut,

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hat sich der Bauhof redlich bemüht, die Straßen vom Schnee zu befreien.

Wir stellten Herrn Lippert, dem Leiter des Bauhofs, ein paar Fragen:

QUH: Herr Lippert, ist der Bauhof in Berg alleine mit dem Winterdienst betraut oder sind auch private Unternehmen beteiligt?
Herr Lippert: Das macht nur der Bauhof. Wir haben vier gemeindeeigene Fahrzeuge dafür, drei davon für Straßen, eines für Gehwege. Damit pflegen wir ein Straßennetz von insgesamt 62 km Länge.

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QUH: Nach was für einem System wird geräumt und gestreut?
Herr Lippert: Wir haben einen Räum- und Streuplan, der über längere Zeit entwickelt wurde. Zuerst werden Bergstrecken und verkehrswichtige Straßen angefahren, dann erst Nebenstraßen und Sackgassen. Für unsere Mitarbeiter haben wir einen Bereitschaftsplan.

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QUH: Wie sieht der Tag für Ihre Mitarbeiter im Winterdienst aus?
Herr Lippert: Es beginnt mit einer Schaukontrolle um drei Uhr morgens. Um halb vier, vier beginnt der Einsatz. Im Winterdienst sind unsere Mitarbeiter mit am härtesten gefordert. Das Bedienen des Schneepflugs und des Streuers (wir arbeiten mit Salz und Splitt) ist anstrengend, denn es erfordert konstante Aufmerksamkeit. Bei Schneeverwehungen wie heute etwa ist das Anforderungsprofil ganz anders als bei unaufhörlichem Schneefall.

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QUH: Haben Sie den Schnee im Griff oder gibt es auch Probleme?
Herr Lippert: Ein paar Schwierigkeiten gibt es immer - etwa wenn Straßen zugeparkt sind oder vom Schnee beschwerte Äste in die Straße hängen. Und falls wir wirklich mal Schnee vor ein Auto oder eine Einfahrt schieben, dann ist das ganz bestimmt keine Absicht. Aber im Grund ist die Resonanz positiv.

QUH: Herr Lippert, vielen Dank für Ihre Auskunft.

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