Montag, 23. November 2009

Biberkor - die neue Schule

Am Wochenende hatte man beim Daxenmarkt in der Montessori-Schule Biberkor Gelegenheit, die neue Schule anzusehen.

Biberkor-Blick
Traumlage Biberkor: Wo sich Filzmütze und Kräutertee gute Nacht sagen...

Da uns bei der Besichtigung Gemeinderatskollege Adlinger (Grüne) mit Ehefrau Ulrike über den Weg liefen, baten wir die beiden Architekten gleich um ein fachmännisches Urteil.

Biberkor-Halle
Noch eine Sportstätte: Die neue Dreifach-Halle - noch sieht sie aus wie eine Eislaufarena, aber auch sie wird noch dieses Jahr benutzbar sein.

Biberkor-Beton-Stall
Stall-Beton: Beispiel für ein gelungenes Miteinander

Wolfgang Adldinger setzte sich an die Tasten und schrieb uns: "Ich halte die neue Schule in Biberkor für ein gelungenes Beispiel zeitgemäßer Architektur. Durch die geschickte topografische Einbindung tritt die große Baumasse nur wenig in Erscheinung. Das Gebäude nimmt Rücksicht auf die Landschaft, den besonderen Platz und schafft eine Symbiose mit Bestand und Umgebung. Geborgene, introvertierte Bereiche wechseln sich ab mit großzügiger Öffnung in die freie Landschaft. Gewünscht hätte ich mir weniger Kunststoffoberflächen und mehr Ökologie. Doch durch die lebendige, freundliche Formensprache schafft der Bau einen würdigen Rahmen für spielerisches Lernen und freiheitliche Erziehung unserer Kinder sowie für Begegnung in der Gemeinde Berg." Danke! Auch wir staunten, wie sich ein so modernes Gebäude mit modernen Materialien so in die Landschaft einfügt.

Sonntag, 22. November 2009

LLL

Die Kempfenhauserin Leda Luss Luyken stellt im Marstall (nur heute und am Montag) ihre ModulArt aus.

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Leda Luss Luyken: selbst unmodulierbare Künstlerin

Auf die Frage, was ModulArt sei, was sie solle und wie sie funktioniere, antwortet die QUH heute mit einer Bildergeschichte.

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............... vorher ........................................... raus damit ....................

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........ rein damit ................................................. nachher .....................

Auf Ledas Internetseite kann man selbst mit einem Bild von LLL "rumspielen" http://www.studio-l.de/art.html

Die oberen 300

Der rote Teppich, das Blitzlichtgewitter der Photographen, eine beängstigend perfekte Show, illustre Stargäste und die vielen Oskar-Geehrten: Mit den MTV-Awards 2009 ging am Samstag im ausverkauften Marstall DAS gesellschaftliche Ereignis des Jahres über die Bühne.

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Führten traumhaft sicher durch den Abend: MTV-Turnerin Annette Reisländer und MTV-Fußballer Marc Bertagnolli

Hauptgesprächsthema an dem Abend waren - außer den Oskars, die die MTV-Fußballer und die Turner als Anerkennung für besondere Verdienste um den Verein in Anlehnung an Oskar Maria Graf alljährlich verleihen - wieder einmal die Roben und Anzüge. "Nein, das ist nicht das offizielle DFB-Jackett", ulkte Schirmherr Oliver Bierhoff, als er entdeckte, dass er fast das gleiche schwarze Samt-Sacco trug wie Stargast Jens Lehmann.

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Partnerlook: Oliver B. und Jens L. mit "Alpha-Tier-Kollegen" Christian K.

Den Oskar für den "Inbegriff des MTV" wurde Andi Hlavaty für sein unermüdliches Engagement in Sachen MTV-Kunstrasenplatz überreicht. Andi nahm die Auszeichnung sichtlich überrascht, aber doch hochverdient entgegen.

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Andi "Kunstrasen" Hlavaty bei seiner Dankesrede

Eifriger Nutzer dieses Platzes ist inzwischen auch der Fußballspieler Jens Lehmann, der mit Jugendleiterin Elke Link den "Newcomer des Jahres" ehrte: Es ist Lenny Bücker, der Torwart der E2-Mannschaft, der zum Sieg seines Teams beim KIM-Cup beitrug, indem er im Finale durch Abschlag selbst das erste Tor schoss.

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Jugendleiterin, Torwartstar und ein möglicher Nachfolger

Als Jung-Torwart (und Schalke-Fan) Lenny den Nationaltorwart (und Ex-Schalker) Jens dann fragte, was sein schönstes Erlebnis der Karriere gewesen sei, antwortete Jens Lehmann sofort: Das sei gewesen, als er einmal in der 90. Minute für Schalke ein Tor gegen Dortmund geschossen habe.

Mehr von den MTV-Awards, alle weiteren Preisträger (auch die unter den MTV-Turnern und Turnerinnen), erste Bilder aus dem Burlesque-Kalender des MTV sowie weitere Partygerüchte: bald an dieser Stelle.

Freitag, 20. November 2009

4 hoch x mal x

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Am Sonntag und Montag stellt Leda Luss Luyken ihr Konzept ModulArt im Marstall aus. Dabei werden einige museale Gemälde dieses Konzeptes quer durch verschiedene Werkgruppen präsentiert. Die Eröffnung ist

am: Sonntag, den 22. November um 16:30 Uhr
im: Marstall am See, Mühlgasse 7, 82335 Berg

PROGRAMM:

+ Eröffnung durch den Kurator, Paul Gurtler, NY
+ Einführung von Dr. Rupert Keim, Inhaber KARL & FABER, München
+ Performances ModulArt 1- 3, Filme

weiterhin geöffnet: Montag, 23. November, 11:00 - 17:00 Uhr

ModulArt ist beschrieben in WIKIPEDIA: http://de.wikipedia.org/wiki/ModulArt

Rauchen und Nichtrauchen in Berg - Folge 2

Heute die Fortsetzung von : Rauchen und Nichtrauchen in Berg - unsere Berger Wirtschaften in beliebiger Reihenfolge

Gasthof zur Post: Nein

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Biergarten mit Bergblick

"Wir haben unsere Gäste befragt - sie wollen, dass alles beim Alten bleibt und weiterhin nur draußen geraucht wird", sagt Adalbert Köppl, der ursprünglich sogar eine Postkartenaktion zu dem Thema geplant hatte. Hier zählt der Wille des Volkes.

Gasthof zur Post
Marienplatz 2, Aufkirchen
tägl. 8:00 bis 24:00,
Frühstück 8:00 - 10:00 Uhr,
warme Küche 11:00 - 14:30 Uhr und 17:00 - 21:30 Uhr,
nachmittags kleine Karte.
Tel.: 08151-51980
http://www.gasthof-zur-post-aufkirchen.de

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Bachmayr's: Ja

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Weltmeister im Pizzateigschleudern: Franz Bachmayr

"Die Raucherclubs sind ja jetzt nicht mehr erlaubt, aber ich bleibe bei meinen Rauchertagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 17 Uhr. An den anderen Tagen darf nach Absprache mit den Gästen nach Küchenschluss geraucht werden", so Franz "Dada" Bachmayr.

Bachmayr's
Pizza, Pasta & Prosecco
Perchastr. 7, Berg
Montag Ruhetag
Dienstag - Samstag: 11:00 - 14:30 Uhr und 17:00 - 22:00 Uhr
Sonntag: 17:00 - 22:00 Uhr
Tel.: 08151 / 99 87 555
http://www.bachmayrs.de/

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Neuwirt: Ja

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Hier gibt es ein Nichtraucherzimmer

"Während des Essens wird bei uns nicht geraucht. Wir haben ein Raucherzimmer und einen eigenen Nichtraucherraum", erklären Th. und K. Nickel.

Neuwirt
Möwenweg 1, Höhenrain
Ruhetag Mittwoch und Donnerstag
Freitag bis Dienstag: 10:00 bis 24:00 Uhr
Warme Küche 11:30 - 14:00 und 17:30 - 21:00 Uhr,
dazwischen Brotzeit
Tel.: 08171-18790

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Waldcafé: Ja

Waldcafe
Rauchen? Na klar! (Foto: Höck)

"Bis jetzt darf man schon noch rauchen - aber ich bin gespannt, was bei dem Volksbegehren rauskommt", meint Herr Buttinger.

Waldcafé
Rottmannweg 10, Assenhausen
nur sonntags, 10:00 bis 12:00 Uhr
Tel.: 08151-50579

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Grimaldi's: Nein

Grimaldi
Zum Rauchen geht man in den Keller

"Im Gastraum darf definitiv nicht geraucht werden", so Anna Grimaldi. "Eine Ausnahmeregelung besteht aber unten in den Kegelbahnen und im Schützensaal."

Grimaldi's
Jägerberg 20, Farchach
Mittwoch Ruhetag
Montag - Samstag: 11:30 - 14:30 und 17:00 - 23:00 Uhr
Sonntag: 11:30 - 23:00 Uhr
Tel.: 08151-97 08 45

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Lechnerhof: Jein

Lechnerhof

"Wir richten uns vorrangig nach den anwesenden Gästen. In den Zimmern wird nicht geraucht, auf der Terrasse natürlich schon. Im Restaurant wird allenfalls einmal spätabends zum Espresso eine Genusszigarette gestattet", sagt Wirtin Jutta Würf.

Lechnerhof
Oberlandstr. 25, Aufhausen
Ruhetag: Montag
Dienstag bis Donnerstag: 10:00 - 21:00 Uhr
Freitag/Samstag: 10:00 - 23:00 Uhr
Sonntag: 10:00 -15:00 Uhr
Tel.: 08151-50508
http://www.lechnerhof.de

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a'dabei: Ja

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Nicht nur für den Verein geöffnet (Foto: Höck)

"Bei uns darf geraucht werden, wenn nicht gegessen wird und wenn keine Jugendlichen im Raum sind. Ansonsten regeln wir das individuell", sagt Wirt Bernd Albrecht.

a'dabei
Lohacker 2, Berg
Ruhetag: Freitag bis Montag, außer bei Spielen oder wichtigen Übertragungen
DI/MI/DO: 17:00 Uhr - 23:00 Uhr
Tel.: 08151-51574

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Seehotel Leoni: Nein

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Seehotel Leoni (Foto: Höck)

Hier darf nirgendwo geraucht werden, es gibt aber Raucherzimmer im Hotel.

Seehotel Leoni
Assenbucher Str. 44, Leoni
kein Ruhetag
Restaurant: 12:00 - 21:30 Uhr, Bar: 12:00 - 2:00 Uhr
Tel.: 08151-506-0
http://www.seehotel-leoni.com/

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Die QUH dankt für die freundlichen Auskünfte aller Wirte, übernimmt jedoch keine Gewähr, falls an manchem Stammtisch doch einmal der blaue Dunst aufsteigen sollte. Wir hatten übrigens neulich Besuch aus England, der sich von der anarchischen Gesinnung der Bayern angenehm überrascht zeigte und mit Freude in den Berger Kneipen schmauchte. Mit der viel geschmähten Obrigkeitshörigkeit ist es also doch nicht so weit her, wobei jedoch festzustellen ist, dass die Anzahl der Aschenbecher zunimmt, je weiter man sich vom See entfernt.

Donnerstag, 19. November 2009

Nächtliches Juwel

Bei Tag haben wir uns noch noch nicht so recht an den neuen Anblick von Berg gewöhnt, aber in der Nacht glüht die neue Sportanlage "Berg Nord" wie ein kostbares Juwel.

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Immer Mittwochs "Alte Herren" bei Balltretübungen

Glücklich wie kleine Kinder trainierten auf dem neuen Kunstrasenfeld gestern zum ersten Mal die MTV-Mannschaften der "Alten Herren", die in diesem Jahr auch ohne Trainingsplatz schon alles gewannen, was es zu gewinnen gab. Bislang ist allerdings nur die Nordhälfte für das Training freigegeben, da im Süden immer noch die Ballfangzäune fehlen. Die "Alten Herren" störte das wenig: So mußten sie wenigstens nicht so weit laufen.
Das erste Tor schoss übrigens im Training der 1. Mannschaft bereits am Dienstag Norman Doggy Sosna, während Timo Detterbeck stolz darauf verweist, dass er als erster das Tor getroffen hat.

Rauchen und Nichtrauchen in Berg - Folge 1

Die QUH war unterwegs in Berg - und befragte die örtlichen Gastronomiebetriebe nach den offiziellen Raucherregelungen. Wo darf geraucht werden? Wer hält seine Gasträume lieber ganz rauchfrei? Gibt es ein Ost-West-, ein Nord-Süd-Gefälle? Und da die Wirtschaft auch die Wirtschaft ankurbelt und vice versa, veröffentlichen wir gleich alle relevanten Informationen.

Heute die erste Hälfte wild durcheinander:

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Hotel Schloss Berg: Nein

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Blauer Himmel, aber kein blauer Dunst

"Bei uns kann man nur im Freien rauchen. Das war schon lange vor dem Rauchverbot sehr erfolgreich. Dabei bleiben wir. Wenn jemand für Feiern aller Art einen eigenen Raum bucht, kann man dort rauchen, wenn der Veranstalter das wünscht", sagt uns Geschäftsführer Erich Hirt.
Möchte ein Hotelgast ein Raucherzimmer, bekommt er ein Zimmer mit Balkon.

Hotel Schloss Berg
Seestr. 17, Berg
tägl. 7:00 bis 10:00 Uhr Frühstück, warme Küche 12:00 - 21.00 Uhr (Wintersaison)
Tel.: 08151-9630
http://www.hotelschlossberg.de/

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Gasthaus "Alter Wirt": Ja

Altwirt
Pro Stammtischkultur

Udo Karcher vom Altwirt: "Bei uns gibt es 120 Nichtraucherplätze, rechnet man den Saal dazu, sind es sogar 250. Dazu haben wir jetzt wieder ein Raucherzimmer mit 25 Raucherplätzen. Das finde ich wichtig, sonst wäre die ganze Stammtischkultur beim Teufel."

Gasthaus "Alter Wirt"
Wolfratshauser Str. 7, Höhenrain
Montag & Dienstag Ruhetag
Mittwoch bis Sonntag: 10:00 Uhr bis abends nach Bedarf, warme Küche durchgehend bis 21:00 Uhr
Tel: 08171-18172

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Kramerfeicht: Nein

Kramerfeicht
Rauchen? Strictly no-no.

"Bei uns ist das Rauchen wegen der Räumlichkeiten schlicht unmöglich - unser Haus stammt aus dem 16. Jahrhundert und hat Fehlböden, durch die der Rauch sogar nach oben in den Wohnbereich zieht. Außerdem stört der Rauch beim Genießen von gutem Essen und guten Weinen. Unter unseren Gästen gibt es nur noch wenige Raucher, die dann vor die Tür gehen", sagt Steffi Liebtrau. "Meine persönliche Meinung: Raus aus den Gaststätten, denn das Rauchen stört nicht nur die anderen, Passivrauchen macht sogar krank."

Kramerfeicht
Grafstr. 6, Berg
geöffnet jeden ersten Mittwoch und Donnerstag im Monat ab 18:00 Uhr
oder ab 12 Personen nach Absprache
Tel: 08151-5706
http://www.kramerfeicht.de

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Oskar-Maria-Graf-Stüberl: Nein

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Bedienung Anita und Schriftsteller Oskar

"Wir hatten nach der Einführung des Rauchverbots gewaltige Einbußen, aber wir bleiben dabei. Wegen der geringen Deckenhöhe zieht der Rauch bei uns besonders schlecht ab. Wir verstehen uns als reines Speiserestaurant, daher wird weiterhin nicht geraucht. Der Stammtisch ist Gott sei Dank vernünftig und hat Verständnis", erklärt Peter Reinmann.

Oskar-Maria-Graf-Stüberl
Grafstr. 9
Dienstag Ruhetag
tägl. 10:00 - 23:00 Uhr, warme Küche bis 21:30
Tel.: 08151-51688

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Gaststätte Manthal: Ja

Manthal
Rauchen im Herrgottswinkel

Wirtin Michaela Schüsslbauer von der Gaststätte Manthal: "Wir hatten schon immer einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Nach dem Rauchverbot hatten wir einen Raucherclub, und nach der neuen Regelung haben wir die Räume wieder getauscht. Jetzt gibt es bei uns ein Raucherzimmer und zwei Nichtraucherzimmer."

Gaststätte Manthal
Manthalstr. 1, Kempfenhausen
Montag Ruhetag
geöffnet 11:00 - 23:00 Uhr, Küche durchgehend bis ca. 22:00 Uhr
Tel: 08151-444767

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Café Frühtau: Nein

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Nichtrauchercafé

"Bei uns durfte noch nie geraucht werden - allein schon wegen der Kleider im Laden! Wer rauchen möchte, kann das gerne draußen in unserem Garten tun", sagt Bettina Hofmann.

Café Frühtau
Grafstr. 14, Berg,
Montag, Dienstag, Mittwoch Ruhetag
Donnerstag, Freitag und Samstag: 10:00 -18:00 Uhr
Sonntag 8:00 - 18:00 Uhr
Tel.: 08151-97 14 80

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Morgen mehr!

Dienstag, 17. November 2009

Volksbegehren Nichtraucherschutz

Stammtisch
Freiheit oder Körperverletzung?

Im Dezember 2007 wurde bayernweit das Rauchverbot eingeführt. Von diesem Moment an gingen Stammtische geschlossen nach draußen oder gar nicht mehr aus, mancherorts bildeten sich offizielle Raucherclubs oder geheime anarchistische Enklaven, die sich dem Gesetz partout nicht beugen wollten, und auf Metal-Konzerten und in Diskotheken roch es von nun an nicht mehr nach Rauch, sondern nach Schweiß.

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Rauchfreie Wies'n? (Foto: Höck)

Den größten Stein des Anstoßes jedoch bildete das Rauchverbot im Festzelt. Aufgrund der vehementen Proteste wurde bereits zwei Monate nach Inkrafttreten des Verbots das Rauchen in Festzelten wieder zugelassen - der damalige Ministerpräsident Beckstein wollte das Rauchverbot jedoch nur für 2008 aussetzen. Es kam anders. Bei der Landtagswahl im September 2008 verlor die CSU zum ersten Mal seit über 40 Jahren die absolute Mehrheit. Heute heißt der Ministerpräsident Seehofer, und am 1. August dieses Jahres wurde das Nichtraucherschutzgesetz ein weiteres Mal geändert: Raucherclubs wurden verboten, Raucherräume wieder zugelassen. Die wichtigsten Eckpunkte finden Sie hier.

Prompt folgte erneut ein Sturm des Protests, diesmal von Seiten der Befürworter des strengen Nichtraucherschutzes, die nun ein Volksbegehren anstrengen. Deren Argumente und Zielsetzungen finden Sie hier.

Volksbegehren
Ab morgen liegen die Listen für das Volksbegehren Nichtraucherschutz im Rathaus aus, das zusätzliche Öffnungszeiten für Berufstätige eingerichtet hat

Wie steht es eigentlich in Berg um die Raucher? Die QUH war auf Tour und informiert ab morgen darüber, in welcher Wirtschaft man in der Gemeinde Berg rauchfrei sitzen und wo man offiziell rauchen kann.

Gästekommentare

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Um dem geneigten wie dem weniger geneigten Leser gleichermaßen Tür und Tor zu unserem QUH-Blog zu öffnen, haben wir ein Gästekonto eingerichtet.

Wer sich nicht selbst mit seiner E-Mail-Adresse bei twoday registrieren möchte, kann sich mit dem Nutzernamen QUH-Gast und dem Passwort QUH-Gast einloggen. Sollte diese Kennung gerade belegt sein, nehmen Sie einfach QUH-Gast1 und das Passwort QUH-Gast1. Dann steht Ihnen die Kommentarfunktion zu jedem Artikel offen. Es wäre schön, wenn Sie Ihren Beitrag mit Ihrem Namen, einem Kürzel oder einem Nickname zeichnen würden. Wir empfangen natürlich gerne weiterhin Lesermails unter info@quh-berg oder quh@quh-berg.

Montag, 16. November 2009

Neues "vom" Dipl. Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz

Hier in der "Redaktion" können wir sicher sein, dass wir aufgeregte Leserpost bekommen, wenn wir auch nur im Vorbeigehen dreieinhalb Sätze über unseren Mitbürger Dipl. Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz verlieren.

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Vor den Toren vom Genz. Muss die QUH auf so ein Wappentier neidisch sein?

Diesmal kam folgende Mail:

"Verehrte QUH-Mail-Redaktion,
ich kann es kaum fassen, nachdem ich die Info vom 11.09.2009 gelesen habe:
'Neues gibt es auch vom Genz: Ende November endet seine "Äußerungsfrist für die Beseitigungsanordnung" seiner Schwarzbauten auf der Maxhöhe. Wir sind gespannt, ob dann - so wie es Recht und Ordnung wäre - die Abrißbagger auf das Grundstück rollen. Daran glauben können wir - bis wir es gesehen haben - nicht.'
Abgesehen von der grundsätzlich unglaublichen Respektlosigkeit “vom Genz” zu sprechen: Ist DAS wirklich Ihr Problem? Wie peinlich! Man muss nicht “Partei” sein, um verständnislos den Kopf darüber zu schütteln, dass eine Gemeinde mit dem Bettelstab jederzeit an die Tore am Enzianweg klopft, wenn sie etwas braucht, und ein “QUH” hämisch auf den Abrissbagger wartet (übrigens: nicht mit “ß”, aber das muss man ja nicht unbedingt wissen, Hauptsache, man hat heiße, neidhaltige Luft verblasen). Man muss offensichtlich auch nicht groß (ergo: Volkspartei) sein, um zu beweisen, wie klein der von Mißgunst und Neid getriebene Geist geraten ist: welcome to the club of drab parties. Aber es trifft mich nicht unerwartet, dass eine kurzzeitig erfrischende Stimme namens QUH den schnellstmöglichen Weg in die Niederungen der “Piffer”* gefunden hat.
Donald Mc L (Maxhöhe)"


Dazu ist folgendes zu sagen: Lieber Donald Mc L., danke für Ihren Hinweis, dass das Gefährt, das man auf der Maxhöhe so schmerzlich vermisst, "Abrissbagger" und nicht "Abrißbagger" heißt. Wie einige andere große Medien halten wir uns im QUH-Blog (manchmal) noch an die alte Rechtschreibung.
Wenn Sie allerdings ein derart gesetzestreuer Mensch sind, dass Sie schon Verstöße gegen die Rechtschreibordnung ahnden, müssen wir doch unserer Verblüffung Ausdruck geben, dass Sie Hinweise auf massive und bewusste Verstöße gegen Bauordnungen und Gerichtsbeschlüsse als Neid abtun.
Im Idiom des Landkreises, in dem wir beide wohnen, ist es auch keine "unglaubliche Respektlosigkeit" über "Neues vom Genz" zu schreiben, man könnte auch jederzeit "Neues vom König Ludwig" berichten, ohne bei königstreuen Bayern anzuecken.
Wir erlauben uns abschließend noch den Hinweis, dass es richtig "die" QUH und nicht "ein" QUH heißt, freuen uns allerdings außerordentlich über den Hinweis auf den "Piffer", da wir - auch dies ein möglicher Unterschied zu Dipl. Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz - mehr Wert auf die Vergrößerung unseres Wortschatzes als auf die Vermehrung unseres Grundbesitzes legen. Also: herzlichen Dank für ihr Interesse. Ich muss gestehen, dass es mir außerordentliches Vergnügen bereitet, mich mit Ihnen intellektuell auszutauschen.

Ihre QUH

Sonntag, 15. November 2009

Helen "glicklich in ... ääh ... der Gegend von München" Schneider

Auch wenn nicht jeder genau wußte, wo er war und wie er hierher gekommen war, so waren sie doch alle glücklich: Der Feldafinger Bürgermeister Sontheim (weil er als Veranstalter von 'Jazz am See' zumindest in Berg die Hütte vollbekommt), die radebrechend orientierungslose Sängerin ("Isch binn so glicklich mal wieder in der ... ääh ... Gegend von München spielen zu dürfen"),

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Orientierungslos glücklich: Wahlberlinerin Helen Schneider

... der Bayerische Rundfunk (weil der Mitschnitt klappte), das zahlreich anwesende Publikum (weil der Sound im Marstall diesmal wunderbar klar herüber kam), ...

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Unser Berger Marstall, vollgepackte Heimstätte von "Weltkunst"

Im teilweise weit angereisten Publikum wurde Prominenz aus Kultur (Klaus Doldinger), Politik (BM Sontheim aus Feldafing, 2. BM Brunnhuber aus Berg, GR Adldinger, "natürlich" die gesamte QUH-Fraktion) und Wirtschaft gesichtet:

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Jazzfans Klempter (Blickpunkt Starnberg) & Simmerding (Bootswerft Leoni)

Und wir waren - auch wenn wir einen anderen musikalischen Geschmack haben - glücklich, weil unsere Voraussage betreffend der Zugabe eintraf. Es gab den "Rock 'N' Roll Gypsy":.


Helen of Berg: Die voraussagbare Zugabe mit schönem Rücken

Die Stunden vor der Zugabe wurde mit manchmal fast zu professioneller und nicht immer ganz gefühlsauthentischer Gesangskunst gefüllt. Es wurde für Frauenbefindlichkeiten ("Dieses Lied beschreibt genau was ich fühle") und (ganz aktuell!) gegen Vietnamkriege geworben. Merkwürdig bleibt, wenn der Gitarrist zum exzessiven Blues am Schluss das Notenblatt herausholen muss oder Frau Schneider bei Liedern von Dylan oder Cohen dann doch spüren lassen muss, dass diese Lieder größer sind als ihre Fähigkeiten. Egal, dem größtenteils älteren Publikum hat es hervorragend gefallen. Und es bleibt dabei: Wenn einem so viel Gutes präsentiert wird, dass man hier in der Provinz darüber diskutieren kann, ob auch diesmal das angestrebte "Weltnivau" ganz erreicht wurde, dann macht irgend jemand hier im Dorf etwas verdammt richtig. Und damit ist das ganze Dorf glücklich dran.

Samstag, 14. November 2009

MTV: versagen jetzt die Nerven?

Er wollte unbedingt "Das erste Tor" auf dem neuen Traingsplatz des MTV schießen, doch dann versagten kläglich seine Nerven: Harald "Boller" Kalinke verschoß spaßeshalber am Rande der Eröffnung des MTV Minispielfeldes den ersten Elfer auf dem Kunstrasenplatz.

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Der "sportliche Leiter" Thomas Cosack pariert den Elfer von Boller Kalinke

Während hinter dem "Westwall" und den Drahtgittern der Kunstrasenplatz des MTV prächtig gedeiht (es fehlen nur noch die südlichen Ballfanggitter, dann kann im Prinzip der Trainingsbetrieb beginnen), wurde heute offiziell das DFB-Minispielfeld eingeweiht, das sich schon seit gut einem Jahr im Dauerbetrieb befindet und von Kindern und Erwachsenen fabelhaft angenommen wurde. Eigentlich wollte man beide Eröffnungen zusammen im neuen Jahr feiern, aber der BFV drängte auf eine offizielle Übergabe noch in diesem Jahr. Und so geschah es dann.

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Vor den Hierarchen aus Verein und Gemeinde: Die MTV-Minis der E-Jugend beim offiziellen Eröffnungsspiel des Mini-Spielfeles

MTV-Fußballchef Christian Kalinke lobte am MTV, dass er mit den neuen Spielfeldern seinem "5-Jahres-Plan" nahekomme, der außer sportlichem Erfolg auch gesellschaftliche Akzeptanz, Schuldenfreiheit und logistische Verbesserungen umfasse. Die Meinung der QUH: jetzt sind die lange geforderten Trainingsplätze da. Von der nicht im MTV organisierten, vorbeifahrenden Bevölkerung werden die Plätze im Moment leider, aber nicht ganz zu Unrecht ausschließlich als Landschaftszerstörung wahrgenommen (die Bepflanzung fehlt noch). Hier entsteht eine neue Aufgabe für den MTV. Ihm obliegt jetzt eine gewisse Pflicht, diese landschaftliche Hässlichkeit durch innere Schönheit und verstärktes soziales Engagement wettzumachen. In der Jugendarbeit ist man da schon einigermaßen vorbildlich. Allerdings: Eine Mädelmannschaft vermisst man noch immer.

Am Nachmittag fand dann auf dem alten Rasenplatz ganz "Old School" auf traditionellem Rasen das letzte MTV-Heimspiel dieses Jahres statt. Es endete mit einem nicht ganz glücklichen 1:1.

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Der letzte Angriff des Jahres: ein Schuss übers Tor

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