Sonntag, 21. Februar 2010

"Das Maß ist voll!" - Unser Mann in Whistler, Folge 2

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Ok, der Witz ist eigentlich von gestern, aber er wird trotzdem immer besser: Andre(w) Weibrecht, unser Mann in Whistler, hat bei der Olympiade in Kanada bekanntermaßen jetzt sogar eine Bronzemedaille geholt.

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Zwischenzeitlich in Whistler sogar auf dem Silberrang: Andre(w) Weibrecht

Grund Genug für den QUH-Vorstand, die Fähigkeiten von André auch auf dem Höhenrainer Eis zu testen. IMG_0585

Und siehe da: Bei schwierigsten Eisbedingungen gewann André Weibrecht auch in dieser nicht-olympischen Disziplin alle Durchgänge gegen den Rest des QUH-Vorstandes. Bei der abschließenden "Augustiner-Ceremony" ordnete sich Weibrecht instinktiv da ein, wo er Samstag Nacht auch auf dem Podium stand: rechts vom Sieger.

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QUH-Vorstände: Vize Kalinke, Mitglied Grundmann, Schriftführer Weibrecht
(Photo: Ammer)

Mit dem Erfolg kommen natürlich auch die Neider. Den Rechtsanwalt der QUH, Herrn Dr. Rehbock, erreichen inzwischen Schreiben, in denen ein örtlicher CSU-Vorsitzender ankündigt, dass jetzt "die bisher gegenüber der Gruppierung QUH e.V. geübte Zurückhaltung aufgegeben wird" (???), denn - so der Anwalt der Gegenseite: "Das Maß ist voll!"

Der Brief hat sein Ziel erreicht: Da schlottern uns jetzt alle Knie. Prost!

Freitag, 19. Februar 2010

Lug & Trug

Eine Berger Villa steht im Mittelpunkt eines so peinlichen wie belanglosen Skandals. Wie das Medienmagazin dwdl.de vorgestern aufdeckte und auch heute berichtete, wurde in der zehnminütigen RTL-Miniserie "Millionärin sucht Mann" eine männersuchende Dame aus München präsentiert, wobei der Eindruck entstand, sie bewohne eine protzige Villa in Berg.

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Zum Off-Text "Millionärin Elke Lex lebt im absoluten Luxus" wurden Aufnahmen dieser Villa gezeigt.

Diese Villa allerdings gehört einer ganz anderen Dame, die ihre Räumlichkeiten gelegentlich für Filmaufnahmen vermietet - dort wurde bekanntermaßen auch schon "Giulia in Love" gedreht. Frau Lex, die Single-Millionärin, wirbt auf der Homepage ihrer Firma mit Mittelchen für "Potenz und Potential" sowie "zur Bekämpfung aller Krebsarten". Fast aller, möchte man hinzufügen. Das Skandälchen jedenfalls gehört glücklicherweise nur in die Redaktionsstuben gewisser Fernsehsender, Berg liefert lediglich die Kulisse.

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Sommer in Berg/Cairo? (Foto: P. Stickler)

Viel wichtiger für alle Berger Singles, Paare, Millionäre und Normalbürger: Der Werkausschuss hat gestern Abend in öffentlicher Sitzung den Bericht über den Haushaltsvollzug in punkto Wasserversorgung (Ansatz 979.000 €, Restmittel 607.406,94 €; 460.000 € davon - für die Starnberger Straße -sind allerdings nur aufgeschoben) und Abwasserbeseitigung zur Kenntnis genommen. Die Investitionsmaßnahmen für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in 2010, die dem Gemeinderat in der Haushaltssondersitzung am 25.2. vorgelegt werden, wurden einstimmig gebilligt. In erster Linie handelt es sich dabei um die Umsetzung der Baumaßnahmen Kreisverkehr, Ortsdurchfahrt Berg, Allmannshausen. Diverse Ämter sind heftigst mit Verkehrschaosvermeidung beschäftigt.

Ei gugge da...

Bayer-VerwGHGenz

nach all den Medienberichten über das Derblecken der Parteien am Aschermittwoch mal wieder was Konkretes am Ascherfreitag. Obwohl ... im weißblauen Himmel laufen die Uhren anders, also bitte nicht zu früh frohlocken.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Politischer Aschermittwoch ...

... und die QUH hat den ganzen lieben langen Tag nichts gesagt?

Montag, 15. Februar 2010

Unser Mann in Whistler

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Gestern noch wagte sich unser Holsteiner nach Hearoa, um über die sensationelle Bettelhochzeit zu berichten, heute legte er - wenn das überhaupt noch möglich ist - noch einmal zu und wagte sich als QUH aufs Eis, sprich bei der Olympiade die Abfahrtsstrecke hinunter: André Weibrecht, unser Hirte (und immer noch von Anwaltsschreiben verfolgter Schreiber), der erst vor wenigen Jahren beim alljährlichen legendären "Skifoan" mit unendlichem Ehrgeiz das Skifahren erlernt hat, belegte bei der Abfahrt der Herren in Whistler Mountain mit nur 1,43 Sekunden Rückstand einen achtbaren 20. Platz:

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Respekt, Herr Weibrecht!

Sonntag, 14. Februar 2010

Köln? Düsseldorf??Meenz???

... brauchte heute keiner!

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In Hearoa tobt die Fastnacht - auch wenn kein Helau oder Aalaaf zu hören war wurde hier fantastisches Narrentreiben geboten.

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Ca. 300 Jecken hatten sich bei arktischen Temperaturen zu der Bettelhochzeit von Vitus Pankratz Schoatnwuzla da Quetscher von da Gluibafuizn (Martin Monn) und Antonia Emerentia Staudnschwoasla vin da Sitraleitn (Stefan Eisgruber) eingefunden, die nun bis nächsten Mittwoch unter der Haube sind.

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Großartig, wie der der Bürgermeister (Joe Brandl) durch die Feier führte und der Kirchenchor (?) herrlich schief und extatisch sang.

Auch die Jugend kam nicht zu kurz: alle 10 ledigen Kinder, der am 32. Februar 1977 geborenen Antonia waren zugegen um Ihre Mutter, die Ihre steile Karriere am Stahlgruberring startete, in den Ehehafen zu begleiten.

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Als Holsteiner musste ich schon manchmal bei den Einheimischen um Simultanübersetzung bitten, fühlte mich aber trotz einiger lokalpatriotischer Verkleidungen bestens aufgehoben.


Nach der Hochzeit gab es den obligatorischen Umzug, der zum Altwirt führte, wo mit Sicherheit bis Mittwoch weitergefeiert wird - großer Karneval - Entschuldigung: Fasching!
Helau!

Samstag, 13. Februar 2010

Marstall goes literature goes rock

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Faschingssamstag - in Berg wird nicht nur getanzt, sondern auch gelesen. Und zwar eins nach dem anderen: Ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) lesen Thomas Kraft, Franziska Sperr und Jan Weiler ihre Texte aus dem Band "Rock Stories". Einen Vorgeschmack bekommen Sie, wenn Sie auf die Hörprobe klicken. Im Anschluss wird der Herausgeber Kraft dann zum DJ. Etwas "Old School" das ganze, aber Hauptsache, die Luftgitarren sind dabei.

(wie wir gerade erfahren, wird Jan Weiler leider nicht auftreten koennen)

Freitag, 12. Februar 2010

Faaaaaasching!

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Selbst Oskar hat sein Bestes getan, um für das Treiben der nächsten Tage gewidmet zu sein. Noch bevor am Sonntag mit der Höhenrainer Bettelhochzeit der Berger Fasching seinen Höhepunkt erreichen wird, veranstaltet der Kulturverein am Samstag abend noch im Marstall seinen "Rockstories"-Abend mit Lesungen der Lokalmatadoren Franziska Sperr und Jan Weiler samt anschließendem "Rockdancing" bis in die Nacht.
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Einen weiterer Höhepunkt dürfte am Samstag das Einkaufen in Berg beim Bäcker Meier sein: Jeder der im Schlafanzug zum Semmeln holen geht, bekommt zwei Faschingskrapfen seiner Wahl geschenkt. Was andererseits chinesische Verhältnisse bedeutet, denn in China ist es ganz normal im Schlafanzug auf die Straße zu gehen.
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Donnerstag, 11. Februar 2010

Bettelhochzeit in Höhenrain

Hut ab vor Hearoa! Lang lebe das Brautpaar!

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Die Höhenrainer lassen alte Tradition wieder aufleben

Während heute allerorts mit der Weiberfastnacht der oft unerträglich doofe Teil des Faschings beginnt, ist es uns eine Freude darauf hinzuweisen, dass in Höhenrain am Sonntag ein historisch wertvolles, geradezu kulturarchäologisches Unternehmen begangen wird: Die Höhenrainer veranstalten eine original bayrische "Bettelhochzeit". Berg wird damit unversehens zu einer Hochburg närrischen Treibens.

Die Bettelhochzeit zu Fasching ist ein alter, fast vergessener bayerischer Brauch - für die einfachen Leute war sie früher Ersatz für die unerschwinglichen Faschingsbälle der besseren Kreise. Dabei werden zwei Männer als Brautpaar verkleidet und als Vitus Pankratz Schoatnwuzla da Quetscher von da Gluibafuizn (gespielt von Martin Monn) und Antonia Emerentia Staudnschwoasla vin da Sitraleitn (zwei Köpfe größer gespielt von Stefan Eisgruber) auf einem Misthaufen von den Dorfhonoratioren (wer spielt denn da den Bürgermeister?) verheiratet. Die Gäste ziehen sodann gemeinsam feiernd durchs Dorf.

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In Höhenrain fand die erste Bettelhochzeit vor 27 Jahren statt, vor 24 Jahren die zweite, dann schlief der Brauch leider ein. Nun haben sich fast alle Höhenrainer Vereine zusammengetan, um den alten Brauch - zum ersten Mal in dieser Form - wieder aufleben zu lassen. Eine Großtat!

Das Programm:
Um 9:00 Uhr morgens geht es mit einem Weißwurstessen im Alten Wirt los. Um 10:30 Uhr wird das Hochzeitsfoto gemacht - die Gäste sollen möglichst in alten bayerischen Gewändern erscheinen. Ab 11:00 Uhr zieht man gemeinsam um das Dorf. Die Trauung (auf dem Misthaufen vom Wunderl) ist für exakt 11:59 Uhr geplant. Auf dem Dorfplatz findet im Anschluss das Faschingstreiben der Vereine statt. Wer im Besitz einer Karte ist, kann im Saal beim Alten Wirt das Hochzeitsmahl einnehmen. Restkarten für 25 € sind dort noch zu haben. Anschließend spielt die Münsinger Bigband bis Mitternacht im Saal.

Der Reinerlös wird - wie schon beim Höhenrainer Christkindlmarkt - der Gemeinde für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt.

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