Montag, 1. Februar 2010

Politik oder Leben

Abseits der Politik nimmt das Leben am Ostufer seinen gewohnt gefährlichen Gang: Vor der Seeburg geraten Taucher in Lebensgefahr, bei der Wintergaudi am Berg in Berg raufen alkoholselige Besucher, auf den verschneiten Straßen muss die Feuerwehr ausrücken, und die QUH hat wegen der immer gleichen Angelegenheit, einem 10-zeiligen Artikel vom November, inzwischen 3 Verfahren am Hals: Eines gegen ihren Vorsitzenden, eines gegen ihren Schriftführer und eines gegen die ganze "Partei".

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Verängstigter Gemeinderat hinter beängstigender Gemeinderatstagesordnung

Die Gemeindepolitik kann da nicht mithalten: Außer vier erfahrungsgemäß ebenso zeitintensiven wie langweiligen Beschlüssen über anstehende Bebauungsplanänderungen und einigen Anträge auf Baugenehmigungen oder Anträge auf diesbezügliche Vorbescheide findet sich nichts wahrhaft Politisches auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung des Gemeinderates. Wer das Programm der Sitzung trotzdem genießen will: Es findet sich hier: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=11,30&dbstart=0&year=02.02.2010&detailevent=1081

Am Donnerstag wird es etwas spannender, da tagt dann der PUVE-Arbeitskreis (Planung, Umwelt, Verkehr & Energie) ... aber leider nicht öffentlich.

Freitag, 29. Januar 2010

A rechte Gaudi - Berg im Schnee

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Während bei schneidendem Wind auf dem Kreuzmöslberg...

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... die Burschenschaft Berg ("Morgen gibt es ganz sicher Neuschnee!") bereits die Schneebar für die "Berger Wintergaudi" morgen aufbaut,

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hat sich der Bauhof redlich bemüht, die Straßen vom Schnee zu befreien.

Wir stellten Herrn Lippert, dem Leiter des Bauhofs, ein paar Fragen:

QUH: Herr Lippert, ist der Bauhof in Berg alleine mit dem Winterdienst betraut oder sind auch private Unternehmen beteiligt?
Herr Lippert: Das macht nur der Bauhof. Wir haben vier gemeindeeigene Fahrzeuge dafür, drei davon für Straßen, eines für Gehwege. Damit pflegen wir ein Straßennetz von insgesamt 62 km Länge.

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QUH: Nach was für einem System wird geräumt und gestreut?
Herr Lippert: Wir haben einen Räum- und Streuplan, der über längere Zeit entwickelt wurde. Zuerst werden Bergstrecken und verkehrswichtige Straßen angefahren, dann erst Nebenstraßen und Sackgassen. Für unsere Mitarbeiter haben wir einen Bereitschaftsplan.

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QUH: Wie sieht der Tag für Ihre Mitarbeiter im Winterdienst aus?
Herr Lippert: Es beginnt mit einer Schaukontrolle um drei Uhr morgens. Um halb vier, vier beginnt der Einsatz. Im Winterdienst sind unsere Mitarbeiter mit am härtesten gefordert. Das Bedienen des Schneepflugs und des Streuers (wir arbeiten mit Salz und Splitt) ist anstrengend, denn es erfordert konstante Aufmerksamkeit. Bei Schneeverwehungen wie heute etwa ist das Anforderungsprofil ganz anders als bei unaufhörlichem Schneefall.

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QUH: Haben Sie den Schnee im Griff oder gibt es auch Probleme?
Herr Lippert: Ein paar Schwierigkeiten gibt es immer - etwa wenn Straßen zugeparkt sind oder vom Schnee beschwerte Äste in die Straße hängen. Und falls wir wirklich mal Schnee vor ein Auto oder eine Einfahrt schieben, dann ist das ganz bestimmt keine Absicht. Aber im Grund ist die Resonanz positiv.

QUH: Herr Lippert, vielen Dank für Ihre Auskunft.

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Donnerstag, 28. Januar 2010

Alarm, Alarm

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Wie berichtet, wurde es auf der Jahreshauptversammlung der FFW Berg nur einmal richtig laut, und zwar als es um Lautstärke ging. Das kleine Scharmützel begann mit der Anfrage, weshalb in Berg nun wieder mit der Sirene und nicht mehr per Funk alarmiert würde. Die Bevölkerung würde das belästigen, kleine Kinder würden geweckt. Kreisbrandmeister und Kommandant Tobi Völkl verwies auf die einheitliche Alarmierung im Landkreis. Dies führte zu empörtem Protest - es sei doch ein Unding, dass eine Feuerwehr das nicht selbstständig entscheiden dürfe. Nun liegt uns seine Stellungnahme vor.

Ein Auszug:
"In Berg wird bei der Alarmierung außerdem auch zwischen einer "Tagalarmierung" und einer "Nachtalarmierung" unterschieden." Sobald tagsüber zwei oder mehr Fahrzeuge der Feuerwehr Berg benötigt werden, wird Sirenenalarm gegeben. "Nachts erfolgt dies erst ab dem dritten benötigten Fahrzeug. Die Mannschaftsstärke bei "Tagalarmierungen" ist seit Einführung dieser Regelung deutlich besser."
Den gesamten Wortlaut der Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme-FFW (pdf, 26 KB).

(Bild: gonzosft)

Mittwoch, 27. Januar 2010

iPad vorgestellt

... mittlerweile in San Francisco: Soeben hat Steve Jobs von Apple stolz den neuen iPad vorgestellt, das ideale Sichtgerät für den QUH-Blog, auf dem man alles auf der Welt sehen kann (außer einigen Berger Gebäuden und Anwesen, deren photographische Abbildung der QUH laut einem Schreiben eines lokalen Anwalts bekanntermaßen untersagt werden soll).

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Soll in einem Viertel Jahr ab 499$ erhältlich sein: der neue iPad, laut Apple "the most advanced technology in a magical & revolutionary device"

Alles über das neue Gerät unter http://www.engadget.com/2010/01/27/live-from-the-apple-tablet-latest-creation-event/ alles über Berg weiter kostenlos und ehrenamtlich unter: http://www.quh-berg.de .

Fünf Fragen, die die Welt bewegen

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Im Winter, am See ...

... was bewegt den Weltgeist, wenn er über Berg kreist? Diese Woche sind die Fragen:

1) Findet am Samstag die Wintergaudi statt?
2) Womit riechen Insekten?
3) Was mache ich am Tag nach der Wintergaudi mit meinem Kater und meiner Familie?
4) Gibt es wieder den legendären Kinderfasching in Berg?
5) Und die Kunst?

Zumindest auf diese Fragen hat die QUH eine Antwort:
1) Ja! Soeben kam die Nachricht, dass die Burschenschaft Berg nach einer Ortsbesichtigung den Wetterfröschen Glauben schenkt. Daher: Samstag ab 16 Uhr am Kreuzmöslberg große Party.
2) Das erklärt Ihnen Herr apl. Prof. em. Karl-Ernst Kaissling von der LMU München in seinem Vortrag über "Insektennasen"! Für fünf Euro sind Sie bei der Beantwortung dieser Frage dabei - am Freitag, den 29.2. in der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen, 19 Uhr. Veranstalter: Kulturverein Berg. Schmetterlingsnasen, Fliegenaugen, hören Grillen was sie zirpen? Was für ein Thema!
3) Ausschlafen, frühstücken und dann zusammen nach Höhenrain fahren. Die Kolpingsfamilie Höhenrain lädt zur Familien-Winterrallye ein - Spiele, kleine sportliche Herausforderungen meistern und Rätsel im Gelände lösen. Sonntag, 31. Januar, Treffpunkt: 14 Uhr am Pfarrheim Höhenrain.
4) Auch auf diese Frage ein entschiedenes Ja! Am 6. 2. von 14 - 17 Uhr MTV-Zwergerlfasching im Gasthof zur Post. Wie gesagt: legendär.
5) Die Kunst - in steter Konkurrenz zum Schnee: Im Berger Marstall feiert die Gautinger Galerie Lurz mit der Ausstellung januarnullzehn ihr zwanzigjähriges Bestehen. Auch Berger Künstler sind dabei - Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Sonst noch Fragen?

Dienstag, 26. Januar 2010

Ich sage jetzt mal was / Folge 2

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"Liebe QÜHe,
mit großem Interesse lese ich seit zwei Jahren Euren Blog und verfolge Eure politische Arbeit.
Leider lese ich zur Zeit auch viele Artikel in den Zeitungen über Euren rechtlichen Streit mit Herrn Genz.
Ich wünsche Euch viel Mut, Kraft und Erfolg für diese Auseinandersetzung! Lasst Euch dadurch nicht entmutigen und verfolgt Eure wichtige politische Arbeit weiter wie bisher!"
Viele Grüße
Christian"
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Herzlichen Dank für die solidarischen Grüße des Vorsitzenden der Jungliberalen Starnberg, Christian Schnorbusch ( http://www.julis-sta.de ).

Freitag, 22. Januar 2010

Toni und Tobi sagen danke - Jahreshauptversammlung der FFW Berg

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Dynamisches Team: Tobi Völkl, Herbert Volz, Mr. Stadler jun., Kathrin Misselwitz, Thomas Heidtmann, Toni Lidl

Der Schwung des Neuanfangs im letzten Jahr war immer noch zu spüren: Die vor zwölf Monaten neu gewählten Chefs der Freiwilligen Feuerwehr Berg hielten ihre erste Jahreshauptversammlung ab.

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Zunächst zog Toni Lidl, Vorstand des Feuerwehrvereins, Bilanz. In Kurzfassung: Besonderes Gewicht wurde auf die Jugendförderung gelegt, Höhepunkt des vergangenen Jahres war der Jugendleistungswettbewerb. Bei der Begehung des Feuerwehrhauses wurden Mängel bei der Wärmeisolierung festgestellt (die Sanierung ist bereits ins Sanierungskonzept der Gemeinde aufgenommen und wird voraussichtlich erst 2013 durchgeführt - Bürgermeister Monn führte am Ende aus, dass die Gemeinde sich vorgenommen habe, jedes Jahr ein gemeindliches Gebäude zu sanieren. 2010 wird das das Feuerwehrhaus Allmannshausen sein, 2011 die Alte Schule in Aufkirchen).

Besonders freute sich Toni Lidl über 12 neue aktive Mitglieder, von denen allein drei die Familie Leichmann stellt.
Ein Viertel des Haushalts für 2010 soll für die "Kameradschaftsförderung" bereitgestellt werden. Ein zunächst etwas altbacken anmutender Ausdruck, aber de facto eigentlich nichts anderes als eine Investition in teambildende Maßnahmen, wie sie jede moderne Firma heutzutage durchführt.

Tobi Völkl, Kommandant der FFW Berg und federführender Kommandant der Feuerwehren der Gemeinde Berg, führte die Neuerungen auf, die sich hinsichtlich der Zusammenarbeit der Feuerwehren ergeben haben: Es gibt eine gemeinsame Kleiderkammer, so dass nicht für jede Feuerwehr in Schutzkleidung in allen Größen investiert werden muss, und die Schlauchwaschanlage wird von allen fünf Feuerwehren bedient - eine große Arbeitserleichterung. 4.826 Stunden Arbeit leisteten die Mitglieder der FFW Berg ehrenamtlich. Die Top Ten werden angeführt von Jugendwart Herbert Volz auf Platz drei, zweiter wurde Thomas Schade, erster Florian Knappe mit 265,5 Stunden.
Insgesamt gab es letztes Jahr 52 Einsätze, davon 12 Brände, 21 technische Hilfeleistungen, 10 Sicherheitswachen und 9 Fehlalarme.
Tobi Völkl lobte in seiner Rede die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, warnte aber schmunzelnd vor dem Irrglauben, er habe ein "leichtes Spiel" bei Rupert Monn.

Jugendwart Herbert Volz, der nächstes Jahr sein Amt an Martin Höbart abgeben wird, war die Freude an seiner Aufgabe anzumerken. Voller Stolz und mit Herzblut berichtete er über Aktivitäten und Ausflüge, insbesondere den Jugendleistungswettbewerb und das Christbaumsammeln,

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... bevor er nicht nur das Wort, sondern auch eine Orchidee an Kathrin Misselwitz von den Vertrauensleuten übergab.

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Ein Krug für den Finanzminister...

Kassenwart Thomas Heidtmann schließlich bedankte sich bei den Förderern für das gute Spendenjahr und bekam von Toni Lidl zum Dank für seine 14-jährige Tätigkeit einen Krug überreicht.
Nach der Wahl der Kassenprüfer (Herbert Söllner und Dr. Oliver Sensch) bedankten sich noch einmal alle - wirklich alle - sehr ausgiebig bei allen - wirklich allen - zu Recht.

Und warum die Alarmierung jetzt wieder laut über die Sirenen und nicht mehr über Funk läuft (Frage von Siggi Andrä), erklären wir demnächst in einem eigenen Artikel.

Die FFW Berg ist übrigens auf eine neue Domain umgezogen, die auch weiterhin von Stephan Fenzl betreut wird: www.ff-berg.de. Die QUH hat natürlich längst verlinkt.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Neues zum Betreuten Wohnen in Berg

Das Gebäude ist zwar noch im Rohbau und der Bezug erst für das Frühjahr 2011 geplant, doch bereits heute gibt es 60 Interessenten für die 26 Wohnungen im Betreuten Wohnen.
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Zur Info-Veranstaltung der Gemeinde im Gasthaus zur Post kamen ca. 200 Personen, die sich über die Randbedingungen informierten.

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Foto: A. Hlavaty

Die 21 geförderten Wohnungen bestehen aus Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen, die entsprechend dem Bayerischen Wohnraumförderungsgesetz gleichmäßig in drei Stufen eingeteilt wurden:
Stufe   Einkommen (eine Person netto) Miete zzgl. Betriebskosten u. Heizung
Stufe 112.000 €4,75 € / qm
Stufe 315.600 €5,75 € / qm
Stufe 519.000 €6,75 € / qm
Daneben gibt es fünf Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern, die frei finanziert sind und 8,50 € / qm kosten sollen.

Zukünftige Bewohner sollen über 60 Jahre alt sein oder eine Behinderung haben und benötigen einen Wohnberechtigungsschein, der im Landratsamt erhältlich ist.

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Foto: A. Hlavaty

Pfarrer Habdank stellte in seiner Präsentation die vielfältigen Leistungen des Ökumenischen Kranken- und Altenpflegevereins Berg vor, die über eine verpflichtende Betreuungspauschale angeboten werden:
- Notrufsystem mit 24 h Hausnotruf
- Spezieller Ansprechpartner für die Mieter mit regelmäßigen Sprechzeiten
- Organisation von Freizeit- und Kulturangeboten wie gemeinsames Frühstück, Vorträge, Theaterbesuche, Kurse wie Gedächtnistraining, Computerkurse, Gymnastik
- Organisation und Beratung bei Arztbesuchen, Fahrdiensten, Essen auf Rädern, Reinigungsdiensten etc.

Besonders wichtig ist dem Verein die Schaffung einer angenehmen, altersgerechten Umgebung, in der die Bewohner selbststimmt leben können.

Pflegedienste sind nicht in der Betreuungspauschale enthalten und werden individuell, je nach Pflegestufe, zusätzlich gebucht. Ein wichtiger Punkt ist sicher auch, dass der Ökumenische Kranken- und Altenpflegeverein auch BewohnerInnen der Pflegestufe 3 versorgen wird.

Am Ende der Info-Veranstaltung konnten Fragen gestellt werden, was nur von wenigen BesucherInnen wahrgenommen wurde:
So wurde hinterfragt, warum keine Tiere erlaubt sind, ob Telefon und DSL zur Verfügung stehen (Ja!), warum die Betreuungspauschale so teuer werden soll (ca. 80 – 100€/mtl). Eine Besuchern empfahl als Lösung für die fehlenden Tiere nach der Veranstaltung einen Streichelzoo. Vielleicht ist auch dies eine Idee.

Ein Anwalt und Beisitzer im Ökumenische Kranken- und Altenpflegeverein hinterfragte, ob der Betreungsvertrag geschlossen zwischen Mieter und Ökumenischem Kranken- und Altenpflegeverein gleichzeitig mit dem Mietvertrag enden soll. BM Monn bestätigte dies.

Die sicher spannendste Frage war sicher die nach den Vergabekriterien für die Wohnungen. BM Monn erläuterte, dass 80% der Plätze die Gemeinde und 20% der Landkreis vergeben wird. Für die Vergabekriterien gibt es bisher nur Vorschläge. Die verbindliche Zuteilung erfolgt 6 Monate vor Bezug.

Den Flyer vom Betreuten Wohnen können Sie hier herunterladen:
http://www.kav-berg.de/html/betreutes_wohnen.html

Mittwoch, 20. Januar 2010

In da Gmoa

So. Jetzt war heut die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr. Aber: koane Buidln hier im Blog! Wieso? Weil heut hab ich in der Zeitung glesen, dass die QUH koane Fotos mehr von de Anwesen vom Herrn Doktor honoris causa Genz oder vom Herrn Doktor Genz selber veröffentlichen darf oder dürfen soll oder zumindest versucht jemand, des durchzusetzen. Und weil ma ja ned so genau weiß, was dem jetzt wirkli ghört oder ned oder wia da Herr Genz überhaupts ausschaugt, lassn's as lieber glei bleim. Mit da Kirch ham sa si vorhin no draud, wei des is ja doch recht unwahrscheinlich.

Auf jeden Fall war heut die erste Sitzung. Wia immer hat's zuerst die "Bekanntgaben" und so weida geb'm. Des Wichtigste ham's goa ned erwähnt, wei des war scho as letzte Moi dro: Morgn - oiso heid am Mittwoch - werd as Konzept fürs Betreute Wohnen vorgsteid, um 20 Uhr in der Post.

Und sonst, wos kannt eich sonst no interessiern? Vielleicht, dass a Verkehrskonferenz gibt? Wei de ham vor, im ersten Hoibjahr de Bruckn in Percha, den Kreisl in Berg und a no den Gehweg in Allmannshausen zum bauen. Da braucht's natürlich Umleitungen und so. Die Verwaltung is auf jedn Fall dabei.

Wos no? As Grimaldi macht zua. Da Vertrag läuft im Dezember aus, weil si die Familie Grimaldi beruflich neu orientiert, hats ghoaßn, und da werd a neia Pächter gsuacht. Schad, des hod oiwei ned schlecht gschmeckt do.

As Gewerbegebiet in Hearoa is imma no ned verkauft. Aba jetzt soi a Schuidl hie. Vielleicht huift's ja. Und de Bewertung vom Gutachterausschuss für de Grundstück am Oban Lüssbach is immer no ned do - Zeit werd's.

Und jetzt zum ersten echten Punkt: KinderArt mit eanam Quartalsbericht. Es soi angeblich ois guad ausglastet sei, und auch Personal ham's gnua, bis auf d'Kinderkrippn in Hearoa, weil des liegt so weitab. Aber dann hab i glei nausmiassn, wei dann hod's Fragn gem, und da ham's schnei a nichtöffentliche einigschobm.

Dann hamma wieda einideafa - aba dann is bloß um Bausacha ganga. Oana hod glei über 100 qm überziehen woin, a andra woit an Zwerchgibi, wo bloß Quergibi erlaubt san. Dann woit a Grundstücksbesitzer an Zaun ziagn, weil des Wuid oiwei seine Straicha ofrißt. Aba seine Straicha san eh scho giftig und ham Dorna, so dass da Gemeinderat gmoant hod, des is vui schena ohne Zaun. Oana vom Rat hod ned verstandn, wieso de Pferdln koane Eibm fressen, aba d'Reh scho, etz hab i bei google nochgschaugt: de vadrogn de bessa. Vielleicht soid ma si's noch amoi oschaugn.

Und zum Schluss had da Andi Hlavaty no schnei gfragt, ob ma vielleicht politisch amoi gega die Aussetzung der 7-Jahres-Frist in Bayern vorgeha kannt. De Ilse in Berlin hod a scho ogschriabm und se auf de Schwierigkeiten vo dene ländliche Gmoa hiegwiesn. Und dann hob i scho wiada nausmiassn....

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