Donnerstag, 19. August 2010

Hoher Besuch bei der QUH

Hohen Besuch gibt es derzeit auf der QUH-Seite: Unser Pfarrer Johannes Habdank hat einen abwägenden Kommentar zur Frage "Google Street View" verfaßt, der in dem Satz "Weniger Aufgeregtheit, mehr Gelassenheit und mehr christlich-menschliches Selbstvertrauen, bitte!" gipfelt. Pfarrer Habdank hat seine Überlegungen als Kommentar zu unserem untenstehenden Artikel hier im Blog eingestellt. Sie finden seinen "QUH-Gast"-Artikel, wenn sie unten beim Street-View-Artikel auf "Kommentare" klicken oder einfach hier: http://quh.twoday.net/stories/berger-street-view/#comments

Mittwoch, 18. August 2010

Depression und Aufbruch am Lohacker

An der Millionenklage gegen den MTV kann es kaum liegen. Mit einem beschämenden 0:3 setzte der MTV Berg gegen kaum besser spielende Fußballer aus Garmisch-Partenkirchen (des bisherigen Tabellen-Vorletzten) seine momentane Negativserie fort. Zur Pause hatte es nach schwachem Spiel noch 0:0 geheißen. Dem Gegentreffer folgten zwei Fouls des MTV Keepers im Strafraum. Die beiden tendenziell berechtigten Elfer verwandelten die Ga-Pas zum 0:3 Endstand. Die beiden sicher berechtigten Gelben Karten für die nicht unbedingt notwendigen Fouls führten zum Platzverweis des MTV-Torwarts. MTV-Trainer Stefan Fäth, der schon beim letzten Spiel von "Alibifußball" gesprochen hatte, konnte bei dem ungewohnten Mittwochsspiel keine positive Entwicklung notieren.

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Sekretär des Schreckens: MTV-Trainer Stefan Fäth nach dem 0:3

Das Spiel war so schlecht, dass es mehr Spaß machte, nebenan den Helden von der MTV-Grufti-AH (Oberbayerische Meister) bei ihrem lockeren Trainingskick gegen die ambitionierte MTV-A-Jugend zuzusehen.

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Tempo am Nebenplatz: AH gegen A

Die A-Jugend hat seit diesem Jahr einen neuen engagierten Trainer: Ljuban Krivosija, der verspricht, die A-Jugend des MTV "zum Laufen" zu bringen.

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Ljuban Krivosija, genannt "Krivo", der wortreiche neue MTV A-Jugendtrainer

Dienstag, 17. August 2010

Berger Street View

Heute hat die viel diskutierte Einspruchsfrist gegen die Erfassung deutscher Straßen bei Google-Street-View begonnen.
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Die Kanzlerin hat schon vermelden lassen, dass sie nichts zu verbergen und nichts dagegen habe, ein Berger Kaufmann hingegen hat jenseits dessen bereits versucht, der QUH zu untersagen, Bilder seiner Anwesen in "Berg oder anderswo" zu veröffentlichen. Allerdings steht dem deutsches Recht entgegen, genauer der Paragraph § 59 UrhG, der da lautet:

„Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Grafik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.“

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Ist und bleibt legal: Bild vom Windrad auf der Maxhöhe samt Nutztieren

Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass es allgemein kein Recht am Bild der eigenen Sache gibt, das über die Befugnisse des Eigentümers hinausgeht, anderen den Zugang zu ihr zu verwehren. Dieses Recht heißt Panoramafreiheit. Von einer öffentlichen Straße darf also jeder jedes Gebäude fotografieren und die Aufnahmen verwerten. Ohne dieses Recht wäre Fotografieren fast unmöglich, und auch die Presse könnte anders kaum mehr arbeiten.

Plötzlich aber haben alle Angst vor "Google-Street-View". Der Server, von dem man das Einspruchsformular herunterladen kann ( https://streetview-deutschland.appspot.com/submission ), war heute zeitweise überlastet. Die Postadresse wäre: Google Germany GmbH / Betr. Street View / ABC-Straße 19 / 20354 Hamburg. Hektik ist allerdings nicht geboten: Berg ist noch lange nicht an der Reihe, erfasst zu werden. Zunächst werden nur 20 deutsche Großstädte per Kamera aufgenommen. In Bayern sind nur München und Nürnberg betroffen. Und wenn die Bilder einmal online sind, genügt später eine kurze Nachricht an google (Button: "ein Problem melden"), um das eigene Haus nachträglich unkenntlich machen zu lassen. Was die Google-Kameras weltweit schon Amüsantes eingefangen haben, kann man auf der Seite http://www.streetviewfun.com/ abrufen.

Beispielsweise kann man mit Streetview leicht weltberühmt werden. Die 10-jährige Azura Beebeejaun aus der Middle Road in Worchester stellte sich gerade tot, als der Street-View-Wagen vorbeifuhr. Mittlerweile ist ihr Bild im Internet weltweit bekannt.
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Die ganze Geschichte unter: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1302422/A-body-Google-Street-View-Dont-worry-just-girl-playing-dead.html

Montag, 16. August 2010

Großes im Kleinen - die Kleinanzeigen im QUH-Blog

Möchten Sie Ihr Auto verkaufen? Suchen Sie eine/n Praktikanten/in? Haben Sie ein Schulbuch, das Sie nicht mehr brauchen? Zimmer gesucht? Bieten Sie eine Lehrstelle oder veranstalten Sie einen Garagenflohmarkt?

Klassische Fälle für die klassische Kleinanzeige und neu im QUH-Blog - die Rubrik "Kleinanzeigen". Ein bisschen müssen Sie allerdings suchen - denn wir stellen die Kleinanzeigen zwar - natürlich kostenlos - zur Verfügung, sie erscheinen aber nicht auf der Startseite.

Was heißt das genau?

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Wird eine Kleinanzeige durch uns eingestellt, erscheint sie rechts in der Rubrik "Aktuelle Beiträge". Dort können Sie sie einfach anklicken. Aber mit dem Erscheinen neuer Artikel rutscht sie nach unten.

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Alle bisher erschienen Kleinanzeigen sehen Sie jedoch gesammelt, wenn sie einfach rechts in der Spalte "Themen" ganz unten auf "Kleinanzeigen" klicken.

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Und schon haben Sie sie auf dem Bildschirm - bisher wird ein gestohlenes Fahrrad gesucht, eine Praktikanten- und eine Softwareentwicklerstelle angeboten, ein Hof für eine Kaffeerösterei gesucht ...

Schicken Sie uns einfach eine Mail an quh (at) quh-berg.de oder info (at) quh-berg.de mit allen nötigen Angaben, wir stellen die Anzeige dann ein.

Sonntag, 15. August 2010

Was war denn da los???

Wahrscheinlich hat es daran gelegen, daß das magische Dreieck nur ersatzgeschwächt angetreten ist und die Ständer grob zweckentfremdet worden sind.

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Zum Glück sind am Spielfeldrand wenigstens noch wichtige Tips für Mino Kayser zusammengetragen worden, dem wir auf diesem Wege ein erfolgreiches Jahr in Chicago als Stütze des Northern Illinois Universtiy Teams wünschen wollen.

Die erste des MTV unterlag Aubing am Samstag mit 1:6 ... Kopf hoch Jungs!

Freitag, 13. August 2010

"James Brown and I"

Der Plan war sensationell, aber das Wasser steigt immer höher ... doch der Berger Kulturverein läßt sich auch von Umweltkatastrophen nicht kleinkriegen: Umso höher werden die Wogen der Begeisterung schlagen! - Wie berichtet, wird das 3. Alpenjazz Festival, das der Feldafinger Verein "Jazz am See" gemeinsam mit dem Berger Kulturverein veranstaltet, heute und morgen in der Remise des Hotels Kaiserin Elisabeth in Feldafing stattfinden und nicht wie geplant im überschwemmten Bayerischen Yachtclub. Der Musik wird das keinen Schaden tun, dafür ist sie viel zu gut! Und: Bei diesem Wetter kann man gar nichts Besseres tun, als zum Trost ein einzigartiges Festival unterm Dach daheim auf dem Land zu besuchen.

Star des 2-tägigen Festivals ist der alte Haudegen Pee Wee Ellis, der als einer der wenigen auf der Welt den Satz "James Brown and I" ohne Übertreibung sagen darf. Pee Wee leitete jahrelang die legendäre Hornsektion des "Godfather of Soul" James Brown ("Sexmachine") und dürfte damit auch ungestraft den Titel "Holy Ghost of Soul" tragen. Pee Wee wird als "Artist in Residence" an allen Konzerten des Festivals auf irgendeine Weise teilnehmen.


"It's funky Jazz and jazzy Funk and some smunk!" - Pee Wee Ellis erklärt sich selbst

Pee Wee selbst beschließt das Festival am Samstag um 21 Uhr mit den extra gegründeten "Alpine Funk Masters", bei denen an der Seite des Weltstars Ellis auch ein so interessanter lokaler Pianist wie Roberto DiGioia mitklimpert, der bereits mit Pop-Ikonen wie The Notwist und Console gespielt hat.

Weniger legendär, aber dafür künstlerisch noch mehr auf der Höhe der Zeit ist heute Abend das Projekt "Heroes" des Südtirolers Michael Lösch. Zu Löschs Band gehört neben der schon beim letzten Alpenjazz-Festival umjubelten Saxophonistin Helga Plankensteiner auch ein Videokünstler, der frech Clips von Luis Trenker mit Bildern vom Raumschiff Orion mixt. Videojazz sozusagen! "Heroes" entstand im letzten Jahr anläßlich des 200sten Jubiläums des Tiroler Freiheitskampfes und bläst musikalisch ziemlich vielen Helden gekonnt den Marsch. Ein Muß für jeden Fan jeder Musik (und für Cineasten ebenso!).


Raumschiff Orion als "Alpenheld" - Michael Löschs Projekt "Heroes"

Sonst noch im Angebot: Die Österreicher "Stelzhamma", die am Samstag ab 19 Uhr den Jazz in österreichischen Volksweisen entdecken. Eröffnet wird das Festival heute von dem Schweizer Trio "tré", das einen höchst verwirrenden und vergnüglichen Mix aus lustvollem Mardi Gras und sprödem Freejazz spielt: Kostprobe gibt es kostenlos unter: http://www.tremusic.ch/downloads/terminus.mp3 .

Hinter dieser international konkurrenzfähigen Veranstaltung stehen der Berger Gemeinderat Jokl Kaske (QUH) und der Feldafinger Bürgermeister Bernhard Sontheim (Bürgergruppe). Wer sich im Vorverkauf unter mail@Kulturverein-Berg.de eine Karte sichert, bekommt alle 4 Konzerte an 2 Tagen für ermäßigt sensationelle 40 € (Kulturvereinsmitglieder und Jugendliche zahlen gar nur 35/25€). Vgl.: http://www.jazzamsee.de

Donnerstag, 12. August 2010

Starker Tobak - Dipl. Ing. Dr. h.c. Genz klagt jetzt gegen MTV

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Grober Undank, arglistige Täuschung, unerlaubte Handlung, so lautet der Vorwurf - und es geht um sehr viel Geld, genau genommen um 511.291,88 € zuzüglich Zinsen in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz seit dem 02.06.2007. Diesen Betrag fordert Dipl. Ing. Dr. h.c. Genz per Klage vom MTV Berg zurück. Andreas Hlavaty, 1. Vorsitzender des Vereins, erklärt: Als Begründung wird angeführt: Widerruf der Schenkung wegen groben Undanks, Anfechtung des Schenkungsversprechens und dessen Vollzugs wegen arglistiger Täuschung und Schadenersatz aus unerlaubter Handlung.
Der MTV hat einen Rechtsanwalt mit der Vertretung beauftragt.

Aller Unbill zum Trotz gibt es auch Positives zu berichten: Der Unternehmerstammtisch wird bald fortgesetzt. Am 25. August um 19:30 sind im Gasthof zur Post in Aufkirchen Peter Schickel (Chef der Berger Firma Bitmanagement) und Jens Lehmann zu Gast.

Mittwoch, 11. August 2010

Laurentius weint wieder - die Perseidennacht 2010

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Die Volkssternwarte Berg - eine Langzeitbelichtung im April

Es ist wieder soweit: Morgen Nacht kreuzt die Erde auf der Bahn um die Sonne die Umlaufbahn des Kometen 109P/Swift-Tutle. Der Komet verliert bei jedem Umlauf Materie, die in die Erdatmosphäre eindringt und als Meteore aufleuchtet - der Perseidenstrom.

Aus diesem Anlass lädt die Volkssternwarte in Berg bei klarem Himmel Besucher ein - geöffnet ist dann von 21 Uhr bis 24 Uhr.

Auf der Homepage der Volkssternwarte heißt es:
In der Nacht vom 12. auf den 13. August bewegt sich die Erde, auf ihrer Bahn um die Sonne, durch eine Staubspur, die aus Auflösungsprodukten des Kometen besteht. Dabei treten ca. sandkorngroße Partikel mit extrem hoher Geschwindigkeit in die oberen Schichten der Erdatmosphäre ein und verglühen. Diese ungefährlichen Leuchterscheinungen sind als Perseiden-Sternschnuppen bekannt. Im Volksmund wird auch die Bezeichnung "Laurentiustränen" oder "Tränen des Laurentius" verwendet, da am 10. August der Namenstag des gleichnamigen Märtyrers gefeiert wird.

Bei unklarer Wetterlage ist die Sternwarte unter der E-Mail-Adresse info@sternwarte-berg.de sowie dem Sternwarten-Telefon 0176 / 9902 8684
erreichbar - hoffen wir auf einen klaren Himmel!

Danke an Stefan Schmid von der Volkssternwarte für Auskunft und Foto!

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