Donnerstag, 23. April 2009

Schönes Berg - Pack mas!

Freitag und Samstag tagt der Gemeinderat anderthalb Tage in nicht-öffentlicher Sitzung, um sich eine politische Strategie oder ein Leitbild zu überlegen. Die QUH darf sich einiges zugute halten, dass dieses Treffen zu Stande kam.

Hoffentlich kommt es auch zu Überlegungen über die Ortsgestaltung von Berg. Hierzu gibt es viel zu sagen.
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Kann nur noch schöner werden: Die Ortsdurchfahrt Berg heute

Der QUH liegt ein Plan eines Landschaftsarchitekten vom 11. Mai 1994 vor, in dem - anläßlich des Baus des Supermarktes - schon einmal einige Vorschläge zur Gestaltung der Ortsdurchfahrt von Berg gemacht wurden, die allerdings nie verwirklicht wurden.

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Plan des Landschaftsarchitekten Fritz Erhard für Berg (1994). Unten die damals schon neu geplante Ortsdurchfahrt

Ironie an der Geschichte: Fritz Erhard plant heute auch nebenan die Gartenanlagen für den MTV Berg in Berg Nord. Viele der heute angedachten Verbesserungen für die Ortsdurchfahrt, die anläßlich der Bauarbeiten eh neu gestaltet werden wird, finden sich schon in diesem alten Plan: eine Verengung der Straße, Baumgräben im Osten und Westen der Straße, eine Allee mit Parkbuchten, ein Geh- und Radweg.

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Alles schon einmal geplant. Weitere Details bald unter http://www.schoenes-berg.de

Die Präsentation dieses und aller anderen Pläne und Projekte für die Verschönerung von Berg würden den QUH-Blog sprengen. Um die Pläne und Überlegungen dennoch öffentlich zu machen und um all diese und die kommenden Pläne zu diskutieren, um eine Plattform zu schaffen, auf der sich alle Parteien und Bürger austauschen und informieren können, arbeitet die QUH an einer neuen Internetseite, die unter http://www.schoenes-berg.de zu finden sein wird:

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Hier baut die QUH: Internetplattform http://www.schoenes-berg.de

Unabhängig davon hat die QUH für die nächste Gemeinderatssitzung zwei Anträge gestellt, die sicherstellen wollen, dass all die Bemühungen um Berg nicht wieder im Sande verlaufen. Dazu der nächste Artikel:

Anträge der QUH zur Orstmitte Berg

"Sehr geehrter Herr Monn,

die QUH-Fraktion stellt in der nächsten Gemeinderatssitzung folgende Anträge:

____________________________________________kuh-rot

Antrag 1
Wir beantragen die Beauftragung eines Städteplaners zur Erstellung eines Plans für die Neugestaltung der Ortsmitte Berg (Oskar-Maria-Graf-Platz). Ziel soll die Planung eines Ortszentrums sein, das folgenden Rahmenbedingungen genügt:

• Gestaltung eines als solchen erkennbaren Ortsplatzes
• Verbesserte Innenentwicklung
• Sitzplätze für Café Frühtau und Oskar Maria Graf Stüberl
• Beleuchtungskonzept entsprechend den Laternen Grafstr.
• Platz für den Maibaum
• Einbindung von geplantem Ärztehaus und Reitstall
• Einbindung der BürgerInnen durch Bürger- / Anwohnertreffen

Antrag 2
Zusätzlich beantragen wir die Beauftragung eines Städteplaners für die Erstellung eines Plans für die Ortsdurchfahrt Berg (Percha Str. ab dem projektierten Kreisverkehr) Der Plan soll folgende Randbedingungen berücksichtigen:

• Schaffung eines ansprechenden Ortsbildes durch geeignete Mittel (Alleen, Pflasterung, Schaffung von Plätzen, Beleuchtung wie oben)
• Begrenzung der Straßenbreite auf 5,50 Metern
• Gehweg auf der östlichen Straßenseite
• Verbesserung der Parkplatzsituation, evtl. Schaffung einer weiteren Querungsmöglichkeit für Fußgänger
• Verkehrsberuhigung, Verbesserung der Straßeneinsicht bei der Apotheke
• Berücksichtigung bestehender Pläne

Mit freundlichen Grüßen ..."

Mittwoch, 22. April 2009

Kleinstvieh und viel Mist

Als wir hinaustraten und die Sterne sahen, fing GR Brunnhuber von der SPD (der doch nicht von der Fahrt nach Furth berichtete) direkt vor dem Rathaus und mitten im April diesen köstlichen Maikäfer:
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BM Monn, der gerade das Rathaus verließ, wusste sofort: "Dieses Bild werden wir morgen im QUH-Blog sehen!" - Und wie es so in der Gemeinde ist: Der Bürgermeister hat immer recht.

Den Bericht aus dem Gemeinderat samt Neuigkeiten vom immer weiter wachsenden Kreisverkehr, immer schneller fahrenden Autos in Höhenrain, immer älteren betreuten Wohnern und immer jüngeren Wählern lesen Sie wie immer hier. Mit nur leichter Verspätung, denn die QUH war noch in dem jetzt auch dienstags geöffneten "Gasthof Post", hat dort Bier getrunken und zwei Damen am Nebentisch, die auch bei der GR-Sitzung waren, zwei kleine Rhabarbersäfte ausgegeben. - Und jetzt zum Bericht:

Das kleine Vieh und mancher Mist (Gemeinderatssitzung)

Am Ende der öffentlichen Sitzung holte GR Gastl-P. (CSU) zu einer seiner berüchtigten Wortmeldungen aus: Er müsse sich ein "bisserl" wundern, denn das Protokoll der letzten Sitzung sei fehlerhaft: es müsse bei Abstimmung No. 71 heißen 18:0 Stimmen statt 19:0 Stimmen. Wir ersparen uns die Argumentation, sondern zitieren nur den weisen Spruch des Bürgermeisters. Er meinte nach langem Durcheinander, es genüge halt nicht, sich nur "a bisserl" zu wundern, man müsse sich schon ""gscheit" wundern. In solchen Momenten lieben wir unseren Bürgermeister (aber es gibt auch andere Momente, dazu gleich mehr).

Der Berger Kreisverkehr, den keiner will, er wächst und wächst. - Erinnert sich noch jemand an den Protest der QUH gegen den Kreisverkehr am Ortseingang?
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So bescheiden kommen wir nicht davon. Planungsstand Kreisverkehr 2008.

Nach einem Blog-Artikel, in dem ich behauptete, der zukünftige Kreisel sei "fast halb so groß wie ein Fußballfeld", rügte mich der Bürgermeister: Demagogie sei in der Gemeinde fehl am Platze. Nun ja: Inzwischen soll der Kreisverkehr laut übergeordneten Behörden 40 m im Durchmesser werden (zur Erinnerung: das Mindestmaß einer offiziellen Fußballhälfte ist laut DFB 45X45 m). Die Verwaltung hat in heroischen Verhandlungsmarathons versucht, den Kreisel auf 38 m zu beschränken und wertet dies schon als Erfolg, 35m statt ursprünglich 30 m hatte der GR zähneknirschend genehmigt. GRin Link (QUH) ist es zu verdanken, dass in den Beschluss aufgenommen wurde, dass die Verwaltung ausdrücklich beauftragt wird, einen möglichst kleinen (kleinen?) Kreisverkehr zu erstreiten. Wir wünschen der Verwaltung dabei von Herzen und mit vielen Schmerzen allen erdenklichen Erfolg. Vor allem weil laut Originalton Hr. Christian der ganze Aufwand nur betrieben wird, weil 2 untergeordnete Straßen einmünden, auf denen (Zitat Brunnhuber, SPD) "Null Verkehr" stattfindet. Absurde Welt! - Und natürlich muss Berg den ganzen Schmarren zahlen!

Ansonsten empfahl der Rat ein Satteldach für ein Apiarium (Bienenhaus) des OGBVs am Wertstoffhof (Her damit!)
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Ob's in Farchach so schön wird? - Bienenhaus in Glentleiten, Anfang 20. Jh.

Sonst vielerlei Kleinkram. Bestärkt wurde der Beschluss No. 18 dieses Jahres: Auf Antrag der QUH nimmt Berg an der U18-Bundestags-Wahl teil. Wahrscheinlich wird sie am Gymnasium Kempfenhausen durchgeführt, wo sich Lehrer bereit erklärt haben, die Initiative im Unterricht zu begleiten. Unterstützt wird sie zudem vom Kulturverein, dem MTV Berg und der QUH.

Größtes Thema der Sitzung war der Träger für das "Betreute Wohnen" . Nachdem das "Rote Kreuz" derzeit organisatorisch in einem desolaten Zustand ist, läuft alles auf den "Ökumenischen Kranken- und Altenpflegeverein Aufkirchen" hinaus. Dieser hat - nach einigen Turbulenzen in den letzten Jahren - inzwischen ein überzeugendes Konzept vorgestellt. Wohl jeder im Gemeinderat befürwortet den ortsansässigen Träger. Trotzdem: Der Verein wollte der QUH im Vorfeld der Abstimmung keine Auskunft erteilen (?). Die Gemeinde ihrerseits hat versehentlich die Gemeinderäte nicht informiert (??). BM Monn versuchte dem Rat die Entscheidung nahezulegen, indem er auf einen GR-Beschluss von 2008 verwies, in dem das "Rote Kreuz" als Träger empfohlen wurde (???). - Also: So sehr wir dem engagierten Aufkirchner Verein wünschen, dass er das "Betreute Wohnen" betreut, so sehr muß man allen Beteiligten vorwerfen, dass sie es nicht schaffen, 20 engagierte Gemeinderäte zu informieren. Die demokratische Kontrolle über das Projekt "Betreutes Wohnen" wird weiterhin weitestgehend ausgeschaltet. Einhellig befürwortet der GR und auch die QUH die Trägerschaft des ortsansässigen Vereins, aber klärende Fragen sind wichtig, denn auch wir stehen in einer Verantwortung.
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Handgezeichnetes Konzept. Gemeinschaftsraum (ohne Seeblick) für das "Betreute Wohnen"

Dabei hatte alles froh begonnen. BM Monn eröffnete die Sitzung mit der Mitteilung, dass die Ortsmitte von Mörlbach von der meterhohen Fichtenhecke befreit sei (ein Langzeitprojekt mit Happy End). Eine Ortsmitte, juchee!

Gut ausgegangen ist auch der Widerstand des Gemeinderates gegen das Gefahrengutlager im Bauhof. Dies verdanken wir GR Schmidt (UW), der vor Wochen dafür kämpfte, dass der diesbezügliche, viele zehntausend Euro teure Bauantrag der Verwaltung abgeschmettert wurde. Offensichtlich wurde "drunt" in Aufhausen eine andere, vernünftigere und kostenneutrale Lösung gefunden. Geht doch!

Damit abschließend zu einem der Lieblingsthemen der QUH, der Schönheit unserer Dörfer, den Ortsmitten: Heute Höhenrain! - Fast untragbar ist inzwischen der Zustand an der gehweglosen Attenhauser Straße in Höhenrain. Offiziell verkehren hier nur einige Pferde und der Bürgermeister, der frühmorgens mit dem Auto ins Rathaus fährt. Aber schon vor Jahren wurden bei einer Verkehrszählung hier täglich 1000 Autos gezählt. Inzwischen dürften es mindestens doppelt so viele sein, die die illegale Autobahnzufahrt in Höhenrain nutzen. Vor allem morgens treffen hier Kinder, die ohne Gehsteig zum Schulbus müssen, mit hunderten von Autos, die sich nicht an die 30iger Zone halten. Wenig Beachtung fand die Frage von GR Grundmann (QUH), ob man nicht dort mit Gehsteigen, Bemalungen, Verkehrskontrollen, o.ä. einschreiten könnte (der Verkehr wird sich nächstes Jahr noch erhöhen, wenn die Starnberger Autobahn saniert wird). Immerhin wurden verstärkte Kontrollen und ein zusätzliches 30iger-Schild zugesagt. Trotzdem sollte man auch hier über städteplanerische Lösungen nachdenken.

Wie die Ortsmitten in der Gemeinde sonst auszusehen haben, darüber wird in der nächsten Sitzung verhandelt, für die die QUH zwei Anträge zur Ortsmittengestaltung von Berg gestellt hat.

Montag, 20. April 2009

Nachhilfe für die SPD

Es ehrt die QUH, dass sie jetzt schon von (ehemals) großen Volksparteien um Unterstützung gebeten wird. So erreichte uns heute ein mail der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sissi Fuchsenberger, in dem sie uns um die Veröffentlichung des folgenden, grandiosen Fotos bat:

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Zu sehen sind die GR Galloth (von vorn) und Brunnhuber (rechts) und ein Unbekannter (beide von hinten), die sich in Furth, der energiepolitisch fortschrittlichsten Gemeinde Bayerns (QUH-Bericht siehe unten), beim dortigen Grünen-Bürgermeister Gewies u.a. den örtlichen Hackschnitzelberg zeigen ließen. Folgender Text lag als "Pressetext" bei:

"Einen interessanten Tag verbrachten SPD-Kommunalpolitiker aus Berg in der Gemeinde Furth. Dort hat es der Bürgermeister Dieter Gewies geschafft, die Energieversorgung des 3000 Einwohner- Ortes auf nachhaltige Energiequellen umzustellen. Alle Vorhaben dieser Gemeinde müssen drei Kriterien genügen:
Ökologisch, ökonomisch und sozial - Vorhaben müssen nachhaltig umweltverträglich sein, dürfen die Finanzkraft der Gemeinde nicht übersteigen und müssen dem Gemeinwohl dienen. Unter dieser Prämisse ist ein Gesamtkonzept entstanden, das alle Bereiche des Gemeindelebens (Bildung, Kinder- und Jugend, Altenbetreuung, Kultur und Sport, Verkehr, Arbeitsplätze und Gewerbe, Energie- und Wasserversorgung, Ortsplanung, Haushalt und Finanzen) umfasst.
Ideen, die sich z.T. sicher auch in Berg umsetzen lassen können!"

Wo sie Recht hat, hat selbst die SPD Recht - hier hat sie Recht. Aber wieso läßt sich ihr kommunaler Spitzenkandidat beim Wahlkampftermin nur von hinten photographieren?

Sonntag, 19. April 2009

Der FC Bayern in Höhenrain

Von einem solchen Gegner träumen viele Mannschaften in der Gemeinde Berg. In der Rückrunde bei den Bezirksoberliga U17-Juniorinnen war Sonntag der FC Bayern München zu Gast in Höhenrain.
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Bei sonnigem Wetter gaben die im Schnitt zwei Jahre jüngeren Spielerinnen des FSV ihr Bestes. Trotz einem Endstand von 0:9 waren die Zuschauer und Trainer mit ihren Mädels zufrieden. Wir schließen uns dieser Meinung voll an.

Vor allem auf die erste Halbzeit, nach der es gegen den übermächtigen Gegner nur 0:3 stand, war Mädel-Trainer Rainer Heckel fast schon ein wenig stolz. Darauf wird die Mädchenmannschaft aufbauen können. Ziel ist es, in diesem Jahr mit der jungen Mann(Frau)schaft noch ein paar Punkte zu gewinnen (was bisher noch nicht gelungen ist), um nicht abzusteigen. In den nächsten 2 Jahren - weiß Rainer Heckel - werde man sich dann auch in dieser hohen Liga sicher etablieren können.

Samstag, 18. April 2009

MTV Berg einsam an der Spitze ...

... titelte die Süddeutsche heute im Sportteil.

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Höhenluft

Daran wird sich auch nichts ändern! Mit mindestens 5 Punkten Vorsprung bleibt der MTV auch da, wo er hingehört!

Verwöhnt von den schnellen Toren in den vorhergegangenen Spielen mussten die Fans tatsächlich diesmal bis zur 13. Minute (der Merkur schreibt in seiner Montagsausgabe 8.) warten, bis es in des Gegners Netz klingelte. Stefan Fäth wurde im Strafraum zu Fall gebracht und Flo Garke verwandelte den daraus resultierenden Elfmeter gewohnt sicher! Es folgten 2 Kopfbälle von Hondele in der 25. und Fäth in der 30. Minute, die den völlig ungefährdeten 3:0 Halbzeitstand markierten. Alles in allem eine grandiose erste Halbzeit!

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Lufthoheit für Spielertrainer Fäth

Und das war's dann fast auch mit der Angriffslust der Berger Recken. In der 2. Halbzeit ging es fast etwas überheblich daher und die Quittung kam mit dem Ehrentreffer der Eberfinger zum 3:1 Endstand.

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Ein Highlight noch aus der 2. Halbzeit: Florian Hondele zieht von der einzigen ebenen Stelle des Platzes (Kreis) ab und verfehlt nur knapp das gegnerische Tor.

Freitag, 17. April 2009

Vom Eise befreit

wären nun endgültig Strom und Bäche, hätte man meinen können. Aber des Frühlings holder, belebender Blick hat ein wenig geschwächelt, und so wurde gestern zur Eröffnung des Starnberger Frühlingserwachens ein bisschen gefroren. Immerhin regnete es nicht.

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Zur Eröffnung tanzten dennoch tapfer die Tanzschülerinnen der Bergerin Kitty Hufnagel (Bild Mitte), die in Starnberg die Schule Neues Tanzen betreibt. Bürgermeister Monn (im Bild) und GRin und Tänzerinmutter Grundmann (nicht im Bild) lauschten den Eröffnungsreden und aßen danach gemeinsam Kuchen und Crèpes. Am Sonntag um 14:30 ist noch einmal Kittys Team zu sehen, unterdessen Kinderaktionen, Pflanzen, Kunst und Kitsch und wie immer ein schöner Stand (Nr. 62) des Landesbundes für Vogelschutz. Eintritt: immerhin 6 € für eine Verkaufsausstellung.
(Foto: H.-P. Höck)

Global das Denken - Lokal die Renken!

Freitag ist Fischtag - oder: "Berg braucht einen zweiten Supermarkt!"

Die Diskussion um einen Supermarkt am Huberfeld ist - trotz eines anderslautenden Gemeinderatsbeschlusses - noch immer nicht ganz vom Tisch. Um zu ermessen, was das bedeuten würde, lohnt sich ein Blick aufs konkrete Beispiel oder aufs Kleingedruckte. Nehmen wir, weil Freitag ist, einmal das Beispiel Räucherfisch.

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Welches Fischerl hätten Sie denn gern? - Köstlicher Räucherfisch, wie ihn Peter Andrä in der Fischerei "Kramerfeicht" in Berg frisch anbietet.

Obwohl es in Berg, Leoni, Aufkirchen genug Fischer mit eigenem Fang, eigenem Laden und eigener Räucherei gibt, bietet seit neuestem auch der Berger REWE-Supermarkt geräucherte Saiblinge von der "Fischzucht Königssee GmbH & Co KG" an.

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Fremde Fische. Königsseer Saibling im Supermarkt am Starnberger See

Der Fisch-Verkauf beim REWE läuft augenscheinlich gut. Auch die Qualität sei - laut einem örtlichen Fischer - ganz ordentlich. Nun könnte man lange darüber diskutieren, wie sinnvoll es ist, eingeschweißte Fische vom Königssee über Zwischenhändler zum Starnberger See zu karren. Man könnte auch einwenden, dass eine Supermarktkette so viel Fingerspitzengefühl haben könnte, nicht ortsansässige Einzelhändler durch Dumpingpreise in den Ruin zu treiben ... aber Moment!

Dumpingpreise? - Der Kilopreis geräucherter Saibling bei REWE liegt bei 21,90 €. Beim "Kramerfeicht" in Berg kostet der selbstgeräucherte Saibling samt einer Geschichte, wann Peter welchen Fisch wo bei welchem Wetter gefangen hat, schon immer 19,20 € pro Kilo! - Und bei Frau Schuster in Aufkirchen macht der Starnbergersee Räuchersaibling gar nur 19,00 €! - Und wer verkauft am meisten? ... raten Sie mal!

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Fischfachhandel in Aufkirchen/Berg: um 15% billiger als im Supermarkt!

Wo wir gerade über Frau Schuster reden: Leider wird sie im Laufe des Jahres ihre Karriere als netteste Fischverkäuferin von Aufkirchen aus Altersgründen beenden. Die Fischerei Dechant aus Starnberg wird ihren Laden übernehmen.

Egal wer fischt, die Parole steht: Fisch günstig beim Fischer kaufen. Boykott des Königssee-Saiblings! Oder als QUH-Merkspruch: Global das Denken, lokal die Renken!

Donnerstag, 16. April 2009

Es geht! Gemeinde zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgen

Noch 52 Tage sind es bis zur Europawahl. Das zumindest weiß die SPD. Deshalb ist plötzlich wieder etwas los in der Partei. Am Samstag sogar etwas Sinnvolles: Die SPD lädt zum Ausflug in die 3000-Seelen-Gemeinde Furth bei Landshut. Furth ist Vorreiter bei der Nutzung "Erneuerbarer Energien". Hier wurde die Idee eines "Bürgersolarkraftwerkes" entwickelt und umgesetzt. Man besitzt etwa 150 Solarstromanlagen, eine Biogasanlage und das erste deutsche Hackschnitzelheizwerk mit Brennwerktechnik und Solarunterstützung, das den Ortskern und eine Wohnsiedlung mit Wärme versorgt. Furth bezieht zu 100% seine Energie aus alternativen Quellen! (Und man hat eine informative Internetseite. Zur Energie vgl.: http://www.furth-bei-landshut.de/index.php?article_id=8 )

Geschafft hat dies in nur zwei Amtszeiten (zuerst wurde er 1996 gewählt) Bürgermeister Dieter Gewies, der freilich nicht der SPD, sondern den "Grünen" angehört. - Nachfrage: Wie lange sitzt die SPD bereits im Berger Gemeinderat?

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Dieter Gewies. Grüner Bürgermeister von Furth. Symbolfigur ökologischer Gemeindearbeit. Unlängst mit 93% der Stimmen zum 3. mal wieder gewählt. Die Berger SPD erhofft sich von ihm Nachhilfe in Sachen Ökologie und Erfolg. (Foto: Die Grünen)

Die SPD lädt am Samstag zum Treffen mit Gewies. Anmeldung unter 08151-95 35 41 für eine Mitfahrgelegenheit; sonst ist der Treffpunkt um 10 Uhr direkt in Furth bei Landshut vor dem Rathaus (Fahrtzeit ca. 1 1/2 Stunden).

Und die CSU? - Die ist unter ihrem namenlosen Neuvorsitzenden ins Wach-Koma gefallen. Die einzig nennenswerten Aktivitäten kommen - wie vor der Amtszeit von Andi Hlavaty - aus der rüstigen Seniorenunion. Letzte verbliebene Wahlkampf-Chance für die CSU: Betreutes Wählen.

Neue QUH-Serie: Digital durchs Dorf / Folge 1: Bachhausen

Ferienzeit. Manche haben nur noch digital Verbindung zur Heimat. Deshalb startet die QUH (bevor es mit der Politik weitergeht oder bevor wir weitere Ausschnitte aus dem wunderbaren Hossfeld-Aufkirchen-Film präsentieren) eine neue Reihe: Sie heißt "Digital durchs Dorf" und untersucht, wie sich die Berger Gemeindeteile im Internet präsentieren.

Heute Folge 1. Wir beginnen mit einem leuchtenden Vorbild für alle: Die vielleicht schönste Internetseite der Gemeinde hat ... Bachhausen! - Nein, das hätten wir nicht unbedingt erwartet.

Die Internetseite von Bachhausen heißt: http://www.wir-bachhauser.de/. Wer sie anklickt, den grüßt ein animiertes, herzliches "Servus". Wer weiterklickt, erfährt, dass sich die Bachhauser auf den Frühling freuen (ein Zeichen, dass die Seite aktuell und auf dem Laufenden ist). Wir sehen das folgende "Menü" mit örtlichen Vereinen, Veranstaltungen und den 3 örtlichen Betrieben. Untendran ein Luftbild und eine nette historische Einführung:
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Alle Unterpunkte sind liebevoll gestaltet: Unter "Neuigkeiten" sehen wir die strahlenden Schützenköniginnen; unter "Veranstaltungen" erfahren wir, dass wir Ostern leider das legendäre Ostereierweitwerfen auf der "Weitwerfwiese neben dem GBV-Stadl" verpaßt haben. - Der GBV, das ist natürlich der "Goaßbockverein", mit 85 Mitgliedern eine Macht im Dorf! So mächtig, dass sich sogar der Bürgermeister eine Ziege hält, um alle Jubeljahre am Goaßbockwettbewerb des GBV als Außenseiter mitmachen zu können.
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Das leuchtend rote Logo des GBV. - Leider hat die QUH nicht mal eine eigene Kuh, geschweige denn einen Ziegenbock. Wahrscheinlich sind wir deshalb noch Opposition und noch nicht Bürgermeister!

Die Serie "Digital durchs Dorf" wird fortgesetzt. - Wie zu erwarten sind die Überraschungen nicht immer so positiv wie in Bachhausen.

Mittwoch, 15. April 2009

Endlich - Neueröffnung, die fünfte

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Freuen sich über Licht und Sonne: die Damen von der Post.

Nach dem langen Schattendasein, das die Berger Postfiliale im Container an der Tankstelle fristen musste, ward nun Licht - heute eröffnete die Postfiliale in neuen Räumen in der Grafstr. 26, die sie sich mit der Buchhandlung "Schöner lesen" teilt.

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Neu sind nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Öffnungszeiten. Mittags ist nun immer von 13:00 bis 14:30 geschlossen, dafür ist bis 18:00 geöffnet.
Für Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag wird übrigens noch ein/e Mitarbeiter/in gesucht - bei Interesse einfach am Schalter melden!

Stromausfall in der Nacht

Wenn heute morgen einige ihrer elektrischen Geräte blinken: Es war 2.25 Uhr, als am Starnberger See der Strom ausfiel. Nichts außer Handys, einigen nicht mit Strom betriebenen Sternen und dem gerade im Osten blutrot aufgehenden Mond leuchtete noch.
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Der Mond gestern Nacht um halb drei: zu 73% voll und die einzige Lichtquelle im Landkreis.

Anders als früher in New York ist von Plünderungen nichts bekannt. Wegen der exotischen Nachtstunde dürfte sich auch ein Anstieg der Geburtenrate in 9 Monaten in Grenzen halten. Eine romantische Viertelstunde war es trotzdem, bis langsam erst am Westufer und dann gegen 2.42 Uhr auch bei uns in Berg die Lichter und die Kühlschränke wieder angingen.

Den letzten Stromausfall in der Region hatte es am 26.12.08 in Feldafing gegeben. Grund: zwei defekte Kabel. Erst vor 4 Tagen waren auch Teile von Giesing und Harlaching teilweise von einem Stromausfall lahmgelegt worden.

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