Samstag, 17. März 2012

Kapelle, der Baum kütt!

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Pünktlich um 07:45 marschierte heute die Bachhauser Blasmusik durch die Bäckergasse, um auch die letzten Langschläfer aus den Betten zu treiben.

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Im Schlepptau der Baum.

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Oberbursch Markus Söllner und Obermadl Clarissa Höbart winken der verschlafenen Nachbarschaft ins Schlafzimmerfenster.

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Es war gar nicht so leicht, den 31 m langen Baum in das 32 m lange Grundstück einzupassen.

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Geschafft - nun muss nur noch die Wachhütte installiert werden ...

Freitag, 16. März 2012

Hereingeläutete Neuigkeiten: Elke Link eröffnet den Wahlkampf

Die "Saalwette" hat die QUH natürlich gewonnen: Gut 30 Mitglieder fanden sich zur ordentlichen Hauptversammlung ein, bei der so spannende Themen wie die Entlastung des Vorstands und der Bericht des Kassenprüfers auf der Tagesordnung standen.

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Vielleicht - wahrscheinlich - die mitgliederstärkste "Partei" der Gemeinde: die QUH

Die QUH steht wieder einmal vor neuen Aufgaben. Man müsse den Schritt von der "kunterbunten Spaßpartei" (Merkur) zur "Volkspartei" (Ammer) schaffen. Deshalb hat sich der Vorstand entschlossen, sich vier neue Beisitzer zu genehmigen, damit die parteiinternen Diskussionen bei derzeit 120 Mitgliedern auf eine größere Basis gestellt werden. QUH-Vorsitzender Ammer blickte in seiner Rede noch einmal auf die sechsjährige Geschichte der QUH zurück und versprach, dieses Mal mehr als die 44 Stimmen aus Höhenrain zu holen, die man beim letzten Mal gewonnen habe. Weshalb die QUH nicht öfter gegen die anderen Parteien stimmen würde? - Ganz einfach: Die anderen Parteien hätten sich - angefangen von der Energiepolitik - auf den Standpunkt der QUH begeben. Darauf könne man stolz sein. Dann wurde der alte Vorstand entlastet und neu gewählt. In einem Wahljahr setzt die QUH auf Kontinuität, sieht aber die Notwendigkeit der inneren Erneuerung. Nach der einstimmigen Vorstandswahl (fast wie im Gemeinderat) gab es die mit Spannung erwartete Rede der QUH-Bürgermeister-Kandidatin Elke Link.

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Die Kandidatin Elke Link spricht zum Parteivolk

Wie schon oft referierte sie über erreichte (Energiepolitik, Skaterparks, Wirtschaftsförderung, Kulturpolitik) und verpasste Ziele (Ortsmittengestaltung) der QUH. Ihr Schlusswort: "Wir von der QUH sägen unseren Qühen nie die Hörner ab. Oft stehen wir Qühe auch mal nur rum, klimpern mit den Wimpern, käuen wieder und produzieren große Misthaufen. Aber ihr könnt euch sicher sein: Mit diesem Mist werden immer neue Feldfrüchte gedüngt." - Dann läutete sie mit ihrem Glöckchen den Wahlkampf ein.

Donnerstag, 15. März 2012

Wer hat Angst vor QÜHEN?

Wetten dass? - Die QUH wettet, dass sie heute, Donnerstag Abend mehr Mitglieder zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung aktivieren kann als die Volkspartei SPD am Sonntag zu ihrer Anti-Atomkraft-Demo (die Messlatte liegt bei 24). Der amtierende Bürgermeister, der derzeit auf wirklich jeder Veranstaltung zu sehen ist, würde nicht zählen (es sei denn er trägt einen QUH-Aufnäher am Janker).

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Wer hat Angst vor QÜHen? - Elke trotzt dem Wappentier

Noch ist es gut ein halbes Jahr zur Bürgermeisterwahl am 23.9.. Zumindest Respekt hat sich die QUH in den letzten Jahren erarbeitet. "Jetzt machen wir Ernst", verkündete denn auf ihrer Nominierungsveranstaltung im letzten Jahr ( http://quh.twoday.net/stories/hereinwehende-neuigkeit-quh-nominiert-elke-link-als-buergermeisterkand/ ) die QUH-Kandidatin Elke Link. Geglaubt hat uns das lange keiner so recht, ... doch mittlerweile kann man auf der Seite unseres Mitbewerbers auffällige Aktivitäten beobachten, die das Gegenteil vermuten lassen. Also: auf geht es heute im QUH-Stall "Cafe Frühtau". Bettina hat sich etwas Nettes einfallen lassen. Für Getränke ist gesorgt.

Mittwoch, 14. März 2012

7:1 - 17:1 - 7:0 (Gestern im Gemeinderat)

Der FC Barcelona hatte 7:1 vorgelegt ... als die QUH im "A'dabei" einzog, stand das Spiel, das dann 7:0 ausgehen sollte, noch 1:0 ... aber alles schlug der Berger Gemeinderat, dessen knappstes Ergebnis gestern Abend 17:1 war.

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Das volle "A'dabei": Beim Stand von 1:0 war die Gemeinderatssitzung beendet

Der Reihe nach: Die gestrige Gemeinderatssitzung begann mit einer 3-minütigen Verspätung. Zuvor war der Bürgermeister im ernsten Gespräch mit GR Ammer und Link gesehen worden. Worum es ging, wollten die beiden anschließend nicht verraten, es könnte aber irgend etwas mit Höhenrain zu tun gehabt haben.

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3 Minuten Verspätung dank Auseinandersetzungen hinter den Kulissen?

Als Tischvorlage fanden die Räte einen netten Brief der Bewohner des Wohnzentrums Etztal, die sich nach einem Jahr bei allen Beteiligten für "Einsatz und Engagement, die Idee eines Wohnzentrums in die Wirklichkeit umzusetzen" bedankten.

Dann eine Erfolgsgeschichte: Da die Gemeinde Berg nun einen eigenen Wasserwirtschaftsmeister besitzt, konnte die Kooperation mit Wolfratshausen beendet werden. Das gemeindliche Wasserwerk wird nunmehr in Eigenleistung betrieben. Die Notfallnummer lautet ab April 0160-5309054. ... Die QUH dachte gleich an ein ganzes eigenes Energiewerk: Berger Energie für Berger Bürger? Geht doch!

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Ein Fischlokal für Leoni? - Her damit!

Die größte Überraschung: Der Fischer GR Gastl aus Leoni möchte gern seinen Betrieb (und sein Haus) erweitern. Da keiner der Räte etwas dagegen hätte, auch in Leoni "Kaffee und Kuchen, verschiedene Brotzeiten und Fischspezialitäten aus dem Starnberger See" zu sich zu nehmen, wurde einem dazu nötigen Antrag auf eine mögliche Änderung des Bebauungsplans zugestimmt.

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Vorher in Leoni

Der Fischer Gastl möchte die Tenne und den Stall (rechts im Bild) durch ein kleines Restaurant (40 Plätze) "sowie Wohnungen und Garagen" ersetzen und erweitern. Das Gebäude würe etwas höher und größer werden. Parkplätze müssten geschaffen werden.

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Nachher in Leoni?

Alle kontroversen Themen (Betreibergesellschaft der Windenergieanlagen, mögliche Übernahme der Photovoltaikanlagen in Höhenrain) fanden naturgemäß im nicht-öffentlichen Sitzungsteil statt. Dazu bald mehr. Das nächste Spiel gewinnt der FCB dann 17:0.

Dienstag, 13. März 2012

Das Kunstwerk des Monats März

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Sabine Beck (Foto: Mühle)

Morgen um 19:30 Uhr wird im Katharina-von-Bora-Haus wieder ein "Kunstwerk des Monats" vorgestellt. Diesmal ist es Kunst aus Berg: Sabine Beck zeigt zwei Druckgrafiken zum Thema Leben und Tod.
Wie immer gibt es Brot und Wein und eine kurze Einführung von Katja Sebald.

Was es aber zusätzlich noch gibt: Die evangelische Kirchengemeinde Berg bewirbt sich mit der Reihe "Kunstwerk des Monats" bei einem deutschlandweiten Wettbewerb der Zeitschrift „Chrismon“ um einen Preis für "Das beste Gemeindeprojekt Deutschlands".

Wenn Ihnen die Reihe "Kunstwerk des Monats" gefällt, klicken Sie doch diese Abbildung an ...

Hier konnten Sie abstimmen - Leider ist die Wahl vorbei, die Gemeinde Berg hat sich mit dem Projekt gut geschlagen, hat es aber nicht unter die ersten 3 Preisträger geschafft.

... und stimmen Sie mit für unseren engagierten Pfarrer und seine Gemeinde ab! Man darf jeden Tag nur einmal abstimmen.

Das Kulturprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Berg lag gestern abend mit 80 Stimmen noch etwas abgeschieden auf Platz 98 - Traum-Ziel ist es zunächst, unter den ersten zwanzig zu landen, um dann abschließend in die engere Auswahl einer Jury zu kommen. Pfarrer Johannes Habdank und das "Kunstteam" der Gemeinde bitten um zahlreiche Klicks bei Gefallen und größtmögliche Verbreitung! Auf Platz 20 fehlen derzeit allerdings noch gut 600 Stimmen ... die sollten wir doch zusammenbringen oder?

Montag, 12. März 2012

Donnerstag wird abgerechnet

Donnerstag Abend ist es soweit: Die Mitglieder der QUH können mit dem QUH-Vorstand abrechnen (er muss neu gewählt werden); der Schatzmeister wird mit der Partei abrechnen und die QUH-Bürgermeisterkandidatin Elke Link wird mit der Politik in der Gemeinde abrechnen. Kurzum: Die QUH lädt im Wahljahr 2012 zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den QUH-Stall (Cafe Frühtau).

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Donnerstag 15.3.2012 / 19 Uhr 30 / Grafstraße: In Berg wird abgerechnet. Presse und Interessenten willkommen, Türsteher vorhanden.

Sonntag, 11. März 2012

"Die Welt schaut auf uns!"

Es war ein trauriger Anlass, aber es war auch eine etwas traurige Veranstaltung. Nur gut 25 Menschen wohnten am Sonntagnachmittag bei Nieselregen und Kälte der SPD-Gedenkveranstaltung zum Jahrestag von Fukushima bei.

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14.47 Ortszeit Aufkirchen

"Die Welt schaut auf uns!", rief Sissi Fuchsenberger (auf dem Foto stilecht im roten Anorak) ihrem Publikum zu. Sie meinte damit allerdings zum Glück nicht diese Versammlung, sondern den weltweit einzigartigen deutschen Versuch eines Ausstiegs aus der Atomenergie.
Dazu braucht es große Koalitionen und Allianzen. So wie im Berger Gemeinderat, wo alle Windenergiebeschlüsse bislang einstimmig beschlossen wurden.
Wie groß (und merkwürdig) die Allianzen inzwischen sind, zeigte sich auch daran, dass der sonst nicht im Rote-Socken-Verdacht stehende Berger Bürgermeister samt "Atomkraft? - Nein danke!" Sticker am Revers wohl zum ersten Mal in seinem Leben an einer Anti-Atomkraft-Demo teilnahm. Mehr noch: Er gehörte sogar - von Sissi dazu eingeladen - zu den Rednern auf der SPD-Veranstaltung (Immer rätselhafte SPD). Der EUW-Kandidat für die nächste BM-Wahl ergriff gerne die kleine Gelegenheit und berichtete, dass am nächsten Dienstag in nicht-öffentlicher Sitzung der Gemeinderat weiter über die Form der Betreibergesellschaft für die 4 Berger Windräder beraten wird. Eine Beteiligung der Bürger an den Windrädern sieht er persönlich - ebenso wie die Beteiligung der Gemeinde an der Höhenrainer Photovoltaikanlage - hingegen als weniger dringlich an.

Apropos 25 Besucher (darunter außer dem Bürgermeister noch 2 Gemeinderäte von SPD & QUH): Am nächsten Donnerstag ist QUH-Mitgliederversammlung. Vielleicht sind es da mehr als auf der SPD-Demo (und den EUW-Bürgermeisterkandidaten brauchen wir nicht laden, wir haben selber eine ...).

Samstag, 10. März 2012

Morgen in Aufkirchen

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Exakt vor einem Jahr kam es zur Nuklearkatastrophe von Fukushima. Um 14:47 Uhr Ortszeit reißt ein Beben vor der Ostküste Japans die Erde auf. Mit teilweise bis zu 40 m hohen Wellen bewegt sich ein Tsunami auf Japan zu. Ein ganzer Landstrich, vor allem aber die Generatoren des Atomkraftwerks Fukushima werden vom Tsunami erfasst, es gibt keinen Strom mehr. Die Kühlung fällt aus. Menschen werden evakuiert, das Kernkraftwerk beginnt zu kochen. Es kommt zu Kernschmelzen. Radioaktivität wird freigesetzt. Der Menschheit bleibt nur das Betrachten des Untergangs einer Landesteils und einer Technologie.

Es war aber auch, als hätte es Hirn geregnet. Die Ereignisse wirkten sich weltweit auf die Haltung zur Nutzung von Kernenergie aus. In Deutschland verkündet selbst die Kanzlerin eine Kehrtwende - war doch erst Ende 2010 eine absurde Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke bis 2040 beschlossen worden. In Bayern, wo ein Vierteljahrhundert lang Gegner der Wiederaufbereitungsanlage oder von AKWs mit Polizeigewalt überzeugt oder Abiturienten im Fach Erdkunde gefragt wurden, wieso es besonders sinnvoll sei, an japanischen Küsten AKWs zu errichten, kam es zum erneuten Saulus/Paulus-Wunder: Vom großen Ministerpräsidenten bis zum kleinen Bürgermeister in der Gemeinde, überall war man sich plötzlich einig, dass man ab sofort (!) den Kurs verfolgen wollte, den zuvor nur einige alternative "Spinner" propagiert hatten: Totaler Ausstieg aus der Atomenergie.

In Berg wissen wir: Nun stehen neue Grabenkämpfe an - die Durchsetzung der Nutzung von Windenergie bei der gleichzeitigen Kürzung der Solarförderung. Verkehrte Welt - die Konservativen kämpfen gegen Atomstrom, alternative Gruppierungen gegen Windräder. Die QUH, früher "alternativer Spinner", setzt die Windräder mit durch.

Fukushima

Der Berger Ortsverband der SPD, der letztes Jahr eine Menschenkette am Aufkirchener Berg organisierte, beschäftigt sich heute mit der Frage, wie weit die Energiewende - lokal bis global - seit Fukushima vorangeschritten ist - und lädt für morgen, 14:47 vor das Aufkirchener Kriegerdenkmal zur Gedenken an die Opfer und zum Gespräch.

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