Montag, 19. Oktober 2009

Großeinsatz der Feuerwehren in Berg

Großeinsatz für die Feuerwehren von Berg, Bachhausen und Allmannshausen am Montagabend in der Schatzlgasse! - In der Wurstfabrik Riedl war ein Großbrand ausgebrochen, es gab mehrere Verletzte, die aus den Flammen gerettet werden mussten ...

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... so jedenfalls lautete das Szenario, das sich Kommandant Tobi Völkl für seine "große Alarmübung" am Montagabend ausgedacht hatte.

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Der fiktive Brand wurde richtig gelöscht, alle Feuerwehrautos und teuren Spezialgeräte, die die Gemeinde sich für die Feuerwehren (und unser aller Sicherheit) leistet, waren im Einsatz.

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Rettungsspezialisten an Rettungsspezialgerät

Es wurde aus allen Rohren Wasser gespritzt, selbst die große Leiter wurde ausgefahren (Nein, es ging natürlich alles glatt). Von den Jüngeren wurde die Schatzlgasse abgesperrt und es wurden - ohne Sichtmöglichkeit und mit Atemschutz - unter hoher körperlicher Anstrengung "Schwerverletzte" aus den hintersten Winkeln des Gebäudes gerettet ...

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Nur Attrappe: Verletzte vor dem Rathaus

Der Alarm sollte möglichst realistisch geprobt werden. Deshalb wusste auch kaum jemand (außer der QUH) von der Übung ... nicht einmal die beteiligten Feuerwehrleute. Gerade für sie sollte der Alarm überraschend kommen.

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55 Freiwillige waren es, die sich derart für einen Katastrophenfall rüsteten, der hoffentlich nie eintreten wird.

Sonntag, 18. Oktober 2009

"Was quhckst du" - Filmabend in der Simmerding-Werft

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Es gibt Tage, da scheint einem der Gott der Logistik wahrlich gewogen zu sein, Tage, an denen vielleicht der Wettergott schmollt, an denen sonst aber einfach alles klappt. Ein solcher Tag war gestern - alles, was zum zweiten "Was quhckst du"-Abend, der Berger Uraufführung des Films "Netz & Würm", nötig war, war vorhanden. Alles hatte sich spontan innerhalb von sieben Tagen organisieren lassen.

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Die "Verantwortlichen": Peter Andrä, Walter Steffen und Ernst Simmerding mit Elke & Elke

Die QUH übernahm die Organisation, Regisseur Walter Steffen sorgte für die Technik, Ernst Simmerding öffnete die Türen der Werft, Peter und Felix sorgten für Bestuhlung und Bewirtung und trugen sogar den mächtigen schwarzen Fernsehsessel für ihren Chef hinunter.

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Das Publikum lauschte aufmerksam, was die im Film porträtierten Fischer zu erzählen hatten, die so nahe an uns leben, deren Leben sich aber doch so sehr von unserem unterscheidet. Ständig Wind und Wetter ausgesetzt, bemühen sich die Fischerfamilien, das Fischereirecht über die Generationen hinweg auszuüben. Wir hören über die Einführung des Motors, spektakuläre Rettungen, die Angst vor Unwettern, was Fischmeister früher zu tun hatten oder wie Siggi Andräs "Opa" beim Transport mit dem Moped eine ganze Obstkiste voller Fische über den Berg verteilte.

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Frei nach unserem Motto: "Global das Denken - lokal die Renken!" wurde die ausverkaufte Filmvorführung haptisch abgerundet durch Peter Andräs zarte Renkenfilets in knuspriger Semmel mit einem kühlen Hellen in der Pause. Einen Einwand allerdings hatte die kleine Viola: "Hier ist fast alles wie richtiges Kino - bloß eins fehlt: Popcorn!"

Samstag, 17. Oktober 2009

Herzlichen Dank!

... der Süddeutschen Zeitung für's Erwähnen der Aufführung des Films heute Abend beim Simmerding.
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Wir wollen nur all die Glücklichen, die es geschafft haben eine Karte zu ergattern, beruhigen: Es wird tatsächlich der Walter Steffen Film "Netz und Würm" gezeigt!
Bis heut' Abend und viel Vergnügen!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Waldcafé erwacht aus Dornröschenschlaf

Ganz idyllisch im Wald kurz hinter der Rottmann Höhe findet sich eine kleines Juwel: das Waldcafé. Ruhig war es in den letzten Jahren dort oben geworden. Das gefiel besonders den Rehen im Garten, die ungestört auf der Terrasse stehen konnten und nur ab und zu von vorbeispazierenden Eltern mit Kindern in Augenschein genommen wurden. Die Eltern erzählten ihren Kindern dann von früheren Zeiten, als sie sonntags im Waldcafé Sahnetorte speisten und ein feines Weißbier dazu tranken. Nun hat das kleine verträumte Café mitten im Wald wieder geöffnet.

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Gut sieben Jahre war das Waldcafé geschlossen. In der Zeit pflegte der heute 82-jährige Besitzer Herr Buttinger seine kranke Frau, die mittlerweile verstorben ist. Um wieder eine Aufgabe zu haben, öffnete Herr Buttinger sein Café nun wieder am Sonntagvormittag von 10.00 bis 12.00 Uhr. „Wissen’s mehr schaffe ich halt in meinem Alter nimmer“ meint er beinahe entschuldigend. Seit drei Sonntagen steht die Tür offen und es kommen vor allem Stammgäste, die früher schon jeden Sonntag zum Frühschoppen vorbeigeschaut haben. „Da sind schon eine paar hundert Jahre zusammen“ erklärte Herr Buttinger, der gleich am ersten Sonntag 29 Gäste zählte, davon 17 Stammgäste. Viel mehr Platz ist auch gar nicht. Insgesamt 30 Personen kann er bewirten. Die feinen Torten stehen allerdings nicht mehr auf der Speisekarte. „Es gibt halt a Weißbier und eine kleine Brotzeit.“ Und zwei Rehe im idyllischen Garten. Die brachte vor zwei Jahren ein Jäger als ganz kleine Kitz bei ihm vorbei. Die Mutter so vermutet Buttinger wurde wohl überfahren. „Und ich ziehe ja seit vielen Jahren Rehe groß.“ Das erste mindestens vor dreißig Jahren. Doch diese beiden sind ihm ganz besonders ans Herz gewachsen. „Der Rehbock ist jeden Morgen zu meiner kranken Frau hinaufgegangen. Bis 14 Tage vor ihrem Tod. Dann plötzlich nimmer. Das scheint das Tier gefühlt zu haben.“ Jetzt wundern sich die scheuen Tiere sicherlich, was hier sonntags für ein reges Treiben herrscht. Doch nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei. Denn um 12.00 Uhr hätte der Wirt dann gerne wieder seine Ruhe und das Waldcafé versinkt für eine weitere Woche im Dornröschenschlaf.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bericht aus dem Gemeinderat - Etztalstraße erklärt sich zum Krisengebiet

Der wichtigste Satz der Sitzung fiel um 21.03 Uhr, als die erbosten Etztalstraßenanwohner und die Presse schon längst den Saal verlassen hatten: In einem Nachklapp zum Thema "Etztalstraße", dem Aufreger der Sitzung, wurde noch einmal deutlich, dass bei dem Beschluss, die Etztalstraße "auszubauen", niemandem bewusst war, dass es sich bei dem Ausbau um eine "Ersterschließung" handeln würde - weder der Verwaltung noch dem Bürgermeister noch den Räten (und erst recht nicht den meisten Anwohnern).

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Soll noch dieses Jahr asphaltiert werden: Krisengebiet Etztalstraße

Wie auch immer: Da es sich juristisch wohl klar um eine Ersterschließung handelt, müssen nach eindeutiger Gesetzeslage die Anwohner 90% der Erschließungskosten tragen. Sie können gegen den Bescheid Einspruch erheben, haben aber wohl eher geringe Chancen auf Erfolg. Die Straße wird in der billigsten möglichen Variante gebaut. Die Anwohner zahlen nur für "ihren" Anteil am Kanal, nicht für den zum "Betreuten Wohnen" oder zum MTV. Für die 370m sind 450.000 € kalkuliert. Die einzige Einsparungsmöglichkeit wäre, auf die verkehrsberuhigende Straßengestaltung am Anfang der Etztalstraße zu verzichten. Da dies allerdings nur 7500 € Ersparnis, aber - vor allem im Vorgriff auf die anstehende Sanierung der Staatsstraße - ein wesentlich hässlicheres Ortsbild (durchgehender Asphalt) zur Folge haben würde, sah der Gemeinderat keinen Anlass, seinen diesbezüglichen Beschluss vom Mai zu revidieren. Die Anwohner der Etztalstraße müssen jetzt durchschnittlich mit 20.000 € Erschließungskosten rechnen.

Auf Nachfrage der QUH wurde bestätigt, dass - insbesondere in Berg - viele Straßen nicht nur in bedauernswürdigem Zustand, sondern auch noch nicht "ersterschlossen" sind. Das Thema wird die Gemeinde also weiterhin beschäftigen. Wie Bauamtsleiter Michael Christian jedoch richtig anmerkte, stehen bei Straßen, die nicht "erschlossen" sind und z.B. keinen frostsicheren Unterbau haben, häufig Reparaturarbeiten an, die wiederum alle Steuerzahler belasten.

GR Reiser (BG) brachte das entstandene Problem auf den Punkt. Von Seiten der Gemeinde sei versäumt worden, "mit den Leuten zu reden". So ist zwar juristisch alles einwandfrei gelaufen, aber die nichts ahnenden Anwohner sind immer nur vor vollendete Tatsachen gestellt worden und wurden nie - etwa in einer früher anberaumten Anwohnerversammlung oder auch nur in einem Brief - rechtzeitig über das Vorhaben oder die für sie entstehenden Kosten informiert.

Erst als dieser Tagesordnungspunkt vorüber war, lächelte der stellvertretende Bürgermeister Brunnhuber, der die Misere nicht verursacht hat, aber tapfer und mit vielen Entschuldigungen den Standpunkt der Gemeinde vertrat, zum ersten Mal.

Dagegen war der Rest der Tagesordnung unspektakulär.

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- Angesichts des Streits um die Etztalstraße wurde die Entscheidung, ob im nächsten Jahr auch die Etztalbreite "erschlossen" werden soll, auf die nächste Sitzung geschoben und ein Ortstermin vereinbart.

- Um die jährlichen Heizkosten von 12.000 € für das Feuerwehrhaus in Berg zu senken, wird ein Gutachten in Auftrag gegeben, das untersucht, inwieweit eine energetische Sanierung hier Abhilfe schaffen könnte.

- Der Tagwasserkanal wird bis zum neuen Parkplatz des MTV verlängert, da dort die Sickerversuche ungünstig ausfielen. Herr Kuhbank erläuterte, dass dies gegenüber anderen Lösungen sogar eine Kostenersparnis bedeutet.

- Die Gemeinde versucht weiterhin, gegen den vom Landratsamt absurderweise genehmigten Bau von 3 Wohnungen in einem ehemaligen Stall am Biberkor vorzugehen, und das Gutachten, das die Verkehrswerte der Grundstücke an der geplanten Zufahrt zum Gewerbegebiet "Oberer Lüßbach" (Grundlage für ein Enteignungsverfahren) ermitteln soll, wird nicht vor nächstem Jahr abgeschlossen sein.

Ausverkauft

Sie gingen weg wie warme Räucherrenken - sämtliche Eintrittskarten für "Netz & Würm" am Samstag wurden über die QUH innerhalb eines Tages verkauft. (Die Einnahmen gehen übrigens natürlich direkt an den Regisseur.)

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Suche Karte

Da der Termin beim Simmerding unwiederholbar ist, hier die Termine in der Umgegend:

"Netz & Würm" läuft im „Würmseestüberl“ beim Fischer Lidl in Seeshaupt ab 21. Oktober 2009 jeden Mittwoch solange die große Nachfrage anhält. Einlass 18:00 Uhr, Vorstellung 19:30, entsprechend dem Filmthema serviert der Wirt Andreas Lidl zu jeder Vorstellung seine wunderbare Fischsuppe, außerdem gibt es einen Überraschungs-Vorfilm.

Im „Hotel Huber am See“ in Ambach am 13., 14. und 21. November läuft "Netz & Würm" jeweils um 19:30 Uhr. Verbindliche Kartenvorbestellungen für beide Orte über www.geschichten-vom-starnberger-see.de/kontakt.html

Im Kino Breitwand in Starnberg läuft "Netz & Würm" in der Matinee am Sonntag, 01.11.09 um 11:00 sowie am 04.11.09 um 20:00.

Das erste Mal

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Der erste Schnee ist gefallen! 3/4tel der QUH-Fraktion bemerkten das erst, als sie von der Gemeinderatsnachbereitung mit dem sozialdemokratischen amtshabenden Bürgermeister und der wertkonservativen Fraktion der BG aus der Post ins Freie traten. Deshalb ... kommt der Bericht aus dem Gemeinderat erst im Lauf des Tages.

Um die Wartezeit zu verkürzen eine Werbeeinblendung: Heute abend findet in der Münchner Muffathalle um 20.30 die Live-Aufführung meines Hörspiels "Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich?" statt.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Was quhckst du (2. Folge): Netz & Würm

Wir freuen uns außerordentlich, etwas ganz Spezielles ankündigen zu dürfen: die Berger Uraufführung des Films "Netz & Würm - Fischergeschichten vom Starnberger See":

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Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, um 19:30 wird der Film in Anwesenheit des Regisseurs Walter Steffen einmalig im einzig passenden Ambiente, nämlich in der Bootswerft Simmerding gezeigt. Es gibt nur 50 Karten und eine Pause, in der der Berger Fischer Peter Andrä, selbst Protagonist in dem Film, die eigentlichen Hauptdarsteller, nämlich geräucherte Fische und Getränke anbietet.

Wenn Sie dieses Bild anklicken, können Sie den Trailer des Filmes sehen:
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"Netz & Würm" porträtiert 15 Fischer der Fischereigenossenschaft Würmsee. Der Film begleitete die Fischer bei ihrer täglichen Arbeit im Bootshaus und auf dem See. Außer Peter Andrä u.a. mit dabei: sein Vater, der Ex-Gemeinderat Sigi vor der Kamera sowie der Aufkirchner Lino von Gartzen hinter, bzw. unter der Kamera - der Unterwasserkamera. Der Film lief mit sensationellem Erfolg diesen Sommer stets ausverkauft auf dem Fünf-Seen-Filmfestival.

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Extra für diesen Anlass lässt die Bootswerft Simmerding nach dem Jazzkonzert am vergangenen Sonntag ihre Halle noch eine Woche leerstehen. Danke Ernst!

Karten zum Preis von 5 € können Sie verbindlich unter quh@quh-berg.de reservieren - nur solange Vorrat reicht!

Samstag, 10. Oktober 2009

Etztalstraße & Bäckergasse: Erstmalige Erstellung oder Ausbau?

Die Anwohner der Berger Etztalstraße und der Bäckergasse wurden in einer nicht öffentlichen Versammlung über Planung und Kosten des Ausbaus in einer Anwohnerversammlung informiert. Es ging hoch her.
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Fakt ist: Im Bereich zwischen Perchastraße und Bäckergasse wird die Etzaltalstraße auf einer Breite von 5,50 m geteert und auf 1,50 m mit Rasenpflaster belegt. So soll der Verkehr beruhigt und Parkplätze bereitgestellt werden.
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In der Bäckergasse und der Etztalstraße bis zur Johannisgasse bleibt die Straße unverändert und erhält gegenüber vorher nur einen Belag, einen Randstein und eine Entwässerung.

Um diese Baumaßnahme entsteht nun ein kolossaler Streit: Für die etwa 30 Anwohner, die bisher im Glauben waren, in einer erschlossenen Straße zu leben, war zunächst interessant, welche Kosten auf sie umgelegt werden sollen, hatten sie doch sehr kurzfristig erfahren, dass sie den überwiegenden Teil dieser Kosten zu tragen hätten.

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Ist hier irgendwo eine Straße?

Karl Brunnhuber, der den noch kranken BM vertritt, und der RA der Gemeinde, Herr Geißlinger erläuterten, nach welchen Regeln festgelegt wird, welche Satzung bei der Umlage der Gebühren verwendet wird: Nur wer für seine Straße bereits einmal die Ersterstellung bezahlt hat oder dessen Straße einen frostsicheren Beleg, eine Entwässerung (Bestimmung seit 1940) und Randsteine hat, muss keine 90% der Kosten für die Ersterstellung, sondern 35 – 65% für den Ausbau zahlen. Herr Geißlinger und das Landratsamt STA sind - anders als die Anwohner - der Meinung, dass diese Bedingungen hier nicht gelten und die Anwohner 90% der Kosten (ca. 420.000€) tragen müssen. Die Kosten werden in Abhängigkeit von Grundstücksgröße, Anzahl von Geschossen und privat oder gewerblich genutztem Haus berechnet. Das Bauamt hatte bereits für alle Anwohner, die zu erwartenden Kosten mit einem Eigenanteil von 90% berechnet.

Hiermit waren die Anwohner erwartungsgemäß nicht zufrieden und suchen nach anderen Lösungen. GR Dr. Haslbeck zählte kurz die Gegenargumente des Anwalts der Anwohner - der nicht anwesend war – auf, mit denen die Beiträge auf 65% oder sogar vielleicht auf 35% gesenkt werden könnten. Karl Brunnhuber versprach die Argumente überprüfen zu lassen, sobald diese schriftlich vorliegen.
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Etztalstraße: Trügerische Idylle

In der weiterhin hitzigen Debatte im Rathaus wurden verschiedene Möglichkeiten zur Kostensenkung diskutiert. z.B. der Verzicht auf Rasensteine und Teeren der Straße über die gesamte Breite.

Der GR wird in der nächsten Sitzung entscheiden müssen, wie die Etztalstraße wiederhergestellt wird, damit die Straße bis Wintereinbruch wieder geteert ist.

Nachtrag: Ein offener Brief einer Anwohnerin, der den Sachverhalt aus ihrer Sicht schildert, und ein weiterer Leserbrief eines erbosten Etztalanwohners finden sich hier im Kommentar.

Vieldiskutierte Auslegware

So sieht sie aus: die in Deutschland und in Berg derzeit meistdiskutierte Auslegware: Der Kunstrasen, auf dem heute die deutsche Nationalmannschaft um die WM spielt und bald auch der MTV Berg trainiert:

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Nachdem das Granulat (die kleinen grünen Linsen) auf dem Platz aufgetragen wurde, ist der Trainingsplatz MTV Berg Nord - vor allem Dank des unermüdlichen persönlichen Einsatzes von Andi Hlavaty, der fast täglch auf der Baustelle war - eigentlich fertig und hoffentlich über den Winter schon bespielbar.

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Da die Abnahme noch nicht erfolgt ist, darf der Platz eigentlich noch nicht betreten werden. Trotzdem gibt es schon für die ersten neugierigen Besucher eine Ausnahme. Eine Abordnung aus Deisenhofen, wo man auch einen Kunstrasenplatz anlegen will, begutachtete den Boden. ... Mögen die Spiele beginnen.

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Freitag, 9. Oktober 2009

DIE WEIDE NEBENAN: Sprungbrett ins Berger Internet

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Unsere Rubrik DIE WEIDE NEBENAN (rechts Mitte) ist das schnelle Sprungbrett zu allen wichtigen Berger Einrichtungen und ihren Internetseiten: Rathaus, Sportvereine, Kulturverein, Burschenschaften, Schützenvereine, Feuerwehren, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser und sogar Photograph und Wetter - alles finden Sie unter www.quh-berg.de.

Zwischen zwei Stühlen - Interview mit Karl Brunnhuber

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Hat gut lachen: Karl Brunnhuber, heute auf dem Stuhl des Bürgermeisters

Er hat geschafft, was keinem seiner Parteikollegen in jüngster Zeit gelungen ist: die Regierungsübernahme durch einen alten Sozi - wenn auch nur vertretungsweise. Wie fühlt sich Karl Brunnhuber am Hebel der Macht?

QUH: Herr Brunnnhuber, Sie sitzen seit 1978 im Gemeinderat - nun sind Sie als Stellvertreter aufgrund der Erkrankung von Bürgermeister Monn erstmals längere Zeit im Einsatz. Macht Ihnen diese Arbeit Spaß und schaffen Sie das neben Ihrer Berufstätigkeit überhaupt?
Karl Brunnhuber: Ich betrachte das als Herausforderung (die hat man in meinem Alter ja nur noch selten - lacht). Wir schaffen das schon, es erfordert allerdings Disziplin. Ich kann in meiner Kanzlei delegieren und auch viele Wochenendtermine auf den 3. Bürgermeister übertragen. Ich konzentriere mich mehr auf die Verwaltungsarbeit und repräsentiere weniger. Zwei, drei Jahre könnte ich das nicht durchhalten, aber diese Zeit kann ich überbrücken.

QUH: Fallen während Ihrer Amtszeit irgendwelche wichtigen Entscheidungen an und können Sie eigene politische Akzente einbringen?
Karl Brunnhuber: Das ist jetzt schon anders als bei einer Urlaubsvertretung, wo man manche Dinge einfach aufschiebt - ich muss jetzt Entscheidungen treffen, mit denen ich Rupert Monn nicht belasten will. Ich weiß natürlich nicht, ob Rupert immer genauso entschieden hätte. Und wichtige Themen liegen durchaus an: Wir haben die Anwohnerversammlung Etztalstraße, wir müssen entscheiden, ob und welche Photovoltaikanlagen wir errichten wollen, der MTV Platz wird gebaut, die Belegung der Turnhalle Biberkor muss vertraglich geregelt werden...

QUH: Haben Sie neue Sprechzeiten? Wie kann der Bürger Sie erreichen?
Karl Brunnhuber: Es bleibt alles beim Alten. Die Sprechstunde ist wie gehabt am Freitag zwischen 8 und 9:30 Uhr. Ansonsten kann man im Vorzimmer anrufen und einen Termin ausmachen.

QUH: Was sagen Sie zum Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl?
Karl Brunnhuber: Ungünstig. lacht

QUH:Wissen Sie, wie es Bürgermeister Monn geht? Wann kommt er wieder?
Karl Brunnhuber: Er ist bis zum 17.10. in der Reha, es soll ihm ganz gut gehen. Wann er wieder ins Amt zurückkehren will, weiß ich nicht, da ich ihn bewusst von allem freihalte.
QUH: Herr Brunnhuber, wir danken für das Gespräch.
Karl Brunnhuber: Ich muss jetzt auch zum Laufen! Ich bin ja am Samstag beim Landkreislauf dabei...

Nachtrag: Die SPD bittet uns noch, mitzuteilen, dass sie für morgen, Samstag, einen Besuch der islamischen Gemeinde Penzberg (samt Moschee) organisiert hat. Machen wir gern: Treffpunkt ist um 13.15 vor dem Berger Rathaus, Anmeldung erbeten unter Sissi.Fu@web.de.

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