Dienstag, 28. Februar 2012

Einstimmig so beschlossen

Den größten Aufreger in der abschließenden Haushaltssitzung lieferte der Kindergarten in Aufkirchen, wo der Beginn der Renovierungsarbeiten bei einigen Eltern für Konfusion und wütende Anrufe bei Verwaltung und QUH sorgte:

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Sensation für die Kinder: Bagger vor dem Fenster

Die Baustelle sei ungenügend gesichert, lautete der Vorwurf. - „Wir haben uns überhaupt nichts vorzuwerfen!“, entgegnete der Bürgermeister auf QUH-Nachfrage. Allerdings müsse man durchaus davon ausgehen, dass während der Hol- und Bringzeiten die Baustelle weiterlaufe. Hoffen wir, dass sich das in den nächsten Tagen einspielt. Schilder weisen den Weg.

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Aufatmen können hingegen die Satteldachverfechter von Allmannshausen. Die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan am Zieglerweg (samt Satteldachgebot) wurde vom zuständigen Gericht abgewiesen. Also aufsatteln!

Dann also der Haushalt, über den eigentlich alles gesagt wurde und der deshalb „einstimmig so beschlossen“ wurde. Einzig der Besuch aus Höhenrain vom FSV hatte wohl daran gezweifelt und stellte deshalb die einzigen beiden Zuschauer.

Ein paar kleine Korrekturen gab es noch: Für den von QUH, SPD und Grünen beantragten Erwerb der Photovoltaikanlage in Höhenrain (nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit), die trotzdem wohl einen Gewinn abwerfen würde, wurden so nach aktuellen Verhandlungen 460T € eingestellt.

Interessant: Für die Anschaffung der Windräder wird für 2013 eine Kreditaufnahme 2,7 Mio eingeplant. Wie diese zustandekomme, wollte der in dieser Woche etwas "Wind" machende GR Ammer wissen. Nun: Voraussichtlich werden die 4 Windräder 18 Millionen kosten. Davon tragen 49% die Stadtwerke (?) und 51% die Gemeinde.

(An dieser Stelle fand sich hier im Blog eine irreführende Zahlenkette, die behauptete von 18,5 Mio wolle die Gemeinde 20%, also 2,7 Mio aufnehmen.) Richtig lautet der Plan, dass für die Windräder gut 18 Millionen Kosten veranschlagt werden. Davon will die Gemeinde 51% tragen = 9.180.000€

Davon wäre 30% der "ideale Kapitaleinsatz" der Gemeinde. So kommen wir auf die - immer schon richtigen - 2,7 Mio "rentierliche Schulden" als kalkulierten Eigenkapitalanteil.

Den Rest (70%) würde die zu gründende Windkraftbetreibergesellschaft selbst bei der Bank aufnehmen; die Gemeinde würde eventuell für den Betrag bürgen. Dies sind allerdings Planzahlen vorbehaltlich der ausstehenden Wirtschaftlichkeitsberechnung. Der Haushalt 2013, den das betrifft, wird natürlich erst in einem Jahr verabschiedet.


Interessant auch, dass manche Vereine trotz langen Bestehens die Gepflogenheiten der Haushaltsplanung noch nicht so kennen. Während die Höhenrainer Vereine für ihre diesjährige, etwas "unrunde" Festwoche (16 Jahre Burschenverein, 30 Jahre Trachtenverein, 112 Jahre Freiwillige Feuerwehr) vom Gemeinderat die beantragten 6000 € natürlich genehmigt bekamen, kam der MTV Berg zunächst gar nicht auf die Idee, für das groß geplante 50-jährige Jubiläum einen Zuschuss zu beantragen, der aber dann vielleicht im laufenden Geschäft noch realisiert werden kann.

Abschließend dankte der Bürgermeister seinem Rat: Es sei ein "besonderes Zeichen", wenn so wichtige Abstimmungen wie der Haushalt einstimmig gefasst werden. Und wo er recht hat, - sagt Konfuzius (und die QUH gibt ihm recht) - da hat er recht.

HH: Heute Haushaltssitzung

Haushaltssitzungen sind traditionell ein Augenblick der Abrechnung der "Opposition" mit der "Regierung", und so verbleibt eine minimale Restspannung vor der heutigen Haushaltssitzung des Gemeinderats, für die außer einem "Wirtschaftsplan des Wasserwerkes" nur ein einziger, vorab verhandelter Punkt angesetzt ist:

"Haushalt der Gemeinde Berg; Haushalt 2012
a) Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2012
b) Beschlussfassung über den Finanzplan 2012 – 2015"
(vgl. http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=11,30&dbstart=0&year=28.02.2012&detailevent=1662 )

Hintergrund: Über das Wochenende gab es hier im Blog eine Diskussion zwischen der QUH und ihren Kritikern, ob man denn als "Opposition" einem Haushalt zustimmen könne, hinter dem man unter vielen sinnvollen Dingen auch ein kleines Wahlkampfgeschenk für Höhenrain vermutet (vgl. die Kommentare zu unserem Artikel: http://quh.twoday.net/stories/ja-ist-denn-schon-wahlkampf/#comments )

Also alles wieder einstimmig? ... Oder wird die QUH - so wie ausgerechnet von ihren Kritikern gefordert - um im Wahlkampf Profil zu gewinnen, gegen den Haushalt stimmen? ... Die Antwort entweder live heute Abend im Gemeinderat ... oder kurz danach hier im Blog.

Montag, 27. Februar 2012

Kleine Kicker ganz vorne / die Großen patzen

Eine unfassbare 0:6 Niederlage leiteten sich bei einem Testspiel am Wochenende die Berger Kicker gegen den FT Starnberg (wo vor einem Jahr noch die halbe Mannschaft spielte). Wir aber wenden unseren Blick auf das Positive:

Gelegentlich kann auch die Laune von 7-jährigen Kickern so mies sein wie das Wetter an diesem Sonntag. Bester Laune trotz miesen Wetters waren gestern die Jungs der Berger F2. Beim Landkreis-Cup in Geretsried erspielten sie sich verdient den 1. Platz und beendeten damit höchst erfolgreich die diesjährige Hallenturnier-Saison.

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Stolz wie Oskar: Die Jungs der F2 des MTV Berg

Dabei hatte es zu früher Stunde in Geretsried noch gar nicht nach einem Erfolg für den MTV Berg ausgesehen. Das Auftaktspiel gegen den TSV Schäftlarn ging unentschieden aus, doch nachdem im zweiten Spiel der Berger Auswahl der Anstoß-Schuß direkt im Berger Tor landete, waren die Jungs wach und steigerten sich von da an kontinuierlich.

Pünktlich zum Halbfinale gegen des SF Egling traf dann auch noch ein Berger Profi-Papa in der Halle ein und sorgte für noch mehr Fußball-Euphorie. Das Finale gegen den BCT Wolfratshausen gewannen die Jungs umjubelt mit 2:0.

Der Torschützenkönig des Turniers stammte schließlich auch noch aus den Berger Reihen und so zeigte sich Trainer-Trio Bobby, Stephan und Wolfi höchst zufrieden und feixten in der schwer belagerten Umkleidekabine um den Titel des „Lieblingstrainers“.

Sonntag, 26. Februar 2012

Grüße aus Hollywood

Direkt aus Hollywood - von den Filmaufnahmen zu den Oscar-Verleihungen - schickt uns "Unser Mann in Hollywood", die Ur-QUH Phlipp Pröttel Grüße:

Liebe QUH,
wenige Stunden noch, und es geht wieder los: Das Schaulaufen auf dem roten Teppich hier in Hollywood.
Noch sind die Oscars allerdings schön in goldene Plastiktüten verpackt.


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Leider ist dieses Jahr noch kein Berger Kurzfilmer nominiert - aber was nicht ist, das kann ja in den nächsten Wochen noch werden.
Allerdings ist Jungregisseur Max Zähle aus Hamburg nominiert. Mal sehen, ob man ihn für die nächste "Was QUHckst Du" Kurzfilm-Nacht in Berg gewinnen kann...


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Liebe Grüße - auch von unserem Red-Carpet-Reporter Steven Gätjen (heute Nacht auf Pro7) - Euer Philipp

Freitag, 24. Februar 2012

Ja ist denn schon Wahlkampf?

Politiker (wie auch wir manchmal welche sind) wägen sich ja gern im Glauben, nicht nur für das Gute, sondern auch für die Ewigkeit zu planen. Dabei ist mancher Beschluss offenbar nicht mal die Zeit wert, die man mit ihm verbracht hat.

Auf solcherlei Gedanken kann man kommen, wenn man die derzeitigen Beschlüsse des Berger Gemeinderates betrachtet und parallel - was der QUH-Blog ja gestattet - in der Geschichte wühlt. Nehmen wir beispielsweise die letzte Sitzung des alten Gemeinderate (noch ohne die QUH!) vom März 2008 ( http://quh.twoday.net/stories/4778019/ ). Damals wurde u.a. der vor der Wahl publicityträchtig beschlossene MTV-Fußballplatz weiter geplant und der dringend notwenige Geh- & Radweg nach Farchach beschlossen (Kosten damals ca. 270T €). Oha!

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Ohne Auto weiterhin nur unter Gefahr zu erreichen: das idyllische Farchach

Der MTV Kunstrasenplatz ist inzwischen fertig. Der Fahrradweg nach Farchach wurde allerdings "wegen der angespannten Situation im Bauamt" (wer hat die eigentlich zu verantworten?) auch 4 Jahre später weiter auf die ganz lange Bank geschoben. ... Nein, mit den Stimmen aus Farchach läßt sich kein Wahlkampf gewinnen.

Hingegen war schon 2008 nach der Gemeinderatswahl zu erkennen, "dass die Vorherrschaft der Gemeinde Höhenrain sich nur noch auf die EUW begrenzt: Fast nur Höhenrainer wurden für die EUW gewählt; hauptsächlich Höhenrainer wählten die EUW. (vgl. unsere Wahlanalyse von 2008: http://quh.twoday.net/stories/4752930/ ). Nur mit den treuen Stimmen seines Heimatdorfes kann der Amtsinhaber samt seiner politisch eher handlungsarmen EUW mit einer Wiederwahl gegen Elke Link und die QUH rechnen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht ganz uninteressant, dass dem Gemeinderat in der Haushaltssondersitzung ohne vorherige Information oder Diskussion ein ganz neues Investitionsfeld präsentiert wurde: ein Kunstrasenplatz für den FSV Höhenrain!

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Braucht dringend auch einen Kunstrasenplatz: Gelände des FSV Höhenrain

Natürlich braucht der FSV einen Kunstrasenplatz und er soll und wird ihn auch bekommen.

Bemerkenswert ist allerdings der Zeitpunkt. Obwohl mit einem Bau nicht vor 2013 zu rechnen ist, wurde der Platz jetzt schon - ein halbes Wahl vor der BM-Wahl - en passant beschlossen (Kosten, falls der Untergrund wirklich geeignet ist: 330T €).

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Ist bereits stolzer Besitzer eines Kunstrasenplatzes: der MTV Berg

Wie wichtig ein solcher Platz sein kann, sieht man am Berger Trainingsplatz, der inzwischen - auch wegen der angeschlossenen Gelände für Bogenschützen und vor allem die Skater - zu einem wichtigen sozialen Integrationsfeld für Berg geworden ist. Allerdings verrät ein genauer Blick auf das obige, scheinbar idyllische Foto des Kunstrasenplatzes, dass auch hier durchaus einiger Investitionsbedarf besteht: die Gastmannschaft muss sich bei aller Kälte sitzend am Spielfeldrand umkleiden und was die sanitären Anlagen betrifft ... da hat man das Nötigste getan:

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Die Gesamtheit der sanitären Anlagen am MTV-Trainingsplatz

Und was die Radwegsituation betrifft: Ja, am FSV-Platz hingegen kann man sogar ohne Gefahr für Leib und Seele mit dem Rad entlangfahren.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Was kreucht und fleucht ...

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Mit allem, was kreucht, fleucht, Photosynthese betreibt und keimt und sprießt, beschäftigt sich der Bund Naturschutz.

Soeben wurde das Jahresprogramm der Kreisgruppe Starnberg fertig. Sie finden es hier:

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Es gibt natürlich auch eine Berger Ortsgruppe, die Vorstände sind der Diplom-Biologe Michael J. Stiegler, der langjährige Gemeinderat Gerd Jäger und Maja von Rosenbladt, die die Kindergruppe leitet (zu sehen in unserem letzten Adventskalender). Gerd Jäger und Maja von Rosenbladt werden übrigens im März mit der goldenen Ehrennadel des BN ausgezeichnet, weil sie sich schon so viele Jahre lang engagieren.

Die Veranstaltungen der Ortsgruppe Berg können Sie hier anklicken: http://tinyurl.com/28mo8nf

Mittwoch, 22. Februar 2012

Aschermittwoch - Fastenzeit

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Mit strahlend blauem Himmel und einer fast durchgehend Eisdecke auf dem Starnberger See wird mit dem heutigen Aschermittwoch die Fastenzeit eingeläutet. Und die beginnt heute für viele mit einer köstlichen Fischmahlzeit - auch in Berg.

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Peter Andrä von der Fischerei Kramerfeicht in Oberberg

Die Familie Andrä hat heute ein besonders großes Angebot, das vom Fischpflanzerl über gebeizten Lachs bis zu Garnelen und diversen Süß- und Salzwasserfischen reicht. Was aber wird am meisten verlangt? "Traditionell ist bei uns am Aschermittwoch der Absatz an heimischen Renken immer an größten", sagt Peter Andrä. "Allerdings konnte ich heute Früh nicht rausfahren - der See war durchgehend zugefroren. Gestern ging es aber glücklicherweise noch, so dass ich heute genügend Renken habe."

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Josef vom Fischladen Dechant (Foto: Höck)

In der Berger Filiale von Peter Dechants Fischladen in Starnberg - das eben von der Fachzeitschrift FischMagazin zum "Besten stationären Fischfachgeschäft Deutschlands" gekürt wurde - gibt es ebenfalls ein breites Angebot an Süß- und Salzwasserfisch und Salaten. Hier in Aufkirchen verlangt die Kundschaft am häufigsten Skrei, das ist norwegischer Winterkabeljau.

Dienstag, 21. Februar 2012

Kehraus

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Facebook meldet soeben: Kehraus bei Müller's auf der Lüften. Im Nebenraum wird ab 18:30 gefeiert - gerne mit Maske, aber kein Zwang ... Für Musik ist gesorgt, der Eintritt ist frei.
SMS meldet soeben: Auch Dada feiert einen kleinen "Hausball" - jedes Kostüm bekommt ein Bier oder ein Glas Prosecco ...
Andere Nachmeldungen werden gerne noch entgegengenommen!

Närrisches Treiben

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Das Betreten von Baustellen ist eigentlich streng verboten (und Eltern haften für ihre Kinder), aber unser Baby Immerlos muss das Schild übersehen haben, denn er hat sich mitten ins närrische Treiben im Gasthof zur Post gewagt.

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Die ehemalige Gaststube

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Der endgültige Durchbruch

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Der schwankende Boden

Im ganzen Gebäude müssen Stahlträger eingebaut werden, denn das Haus hat sich um 12 cm gesenkt. Der Umbau wird sich nun wohl doch bis zum Sommer hinziehen ...

Montag, 20. Februar 2012

Weißwurst! Fasching! Höhenrain!

Nein, es ist definitiv nicht "unsere" Zeit und wer jetzt noch QUH-Blog liest, kommt morgen früh sicher auch zu spät. Aber selbst für Faschingsmuffel wie die QÜHe wäre diese Veranstaltung äußerst reizvoll ...

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Weißwurstessen am Faschingsdienstag direkt "aus 'm Kessel" beim Wittur in Höhenrain

... ja wenn, wenn sie nicht tatsächlich um 6 Uhr früh stattfinden würde.

6 Jahre QUH

Es ist kein Faschingsscherz: Gestern vor 6 Jahren wurde in einer Berger Wohnküche die QUH gegründet. Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass unser anfangs verlachtes Projekt einer Queren, Unabhängigen, Heimatverbundenen Partei im Zeichen des Nutztieres sich zu einer der prägenden politischen (und kulturellen) Kräfte in Berg ausgewachsen hat.

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Viel haben wir erlebt (ja, auch erlitten) und dann doch gemeinsam gemeistert. Anfangs mußten wir als Newcomer für jede Wahl (Bürgermeisterin oder Gemeinderat) noch Unterschriften sammeln (vgl. http://quh.twoday.net/stories/4635230/ ). Zwischenzeitlich wurde versucht, uns mit aller Gewalt juristisch kleinzuklagen. Inzwischen freut sich jeder ganz selbstverständlich auf das kommende Bürgermeister/innen-Wahlduell Elke Link vs. Monn im September.

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Die Gründungsurkunde (Auszug)

Oft ist es ja so, dass man sich im "Alter" über seine Jugendsünden wundert. So haben wir zum Jubiläum noch einmal unser Programm zur Bürgermeisterwahl von 2006 herausgekramt, als Elke auf Anhieb 20,8% gegen den Amtsinhaber holte ... Und tatsächlich, über einiges wundern wir uns, zu vielem können wir aber heute noch stehen. Einiges haben wir erreicht (die Energiewende steht in Berg - auch dank uns - vor der Tür); anderes ist akuter denn je (sollte der Amtsinhaber 2012 noch einmal gewählt werden, wäre er ganze 20 Jahre im Amt; zum Vergleich: Dr. Kohl regierte 16 Jahre). 2006 schrieben wir unser erstes Manifest und das ging so:

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Wir schalten zurück (vgl.: http://quh.twoday.net/stories/2128558/ ):

Eine Q.U.H. geht um in Berg. Die Q.U.H. will ...

1. ... aus den natürlichen Ressourcen der Gemeinde Potential für die Zukunft
des Standortes Berg schöpfen: Bürger, Einheimische, Zuagroaste,
Kulturschaffende, Sportler, Selbstständige, Angestellte, Handwerker,
Unternehmer, Mütter sollen sich nicht nur in München und Berlin, sondern
auch daheim in Berg engagieren.

2. ... lebendige Demokratie. Sollte die Q.U.H. bei der Bürgermeisterwahl
gewinnen, wird ihre Kandidatin zur nächsten Gemeinderatswahl zurücktreten,
damit schon 2008 Gemeinderat und Bürgermeister wieder gemeinsam gewählt
werden. Ein Zeichen dafür, dass es nicht um Amt und Macht geht.

3. ... Frauen in der Politik! Damit Gemeindepolitik zu schnellen Lösungen
kommt und mehr aus dem Nachdenken über Kindergärten, Schulen, Alten-WGs
besteht und weniger aus dem Absegnen von Bauanträgen. Berg soll besonders
für Familien attraktiv sein.

4. ... ein Energiekonzept im Sinne der “Energiewende Oberland³: Das Ziel ist
es, innerhalb der nächsten Generation den Energiebedarf der Gemeinde mit
erneuerbaren Energien (Sonne, Holz, Erdwärme) zu decken.

5. ... offene Kommunikation. Sollte die Q.U.H. bei der Bürgermeisterwahl im
September 2006 gewinnen, wird nach dem Vorbild des QUH-Blogs
(https://quh.twoday.net) ein Berger Bürger-Blog eingerichtet. Eine digitale
Tageszeitung, in der täglich lokale Neuigkeiten vermeldet werden und jeder
Bürger seine Anliegen und Kommentare zur Gemeindepolitik veröffentlichen
kann. Das fördert Bürgernähe und Politiklust.

Um den Rest kümmern wir uns, wenn wir gefragt sind. Mit der uns eigenen
Kreativität.

Berg, Juni 2006


Und nein: Wir bereuen nichts.

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