Sonntag, 11. Juli 2010

Grüße aus Montevideo

Die QUH erhielt heute überraschend Post aus Montevideo!

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Engelke mit Deutschland-Hut in der weiß-blauen Menge beim Public Viewing auf der Plaza de Independencia in Montevideo

Engelke Schenck aus Höhenrain, derzeit in Uruguays Hauptstadt, schickt ein Bild von - trotz der Niederlage im Spiel um Platz 3 - fröhlich feiernden Uruguayern und freut sich über die Fairness:
"Bin mit Schland-Farben auf dem Kopf todesmutig in die Menge gestoßen, und keiner hat mich niedergeschlagen nach der Niederlage (Uruguays) – nur 'felicitaciones'!"
Danke an unsere Korrespondentin! Und soeben wurde Diego Forlán zum besten Spieler der WM gewählt - da wird sicher weitergefeiert in Montevideo...

Mit Picknickkorb und Strohhut - Konzert vor der Villa de Osa

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Das erste "Musikalische Picknick" im Garten der Schön Klinik in Kempfenhausen konnte heute Vormittag einen gelungenen Einstand feiern. Mit Picknickkörben, Decken und Strohhüten ausgerüstet kamen etwa 180 Gäste, um dem von Sebastian Hess moderierten einstündigen Barockprogramm der Hofkapelle München (unter der Leitung von Rüdiger Lotter) zu lauschen: Telemann, Dall' Abaco und Bach.

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Unermüdlich, trotz der Hitze: Kulturvereinsvorsitzender Dr. Joachim Kaske und Sebastian Hess

Damit setzt sich das bewusst wenig kantige Programm - eine Kooperation zwischen der Klinik und dem Kulturverein - klar vom Konzept der marstall.classics ab. Die Schön Klinik, die den Erlös dem Wohnzentrum Etztal spenden möchte, bewirtete das Publikum großzügig mit Erfrischungsgetränken und Häppchen.

Samstag, 10. Juli 2010

Die Regatta

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Glühende Hitze - über dreißig Teams - fünf Boote: die Benefizruderregatta von "Gesundheit in einem Boot".

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Dankbar für etwas Schatten zwischen den Rennen: Der "Luderclub" mit "Oh! Nass is!"

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In ganz ungewohntem Outfit: Elke & Elke, Landrat Karl Roth und Starnbergs 1. Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger

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(Foto: Kathrin Misselwitz)

Das Gemeinderatsboot "Oh! Nass is!" (Rupert Steigenberger, Elke Link, Elke Grundmann und Karl Brunnhuber) musste als erstes Berger Boot ins Rennen. Der gute Vorsatz, nicht wie letztes Jahr wieder etwas überfordert in der "Profi"-Liga zu landen, hätte nur umgesetzt werden können, hätte man auf den Rat der Steuerfrau Julia Schwepcke gehört: "Wenn ihr wirklich zu den Amateuren wollt, müsst ihr jetzt aufhören zu rudern." Und so belegte das Boot zwar einen gloriosen 1. Platz im Vorlauf, wurde im Profi-Zwischenlauf aber nur 4. und schied damit aus.

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(Foto: Kathrin Misselwitz)

Das "Würmseelöschboot Reloaded" der FFW Berg (Stephan Fenzl, Michael Pliessnig, Florian Knappe und Stefan Keilitz) belegte im Vorlauf wieder locker Platz 1 - und landete genau wie im letzten Jahr wegen technischer Probleme - der Sitz sprang aus der Schiene - im Zwischenlauf der Profis auf Platz 4.

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Das Team "Hotel Schloss Berg" (Petra Köhl, Daniela Antonacci, Michi Höhne und Nico Bienert) sah mit den grünen Filzkronen zwar entzückend aus, war jedoch den Regattabedingungen noch nicht gewachsen und landete mit einem 5. Platz in der Riege der "Spaß-Ruderer".

"Demi sec" (Gabi Stadler, Martina Bissinger, Michaela Kühnert und Cordula Heckel)
und der

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"Luderclub" (Angelika Päffgen, Kathrin Theilmann, Christiane Hoffelner und Kristy Martin) durften in der Amateurrunde weiterfahren.

Vermisst wurden dieses Jahr leider die Wellenfahrer.

Der Erlös der Veranstaltung wird für das Patiententraining am Starnberger See und am Chiemsee verwendet.

(Fotos: Ralf Grundmann)

Sonntagsprogramm

Die sonntägliche Konkurrenz zu Sonne und See in Berg:


Mit fünf Euro sind Sie dabei: Die Schön Klinik lädt in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein zum "Musikalischen Picknick" mit Barockmusik, dargeboten von der Münchner Hofkapelle. Picknickkörbe und -decken können mitgebracht werden, Stühle sind nur begrenzt vorhanden. Mit dem Erlös des Benefizkonzerts unterstützt die Klinik das "Wohnzentrum Etztal".

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Der FSV Höhenrain veranstaltet einen Tag des Fußballs. Kinder von 5 bis 14 Jahren können auf einem Parcours mit fünf Stationen das "DFB & McDonald's Fußball-Abzeichen" erhalten, wenn sie eine bestimmte Punktzahl erreichen.

Die Kolpingsfamilie Höhenrain feiert ihr 60jähriges Bestehen.
Gefeiert wird mit einem großen Dankgottesdienst um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche Höhenrain, zelebriert von Diözesanpräses Rainer Boeck, dem Präses der Kolpingsfamilie Pater Joseph und dem früheren Diakon in Höhenrainer Michael Baindl. Mehr als 130 Gäste werden erwartet - befreundete Kolpingsfamilien mit ihren Bannern sowie die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen.

Deutschlandpremiere: Berger Filmproduzent bringt "Mr. Nobody" in die Kinos

7 Jahre Arbeit am Drehbuch, 25 Wochen Drehzeit, 47 Millionen Dollar Produktionskosten ... und unter den Produzenten der Berger Filmproduzent Alfred Hürmer (Integral-Film): Seit gestern ist "Mr Nobody", ein technisch brillianter, gleichsam intelligenter wie unterhaltsamer Film des Belgischen Kino-Wunderkindes Jaco van Dormael in den Kinos.

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Deutschlandpremiere letzte Woche beim Münchner Filmfest: Produzent Alfred Hürmer (Berg) und Regisseur Jaco van Dormael (Belgien)

Die Handlung? - Schwer zu sagen. Ein 118 jähriger Greis erinnert sich im Jahr 2093 an sein Leben. Allerdings erzählt er die verschiedensten Leben: mit drei verschiedenen Frauen, immer wieder mit anderen Fortsetzungen: einmal als Kind mit der allein erziehenden Mutter dann wieder bei dem körperbehinderten Vater ... was wäre passiert wenn? Immer wieder geht es um die verschiedenen Möglichkeiten, die das Leben geboten hätte. Wie anders wäre das Leben verlaufen, wenn man damals beim Baden als Jugendlicher das hübsche Mädchen nicht angeblafft, sondern einfach zugegeben hätte, dass man nicht schwimmen kann? Oder: Welche Auswirkungen hat es auf das Happy End einer kanadischen Liebesgeschichte, wenn ein arbeitsloser Schneider in Mexiko sich zum Frühstück ein Ei kocht?

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Die Hauptdarsteller: Mädchenschwarm Jared Leto (30 Seconds To Mars) hier mit Frau Nummer 1 Diane Krüger (Inglorious Basterds)

Obgleich auf höchstem tricktechnischen Niveau merkt man "Mr. Nobody" an, dass es ein europäisch/kanadischer und kein amerikanischer Film ist. Er ist verspielt, verblüffend, etwas verrückt und viel zu intelligent für Hollywood.

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Regisseur Jaco van Dormael mit einem jungen "Mr. Nobody"

"Mr. Nobody" läuft in München in den Kinos Atlantis (OmU), City, Monopol. Unsere Zeit wird in dem Film übrigens so geschildert: "Ach, wir rauchten, wir aßen Fleisch. Eigentlich passierte nicht viel. Es war wie in einem französischen Film. Es war herrlich."

Freitag, 9. Juli 2010

Heute Premiere! - Hochkultur aus Berg.

Auf diese Premiere ist selbst der Spiegel gespannt (vgl. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,704331,00.html ): Heute Abend hat im Münchner Residenztheater das selten gespielte Stück "Rose Bernd" des deutschen Nobelpreisträgers Gerhard Hauptmann Premiere. In einer der Hauptrollen: MTV-Jugendtrainer Marcus Calvin (der wenn er nicht ehrenamtlich auf dem Fußballplatz steht, sein Geld als Schauspieler im Ensemble des Staatsschauspiels verdient).

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MTV-Jugendtrainer und AH-Spieler Marcus Calvin ... zugleich Schauspieler am Münchner Residenztheater mit Titelheldin Lucy Wirth (Photo: Dashuber)

"Rose Bernd" ist eine Kindsmörderin und ihr Stück beruht auf einem wahren Fall, den Gerhard Hauptmann aus eigener Anschauung kannte. Als Geschworener im Prozess um eine 25-jährige Kindsmörderin war Hauptmann 1903 so berührt von deren Schicksal, dass er erst für deren Freispruch stimmte und dann sofort das Drama "Rose Bernd" schrieb. In seiner naturalistischen Drastik rüttelte es die damalige Zeit so auf, daß das Stück in Wien auf Befehl des Kaisers abgesetzt werden mußte.

Der Höhenrainer Schauspieler Marcus Calvin spielt in dem Stück den "Maschinisten" Arthur Streckmann, der in Rose verliebt ist, sie zugleich erpresst und letztendlich ins Verderben stürzt. Das Stück inszeniert und entschlackt (Dauer des 5-Akters nur 90 Minuten) hat der junge Enrico Lübbe.

Und wenn Sie meinen, damit ist der Gipfel der Hochkultur aus und in Berg erreicht, weit gefehlt! Verpaßt haben wir nämlich gestern die Lesung von Johano Strasser, unserem Lieblings-Sozi! Wir haben nicht gehört, wie Johano im Katarina von Bora Haus aus seinem neuen Lyrikband "Labile Hanglage" das Gedicht "Neuerdings schreibe ich Sätze wie" vorlas, das so endet:

"Aber ein Stückchen Zaun mit Garten
Da weiß ich wo ich zu suchen habe
Wenn mal einer kommt und wissen will
Wie's um mich steht"

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"Labile Hanglage": Logischer Titel für einen Lyrikband, der in Assenhausen entstand

Gelegenheit das Versäumte nachzuholen haben wir (und jedermann) am 14. Juli im Münchner Lyrikkabinett, wo Johano noch einmal liest. "Rose Bernd" wird am "Resi" noch am 10., 16., und 28. Juli aufgeführt. So wie wir Marcus kennen, läßt er für Berger sicher gerne eine Karte zurücklegen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Rudern gegen Krebs und Infarkt - mit Berger Beteiligung

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Schirmherr Philipp Lahm mit Dr. Gabriele Kröner, der Vorstandsvorsitzenden des Vereins

Trotz der gestrigen Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft hat Schirmherr Philipp Lahm leider keine Zeit, selbst zu kommen (just an diesem Tag findet das Spiel um den dritten Platz statt) - nämlich zur Benefiz-Ruderregatta unter dem Motto „Rudern gegen Krebs und Infarkt“, die der gemeinnützige Verein „Gesundheit in einem Boot e.V.“ auch in diesem Jahr wieder veranstaltet.

Rund 50 Teams sind am Samstag, den 10.7., ab 10 Uhr am Start - erstmals in drei Leistungsklassen. Vier Rudervereine unterstützten den Verein tatkräftig mit Trainern, Booten und vielem mehr. Auch eine Tombola und musikalische Begleitung gibt es wieder.

Aus Berg treten folgende Teams an:

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Hotel Schloss Berg und Demi sec

"Hotel Schloss Berg" mit Petra Köhl, Daniela Antonacci, Michi Höhne und Nico Bienert,

"Demi sec" mit Gabi Stadler, Martina Bissinger, Michaela Kühnert und Cordula Heckel,

"Luderclub" mit Angelika Päffgen, Kathrin Theilmann, Christiane Hoffelner und Kristy Martin,

das "Würmseelöschboot Reloaded" der FFW Berg mit Stephan Fenzl, Michael Pliessnig, Florian Knappe und Stefan Keilitz

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Oh nass is! (hier auf dem Bild mit Trainerin Petra Faulhaber vom MRSV)

sowie dem Gemeinderatsboot "Oh nass is", wieder besetzt mit Rupert Steigenberger, Elke Link, Elke Grundmann und Karl Brunnhuber.

Der Preis für die originellsten Bootsnamen gebührt bereits der Schön Klinik - sie gehen u.a. mit "Kenterprise" oder "Sink positive" an den Start.

Alles Weitere finden Sie auf der Homepage von "Gesundheit in einem Boot".

Mittwoch, 7. Juli 2010

Tiere in Berg: L wie ???

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Mörlbach vermeldet soeben die Geburt des ersten Alpaka-Fohlens in diesem Jahr. Am vergangenen Samstag, den 3. Juli, kam die kleine Stute zur Welt. Die Mutter ist "Lazara S", der Papa heißt "Isartal Romario". Nun wird ein Name gesucht - einzige Bedingung: Er muss mit L anfangen. Vorschläge werden gerne entgegengenommen!
Wir sammeln Ihre Vorschläge unter quh at quh-berg.de und leiten an Familie Darchinger weiter.

Dienstag, 6. Juli 2010

Sommerrat

Viel zu lachen, wenig zu entscheiden und viele merkwürdige Kleidungsstücke gab es bei der 12. Sitzung des Berger Gemeinderats. Es gab kein Publikum, und (außer dem Kreisboten) war nicht einmal die Presse erschienen. Selbst die Reihen im Rat waren licht, weil die überparteiliche "Ruderfraktion" (Grundmann, Link, Brunnhuber, Steigenberger) von ihrem Training für "Gesundheit in einem Boot" in ihrem Boot "Oh nass is" offensichtlich nicht schnell genug zurückgerudert war und mit leichter Verspätung (aber dafür in Ruderkleidung) im Rat erschien.

Dafür trug BM Monn zur Anfang der Sitzung - so wie er es seinem Phalsbourger Amtskollegen versprochen hatte - ein französisches Barett. Wie die QUH berichtete ( http://quh.twoday.net/stories/offene-beziehung-berg-und-phalsbourg ), hatten die Bürgermeister beim Ausflug nach Phalsbourg Hüte getauscht. Amtskollege Dany Kocher hatte im Gegenzug versprochen, in Phalsbourg vor seinem Rat mit dem bayrischen Trachtenhut zu erscheinen.

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Da im Rat Fotoverbot herrscht: ein Bild vom Bürgermeister mit Barett aus Phalsbourg

Der Rest war Grünzeug:
- GR Schmid wollte wissen, wer für die Pflege des MTV-Walls zuständig ist, der derzeit etwas verwildert und im Herbst mit den von Berger Bürgern gespendeten Bäumen bepflanzt werden wird. Antwort: Der MTV ist zuständig.
- GR Kaske wollte dann wissen, wie man es mit der künstlerischen Gestaltung des Kreisels halte? Antwort: Da würde jetzt erst einmal das neu gesäte Gras darüber wachsen, und dann sei der Kulturbeauftragte (also er) zuständig, und ausgehend vom PUVE-Ausschuss werde - wie vereinbart - mit Berger Künstlern ein Ideen-Wettbewerb unter den Berger Bürgern veranstaltet.
- GR Ammer wollte auch dann auch mal einen "Da-muss-die-Hecke-geschnitten-werden"-Antrag stellen und bat um den Rückschnitt der Hecke hinter der Info-Tafel beim "Himbisl-Haus". Er meinte natürlich die "Himbsel-Villa". Sein ungeschickter Versprecher wurde von seiner eigenen Fraktion mit lautem Gelächter quittiert.

Das war's dann schon fast. Es ging noch kurz um die Frage, ob dieses architektonisch herausragende Häuschen ...

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Ein Haus für Höhenrain Ost

.... auf der grünen Wiese neben dem immer noch nicht verkauften Gewerbegebiet "Höhenrain Ost" errichtet werden darf, obwohl es nicht exakt dem Bebauungsplan entspricht?
GR Haslbeck vermutete sofort wieder eine "Grundsatzentscheidung", GR Adldinger fragte nach, ob man ausgerechnet für so ein Fertighaus den Bebauungsplan ändern müsse, GR Ammer wandte ein, dieser Bebauungsplan solle in Höhenrain etwas ermöglichen und nichts verhindern. BM Monn kündigte an, dass man diesen Bebauungsplan noch öfters ändern werde, wenn man - so wie in diesem Fall - einen Kaufinteressenten findet. Das Vorhaben wurde mit 11:6 Stimmen genehmigt. Dann war noch kurz zu hören, dass es doch glatt einen denkmalgeschützteN Ziegenstall in Berg gibt ... und das wars dann auch. Die Fußballbegeisterten konnten fast pünktlich den ehemaligen und zukünftigen Finalgegner der Deutschen betrachten gehen.

Tiere in Berg: Fette Beute

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Einen kapitalen Fang konnte Peter Andrä von der Fischerei Kramerfeicht heute Morgen vorweisen: Ihm ging eine 3,2 kg schwere Seeforelle mit 80 cm Länge ins Netz. Ausdrücklich zum Verzehr geeignet!
(Foto: Höck)

Das Dorffest-Jubiläum

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Vor dem Regen

Was wäre ein anständiges Dorffest ohne den obligatorischen Regenguss! Dieses Jahr stellte er sich allerdings erst abends ein, so dass Weißwurstfrühstück, Blasmusik (Lüssbachtaler) und Kindertanz (mit Mahmoud Adlouni und Trudi Steigenberger) ...

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Der legendäre Kindertanz am Nachmittag (dieses Jahr leider mit Musik vom Band, da die Lüssbachtaler im letzten Moment gestehen mußten, dass sie das Tanzstück nicht spielen können)

...sowie die vielen Schmankerl, die dieses Jahr angeboten wurden, noch bei strahlendem Sonnenschein genossen werden konnten. Zu den von den "Crunchy Nuts" etwas zu laut geschmetterten Klassikern wie "TNT" von AC/DC oder "Eisgekühlter Bommerlunder" von den Toten Hosen wurde tapfer getanzt, bis sich irgendwann doch der Zorn des Himmels auf den Dorfplatz entlud.

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Im Regen: Steffi und Irmi

Das Berger Dorffest feierte in diesem Jahr übrigens sein 25-jähriges Jubiläum. Irmi Lindner erzählt, wie alles anfing: Ihr Bruder Stefan sei vor 25 Jahren Oberbursch der Berger Burschenschaft gewesen und habe auf der Maifeier die Idee gehabt, ein Dorffest zu feiern. Dann wurde zugepackt - bei Mutter und Oma wurden 50 kg Kartoffeln gekocht, geschält und geschnitten. In der Babybadewanne wurde alles per Hand mit Soße zum Salat vermischt. Bald hieß es: "Oma, setz noch 10 Kilo auf!" Damit war das Dorffest etabliert, und in den darauf folgenden Jahren reisten schon die ersten Münchner an - weil es in Berg "so einen guten Kartoffelsalat" gab.

Leider - vielleicht lag es an der permanenten WM-Fußballfeier - fehlten dieses Jahr zumindest die Münchner, so dass einige Bänke leer blieben.

Montag, 5. Juli 2010

Der Kreisel diese Woche (pt. 6)

Lange Zeit galt er als unbezwingbar: der heroische Kreisel samt Bergwurst am Berger Ortseingang. Jetzt hat ein 72-jähriger Pöckinger das für unmöglich Gehaltene geschafft und am Samstagabend den Berger Kreisel in einer Erstüberquerung souverän gemeistert.

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Nur eine Schramme im Gras erinnert an die Heldentat

Wie die Polizei mitteilt, wurde die Erstüberquerung möglich durch die Mithilfe eines Sherpas namens Daimler-Benz. Eine erste Dopingprobe erbrachte aber einen Anfangsverdacht in Richtung Alkohol. - Nicht auszudenken, zu welcher Tragödie dieser Zwischenfall geführt hätte, wenn das Straßenbauamt nicht weitsichtig die Fußballzwerge vom Kreisel entfernt hätte.

Nicht bestätigt werden kann allerdings die in den Medien kolportierte Sprungweite von 20m ... diese hätte nämlich das "Wohnzentrum Etztal" erreicht.

Fortschritte macht hingegen die künstlerische Gestaltung des Kreisels: Am Boden finden sich erste zurückhaltende farbliche Notizen, die die Befahrer des Kreisels auf ihre Geworfenheit im Straßenverkehr zurückverweisen oder (mit einer kühnen gelben Note am Rande) an das Lebendige im Kreisel und das Kreisende im Leben erinnen.

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Wer Augen hat, sieht: Abstrakte Kunst am Kreisel

Sonntag, 4. Juli 2010

Berg hat geraucht

Immerhin: in Farchach (knapp, 3 Stimmen) und in Höhenrain (Hochburg der Demokratie) wurde mehrheitlich gegen das strenge Rauchergesetz votiert. Ansonsten liegt Berg im Bayerntrend. Die Gemeinde hat das (vorläufige) Ergebnis des Volksentscheides auf ihrer Homepage der Gemeinde ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1101,116 ) folgendermaßen bekannt gegeben:

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"Von 5.740 Stimmberechtigten haben 1.338 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg für den Nichtraucherschutz gestimmt und 979 Bürgerinnen und Bürger dagegen. Die Beteiligung am Volksentscheid in der Gemeinde Berg beträgt demnach 40,5 Prozent." - Auch Bayernweit zeichnet sich eine 60/40 Mehrheit für das harte Nichtrauchergesetz ab, das die CSU gelockert hatte. In Bierzelten (und beim "Dada", im "Manthal" oder beim "Neuwirt") darf damit offiziell nicht mehr geraucht werden, auf dem Berger Dorffest heute schon noch.

Heute Feiern!

Und zwar entweder beim Berger Dorffest (noch bis in die Nacht) ...

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Auftritt von Mahmouds Kinder-Volkstanzgruppe am Berger Dorffest

... oder am (spendenfreien) Fußballturnier (bis zur Entscheidung) ...

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KIM-Cup für F & E-Mannschaften beim MTV-Berg

... oder bei den Ateliertagen Berg/Icking (bis um 18 Uhr) ...

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Der Ickinger Künstler Sebastian Heinsdorff in Anbetung der Kunst

... oder überhaupt:

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Nebenher schnell: Entscheiden gehen (bis 18 Uhr)!

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