Freitag, 2. Mai 2008

CSU erfindet Wahlergebnisse

Auf der rührigen Webseite der CSU werden heute ebenfalls die Kandidaten für die stellvertretenden Bürgermeisterposten vorgestellt. Eigentlich ein netter Service, würden die Zahlen stimmen. Die CSU tut nämlich so, als hätte die SPD mehr Wähler als die QUH. Dem ist natürlich bei weitem nicht so. Da fehlen über 2000 Stimmen und damit keine Kleinigkeit, Elke Link würde auf dieser Liste also einen Platz nach oben rücken und damit auf den auch von der QUH vorgeschlagenen Platz der dritten Bürgermeisterin.
Zum Beweis: das Bildschirmfoto der CSU-Seite (Freitag, 2.5. 15 Uhr)

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Im übrigen hatte die SPD mit ihren 8659 Stimmen 13,5% (nicht 13,4). Merke: Auch wer einen Blog betreibt, sollte richtig recherchieren, sonst glaubt man den Parteien bald gar nichts mehr.

Außerdem lustig auf dem "Qualitätsblog" der CSU mit dem anmaßenden Namen "Gemeinderat Berg": Die CSU-Gemeinderatsmitglieder werden offenbar allesamt nach 2/3tel der Wahlperiode freiwillig zurücktreten ...
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... denn die Gemeinderäte sind eigentlich bis 2014 gewählt.

Bürgermeister-Kronen für die Wahlverlierer?

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Die Gemeinderatswahl ist schon so lange her, dass ihr sensationelles Ergebnis fast schon im Alltag von Haushaltsverhandlungen, Maifeiern und Fraktionstreffen untergegangen ist. Manche können es immer noch nicht begreifen (so die CSU, die bis heute so fassungslos ist, dass sie in einigen Wahllokalen von der QUH überholt wurde, dass sie bis heute von falschen Zahlen ausgeht, vgl. den obenstehenden Artikel). Zur Erinnerung für alle:

Die Wahl zeigte den eindeutigen Wunsch des Wählers nach Erneuerung, frischem Wind, neuen Ideen, neuen Gesichtern. Es gibt 8 neue Gemeinderäte. Anders als mit der allgemeinen Sehnsucht nach personeller Erneuerung wäre das sensationelle Ergebnis der QUH, die ab nächster Woche auf Augen- und Fraktionshöhe mit den Granden der Berger Lokalpolitik regieren muß, nicht zu erklären. Alle anderen Parteien haben - zum Teil kräftig - verloren.

Als erster Akt des neuen Gemeinderats steht nun am kommenden Dienstag die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister an. Die QUH hat schon früh - getragen vom Wählerwillen, der Elke Link auf Anhieb die drittmeisten Stimmen aller Kandidaten zusprach - einen Anspruch auf den Posten des dritten Bürgermeisters angemeldet. Eine Frau und ein neues Gesicht sollte an bescheidener dritter Stelle für den neuen Geist in der Gemeinde stehen.

Und was sollen wir sagen? - Nach den ersten vorsichtigen Sondierungen sieht es so aus, als ob die Wahlverlierer der Wahl sich zusammentun, um - an der QUH vorbei - die Stellvertreterposten unter sich auszumachen und genau die Parteien mit Ämtern auszustatten, die vom Wähler eher nicht mehr gewollt und gewählt wurden (z.B. die größten Verlierer der Wahl, die BürgerGemeinschaft). Somit bliebe in der Politik alles beim Alten und im Argen. Es wäre eher schlimmer als vorher: Die immergleichen Politiker, die schon immer im Rat saßen, sichern sich gegenseitig die Macht ... und mit Frau Nowak verläßt die letzte Frau das Bürgermeisteramt.

Realpolitik, fürwahr, aber keine weise Politik. Und eine offensichtliche Mißachtung des Wählerwillens.

Wadl-Show in Berg und Höhenrain

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Erste Bilder von der Maifeier aus Höhenrain

Der Baum:
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Der Dorfweiher mit Krone:
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Der Einzug der Burschenschaft mit Kapelle (Video
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Die Burschenschaft:
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Der Tanz um den Maibaum:
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Einfach perfekt!

Donnerstag, 1. Mai 2008

Die Maifeier - erste Bilder aus Berg

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Der neue Baum in ganzer Pracht.

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Die Lüßbachtaler führen die Burschenschaft an.

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Der Oberbursch...

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... und die anderen Burschen und Madln beim ersten Tanz.

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Alle Knoten wurden perfekt wieder gelöst!

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Die beiden Bürgermeister und Pater Laurentius beim Segnen des Maibaums.

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Pater Laurentius beim Segen im Regen...

Mittwoch, 30. April 2008

Peinlicher Maibaumklau in Kempfenhausen letztlich erfolgreich!

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Der Brandl Schorsch mit unserem frisch gefällten und gescheppsten Baum.

Jetzt also doch. Man hätte nicht so leichtsinnig ins Blog gehen sollen und die 8 Burschen provozieren. Diese Schmach wollte offensichtlich keiner auf sich sitzen lassen, bei Nacht einen Maibaum nicht zu finden und unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen. Am hellichten Nachmittag ist der Baum nun aus seinem gut getarnten Versteck am Dachfirst verschwunden. Das war diesmal ein leichter Act, denn niemand war zu Hause beim Melker und hätte Hand auflegen können. Bei der Auslöse wäre jetzt zu berücksichtigen, dass der Baum und seine Symbole nicht beschädigt sind und ob er überhaupt innerhalb der Gemeinde geklaut werden durfte. Es werden schwere Verhandlungen...

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Liebevoll gestaltete, handgemachte "Zunftzeichen" waren da dran!

Die letzte Sitzung des "Alten Gemeinderats" (AGR) - Thema Haushalt

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Bei der Eröffnung der letzten Sitzung des AGR lädt der Bürgermeister den "Alten Gemeinderat" (AGR) und die Presse im Anschluss der Sitzung zu einem kleinen Imbiss ein.

Aber nun zum Thema: "Haushaltssatzung & Haushaltsplan 2008 mit Finanzplanung 2008 – 2011". Der BM appelliert an den AGR, zukünftigen Generationen auch die Möglichkeit zu Investitionen zu eröffnen und nicht nur Altlasten abzubauen!

Der neue Haushalt wird nach der Doppik Methode erstellt.
Doppik ist die Abkürzung von "Doppelter Buchführung in Konten" und ist die Alternative zur Kameralistik. Wer doppelt bucht, verwendet ein kaufmännisches Rechnungswesen (doppelte Buchführung), wer kameral, d.h. nur einfach, bucht, verwendet die Kameralistik (bisher vor allem in der öffentlichen Verwaltung). Anfang 2007 wurde das kommunale Haushaltsrecht reformiert. Gemeinden können wählen, ob sie bei der herkömmlichen Kameralistik bleiben oder ihr Rechnungswesen auf die neue doppelte kommunale Buchführung umstellen wollen (siehe Bayerisches Staatsministerium des Innern)

In der Gemeinde Berg ist dies das zweite Mal, dass der Haushalt nach dem neuen doppischen Rechnungswesen erstellt wurde. Dieses System ist auch für AGM nicht einfach zu verstehen: „...ich versteh den Haushalt immer noch nicht...“ (Brunnhuber)

Der Kämmerer der Gemeinde, Herr Heitmeir, erklärte deshalb die Unterschiede der beiden Methoden:
Die Kameralistik bildet Geldverbrauch, die kaufmännische Doppik den Ressourcenverbrauch ab. Nicht zahlungswirksame Größen, wie beispielsweise die Ausweisung von Abschreibungen oder Rückstellungen für Pensionen, gibt es in der traditionellen Verwaltungskameralistik i.d.R. nicht.

Mit der Kameralistik kann zwar die Frage beantwortet werden, ob genug Geld eingeplant wurde, um geplante Ausgaben für Personal zu bezahlen. Die Frage, was eine bestimmte Leistung "kostet", d. h. wie hoch der Ressourcenverbrauch inklusive der nicht zahlungswirksamen Größen ist, wird hierdurch nicht beantwortet.

Die Doppik bildet den Ressourcenverbrauch durch die Gegenüberstellung von Ertrag und Aufwand ab. Übersteigen die Aufwendungen die Erträge, kommt es zu einem Ressourcenverzehr (d. h. die vorhandene Vermögenssubstanz wird angegriffen). Im umgekehrten Fall kommt es zu einem Vermögenszuwachs. Die Vermögensrechnung als Bestandsrechnung zeigt zum Bilanzstichtag den Status des Vermögens und im mehrjährigen Vergleich die Entwicklung des kommunalen Vermögens. Darüber hinaus bietet die Doppik u.a. durch die periodische Ausweisung der Aufwendungen (Stichwort: Pensionsrückstellungen) deutlich mehr Transparenz für GR sowie Bürgerinnen und Bürger.

Der eigentliche Haushalt der Gemeinde macht einen stabilen Eindruck.
Die Gemeinde Berg wird 2008 1.113.000 Euro für die Schuldentilgung aufwenden. Ende 2008 verbleiben dann nur noch 300.000 Euro Schulden. Der Rest soll bis Ende 2011 getilgt werden. Herzlichen Glückwunsch an den AGR und die Finanzverwaltung der Gemeinde!
2008 werden ca. 5,4 Mio. Euro für Anschaffungen und Baumaßnahmen investiert.

Das Ergebnis 2008 liegt bei ca. 12 Mio Euro Erträgen bis zum Jahresende bei 96.000 Euro. Das ist nicht sehr viel, die Verwaltung ist aber der Meinung, dass dies durch die zu erwartenden guten Steuererträge Anfang 2009 kein Problem darstellt.

Bei den Erträgen steht die Einkommenssteuer mit ca. 54% an der Spitze. Die Hundesteuer spiele mit ca. 20.000 Euro im Jahr 2008 praktisch keine Rolle, hieß es, nachdem im GR die Frage aufkam: „Bringen die vielen Hunde in der Gemeinde gar nichts ein?“ (Gastl-Pischetsrieder). Die Gewerbesteuer steuert ca. 25% der Erträge bei.

Bei der Diskussion der Investitionsliste kam im GR unter anderem die Frage auf: „Diesen Hochdruckreiniger kaufen wir jährlich?“ (Steigenberger), was natürlich nicht der Fall ist. Hier handelt es sich um eine weitere Anschaffung des Bauhofs.

Auch die Feuerwehr wird berücksichtigt, so wurden z.B. die Kosten für ein Feuerwehrfahrzeug, welches in 2007 nicht komplett abgerechnet wurde teilweise nach 2008 verschoben.

Es wurden 200.000 Euro für die Planungskosten und die ersten Abschlagszahlungen für den neuen MTV Sportplatz Nord ausgewiesen, für 2009 sind die restlichen Kosten von 325.000 Euro eingeplant.

Auch kleinere Beträge wie ein Zuschuss von 1.500 Euro für die First Responder wurden eingeplant.

Nach ca. 1,5 Stunden wurde der Haushalts- und Finanzplan einstimmig beschlossen und verabschiedet.

Dies war die letzte Sitzung des AGR. Beim nächsten Mal am 06. Mai sind wir mit dabei!

Dienstag, 29. April 2008

Vereitelter Maibaumklau in Kempfenhausen...

Den ca. 7 Meter hohen, kerzengeraden QUH-Maibaum hatten die beiden QUH-Elken persönlich in einem Höhenrainer Wald fällen lassen. Bestückt mit zahlreichen Kultur-Symbolen befindet er sich seit 11.April auf dem Grundstück des Melkers und hatte die Stürme der letzten Woche knapp und nur mit wenigen Blessuren überstanden, als ihm schon wieder ein Anschlag drohte: Gestern Nacht um halb eins schlichen sich 8 Berger Burschen unter Anführung des Münchner Rädelsführers Raphael D. auf das Grundstück im Seehang und wollten den Baum klauen.
Melkersohn Hannes hatte dies aufgrund von Andeutungen aber vorausgesehen und versteckte den Baum rechtzeitig mit seinem Bruder Fabian unter freiem Himmel. Er wurde so gut getarnt, dass es 8 Burschen nicht gelang, in der Dunkelheit den Baum zu entdecken. Erpressungsversuche gegenüber Fabian nachts um eins waren nicht von Erfolg gekrönt, weil er dicht hielt, sodass die Burschen frustriert wieder abziehen mussten. Aus Sicherheitsgründen kann hier kein Photo vom Baum in seinem Versteck gezeigt werden, denn die Gefahr ist noch nicht gebannt. Erinnert werden darf deswegen an die eherne Grundregel, dass innerhalb der gleichen Gemeinde durch gemeinde-internen Gruppierungen keine Maibäume geklaut werden dürfen.

Berg schon wieder in der überregionalen Presse

In den letzten 14 Jahren gab es unter den täglich gut 80 Tauchern in Allmannshausen elf Tote und 35 Verletzte. Jetzt versucht das Landratsamt mit neuen Regeln, die Gefahr am berüchtigten Unterwassersteilhang mit scharfen Regeln zu vermindern. Unter anderem berichtete die Abendzeitung mit großen Artikeln:
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Ab sofort dürfen Taucher nicht mehr alleine tauchen und müssen Atemregler benutzen, die sie vor der Kälte unter Wasser schützen. Mit Pressluft darf nur noch bis auf 40 Meter hinunter getaucht werden. Neulinge benötigen einen eigenen Tauchlehrer. Bei Fortgeschrittenen benötigen 2 Taucher einen Lehrer. Zuwiederhandlungen werden mit bis zu 50.000 Euro Strafe geahndet.

Vier Jahre ist’s her: Zugspitze ohne Maibaum

422940684_b4de553aa7 (Photo: flickr.com)
Die einen waren unglaublich vorsichtig – und die anderen unglaublich clever. In diese beiden Gruppen lassen sich die Akteure einteilen, die das Maibaum-Drama auf der Zugspitze schreiben. Der Maibaum ist ein Geschenk von der Schloßbrauerei Kaltenberg, die unter SKH Prinz Luitpold von Bayern neben der königlichen Brautradition auch die Maibaum-Tradition pflegt und fortführt. Aufgrund des guten Wetters konnte er bereits in der Woche vom 19ten bis 25ten April 2004 mit einem Hubschrauber auf die Zugspitze geflogen werden, wo er bis zum 1. Mai 2004 noch gestrichen und mit den neu bemalten Zunftschildern geschmückt wird. Damit ist der begehrteste Maibaum aus Sicht potentieller Maibaum Diebe aus ganz Bayern das höchste denkbare Ziel.

Die einen, das sind die Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG, die den Maibaum seit Tagen bewachen. Das Versteck in der Pistenraupengarage am Zugspitzplatt schien ihnen gestern zu unsicher zu werden. Nachdem der letzte Lift geschlossen und die Gäste sich zu Tal begeben hatten, buddelten sie in aller Heimlichkeit ein etwa ein Meter tiefes Loch, versenkten den Baum darin und begaben sich beruhigt zu Tal. Als sie am 29.04.2004 morgens wieder nach oben kamen, tat sich vor ihren Augen ein riesiges Loch auf, aber keine Spur von dem 20 Meter langen und 800 Kilogramm schweren Baum.
«Die Diebe haben am Nachmittag Kontakt mit uns aufgenommen», sagte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn. Für die vierköpfige Senioren-Bande erklärte die Ehefrau eines der Diebe, es habe sich bei der Aktion in der Nacht zum Mittwoch um einen "alten Brauch gehandelt", die Ablöse müsse bezahlt werden. "Wir waren mit einem gemieteten Helikopter von österreichischer Seite her im Einsatz. Die Entführung erfolgte unter Einsatz persönlicher Gesundheit." Der spektakuläre Raub zahlt sich für die Rentner-Bande anscheinend aus: Die Auslöse beträgt 150 Brotzeiten und 100 halbe Bier. Selbst die Kosten für den Rücktransport - ebenfalls per Helikopter - müssten nicht von den Baumdieben bezahlt werden, sagte die Sprecherin.

Die Einigung sei durch Vermittlung von Luitpold Prinz von Bayern zu Stande gekommen, hieß es. Der Nachkomme des einstigen bayerischen Königshauses Wittelsbach und Chef der Brauerei Kaltenberg hatte den Zugspitzen-Maibaum gestiftet. Er und die Zugspitzbahn übernehmen je die Hälfte der Auslöse. Quelle: www.maibaumklau.de

Sonntag, 27. April 2008

Immobilien in Berg

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Capital kann man einiges über Immobilien am Starnberger See und in der Gemeinde Berg lernen. So lernt man, dass in Starnberg-Zentrum die teuersten Villen bundesweit verkauft wurden, dass hochpreisige, mehr als 2 Mill. Euro teuere Immobilien in Berg im letzten Jahr einen Wertzuwachs von fünfzehn Prozent hatten, dass Boris Becker gerade am Starnberger See ein Objekt sucht und dass ein Einfamilienhaus in Berg zwischen 400.000 und 12 Mio. Euro kostet.

Amüsant ist allerdings, dass ausgerechnet Herr Genz als Bauherr von Einfamilienhäusern in Berg genannt wird:

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Quelle: Capital 08/2008

Ob diese genehmigt wurden?

Konfirmation

Die Konfirmandinnen, Konfirmanden und Herr Pfarrer Zultner hatten in diesem Jahr anscheinend einen besonders guten Draht zu Petrus. Bei wunderschönem Wetter wurden heute:
  • Alexander Engl
  • Bernhard Trotz
  • Bettina Czarske
  • Charlotte Schönberger
  • David Cosack
  • Felix Nusser
  • Greta Panschar
  • Hendrik Cosack
  • Jacob Hudelmaier
  • Jan Theilmann
  • Jana Tichy
  • Johannes Mark
  • Katharina Schmietow
  • Markus Franke
  • Max Neureuter
  • Melanie Behrens
  • Miriam Quintern
  • Moritz Birkendahl
  • Nicol Eichmann
  • Sabrina Keller
  • Valentin Nusser
und letzte Woche Patrick Eckl in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu Aufkirchen konfirmiert. Wir gratulieren allen Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Konfi2008


Leider war dies für einige Zeit der letzte Gottesdienst von Herrn Pfarrer Zultner, da Herr Pfarrer Zultner für mehrere Monate krank geschrieben ist. Wir wünschen Herrn Zultner gute Besserung.

Berg's burning

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Nicht London, nicht The Clash, sondern Berg und Red Sunset. Die Coverband holte ca. 900 Gäste ins Zelt der Burschenschaft. Eingeheizt wurde quer Beet, gut vier Stunden lang, samt Pyrotechnik und fetter Lightshow.
Red-Sunset
Kurz vor halbdrei begegneten sich die neuen GRs Andy Gast-Pischetsrieder und Elke Link, die Fußballer des MTV Berg wussten alle Texte auswendig, Mädels aus Höhenrain bevölkerten die Bar in T-Shirts mit der Aufschrift "Hier regiert Hearoa!" (Respekt!), Burschen aus Wangen feierten auch mit. Linkin Park und Robbie Williams ließen grüßen. Gut gelungen!

Ois Guade

Sepp

Zuvor in Ambach: All-Star Sepp Bierbichler feierte in Ambach seinen 60. Geburtstag. Wie auf diesem hundsmiserabligen Bild nicht zu sehen ist, dirigierte er eigenhändig die Blaskapelle beim Defiliermarsch.

Samstag, 26. April 2008

Mann beißt Fisch

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Fischer Peter Andrä aus Berg hat einen gewaltigen Fang gemacht: Ihm ging ein 1,38m langer Hecht ins Netz, 18 Kilo wiegt er, und er hat schätzungsweise 20 Jahre auf dem Buckel. Im spannenden Zweikampf auf dem Boot siegte Peter Andrä. Der Fisch mit den gefährlichen Zähnen, von dem 20 Leute satt werden können, wird nun zerlegt im Fischladen Kramerfeicht zum Verkauf angeboten.
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Fotos: H.-P. Höck

Freitag, 25. April 2008

Stock statt Board

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Heute Mittag Spatenstich für die Stockschützenbahn in Höhenrain – die Antragsteller hatten es ja etwas leichter als vor Jahren die Kinder mit dem Skaterbahnmodell, ihr Vorhaben vom Gemeinderat genehmigen und finanzieren zu lassen. Wir gratulieren natürlich und sagen: Schön, wenn sich was tut!

Zeit für den Kulturblock im Blog!

Nummer eins - schon vorbei: Am Mittwoch Abend war die Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel im Marstall zu Gast.

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Nach etwas verspätetem Beginn - die Autorin steckte im Stau - las sie Passagen sowohl aus ihrem Erstling "Tannöd" wie aus dem Nachfolger "Kalteis".

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Frau Rühmann, Bürgermeister Monn, GR Frau Keilitz
(Bilder: Ole Schultheis)

Obwohl beide Bücher lange auf den Bestsellerlisten rangierten, insbesondere "Tannöd" ein wahrer Sensationserfolg war und die Autorin mit mehreren Krimipreisen ausgezeichnet wurde, wurde die Veranstaltung in Berg kaum wahrgenommen. Lag es am Termin? An der Werbung? Am Ort? Am Eintrittspreis? An der Lesung in Seefeld? Zu schade um eine schöne Idee, gemeinschaftlich organisiert von der Bücherjolle in Starnberg und der Gemeindebücherei Berg.

Nummer zwei - noch zu sehen: Leon Pollux, mit seinen Bildern, Skulpturen und Installationen bereits Stammgast im Marstall, zeigt die Ausstellung "Paare und Brüche". Die kleinen Tonmenschen seines "Areopag", die hölzernen Schutzgeister, die Kopfpaare des Künstlers, der in Liberia aufgewachsen ist (Spuren dessen sind auch in der Ausstellung zu sehen!), können Sie noch bis zum 12. Mai besuchen, immer von 14:30 bis 19:00.

Nummer drei - "Das weiße Rauschen" - diesmal nicht in, sondern aus Berg, startet heute: Hans Panschar stellt in der Buchhandlung LesArt in Seeshaupt aus. Vernissage heute um 19:30! Die Ausstellung ist bis zum 23. Juni zu sehen.
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Donnerstag, 24. April 2008

In nomine dei?

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Seltsame Dinge geschahen in Berg. Am Ostermontag besucht der neue Erzbischof Marx die Schwestern des Klosters der Unbeschuhten Karmelitinnen in Aufkirchen und weitet dabei das Schweigegebot gleich auf die Causa Pater Laurentius aus. Kein Wort zu oder über Pater Laurentius, der nach dem Willen des Erzbischöflichen Ordinariats die Pfarrgemeinde im Sommer verlassen muss.
Laut hingegen wurde bereits am Ostersonntag in Percha verkündet, es werde ein neuer, sehr großer Pfarrverband (Aufkirchen, Höhenrain, Percha, Wangen) entstehen, und zwar unter der Führung des Perchaer Pfarrers Piotr Wandachowicz.
Pater Laurentius bittet die Pfarrgemeinde zwar offiziell, von einer Parteinahme abzusehen. Doch getuschelt wird überall. Und zwar immer lauter.
Wer sich von der Obrigkeit gar nicht mundtot machen lassen will, ist der "Initiativkreis Pater Laurentius". Der Initiativkreis um Dr. Peter Haslbeck aus Berg wendet sich gegen den geplanten Pfarrverband und ist davon überzeugt, dass Pater Laurentius wegen seiner Äußerungen über die Verwertung des Kirchengrundstücks wieder ins Kloster geschickt werden soll. Dr. Schwab, Personalreferent des Erzbischöflichen Ordinariats, spricht im heutigen SZ-Interview mit Sabine Bader von "illoyalem Verhalten" seitens Pater Laurentius. Der Bebauungsplan weist das Grundstück, das in den 60er Jahren gegen ein Grundstück in Aufkirchen getauscht wurde, um den Bau der neuen Schule zu ermöglichen, als Sondergebiet für kirchliche Nutzung aus. Das Vorhaben der Gemeinde unter Bürgermeister Uecker, einen kirchlichen Kindergarten an der Stelle zu errichten, scheiterte an den finanziellen Forderungen der Kirche. Eine Kaufoption hat derzeit Herr Lidl, früher selbst in der Kirchenverwaltung tätig, der an der Stelle einen Discounter errichten möchte.
Der Initiativkreis plant eine Podiumsdiskussion. Wir berichten.

Frischfleisch

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Aufgrund einer Kundenbefragung hat sich der Rewe-Markt entschieden, in der Filiale in Berg wieder eine Frischfleischtheke einzurichten. 75 von 80 befragten Kunden hatten angegeben, ihre Koteletts lieber nicht in Plastikboxen eingeschweißt kaufen zu wollen. Am Dienstag wurde umgebaut - ein Schritt zurück also und dennoch in die richtige Richtung.

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