Sonntag, 13. September 2009

Nun wird's nach Garmisch knifflig!

Von und nach München geht es seit gestern fast wieder reibungslos - und das auf Flüsterasphalt! Die letzte Etappe (bis auf Schönheitsarbeiten) ist die Rampe nach Garmisch, die ab Montag in Angriff genommen wird:
3eck-STA
Ab 7:00 Uhr bis Mittwoch 16. September abends wird die Verbindungsrampe Starnberg – Garmisch am Autobahndreieck Starnberg gesperrt. Die Fahrbeziehung Starnberg – Garmisch am Autobahndreieck ist nicht möglich. Die Umleitung von Starnberg kommend Richtung BAB A95 nach Garmisch erfolgt bereits ab der Anschlussstelle Percha (BAB A952) über die Ortschaften Wangen und Neufahrn zur Anschlussstelle Schäftlarn an der BAB A95.
Aus Berg am besten noch weiter südlich auffahren!

Die ganze PM der ADBS finden Sie hier:
adsb

Samstag, 12. September 2009

Da sam'mer wieder!

Das 'lange Wochenende' haben sich die Kicker der ersten Mannschaft des MTV redlich verdient.
Gestern von 19.30 Uhr an schlugen sie in einer aufregenden und abwechslungsreichen Partie den TSV Grünwald verdient mit 2:1 durch Tore von Ahmed Adlouni und Ricci Kauer - Glückwunsch!

WDL und der Minister

"Der Freistaat Bayern ist Eigentümer von 157.000 Flurstücken und 11.000 Gebäuden. Er ist sein eigener Immobilienmakler und Hausverwalter, gelegentlich auch Städteplaner oder sogar Gärtner. Das Finanzministerium ist innerhalb der gesamten Staatsverwaltung federführend für die Entscheidung über die richtige Nutzung der Liegenschaften, das operative Geschäft wird vom Staatsbetrieb "Immobilien Freistaat Bayern" erledigt." - So nachzulesen auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen.

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Der Freistaat als Makler - zum Verkauf: Schloss Allmannshausen

Schloss Unterallmannshausen und die Seeburg, beides derzeit von dem überkonfessionellen Missionswerk Wort des Lebens e.V. gepachtet, das dort vor allem Jugendfreizeiten mit sowohl sportlichem als auch christlichem Touch veranstaltet, finden sich immer noch nicht auf der Liste der von "Immobilien Freistaat Bayern" im Internet feilgebotenen Liegenschaften - von Einzelgaragen bis hin zu Schlössern. Nichtsdestotrotz soll beides meistbietend verkauft werden.

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Der Bayerische Staatsminister der Finanzen, u.a. Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken ("aktiv in der katholischen Laienbewegung für den konfessionsübergreifenden Dialog der Menschen" - Zitat Homepage), Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernLB: Georg Fahrenschon - zu Gast in Berg

Landesminister Fahrenschon zog mehr Publikum an als Bundesminister Schäuble am 27. August - im Saal des Gasthofs zur Post in Aufkirchen fanden sich vor wenigen Tagen gut 200 Zuhörer zur Wahlkampfveranstaltung der CSU ein.

Nach der Eingangsrede des Ministers kam man auf ein Thema zu sprechen, das Berg direkt betrifft: die Veräußerung von Schloss Allmannshausen und der Seeburg, die allerdings zum Gemeindegebiet Münsing gehört. Der Pachtvertrag mit WDL wurde 2007 zum Ende 2010 gekündigt und dann auf Wunsch von WDL auf Ende 2011 verschoben. Der Minister: "Eine wirtschaftliche Vermietung des Schlosses Allmannshausen und der Seeburg ist nicht möglich", "es gibt keine vernünftige Begründung, die Immobilien zu behalten, ganz im Gegenteil muss der Staat darauf achten, einen finanziellen Schaden für die Steuerzahler zu vermeiden, und für staatliche Aufgaben sind die Immobilien nicht notwendig."
Die Instandhaltung kostete den Freistaat die letzten Jahre offenbar 1,2 Mio €. WDL hat aber Interesse bekundet, die Schlösser selbst zu erwerben.

Viele Gemeindebürger, darunter auch Bürgermeister Monn, setzten sich in ihren Redebeiträgen für WDL ein. Man dürfe die soziale Komponente nicht vergessen und müsse auch einmal mit einer schwarzen Null oder einem kleinen Minus zufrieden sein. Insgesamt würde bei WDL eine hervorragende Jugendarbeit geleistet und man habe mit WDL einen optimalen Mieter.

Hier ein Eindruck von WDL-Mitarbeiter Joachim Henn:
“Zum Schluss seiner Rede ging der Minister dann auch auf WDL und die Zukunft der beiden Schlösser ein. Erst einmal betonte er die qualitativ hochwertige Arbeit, die WDL seit Jahrzehnten leistet, und dass man ein sehr gutes Verhältnis als Freistaat zu seinem Vermieter hätte. Er betonte jedoch, dass sich der Freistaat aus rein wirtschaftlichen Gründen von den Immobilien trennen wolle, da man zuviel Geld schon investiert hat und noch investieren müsste. Dieser Beitrag war nach 10 Minuten fertig und es herrschte eine unheimliche Stille im Raum. Kein Beifall, nur Kopfschütteln. Dann konnte man Fragen stellen. Diese gingen ca. 30 Minuten über Themen des Mittelstandes und dann wurde das Thema WDL zur Diskussion freigegeben."
Die Themen waren vorab mit dem Veranstalter abgesprochen und dem Finanzminister zugegangen.
"Geplant waren 20 Minuten Diskussion. Es wurden 75 Minuten. Von WDL-Seite hat nur unser Chef Andi Wenzel als letztes einen sehr engagierten Beitrag gegeben. Der Rest von uns musste nichts sagen, weil die Berger Bürgerschaft, unsere Nachbarn, Unternehmer und örtliche Politiker von CSU, Einigkeit und FDP engagiert für uns Partei ergriffen. Wir wurden über den Klee gelobt, unser Engagement als Werk und in der Umgebung betont und der Wert für die Gegend, das Land Bayern und darüber hinaus betont. Wir haben als Mitarbeiter nur noch gestaunt. Dass wir Fürsprecher in der Gegend haben, wussten wir – dass es so viele sind und dass diese uns so den Rücken stärken, war einfach sensationell.
Dies hat den Minister sichtlich beeindruckt. Nebenbei hatten wir in den letzten 10 Tagen 12000 Unterschriften von Leuten erhalten, die sich für den Erhalt der Schlösser einsetzten. Diese wurde dem Minister unter großem Beifall überreicht. Der Beifall herrschte auch bei jedem Beitrag, der für uns gemacht wurde. Der Minister hat uns nach der Wahl zu einem persönlichen Gespräch mit ihm eingeladen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Er ist von seiner ursprünglichen Haltung eines Verkaufs nicht abgerückt, hat jedoch im Verlauf immer mehr Interesse signalisiert, mit uns zu reden und nach Lösungen zu suchen. (...) Wir sind gespannt, wie sich die Dinge weiterentwickeln.“

Freitag, 11. September 2009

Am Wochenende

Leider haben wir im Zuge der derzeitigen Wahlkampf-Ministerschwemme in Berg den Auftritt des Bayerischen Finanzministers verpasst, aber wir bekamen Berichte, die wir gleich morgen (soeben aus dem Kurzurlaub zurück) zusammenstellen werden. Daher vorerst nur Hinweise auf Veranstaltungen am Samstag.

Für alle, die's nicht erwarten können: das Wies'n Warm-Up im a'dabei!
Wiesn

Wer lieber Wein trinkt:
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Den gibt es im Monn-Stadl in Höhenrain.

Und in der Post wird endlich einmal wieder Theater gespielt - allerdings ging unser Info-Zettel verloren - wird nachgeliefert!

Donnerstag, 10. September 2009

Kreisel der Woche

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Während wir noch dabei sind, mehr oder weniger gelungene Kreiselgestaltungen in Frankreich und der Schweiz zu sammeln, schickt uns QUH-Mitglied Bernd diesen runden Palmengarten aus Spanien. Das wird wohl nicht einmal der Klimawandel in Berg schaffen - immerhin sind wir gespannt, ob die Temperatur es noch zulässt, dass der Kunstrasen verlegt wird.

Mittwoch, 9. September 2009

Baustellen des Bösen

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"Vieux faubourgs?"

Eines der schönsten Gedichte aus Charles Baudelaires epochemachendem Zyklus "Les Fleurs du Mal" (Die Blumen des Bösen) heißt Le Cygne (Der Schwan) und es handelt davon wie sich im 19. Jahrhundert ganz Paris in eine einzige Baustelle verwandelte, die eine ganze alte Welt unter sich begrub. Den Bürgern blieb nur Melancholie:

"Paris change! mais rien dans ma melancholie
N'a bougé! palais neufs, èchafaudages, blocs,
Vieux faubourgs, tout pour moi devient allégorie,
Et mes chers souvenirs sont plus lourds que le rocs"

Übersetzt heißt das in etwa:

"Berg verändert sich! Aber mir bleibt nur die
Melancholie! Neue Paläste, Gerüste, Steinblöcke
Alte Vorstädte ... alles wird zu einer Allegorie
Und meine geliebten Erinnerungen sind schwerer als Felsen."

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"Échafaudages, blocs"?

Auch ohne den 39m-Kreisverkehr und den souzialen Wohnungsbau am Ortseingang ist abzusehen, dass Berg sich für alle Zeit verändert hat, dass eine Unmenge Geld ausgegeben wird und dass die Veränderungen nicht alle zum Guten sind. Nur der Abwasserkanal wird immer schöner und größer. Dafür können die Anwohner der Etztalbreite und -straße seit Wochen ihre Häuser nur noch schwer betreten und ihnen droht, von der Gemeinde an den Erschließungskosten maßgeblich beteiligt zu werden. Hier hat sich eine Interessensgemeinschaft gebildet, die sich von der Gemeinde nicht gut behandelt fühlt ("So geht man mit seinen Bürgern nicht um!", heißt es in einer mail an uns).

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"Palais neufs"?

Andere Baustelle: Wenngleich der "Ostwall" am neuen MTV-Trainingsplatz nach der Nachfrage der QUH noch um einige Meter gesenkt wurde ... so schön wie der Blick über ein Feld kann kein Wall sein. Immerhin ist die Kirche von Aufkirchen jetzt weiterhin weithin sichtbar (zumindest bis das Ballfangnetz aufgespannt wird).

Bleibt außer dern Angst vor Kreisverkehr, Wohnungsbau und Supermarkt (oder doch einem Gebrauchtwagenhändler?) am Ortseingang die Hoffnung auf die Ortsdurchfahrt, die im Zuge der Kanalarbeiten im nächsten Jahr renoviert wird. Daran hängt jetzt einiges.

"Je pense ... /
A quiconque a perdu ce qui ne se retrouve
Jamais, jamais!"

(Ich denke ...
An jeden, der verlor, was nimmer, nimmermehr
sich wieder findet!)

Dienstag, 8. September 2009

Nur noch 4 Tage ...

... dann sollte es geschafft sein! Doch bis dahin:
AS-Schaeftlarn
Nun ist seit heut Morgen die 2. Rampe Richtung München dran. Es wird wieder über Schäftlarn, wo gewendet werden kann, umgeleitet oder man fährt etwas weiter südlich auf...

Hier finden Sie wieder die Pressemitteilung der Autobahndirektion:
adsb

Wal-Watching 2: Die Ü-18 Wahl

Keinen besonders vorbildlichen Verlauf nimmt die Ü-18-Wahl, die in Deutschland in Kürze angeblich ebenfalls abgehalten werden soll. Die Bundeskanzlerin weigert sich Wahlkampf zu machen. DAs Land liegt lahm, so als ob es bei dieser Wahl eh um nicht ginge. Der "Spiegel" schrieb gestern: "Jetzt scheint vorstellbar, dass ein demokratisches System auch an der mutwillig herbeigeführten Erkaltung Schaden nehmen könnte." Einzig die - nach dem desaströsen Landtagswahlergebnis vom letzen Jahr - etwas panische CSU schaufelt schon den dritten Minister in unser Dörflein (heute in der Post: Herr Fahrenschon). Einzig an der Großbaustelle am Ortseingang verstecken sich hinter den Baggern 2 Plakate, die so tun, als ob die schwarz-gelbe Koalition eh schon ausgemacht sei. Alle anderen Parteien glänzen durch Wurstigkeit, stille Abwesenheit. Lethargie. Es gibt derzeit mehr Plakate für Ü-30-Parties als für politische Parteien.

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Kalte Schulter hinter Gittern. Die Plakate der siegesgewissen Parteien

Wohin solche Wurstigkeit führt? ... Bundesweit zur völligen Ablösung der Politik vom eigentlichen Leben. Lokalpolitisch nur zum Guten: denn durch diesen Arroganz der Macht gewinnen Gruppierungen wie die QUH, die alltäglich politische Arbeit vor Ort leisten, an Gewicht.

Montag, 7. September 2009

Wahl-watching

Die Zeit läuft: Am 18. 9., also in knapp zwei Wochen, dürfen alle Unter-18-jährigen im Berger Wahllokal "Landschulheim Kempfenhausen" für die Bundestagswahl probewählen. Die U-!8-Wahl ist ein bundesweites Projekt mit fast 1000 extra eingerichteten Wahllokalen. In Bayern gibt es 139 Wahllokale, 3 davon auch im Landkreis Starnberg. Während die anderen Wahlen oft in Jugendhäusern stattfinden (so in Wörthsee & Planegg), konnte hier in einer konzertierten Aktion sogar die Gemeinde selbst zur Unterstützung gewonnen werden. Das Gymnasium in Kempfenhausen wird die Wahl unterrichtsbegleitend unterstützen. Für das Projekt gibt es sogar eigene Werbespots:



Zur Meinungsfindung trägt vielleicht - nicht nur bei Jugendlichen - der Wahl-O-Mat bei: 24 Parteien im Angebot!
http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php

Den vereinfachten Stimmzettel für die U 18-Wahl in Bayern kann man sich zur Vorbereitung auf dieser Seite herunter laden, einfach etwas nach unten scrollen.

Samstag, 5. September 2009

Triumph für den FSV, schwarzer Tag für den MTV

Im Lokalderby FSV Höhenrain : MTV Berg II mussten die Berger Kreisklasse-Aufsteiger eine bittere Niederlage einstecken. Bereits in der Pause lagen sie zu Hause 1:4 hinten und beendeten das Spiel mit 1:6 Toren. Auch die erste Mannschaft kassierte und verlor in der Bezirksliga 0:2 gegen den TSV Gräfelfing.

Wider die Herbststürme: 1. Bräuhaus-Sommerfest

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Feiern? Immer!

Sie trotzen dem Herbst, den Baggern, die in der Nachbarschaft eifrig am Sommerloch buddeln, und dem Trübsinn: Das Bachmayr's und Hund Katz & mehr laden heute ab 15 Uhr zum 1. Bräuhaus-Sommerfest auf dem Hof der Perchastr. 7.

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Hat Großes vor: Dada mit dem Parmesanrad

Versprochen sind u.a. Carne salada, Jumbo-Garnelen und Nudeln aus dem Parmesanrad - mit 95%igem Alkohol wird der Käse in der Mitte zum Schmelzen gebracht, darin werden die Nudeln dann gewendet.
Ein Teil des Erlöses geht an die Jugend der Bogenschützenabteilung des MTV.

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