Donnerstag, 19. Januar 2012

Warum einfach?

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Werner Tiki Küstenmacher weiß es

Das alltägliche Chaos - ob selbst- oder fremdbestimmt - ist das Thema das 61. MTV-Unternehmerstammtischs, zu dem Christian Kalinke am morgigen Freitag, den 20. Januar, um 19:30 Uhr in das Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg lädt.
Sein Gesprächspartner ist diesmal der Autor, Pfarrer, Zeichner, Journalist und Moderator Werner Tiki Küstenmacher, der mit "Simplify your life" einen Bestseller landete, der sogar zu einer Buchreihe anwuchs.

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Ernst Kunas

Zuvor ist der evangelische Pfarrer Ernst Kunas zu Gast, der am 26. Februar in Starnberg verabschiedet wird und, wie Christian Kalinke schreibt, "im Zuge des Übergangs zu seinem wohlverdienten Ruhestand viel aufzuräumen hat".

(Fotos: H.-P. Höck)

Lesung mit Sabine Zaplin

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Sabine Zaplin

Die Frau hat mit ihrem Wagen unvermittelt eine Vollbremsung gemacht, der Wagen ist ausgeschert, ins Schleudern geraten, mit dem Heck gegen den Brückenpfeiler geschlagen. Dabei wurde die Frau durch die Windschutzscheibe geschleudert, mit dem Rücken zuerst ist sie auf der Fahrbahn aufgeschlagen. Puls instabil, Verletzungen im Gesicht und vermutlich im Lendenwirbelbereich.

Dieser Unfall steht am Anfang des Romans "Alle auf Anfang" von Sabine Zaplin, erschienen 2011 bei LangenMüller. Der Unfall wird das Schicksal von sieben Menschen verändern - auf Anfang zurücksetzen. "Alle auf Anfang" ist der dritte Roman von Sabine Zaplin.

Die mehrfach ausgezeichnete (u.a. 2001 mit dem Literaturstipendium der Landeshauptstadt München) Autorin und Journalistin (BR und SZ) Sabine Zaplin, die mit ihrer Familie in Gauting lebt, ist heute um 20 Uhr zu Gast bei Johano Strassers Reihe mit PEN-Autorenlesungen in der Buchhandlung Schöner lesen in der Grafstr. 26 in Berg. Der Eintritt beträgt 10 €, Veranstalter ist der Kulturverein Berg.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Mit Hand und Fuß - der Wirt des Gasthofs zur Post zum Umbau

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Der Gasthof zur Post

Die Vorbereitungen sind getroffen, der Plan steht. Postwirt Andi Gröber möchte seinen Gasthof umbauen. Die QUH sprach mit ihm.

QUH: Andi, der Gasthof zur Post hat zum Jahreswechsel bereits geschlossen, du triffst Vorbereitungen zu einem Umbau. Und du sprachst neulich davon, dass du jetzt eine richtig gute Idee hattest - wie sieht die aus?
Andi Gröber: Ich habe mich endgültig entschlossen, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Die Suche nach Wirt und/oder Bauträger war einfach mühsam. Und mir macht das zu viel Spaß, ich bin gerne da und ich möchte auf Qualität setzen - insbesondere in Bezug auf eine bodenständige Küche und auf den Service. Es soll zu Berg passen.

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Die alte Gaststube

QUH: Du hattest ja schon einmal eine Bauvoranfrage eingereicht - was hast du nun genau vor? Gibt es Unterschiede zur ursprünglichen Planung?
Andi Gröber: Es gibt kleine Unterschiede. Wir wollen den kleinstmöglichen Aufwand betreiben. Im Klartext: Der Saal bleibt. Der Arbeitsbereich Küche/Vorbereitung/Spülküche/Trockenlager kommt in die jetzige Gaststube. Der ehemalige "Blaue Salon" wird in eine bayerische Gaststube umgewandelt - das Inventar und die Fenster werden erneuert. Das ehemalige Lager wird in einen Bereich mit Lobby, Bar und Lounge umgewandelt - das brauchen wir allein deshalb, weil wir nun 29 Gästezimmer statt der bisherigen zehn planen. Vor die Bar/Lobby/Lounge kommt ein unterkellerter Wintergarten, also ein verglaster Bereich mit Aussicht - ein stilvolles, schickes und geniales eigenes Bauwerk.

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Der Saal - alles wartet ordentlich gestapelt auf den Umzug

QUH: Wie ist dein Zeitplan?
Andi Gröber: Das hängt zunächst vom Bauamt ab. Der Bauantrag enthält keine großen Änderungen im Vergleich zum Vorbescheid. Im Februar kommt das in den Gemeinderat.

QUH: Willst du den Betrieb in Zukunft alleine führen?
Andi Gröber: Momentan werde ich in der Wirtschaft am meisten gebraucht, bei meinen anderen Unternehmungen lasse ich mich deshalb vertreten. Ich werde mir für Veranstaltungen jedoch eine freiberufliche Hilfe als Schnittstelle suchen. Das Wichtigste ist mir, dass endlich wieder etwas los ist in Berg, dass es eine Bar gibt, einen Saal, in dem Veranstaltungen stattfinden. Das soll Hand und Fuß haben.
QUH: Vielen Dank für das Gespräch!

(Fotos: H.-P. Höck)

Montag, 16. Januar 2012

Fahrräder gesucht

Hier in Berg leben gerade Asylbewerber: drei Frauen und zwei Kinder, sechs und fünf Jahre alt, sie würden sich über funktionsfähige Fahrräder freuen. Kontakt bitte über quh at quh-berg.de

Sonntag, 15. Januar 2012

Kulturverein Berg - das neue Programm

Startseite

Sozusagen druckfrisch kam es eben durch den Äther geweht: Das neue Programm des Berger Kulturvereins für Januar bis Juni 2012 ist erschienen. Hier können Sie es sich herunterladen :
Was verspricht es für das erste Halbjahr? Sabine Zaplin, Said und Gisela Heidenreich sind zu Gast bei Johano Strassers PEN-Autorenlesungen in der Buchhandlung Schöner lesen. Es gibt eine neue marstall.classics-Veranstaltung, sechs neue "Kunstwerke des Monats" im Katharina-von-Bora-Haus, einen Stammtisch, einen Ausflug, zwei Themenabende und außerdem in regelmäßiger Folge Philosophievorlesungen, Qi Gong, Aktzeichnen sowie kunstgeschichtliche Vorträge und Führungen.

Samstag, 14. Januar 2012

Streng limitiert

Manchmal erscheint, aus der Ferne betrachtet, das Eigene ja etwas merkwürdig. Was - so könnte man sich fragen - könnte von außen, sagen wir von Aachen aus gesehen, das Wichtigste sein, das Berg „zu bieten“ hat? König Ludwig? Oskar Maria Graf? Die Wallfahrtskirche von Aufkirchen? Der Blick auf See und Alpen? - Aufschluss über diese Fragen konnten wir diese Woche von einer kleinen Werbebroschüre erhalten, die „An Haushalte mit Tagespost“ verteilt wurde.

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Schloss Berg, eines der Wahrzeichen von Berg, "streng limitiert" in Bleiglas

Für schlappe 119 € plus Versandgebühr wurde dort für eine „Sonderausgabe des traditionellen Bleiglas-Fensterbildes für die Einwohner von Berg a. Starnberger See“ geworben. Uns, die wir bisher von der Tradition des Berger Bleiglas-Fensterbildes noch nichts wussten, blickte uns da - von Weinreben (Weinreben in Berg?) umkränzt - das Schloss Berg an.

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Wir zitieren weiter aus der Broschüre einer Aachener Firma: „Auf jeden Fall wurde dieses neue traditionelle“ ... (ja was nun: neu oder traditionell?) ... „Bleiglas-Fensterbild speziell für Sie entworfen. “ - ... (oh!) ... „Mit 'Schloss Berg' im Vordergund natürlich“ ... (natürlich!) ... „ergänzt um die Johanneskirche“ ... (ja, St. Johannes Baptist, stimmt) ... „Das Rathaus“ ... (hihi, das Berger Rathaus, ein 70iger Zweckbau, als Sehenswürdigkeit?) ... „und“ ... (jetzt kommts!) ... „Die Kirche“ (hääää?????? Wo soll die denn sein?).

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Wahrzeichen v.l.n.r: Johanneskirche, Rathaus (??), die Kirche (???)

Über „die Kirche“ von Berg, rechts im Bild, müssen selbst Ureinwohner länger rätseln. Jedenfalls ist es sicher nicht die Wallfahrtskirche von Aufkirchen. Auch nicht die denkmalgeschützte Kapelle von Assenhausen ...

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... erst recht nicht die Anna-Kapelle oder die Kirche von Allmannshausen ....

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... und schon gar nicht die berühmte Barockkapelle von Mörlbach:

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Von der Höhenrainer Pfarrkirche ganz zu schweigen. Vielleicht Farchach? ...
Nein, es handelt sich um St. Peter und Paul in Harkirchen - immerhin eine der ältesten bayerischen Kirchen. Doch so genau wollte man in Aachen nicht ins Detail gehen ...

Freitag, 13. Januar 2012

Bürgerbrunch

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Sechs Höhenrainer Vereine - die Kolpingsfamilie, die Feuerwehr, die Enzianschützen, der Trachtenverein d´Lüßbachtaler, der FSV und die Eisstockschützen EC Höhenrain - laden Neu- und Alt-Höhenrainer sowie "alle, die sich für unser reiches Dorf- und Vereinsleben interessieren" am Sonntag, den 15. Januar, zum Bürgerbrunch ab 10:00 Uhr ins Pfarrheim Höhenrain. Die Veranstalter versprechen einen "gemütlichen Frühstücksbrunch und Ratsch".

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ordnungsgemäß entsorgt

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Über siebzig Tannenbäume sammelte die Jugendfeuerwehr Berg bei der vierten Christbaumabholaktion am vergangenen Wochenende ein. Die Bäume wurden weder an Elefanten verfüttert noch als Laichhilfe für Hechte im See platziert (s.u.), sondern ordnungsgemäß in der Grüngutsammelstelle in Hadorf entsorgt. Die Spenden kommen der Jugendarbeit der Feuerwehr zugute.

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Natürlich möchten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an dieser Stelle auf den lustigen Vorfall mit den Weihnachtsbäumen aus dem Jahr 2008 zu verweisen: "Der schöne Laich" http://quh.twoday.net/stories/4938408/

Die Locke auf der Glatze

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass an Werktag in jeder Zeitung und an JEDEM Tag, sogar Sonntags, in diesem Blog etwas Neues steht? ... Obwohl doch manchmal - so wie in unserem Ort, der keinen eigenen Bundespräsidenten hat - schier gar nichts los ist?

Wenn trotzdem die Zeitung voll und eine Geschichte da ist, nennen das Journalisten "eine Locke auf der Glatze drehen" ... und genau das tun die "Bösen Buben" exakt in diesem Moment hier.

Denn nie würden wir hier im Blog über eine solche Revolvergeschichte schreiben, die sich gestern an der Raststätte Höhenrain zugetragen hat, wo eine Polizeikontrolle gegen Mitternacht einen zur Fahndung ausgeschriebenen 31-jährigen Mann festgenommen hat (er hatte eine Geldstrafe nicht bezahlt). Bei der Kontrolle stellten die Beamten darüber hinaus fest, dass nicht nur der Mann, sondern auch sein Fahrzeug zur Fahndung ausgeschreiben war (weil kein Versicherungssschutz bestand).

Trotzdem freuen sich die "Bösen Buben", dass in der "Verbrechenshochburg" Höhenrain (die ja in der Bankraubstatistik bundesweit ganz vorne steht) nächtens noch kontrolliert wird.

Um diese lausige Geschichte zu bebildern, sind wir dann noch auf die wirklich rührige Internetseite http://www.autobahnatlas-online.de/Bildergalerie/A95MuenchenGarmisch1.htm gestoßen, auf der mit 41 Bildern von P. Hochrein, alle Schilder an der A95 (und allen anderen deutschen Autobahnen!) dokumentiert sind.

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Voila, eine Locke!

Dienstag, 10. Januar 2012

Das Kunstwerk des Monats Januar

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Steinskulpturen von Karlheinz Hoffmann

Auch in diesem Jahr wird die Reihe "Kunstwerk des Monats" fortgesetzt. Es handelt sich dabei um ein gemeinschaftliches Projekt der evangelischen Kirchengemeinde Berg und dem Kulturverein Berg, gefördert von der Gemeinde Berg und kuratiert von Katja Sebald.
Jeden zweiten Mittwoch eines Monats wird im Katharina-von-Bora-Haus um 19:30 unter dem Motto "Manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen" ein ausgewähltes Werk präsentiert, oft begleitet von einem Text und jeweils mit einer kurzen Einführung von Katja Sebald - sowie Brot und Wein.

Das erste "Kunstwerk des Monats" in diesem Jahr stammt von einem Künstler, der letztes Jahr gestorben ist: Karlheinz Hoffmann aus Wieling. Für sein Lebenswerk sollte der 86-jährige persönlich den Kulturpreis des Landkreises erhalten, doch dazu kam es nicht mehr. Seine Frau Anne Hoffmann wird einen Auszug aus den Arbeitstagebüchern ihres Mannes lesen.

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