Freitag, 4. September 2009

Demontage

Mit dem Erfolg kommen die Neider: Die Regierung jedenfalls arbeitet hartnäckig (aber umsonst) an der Demontage der QUH. Fast 4 Jahre ist es jetzt her, da versammelten sich in unserer Gemeinde einige politische Idealisten unter einem Verkehrszeichen, um fortan den Regierenden gehörig Dampf zu machen (allein dieser Blog existiert heute seit 1219 Tagen):

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Achtung QUH! Die damalige und heutige Führungsriege unserer Partei: Petra Beck von Peccoz, Andre Weibrecht, Elke Link, Dr. Andreas Ammer, Harald Kalinke.

Solche Bilder gehören nun der Vergangenheit an. Seit dem 1.9. ist das Schild "Achtung QUH" im Straßenverkehr nicht mehr zugelassen. Mit 8 anderen Verkehrschildern wird es aus dem Verkehr gezogen.

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Ausriss aus der Frankfurter Rundschau

Laut Gesetzesblatt werden außerdem diverse Verkehrszeichen abgeschafft, die in ihrer Bedeutung und im Bekanntheitsgrad angeblich eher zweitrangig sind. Gestrichen werden Gefahrenzeichen, die vor Eisglätte, Splitt/Schotter, Steinschlag, Flugbetrieb oder Tieren warnen.
Ein schwacher Trost: Erhalten bleiben Symbole wie die Schneeflocke oder das Flugzeug als „Sinnbilder“. Dadurch können sie auch in Zukunft als Zusatzzeichen mit schwarzem Rand an Gefahrenstellen angeordnet werden.
Andere Länder haben es da besser. Abgesehen von den Kamelen in Dubai (die QUH berichtete letzte Woche live) gibt es weltweit weiterhin Warnungen vor allzu unbequemen Erdmitbewohnern. Z.B. in Südafrika, wo dieses Verkehrsschild gebräuchlich ist:

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Ebenfalls Ausriss aus der "Frankfurter Rundschau", die vorgestern einen Artikel über das "Reinemachen im Schilderwald" brachte.

Fazit der QUH: Wir bleiben die Partei, vor der früher auf Verkehrsschildern gewarnt werden musste!
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Donnerstag, 3. September 2009

Biomasse

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Biomasse: Heize richtig!

Wussten Sie, dass es Europäische Biomasse-Tage der Regionen gibt? Es gibt sie wirklich, und sie finden vom 4. bis 11. Oktober statt. Das Landratsamt Starnberg ruft nun Hausbesitzer oder Unternehmen, die bereits mit Pellets oder Hackschnitzeln heizen bzw. die nachwachsende Rohstoffe zur Wärmedämmung eingesetzt haben, zur Beteiligung auf. Es wird darum gebeten, an einem oder mehreren Tagen sein Haus zu öffnen, um Interessierten anschaulich Entscheidungshilfen geben zu können, damit das Ziel Energiewende näher rückt.
Nähere Informationen und Anmeldungen im Internet unter www.biomassetage.org oder bei C.A.R.M.E.N e.V. unter Telefon 09421 960-300.

Mittwoch, 2. September 2009

Going underground - Abstieg ins Reich der Toten

Gott sei Dank ist dieses Jahr noch nichts passiert im Berger Untergrund, an der Steilwand, die vor Allmannshausen im See abfällt und die schon vielen Tauchern zum Verhängnis wurde. Was die wenigsten wissen: Dort unten in 27 Metern finden sich sogar einige Totentafeln für verstorbene Taucher:

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Und unter der Wasserwacht in Allmannshausen steht in 13 Metern Tiefe eine Bank, die die CSU bei ihrer wahlkämpferischen Verschönerungsaktion offensichtlich übersehen hat.

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Beide Bilder entnahmen wir zwei Videos, die Tauchgänge im Starnberger See dokumentieren. Sie sehen sie hier:



und hier:

Montag, 31. August 2009

Verkehrshindernisse

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Die gute Nachricht: Seit heute werden die Engpässe auf der A952 zurückgebaut, bald kann wieder zweispurig Richtung München/Garmisch bzw. Starnberg gefahren werden.
Die schlechte Nachricht: Nun werden noch die Rampen am Autobahndreieck Starnberg erneuert. Seit heute, 8 Uhr, ist die Rampe München - Starnberg gesperrt, es wird über Schäftlarn, wo gewendet werden kann, umgeleitet. In umgekehrter Richtung kann man Richtung Starnberg fahren. So bleibt das bis zum 7. September. Ab dem 7. September wiederum kann man nicht mehr von Starnberg aus Richtung München fahren - bis zum 12. September wird dann ebenfalls über Schäftlarn umgeleitet. Man rechnet mit "Behinderungen".

Hier finden Sie wieder die Pressemitteilung der Autobahndirektion:
adsb

Sonntag, 30. August 2009

Für die faire Milch

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Der Farchacher Landwirt Michael Friedinger, Kreisvorsitzender des BDM (Bund deutscher Milchviehhalter), fragte uns nach der Veranstaltung mit Frau Aigner, ob wir nicht ausnahmsweise das nicht in Berg, sondern im nahe gelegenen Buchendorf stattfindende BDM-Hoffest ankündigen könnten. Das tun wir für den Kampf um faire Milchpreise gerne - bitteschön:

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Seine Türen öffnet heute von 10 - 16 Uhr der Ruhdorferhof, Forstenrieder-Park-Str. 30, 82131 Buchendorf. Auf dem Programm stehen Informationen rund um die Milch, Schaukäsen, Weißwurstfrühstück & Mittagessen, Kaffee & Kuchen, Strohballenhüpfburg, Tretschlepperparcours, Kinderreiten, Milchbar.
So kommen Sie hin:
Kartenansicht

Samstag, 29. August 2009

Abschied von Frau Schuster

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Heute, Samstag, ist Frau Schusters letzter Arbeitstag. Sie macht die Fischhalle in Aufkirchen dicht und geht in den wohlverdienten Ruhestand.

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Der letzte Fisch von Frau Schuster

Wir stellten ihr ein paar Abschiedsfragen.

F: Liebe Frau Schuster, wie lange waren Sie hier im Laden?
A: 32 Jahre waren wir hier. Am 6. Oktober 1977 haben wir eröffnet.

F: Und Sie mögen nicht mehr weitermachen?
A: Ich gehe in Rente - ich habe sogar schon 3 Monate länger gearbeitet, als ich müsste!

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Frau Schuster und ihre Tochter

F: Ihre Tochter ist doch Fischermeisterin - könnte sie den Laden nicht übernehmen?
A: Meiner Tochter gehört die Fischerei schon seit Januar 2008. Sie hat zwei Kinder, wir könnten den Laden nur mit Angestellten weiter betreiben, und das ist nicht zu finanzieren. Aber meine Tochter verkauft später - wenn die Schonzeit vorbei ist - im Hofladen in Allmannshausen und wird sich auf Starnberger-See-Fische beschränken.

F: Wie geht es mit dem Laden hier weiter?
A: Herr Dechant aus Starnberg wird den Fischverkauf weiterführen und voraussichtlich in etwa drei Wochen hier eröffnen.

Liebe Frau Schuster, wir werden Sie vermissen und wünschen Ihnen, dass es Ihnen im Ruhestand nicht langweilig wird! Danke für die vielen guten Fische!

(Fotos: H.-P. Höck)

Freitag, 28. August 2009

Kreisel der Woche

Als Vorsitzendem der QUH sind mir bekanntermaßen die internationalen Kontakte wichtig. Gestern stieß ich in Dubai auf einen originellen Beitrag zur Kreiselgestaltung.

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Auch dies ein mahnendes Beispiel, was mit Städten passieren kann, die hemmungslos auf die Segnungen von Kreisverkehren bauen. Ob das nebenan wohl auch "Betreutes Wohnen" ist? - Leider ist mir auch noch nicht gelungen ein arabisches QUH-Mitglied zu werben. Wahrscheinlich liegt dies an den Unterschieden in der Fauna:

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Konkurrenz für die QUH? - Die CAMEL-Partei ("under construction", wie so vieles in Dubai)

Donnerstag, 27. August 2009

Von Jägern und Sammlern

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Sperre für den Bundesinnenminister

Es mag wohl an dem schönen Sommertag oder an der Uhrzeit gelegen haben, dass die CSU-Veranstaltung mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble den Saal des Gasthofs zur Post nur etwas mehr als zur Hälfte füllte - die Berger Politik war nur durch drei Gemeinderäte repräsentiert. Auch die Jugend war leider kaum vertreten, um auf Tuchfühlung mit der großen Politik zu gehen und einmal einen Bundesminister live in einer Frage-Antwort-Situation zu erleben.

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Mit auf dem Podium saßen der Berger Ortsvorsitzende, die Landtagsabgeordnete Prof. Ursula Männle, die freundlich und bestimmt moderierte, sowie Harald Schwab, Vorsitzender des Kreisverbands. Die Veranstaltung war öffentlich, vornehmlich waren aber Schützen- und Jägerverbände geladen.

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Minister Schäuble vor ansprechendem Hintergrund

Nach der einleitenden frei sprudelnden Rede des Ministers durfte der Politiker befragt werden. Und die Fragen drehten sich natürlich fast alle um die Änderung des Waffenrechts nach den Vorfällen in Erfurt und Winnenden (i.e. getrennte, sichere Aufbewahrung von Waffe und Munition, Kontrollen bei Waffenbesitzern), die der Minister mit Hinweis auf Missverständnisse in der öffentlichen Debatte vehement verteidigte. Bis aus Oberammergau waren Schützen und Jäger gekommen, um zu fragen, ob "verdachtsunabhängige Kontrollen" rechtens seien, verletzten sie doch Artikel 13 des Grundgesetzes, nämlich die "Unverletzbarkeit der Wohnung".

GR Reiser etwa bezeichnete das neue Waffenrecht als unter emotionalen Bedingungen installierte "Feigenblattaktion", die nichts dazu beitrage, derartige Vorfälle zu verhindern. Minister Schäuble entgegnete, die Änderung sei keineswegs ein gesetzgeberischer Schnellschuss gewesen, man habe sich immerhin sechs Monate lang mit den Verbänden beraten. Das Gesetz habe bereits gegriffen - Waffenschrankhersteller hätten gar eine Hochkonjunktur erlebt. Außerdem müsse er auch auf Meinungsumfragen und damit "auf die Mehrheit der Bevölkerung hören, nicht nur auf die Jäger und Schützen". Immerhin gebe es sogar Menschen, die für ein völliges Verbot von Waffen seien - was für ein Unsinn, meinte allerdings der Minister, denn der Mensch habe sich schließlich aus einer jagenden und sammelnden Tätigkeit heraus entwickelt, und der Schießsport sei Bestandteil unserer gesellschaftlichen Identität.

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Schwebte über allem: Ilse Aigner

Die einzige positiv formulierte Frage - für die es spontanen Applaus gab - kam von WDL-Geschäftsführer Andreas Wenzel, der wissen wollte, wie sich der Minister eine Förderung der Werteerziehung bei jungen Menschen vorstelle. "Wie können wir als Sportler - auch als Sportschützen - und als Jugendleiter positiv einwirken?" Die Antwort des Ministers: "Wir müssen die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement verbessern, das ist steuerlich zum Teil schon geschehen. Das Vereinsleben, das Sport und Kultur vermittelt, muss gefördert werden."

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Back on the road

Nicht ohne die mehrfache Bitte, mit der Erststimme Ilse Aigner und mit der Zweitstimme CSU zu wählen, verabschiedete sich der Minister und machte sich auf den Weg zu seinem nächsten Termin in Bayreuth.

Demnächst berichtet die QUH über einen weiteren Teil unserer gesellschaftlichen Identität (vielleicht die evolutionären Nachfahren der Sammler?) - ebenfalls in Verbänden organisiert: die Landwirte und Milchbauern.

(Fotos: H.-P. Höck)

Hoher Besuch

Nachdem Bundesministerin Ilse Aigner vergangene Woche Gast beim MTV-Unternehmerstammtisch war, kündigt sich in der Gemeinde Berg ein weiterer Gast an, der die höheren Weihen in der Politik empfangen hat.

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Die CSU lädt für heute, Donnerstag, 15:30 (beginnt mit einer Stunde Verspätung), zu einer Veranstaltung mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble in den Gasthof zur Post in Aufkirchen. Es geht um die innere Sicherheit, insbesondere um das Thema "Neues Waffenrecht".

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