Samstag, 2. Mai 2009

Es gibt Nachrichten ...

... die brauchen eigentlich keine Veröffentlichung.

So kommentierte der Pressesprecher des MTV Berg Thomas Cosack die 0:1 Niederlage der Berger gegen Murnau.

Die Partie wurde nach 84 torlosen Minuten wegen eines aufziehenden Gewitters unterbrochen und die Murnauer nutzten nach der Unterbrechung eine Unachtsamkeit in der Berger Abwehr zum Siegtreffer. Ansonsten standen sich 2 gleichwertige Mannschaften in einem abwechslungsreichen Spiel gegenüber.

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Am Ende standen die Berger, wie Ihr Präsident Christian Kalinke im Regen.
Ob es an der Kappe des jungen Fans gelegen hat?

Freitag, 1. Mai 2009

Maifeier in Farchach

Der Baum:
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Der erste und der zweite Oberbursch:
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Der Bürgermeister:
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Die Farchacher Burschenschaft mit ihrem Tanz, der die Konkurrenz nicht scheuen muss...



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GRs können nicht nur eifrig diskutieren, sondern sie feiern auch gerne, wie man sieht:
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GR Link, Reiser und Grundmann und GR Haslbeck

Die GRs Hlavaty, Sokolowski und Steigenberger haben sichtlich Spaß in Farchach.
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Ebenfalls gesichtet wurden GR Gastl-Pischetsrieder und Brunnhuber, Toni Galloth ist unserer Kamera leider immer entkommen.
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Die Berger Burschenschaft auf dem Weg von Berg nach Farchach......
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Freinacht ...

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In Aufkirchen wurde unterdessen die Reihe Unser Oskar fortgesetzt, und wir können nur sagen: Oskar hätte seine wahre Freude daran gehabt.

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Richtig Mühe gegeben haben sich die unbekannten Täter - unsere gestohlene Kuh Elsa hat in der Zeit, in der sie vermisst wurde, sogar eine neue Krone und einen neuen Pfosten bekommen. Allerdings stinkt es gewaltig dort oben - der Bauhof wird sich freuen.

Zum Vergleich die Oskar-Gestaltung aus den vergangenen Jahren:

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Freinacht in Berg

Ein mißlungener Beitrag zur neuen Gestaltung der Ortsmitte:

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Donnerstag, 30. April 2009

Live von der Bürgerversammlung: Schluss

... Jetzt hat der Herr Bürgermeister genug. Ohne nach weiteren Wortmeldungen zu fragen, die aber wohl auch nicht angezeigt waren, beendet BM Monn die fröhliche Fragestunde zu Sendemasten, Schlaglöchern, Leitbildern. Wir hätten noch stundenlang weiterbloggen können...

Live von der Bürgerversammlung: Geschafft!

Die Veranstaltung ist nach 2 Stunden und 40 Minuten zu Ende gegangen. Die QUH bedankt sich beim Gasthof zur Post für die Bereitstellung der Leitung - sie würde rauchen, wenn sie nicht drahtlos wäre!

Live aus dem rest der Welt

... und allen, die gebannt hier vor dem Computer saßen: Im Hinspiel um den Einzug ins Finale des UEFA-Cups hat der HSV gerade Werder Bremen mit Glück auswärts 0:1 besiegt.
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Und in Berg wird jetzt alles besser! Glückwunsch an die QÜHe daheim an den Laptops! Das war ganz groß. Prost! In den letzten 3 Stunden gab es hier im Blog an die 600 Klicks. - Die QUH bedankt sich bei ihren Lesern.
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Phantastisch Mädels!!!

Großartige Leistung!!! Danke!

Live von der Bürgerversammlung: Straße zwischen Reiser und Zeitler

F: Herr Eckinger stellt eine sehr spezifische Straßenfrage über die Situation in Bachhausen.
A: Die Planung hat das Straßenbauamt übernommen. Mir ist die Situation bekannt, ich bin über Ungereimtheiten informiert worden und kläre am Montag auf der Baustelle die offenen Fragen. Sie können gerne dabei sein.
Herr Eckinger: "Selbstverständlich bin ich dabei!"

Live von der Bürgerversammlung: Frau Wenzel...

... aus Aufkirchen will mehr zur Erstellung eines Leitbildes für die Gemeinde Berg wissen.
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Hier handelt es sich um einen Leitfaden bzw. Visionen wie und wo die Gemeinde Berg in der Zukunft dastehen will. Eine entsprechende Sitzung der Gemeinderäte fand am vergangenen Wochenende statt. Die Sitzung war nicht öffentlich. Mehr dazu wird man in einer der nächsten Gemeinderatsitzungen erfahren.

Live von der Bürgerversammlung: Kindertagestätten

F: Thomas Huber aus "Hearoa" meint, die Situation, insbesondere was die Kinderkrippenplätze betrifft, sei relativ schlecht. Er möchte wissen, wie es dazu gekommen ist, dass der Bedarf und die vorhandenen Plätze so weit auseinanderliegen und wie die Zukunftsaussichten sind.
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A: Im kommenden Kindergartenjahr können wir nicht alle Wünsche befriedigen. Im klassischen Kindergartenalter geht es um ca. 5 Plätze, bis zum Herbst wird sich aber sicherlich noch etwas tun, so dass hoffentlich alle untergebracht werden. Was die Krippenplätze anbelangt, fehlen etwas mehr, wir sind aber jederzeit bereit, Plätze mit zu bezahlen, die außerhalb unseres Gemeindegbeits zur Verfügung stehen. Was die Bedarfserhebung betrifft, so gab es teilweise Mehrfachanmeldungen. Beim Abgleich waren dann plötzlich ausreichend Plätze vorhanden.
Für die Zukunft müssen wir in diesen Bereich investieren, ursprünglich war auch geplant, dass wir im alten Schulgarten 2009 ein weiteres Gebäude planen, das 2010 verwirklicht werden sollte. Allerdings wird durch die Einführung der Ganztagsschule die Situation möglicherweise grundlegend geändert. Wir sind auch in Verhandlungen, die das Kirchengrundstück am Huberfeld betreffen.

Live von der Bürgerversammlung: Harald Kalinke...

... aus Höhenrain. Hat seine Firma im einzigen Gewerbegebiet Bayerns, das nur über einen Feldweg erreicht werden kann. Bittet um eine richtige Straße und bis diese realisiert werden wird, um Unterstützung von seiten des Bauhofs den aktuellen Feldweg instand zu halten.
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BM Monn sagt zu, von der Gemeinde alles zu unternehmen, die Erschließung zu ermöglichen. Das scheiterte bisher vor allem an dem Unwillen der direkten Anlieger Grund für eine Straße abzutreten. Sollte nach einem momentan in Erstellung befindlichen Gutachten über den Grundstückspreis keine Einigung mit den Anliegern gefunden werden, wird es zu einem Enteignungsverfahren kommen, was BM Monn sehr bedaueren würde.

Live von der Bürgerversammlung: Kapellenweg

F: Manfred Siems Der Straßenzustand am Kapellenweg ist äußerst schlecht, das wurde bereits vor einem Jahr moniert. Dort ist zwar eine 30er-Zone, aber sie wird zu wenig eingehalten. Wir haben keinen Randstein, die Straße wird nur geflickt.
A: Die notwendige Reparaturen werden durch den Bauhof durchgeführt. Aber ich muss auch darauf hinweisen, dass wir seit mehreren Jahren eine Straßenausbaubeitragssatzung haben, das bedeutet, zwischen 40 und 60% der Kosten werden an die Anlieger umgelegt. Falls eine Generalsanierung von den Anliegern gewünscht wid, kann man sich gerne darüber unterhalten.

Live von der Bürgerversammlung: Herr Georg Brandl...

aus Höhenrain erregt sich in breitem Bayrisch über Schikaneparker auf dem Gehweg in der Biberkorstraße und bittet um ein Parkverbot in derselben.
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Selbiges wildes Gehweggeparke erregt auch den Bürgermeister. Er sagt zu, sich zu kümmern, bittet jedoch im Gegenzug ums Heckenzurückschneiden. Daraufhin eilt Brandl zurück zum Mikro, und fragt nach, ob er nun wirklich die seit 40 Jahren dort bestehende Hecke zurückschneiden muss, damit noch mehr Autos hinparken können... BM Monn schlägt eine Deal vor: Die Gemeinde sorge für Parkverbot, dafür schneidet Brandl die Hecke zurück und ...legt eine schmucke braune Mauer frei... so lieben wir die Bürgerversammlung.

Live von der Bürgerversammlung: Radfahrer auf der Straße

F: Herr Löblein aus Bachhausen hat eine Frage an Herrn Bauer von der Polizei: Er ärgert sich über Radfahrer, die bei ausgebauten Radwegen auf der Staatsstraße fahren (spontaner Applaus im Saal). "Ich habe noch nie gesehen, dass die Polizei diese Radfahrer kontroliert - hat die Polizei eine rosarote Brille?"
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A von Herrn Bauer: Wir kennen das Problem. Der Radfahrer MUSS, falls ein ausgeschilderter Fuß- und Radweg vorhanden ist, auch linksseitig diesen Weg benutzen. Es werden von uns durchaus Kontrollen durchgeführt, die Radfahrer werden angehalten und gebeten, den Radweg zu benutzen. Vorwiegend handelt es sich wohl um Rennradfahrer, die trainieren - bei Radrennveranstaltungen dürfen sie die Straße benutzen.

Einwurf von Herrn Wenzel: Er berichtet von einem Vorfall, bei dem ein Polizeiwagen einen Radfahrer einfach überholt habe, ohne ihn zu ermahnen - "die Polizei hat wohl doch eine rosarote Brille auf!"

Live von der Bürgerversammlung: Siglinde Pfluger

..aus Allmannshausen. Bedankt sich beim GR für das kommentarlose Annehmen (?) ihrer Anschreiben zum Thema Breitbandinitiative und der damit zusammenhängenden Funkbelastung. Der Mobilfunkmasten im Berger Holz verursacht ihr Bauchschmerzen, da er, obwohl mitten im Wald stehend, durch das neu entstehende Sportgelände Berg Nord wieder sehr nah an die dort trainierenden Kinder rückt. Bittet um eine Infoveranstaltung zum Thema elektromagnetische Strahlung. Sowie um Auskunft, wie insbesondere die Schulen und Kindergärten im Gemeindegebiet einerseits ausgestattet bzw. geschützt sind.
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BM Monn betont den kabelgebundenen Ausbau der Breitband-Versorgung. Und sagt zu, die Auswirkungen des Mobilfunkmasten im Berger Holz auf das neue Sportgelände von der Emissionsbehörde kontrollieren zu lassen. Bittet Frau Pfluger eine entsprechende Infoveranstaltung mit zu initiieren.

Live von der Bürgerversammlung: DSL

F: Herta Krause, Anwohnerin an der Biberkorstraße, nimmt Stellung zum Breitbandproblem. Es sei schlecht vermittelbar, dass ein Neubaugebiet entstanden ist, bei dem nicht an Breitbandkabel gedacht wurde. "Wir sind ein weißer Fleck in der Internetlandschaft." Inwieweit kommt die Gemeinde Berg der Aussage von Angela Merkel nach, dass 2010 flächendeckend DSL zur Verfügung steht?
Und: Wann bekommt die Gemeinde Berg einen Großmarkt?
A: Kommunalpolitiker sind nicht immer glücklich über Aussagen von Land und Bund. Das Konnexitätsprinzip wäre hier einzuhalten, aber Land und Bund finden immer wieder Wege, das nicht einhalten zu müssen. Im Moment wären Hausanschlüsse nicht finanzierbar, weil die Straße wieder aufgerissen werden müsste. Zu dem Zeitpunkt war DSL noch kein Thema.
Die Frage zum Großmarkt kann ich Ihnen nicht beantworten - die Gemeinde kann lediglich genehmigen oder nicht genehmigen. Man muss jedoch anmerken, dass ein großer Teil der Kaufkraft der Berger Bürger nach außen geht.
Da fände die QUH, ein paar prinzipielle Fragen wären angeraten (Nahversorgung?)

Live von der Bürgerversammlung: Benno Böck

.. aus Bachhausen freut sich über den neuen Fahrradweg von Aufkirchen nach Bachhausen, der leider hauptsächlich von Reitern benutzt wird und entsprechend verschissen ist. Nun radeln hier aber viele kleine Kinder deswegen der Antrag den Radelweg für Reiter zu verbieten.

Außerdem bewegt ihn das Wasser dritter Ordnung am Goaßnwegerl...

BM Monn sagt zu, zu prüfen ob für den Radlweg ein Reitverbot erlassen werden kann. Am Goaßnwegerl schlägt der Bürgermeister eine konzertierte Aktion von Anwohnern und Bauhof vor.

Live von der Bürgerversammlung: Verkehrssituation Höhenrain

F: Marcus Calvin, Anwohner der besonders belasteten Attenhauser Straße in Höhenrain, fragt verschmitzt nach, ob die Ausfahrt Höhenrain nun wirklich offiziell benutzbar sei.
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BM Monn stellt klar, dass sich die stillschweigende Duldung der Starnberger Polizei nur auf die Bauzeit des Starnberger Astes beziehe. Herr Calvin bedankt sich bei BM Monn, dass seinem Hilferuf (er hatte einen Antrag gestellt) Gehör geschenkt und ein 30 er-Schild aufgestellt wurde. Heute (!) stand auch eine Überwachungsanlage dort. Der Verkehr habe sich aber deutlich erhöht, und er bittet um die Schaffung einer Möglichkeit, die Situation in dieser Straße zu entschärfen.
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A: "Wir werden verstärkt durch 30er Schilder und Tempodis kontrollieren. Wenn es den Schnellfahrern ans Geld geht, lernen sie vielleicht. Wir sehen keine Möglichkeit, einen Gehweg anzulegen. Wir haben im gesamten Gemeindegebiet Dutzende solcher Straßen, bei denen das nicht möglich ist, verkehrsberuhigende Maßnahmen sind außerdem weder von den Anwohnern noch den Verkehrsteilnehmern immer gewünscht."

und damit ihr nicht glaubt ...

... euch guckt keiner zu: Hier aus der Ferne eine Ahnung von den nach oben schießenden Klick-Zahlen auf dem QUH-Blog seit kurz vor acht:
klicks

Live von der Bürgerversammlung: Polizeibericht

Hauptkommissar Bauer von der Starnberger Polizei gibt einen erfreulichen Ausblick: wenig los in Berg. Einzig die Drogendelikte stiegen von sechs auf sieben. Ansonsten nahm die Kriminalstatistik um 22 % ab. Bei Unfällen wurden insgesamt 21 Personen verletzt. Alkoholbedingte Unfälle nahmen von 2 auf 5 zu. Die Alkoholdelikte nahmen von 11 auf 21 zu.

Ab 20. Juli wird die Autobahn vom Dreieck Starnberg bis Orteinfahrt Starnberg saniert und bekommt einen neuen Fahrbahnbelag. Während der Bauzeit wird nur eine Fahrbahn zur Verfügung stehen. Umleitungsmaßnahmen sind kaum möglich. Die nicht offizielle Ausfahrt Raststätte Höhenrain wird während der Bauphase von der Starnberger Polizei nicht kontrolliert werden. Für die Polizei Weilheim kann Herr Bauer keine Aussage treffen. Drei Tage im August wird die Autobahn - nachts - komplett gesperrt sein.

Live von der Bürgerversammlung: Pause vorbei

Obwohl der Saal nicht bis auf den letzten Platz gefüllt ist, ist die Stimmung pfundig. Der Duft von Gebratenem und Gesottenem wabert durch den Raum. An allen Tischen wird heftig debattiert. Es ist mindestens schon so laut wie morgen auf der Maifeier. Es geht um Beitband und Betreutes Wohnen...
...und GR Kaske (QUH, rechts) und GR Hlavaty (CSU, links)
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ulken unterdessen,
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diese Graphik spiegle die abstrakte Gewichtsverteilung zwischen ihnen beiden wider.

Langsam nehmen BM Monn und Landrat Roth ihre Plätze wieder ein.

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Nun ergreift Landrat Roth das Wort: Er ist das erste Mal bei der Berger Bürgerversammlung. Hört sich immer gerne die Sorgen und Nöte der Bürger an und zeigt sich beeindruckt von der Finanzkraft der Gemeinde Berg. Zollt BM Monn seinen Respekt. Hofft, dass auch die Steuerkraft der Gemeinde in Zukunft so gut bleibt wie aktuell, doch wie sich hier die Wirtschaftskrise auswirkt, wird die Zukunft weisen. Lobt das Kleinspielfeld am Ortseingang. Stellt den Ausbau der Staatstraße / (Bachhausen-Icking) in Aussicht. Das Thema Breitband hat ihn schon als Bürgermeister in Andechs bewegt, mittlerweile hat hier ein Umdenken stattgefunden, deswegen scheint eine Bündelung der Kräfte Sinn zu machen, darum will er sich verstärkt kümmern. Das Standortproblem ist ihm klar.
Gibt eine Ausblick auf die Aktivitäten des Landkreises: Europa, Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung, das Landratsamt wird aus Platzmangel "umcontainert" - zu Zeiten, in denen Container günstig zu haben sind, eine interessante Sparvariante. Der Steg in Kempfenhausen wird saniert,...

Bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und steht später noch für Fragen zur Verfügung.

Live von der Bürgerversammlung: Die Bitten des Bürgermeisters

Das leidige Thema Heckenschneiden und natürlich auch gleich die Hundeproblematik. Appell an die Hundebesitzer: Achten Sie darauf, dass ihr Hund immer ordnungsgemäß beaufsichtigt ist und nutzen Sie die flächendeckend aufgestellten Dog Stations. Rücksicht sollten auch die Reiter üben.

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Zum Abschluss ein Foto der Feuerwehrfahrzeugweihe in Höhenrain. Bildet den Abschluss einer Großinvestition für drei neue Feuerwehrfahrzeuge um die Flotte der gemeindlichen Feuerwehr zu modernisieren.

Nach auf die Minute genau 45 Minuten beendet BM Monn seinen Rückblick. Der Saal hat nun 20 Minuten Zeit sich ein frisches Bier schmecken zu lassen, dann wird es eine Kurze Ansprache des Landrates geben und im Anschluss der Saal freigegeben zum "Jetzt frag i.."

Live von der Bürgerversammlung: Breitbanderschließung

Nachdem die Gemeinde das Problem nicht wirklich in den Griff bekommen hat, hat nun der Landrat die Sache in die Hand genommen.

Live von der Bürgerversammlung: Betreutes Wohnen

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Spatenstich in diesem Sommer. Listen für Interessenten liegen bereits aus. Trägerschaft über nimmt der Ökumenische Kranken- und Altenpflegeverein Aufkirchen - wir berichteten.

Live von der Bürgerversammlung: Sport

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Nun beginnt der BM zu schwitzen, sieht das Thema sportlich, ein Großauftritt vom MTV wie vor einigen Jahren drohen im heute nicht. 2010 ist mit der Fertigstellung der Dreifachturnhalle in Biberkor zu rechnen. Das neue Sportgelände Berg Nord wird das Ortsbild enorm verändern, dennoch wird sich das Gelände mit Fußballplatz, Skateranlage und Bogenschießanlage sehr positiv für die Gemeinde darstellen. Die Anlage wird rund 1,2 Mio € kosten. Das Vorhaben wird überwiegend von der Gemeinde getragen. 10% Anteil bringt der MTV auf.

Live von der Bürgerversammlung: Trinkwasser

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Landrat Karl Roth (Mitte)

Demonstrativ greift der BM zum Trinkglas und preist das reine Leitungswasser aus der Gemeinde an. Die Sanierungen des Wassernetzes im Gemeindegebiet v.a. in Allmannshausen bewirken, dass der Wasserverlust von ca. 30% auf rund 16% reduziert werden konnte. Das sollten sie in New York erst mal versuchen...

Live von der Bürgerversammlung: Schuldenstand

20.30 Uhr
BM Monn legt dezidiert die Finanzsituation der Gemeinde dar. Die Gemeinde verbucht mehr Einkommenssteuer als Gewerbesteuer, weil keine großen Gewerbe ansässig sind. Die Steuereinnahmen im letzten Jahr erlaubten erfreulicherweise eine Sondertilgung der gemeindlichen Schulden. Von diesen ist in diesen harten Zeiten Erfreuliches zu berichten. Ende 2009 wird die Gemeinde Berg weniger als 500.000 € Schulden haben. Es ist damit gelungen, die Verschuldung von mehr als 5 Mio. aus 1999 eklatant abzubauen.

Live von der Bürgerversammlung

Pünktlich eine halbe Stunde vor Start gab BM Monn sich ein Stelldichein, gefolgt von Gattin. Nun zehn Minuten vor Start füllt sich der Saal zusehends. GR Hlavaty schüttelt Hände und sucht die Nähe der beiden QUH GRinnen Link und Grundmann. Ganz zünftig in Lederhosen der dritte BM Steigenberger. Er kommt gerade vom Maibaum Aufstellen allerdings nicht in Farchach, sondern in München. Hat persönlich Hand angelegt. ...

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20.10 So jetzt geht es los. BM Monn begrüßt die Bürger zur Bürgerversammlung. Namentlich den Herrn Pfarrer, der... ups noch gar nicht da ist. Außerdem Herrn Landrat Roth. Sowie Herrn Bauer von der Starnberger Polizei. Sowie seinen zweiten und dritten Bürgermeister sowie die Damen von der Presse.

Erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Eheschließungen lag so hoch wie noch nie bei 90 Ehen. Viele Paar kamen jedoch von außerhalb, was nicht zuletzt am schönen Ambiente des Rittersaals in Kempfenhausen und am schönen neuen Trauzimmer im Rathaus Berg liegt. Wir erinnern uns an den prominentesten Bräutigam des Jahres 2008: Michael Ballack.

Die Zahl der Geburten blieb auf gleichem Niveau. Die Anstrengungen für Krippe und Kindergartenplätze werden dennoch weiter verfolgt.

Die Gemeindefinanzen. Mittlerweile wurde der dritte doppische Haushalt verabschiedet, was laut BM Monn einem ziemlichen Kraftakt gleichkam.

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GR Adldinger, der für GR Jäger (Grüne) nachrückte, mit 3. BM Steigenberger (in Lederhose)

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GR Streitberger, 2. BM Brunnhuber, Herr Bauer von der Polizei

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Landrat Karl Roth (Mitte)

Heute Bürgerversammlung

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Die Bürgerversammlung letztes Jahr - mit QUH-Live-Blog

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und so sieht es dieses Jahr aus

Nicht vergessen - heute ab 20 Uhr Bürgerversammlung im Gasthaus zu Post. Jeder Berger darf hin, jeder hat Rederecht. Der Bürgermeister legt zuerst einen Rechenschaftsbericht ab, dann dürfen Fragen gestellt werden. Wenn die Versammlung in offener Abstimmung eine Empfehlung an die Gemeinde beschließt, muss sie der Gemeinderat innerhalb von 3 Monaten behandeln.
Die QUH wird hier im Blog wieder live berichten ...

Mittwoch, 29. April 2009

Prophetischer Stoff und eine Lanze für Antigone

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die von Pen-Vorstand Johano Strasser und Kulturvereinsvorsitzendem und QUH-GR Jokl Kaske veranstaltete Reihe von Autorenlesungen, in deren Rahmen gestern Abend Gert Heidenreich aus seinem neu aufgelegten Buch Die Nacht der Händler las.

Wenn Sie weiterhin so zahlreich erscheinen, können wir diese Reihe ewig fortsetzen – mit diesen Worten eröffnete Johano Strasser gestern Abend die vom Berger Kulturverein veranstaltete Autorenlesung im Kempfenhausener Rittersaal. Der Vorsitzende des deutschen PEN-Clubs sprach die einleitenden Worte für seinen langjährigen Freund Gert Heidenreich, der aus seinem Roman Die Nacht der Händler las. Wie vom Profisprecher nicht anders zu erwarten, trug Gert Heidenreich aufnahmereif vor und verblüffte das Publikum mit der erstaunlichen Aktualität seines bereits 1992/93 entstandenen Romans. Die Nacht der Händler erzählt vom Verschwinden großer Geldmengen, die auf ihren virtuellen Bahnen um die Welt fließen. Hinter der Manipulation von Aktienkursen und der Vernichtung von Computervermögen steht eine weltweit operierende Terrorsekte, die den Kampf gegen die immer dominanter werdende Scheinwelt der Virtualität führt und sich aus diesem Grund zum Ziel gesetzt hat, die Menschheit vom gefährlichsten Verklärer von Realität überhaupt, dem Geld zu befreien. Aus aktuellem Anlass hat der LangenMüller Verlag das vergriffene Werk wieder aufgelegt und Gert Heidenreich selbst äußerte in der anschließenden lebhaften Diskussion sein Erstaunen, dass sein Roman der Realität einmal so nahe kommen würde.

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Schnell führte das Gespräch über virtuelle Welten hin zu Computerspielen und die abnehmende Lesebegeisterung junger Menschen. Hier brach Gert Heidenreich eine Lanze für das Lesen. Halten Sie ihre Kinder an zu lesen. Originalstoffe. Die Antigone etwa, nicht theoretischen Überbau. Originalstoffe sollten die jungen Menschen lesen, da könnten sie sehen, dass sie mit ihren Gefühlen mit Liebe, Zorn, Hass, Trauer und Enttäuschung nicht allein seien. Welch ein Schlusswort befand Johanno Strasser, verwies noch auf die kommende Autorenlesung mit Franziska Sperr und bat den Autor zum Signieren. Dini Kortman-Huizing von der jüngst in Berg eröffneten Buchhandlung Schöner lesen versorgte die begeisterte Zuhörerschaft mit Heidenreichs prophetischem Stoff, Jokl & Daggi Kaske schenkten noch ein Glas Rotwein aus und so endete ein anregender intelligenter Dienstag Abend im Kempfenhausener wunderschönen Rittersaal.

Die ungarische Kleinmaschinenbrigade

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Das Sammeln schöner, unnützer oder aus den unterschiedlichsten Gründen wertvoller Gegenstände ist die Leidenschaft so mancher unserer Zeitgenossen. Letzte Woche etwa drückte uns ein freundlicher, aber wortkarger Herr ("Sammlung!") einen Zettel in die Hand, auf dem darüber informiert wurde, dass heute, am 29. 4., eine ungarische "Kleinmaschinenbrigade" durch Berg ziehen werde, um Gegenstände zu sammeln. Die ungarische Kleinmaschinenbrigade scheint sich jedoch weder auf schöne noch auf unnütze oder wertvolle Dinge spezialisiert zu haben - Hauptsache, es ist kein "Apermüll" dabei.

Besonders interessant fanden wir folgende Kategorien:

Automodellbenzin
Bildrand
Kabelstück
Plattefelge
Basteleimaschine
Zapfen
Gestrüppschnittmeister
Kaffeemaschine mit Gastfreund (auch defekt)

Vom Bildrand habe ich mich bereits getrennt, wie Sie sehen. Die Kaffeemaschine würde ich vielleicht auch noch abgeben, niemals aber den Gastfreund - so defekt er auch sein mag!

Dienstag, 28. April 2009

Heute Lesung im Rittersaal

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Ganz schön was los in Berg in Sachen Kultur - in der soeben erschienenen Zeitschrift "und", Das Münchner Kunstjournal, 38/2009, findet sich Berg gleich dreimal erwähnt - mit Hinweisen auf die Künstler der Ateliertage, auf Leda Luss-Luyken aus Kempfenhausen mit ihrer :ModulArt sowie auf die Ausstellung von Leon Pollux im Marstall, die noch bis zum 10. Mai zu sehen ist:

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Montag, 27. April 2009

Er steht!

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Der neue Maibaum in Allmannshausen

Die Maifeier in Allmannshausen findet am 9. Mai statt (denn die Farchner, mit denen man sich abgestimmt hat und die ebenfalls einen neuen Baum haben, feiern am 1. Mai).

Und das Aufstellen ging so:

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Erst quer ...

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... dann hoch ...

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... und immer höher ...

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... und schon war's geschafft!

Dank an Quirin Leppert für die schönen Bilder!

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Dass man diese Nummer wählen muss, wenn es brennt, wussten die Kindergartenkinder aus Berg bereits. Bei der Führung durch das Berger Feuerwehrhaus, die der Kommandant Tobi Völkl durchführte, durften sie sehen, wo Schläuche und Uniformen hängen und wie die großen Autos aus der Nähe aussehen, die sie als Spielzeugversion zu Hause haben. Geplant ist im Rahmen des "Projekts Feuerwehr" noch eine Brandschutzübung im Kindergarten und am Samstag, den 16. Mai, von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr ein Familientag mit Feuerwehrspielstraße und einem "Feuerdiplom" für die Kinder.
(Foto: Hans-Peter Höck, our one and only)

Am Sonntag wurden das neue Löschgruppenfahrzeug und der Anbau des Gerätehauses der FFW Höhenrain von Pfarrer Jobst gesegnet. Das Fahrzeug sollte eigentlich bereits am 12. Oktober gesegnet werden - doch die Feier fiel wegen des nächtlichen Löscheinsatzes bei dem Wohnhausbrand in Höhenrain aus (wir berichteten) - der bereits vorbereitete Blumenschmuck musste damals in aller Eile wieder abgenommen werden. Doch diesmal musste niemand ausrücken.

Sonntag, 26. April 2009

Bolzen in Berg

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Der MTV Berg hat die Belegungszeiten für das Minispielfeld ausgehängt. Auf dem DFB-Minispielfeld herrscht bereits vor der offiziellen Einweihung richtig viel Betrieb, und das ist gut so!
Die Regelung:
Das Spielfeld ist MO bis SA zwischen 8 und 20 Uhr benutzbar, an Sonn- und Feiertagen von 9 – 13 und von 15 – 20 Uhr.
Vorrecht hat jeweils die markierte Gruppe. Falls der Platz im betreffenden Zeitraum nicht belegt sein sollte, kann er natürlich von anderen genutzt werden, muss aber geräumt werden, sobald eine Gruppe in dem für sie markierten Zeitraum kommt. Wenn die Bauarbeiten für das Sportgelände beginnen, kann es sein, dass der Platz zeitweilig gesperrt werden muss - aber bis es soweit ist: Forza!

Freitag, 24. April 2009

Gemeinderatsklausur: ein Leitbild für Berg

Dies ist sie, die verschlossene Gemeinderatstür, hinter der der Rat gestern und heute über ein Leitbild für sich und die Gemeinde verhandelt.

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Über die Beratungen wurde uns "Vertraulichkeit" auferlegt. Nicht geheim ist allerdings unser Beitrag zu diesem Thema. Die 4 QUH-Räte (Elke Grundmann, Elke Link, Jokl Kaske, Andy Ammer) werden versuchen, die QUH-"Wahlversprechen" in das Leitbild einzubringen. Zur Erinnerung: Es bestand aus 5 Punkten, die auf eine DIN-A4 Seite passen:

Heimat offen gestalten! - Das Leitbild der QUH besteht aus ...

1. Ein Energiekonzept für die Gemeinde! Kurzfristig Energieeinsparpotentiale analysieren. Langfristig: Unabhängigkeit der Gemeinde in punkto Strom und Wärme. Zur Ökologie gehört dabei auch eine funktionierende Nahversorgung mit allem Lebensnotwenigen. - Global das Denken, lokal die Renken!

2. Gewicht für Jugendarbeit und Sport! Die Kinder brauchen bezahlbare Kindergartenplätze, die Jugendlichen eine Skaterbahn und Übungsräume, neue Treffpunkte und bessere Verkehrsmittel. Die Jugend im Dorf halten! Und zwar nicht nur mit Trachtenvereinen, sondern auch mit Heavy Metal.

3. Wirtschaftsförderung! Aktives Bemühen der Gemeinde zur Ansiedlung innovativer Firmen. Zugleich Unterstützung heimatlicher Firmen und Gastbetriebe. Vom Schlafdorf zurück zum Lebens und Arbeitsraum!

4. Aktive Ortsgestaltung! Beispiel Höhenrain: Hier wurde ein Platz entworfen, Läden wurden angesiedelt, eine Sportanlage gebaut. Demgegenüber herrscht Chaos in Aufkirchen, Läden in Berg sind gefährdet, Autos stauen sich in Kempfenhausen und Leoni, es fehlen DSL-Anschlüsse für alle, die Ortsmitte Berg ist eine permanente Baulücke und ...

5. ... und letztendlich: In Berg wohnen überregional bekannte Autoren, Musiker, Schauspieler und Künstler. Berg besitzt eine einzigartige Historie und eine einzigartige Kunst- und Kulturszene. Berger Künstler benötigen ein Forum für ihre Werke.

In Summa: Unsere Heimat, die Gemeinde Berg, verfügt landschaftlich, künstlerisch, finanziell und sportlich über ein einzigartiges Potential. Von der Politik werden diese Möglichkeiten bisher kaum genutzt. Das gilt für regenerative Energien ebenso wie für die Schönheit unserer Dörfer, das gilt für den Sport ebenso wie für die Kunst.

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