Samstag, 16. Januar 2010

Abschied von Petra Schürmann

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Seit heute morgen steht der mit roten Rosen geschmückte Sarg der ehemaligen Kempfenhauserin Petra Schürmann in der Aussegnungshalle der Kirche Mariä Himmelfahrt in Aufkirchen. Noch kann sich jeder für sich von der ehemaligen Miss World, Schauspielerin, Moderatorin und Autorin verabschieden, die einiges mit der Gemeinde Berg verbindet.

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Auf dem Friedhof in Aufkirchen sind bereits die Tochter und der Ehemann der Verstorbenen bestattet. Bei der Beerdigung am Dienstag wird nicht nur mit vielen Trauergästen, sondern auch mit einem Ansturm von Schaulustigen zu rechnen sein - was vielleicht nicht unbedingt im Sinne der Verstorbenen gewesen wäre.
Den Trauergottesdienst hält Konrad Schreiegg, der ehemalige Starnberger
Stadtpfarrer, der 2006 in den Ruhestand ging, Pater Anselm wird eine Trauerrede halten.
(Copyright Fotos: Hans-Peter Höck)

Donnerstag, 14. Januar 2010

Verkehrsunfall im Berger Holz

Hubschrauber, Sirenen, Feuerwehreinsatz! Man hört es, wenn in der Gemeinde etwas passiert ist. Zur Stunde (10 Uhr 22) sind die Rettungskräfte noch im Einsatz, da es zu einem Verkehrsunfall im Berger Holz kam. Die Feuerwehren sind noch mit Bergungsarbeiten beschäftigt.

...

Soeben (10 Uhr 55) kam die nähere Information: An der Abzweigung Waldstraße kollidierte gegen 8 Uhr 20 ein PKW mit vier Insassen (davon drei Kinder) mit einem LKW. Die Fahrerin wurde eingeklemmt. Wie schnell der Einsatz ging, konnte jeder in Berg hören: Zwischen der Alarmsirene und dem Ertönen des Martinshorns der FFW Berg, die an den Unfallort eilte, verging nur eine Minute. Die FFW Berg leistete sofort die Erstversorgung, da die Kinder nicht ansprechbar waren. Auch die FFW Percha kam zum Einsatz. Einsatzleiter und Kreisbrandmeister Völkl berichtet, es seien zwei Hubschrauber, vier Rettungswägen und zwei Notärzte vor Ort gewesen. Auch das Kriseninterventionsteam wurde eingesetzt, die Eltern der Kinder sofort verständigt.

...

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11 Uhr 49 - die freiwilligen Retter kehren zurück

Mittwoch, 13. Januar 2010

Weltraumspaziergangsmusik

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Aus den Tiefen des Weltraums und des Weltruhms nach Gelting: max.bab

Wir schreiben hier im QUH-Blog ja gerne darüber, dass sich in unserem abgelegenen Weltwinkel angeblich hin und wieder Weltkultur ereignet. Manchmal ist das ein wenig übertriben, manchmal können wir aber auch die Kollegen von der englischen Tageszeitung "The Independent" zitieren, wenn wir behaupten, dass die Jazz-Combo max.bab, deren Mitglieder aus Holzhausen, Geretsried und Gauting kommen, "jazz on a world level" betreiben.

max.bab spielen - wenn es den gäbe - "Slow Food Jazz": Mit erlesenen Zutaten bereiten die vier Musiker ein köstliches Gericht zu, das nicht durch Übertreibung, sondern durch genaue und bewusste Behandlung der traditionell gehaltenen Zutaten wahre Geschmacksexplosionen hervorruft. Dabei pflegen max.bab die Tendenz zum großen Wurf. So hatten sie sich auf ihrer letzten CD, die noch beim Münsinger Label BCS-Music erschienen ist, der Lieder von Simon & Garfunkel angenommen (Hörbeispiel: ). Bei ihrer neuen CD "Inner Orbit", die beim renommierten Jazz-Label ACT erschienen ist, nehmen die Vier sich den ersten Weltraumspaziergang eines Menschen zum Thema einer halbstündigen Jazz-Suite: "Leonov's Space Walk Suite" heißt diese Mammutkomposition.

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Weltraumspaziergangsmusik: "Inner Orbit" von Max.Bab

Am Sonntag gastierten die 4 Wunderkinder im ausverkauften Geltinger "Hinterhalt". Heute (Mittwoch) treten sie auf ihrer "traditionellen Januartournee durch die Heimat" im "Bosco" in Gauting auf. Am 19.1. sind sie dann in der Münchner "BlackBox", bevor es weiter nach Stuttgart und Basel geht.

Einen Bonustrack gibt es auch auf ihrer Internetseite www.maxbab.de zum Herunterladen. Einen Auftritt in der Münchner "Unterfahrt", der allerdings erst nach 4:11 Minuten zu der poetischen Kraft ihres derzeitigen Programms findet, findet sich bei den Kollegen von Youtube:

Dienstag, 12. Januar 2010

... und schon wieder eine Spende ...

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Eine klassische Szene: das abschließende Gruppenbild mit Scheck (und jetzt brav alle Namen nennen!) samt den Stiftungsvorständen, Notar Dr. Brandmüller, VR-Vorstandschef Peter Geuß, VR-Aufsichtsrat Helmut Wagner (als Spender) und für den MTV (als Empfänger) der Große Vorsitzende und CSU-Gemeinderat Andi Hlavaty und die kleine Jugendleiterin und QUH-Gemeinderätin Elke Link (die gemeinsam den Antrag gestellt hatten)

Anlass für die Aufnahme war eine freudige Nachricht für den MTV:Zunächst erhielt die Bürgerstiftung Landkreis Starnberg von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eine großzügige Spende über 24.000 €. Diesen Betrag wollte die Stiftung möglichst bald ausschütten. So bekamen insgesamt 26 gemeinnützige Institutionen nach ihrer Bewerbung eine Förderung, darunter aus Berg der Montessoriverein Biberkor und der MTV Berg für die Skateranlage mit Basketballkörben. Gestern Abend fand die Scheckübergabe in Herrsching statt - gutes Networking, gute Sache, tausendundeinen Dank für 1000 Euro!

(Foto: stellvertretender Landrat Albert Luppart)

Montag, 11. Januar 2010

Wege zum Glück

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Prof. Dr. Michael Bordt, SJ: "Von meinem ursprünglichen Berufswunsch Dirigent ist mir nur noch die Frisur geblieben."

Ei, wer hätte das gedacht! Ausgerechnet mit zwei ausgebildeten Philosophen gelang es Christian Kalinke zum 50. Unternehmerstammtisch, den Saal zu (über)füllen. Am Rand standen und auf dem Boden saßen ehemalige und zukünftige Podiumsgäste wie Zuschauer, sogar Essen wurde spontan auf dem Teppich serviert.
Während der ersten Stunde ließ Christian Kalinke die 49 bisherigen Veranstaltungen Revue passieren. Die wichtigste Frage, die sich stellte: Lässt der Unternehmerstammtisch Stühle wackeln? Die Besuche von Karl-Heinz Wildmoser jun. und sen., Pater Anselm, Stefan Reuter, Wolfgang Ziebart könnten darauf schließen lassen...

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Dr. Patrick Hörl: "Ist der neue Berger Fußballplatz wahr oder wirklich?"

Dr. Patrick Hörl aus Ambach, Dokumentarfilmer, Vorsitzender des Hochschulrats der Filmhochschule München und ehemaliger Kommilitone von Prof. Bordt, wurde zunächst befragt nach der Relevanz von Philosophie im Alltag. "Ganz einfach", antwortete Patrick Hörl, "nehmen Sie zum Beispiel die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Realität. Als ich etwa neulich nach längerer Zeit wieder einmal durch Berg fuhr und den neuen Fußballplatz sah, dachte ich mir: Das kann doch nicht wahr sein. Real ist der Platz hingegen wohl."
Glück sei kein Dauerzustand und kaum vom Individuum steuerbar, vielmehr gebe es Glücksmomente - für ihn persönlich etwa, wenn er an dem Berger Esel Paula vorbeifahre oder wenn er von Ambach aus das Licht der Morgensonne am Westufer betrachte. Das sei so schön, dass ihm die Bewohner des Westufers manchmal gar leid täten. Was wiederum zur allgemeinen Erheiterung Sigrid Friedl-Lausenmeyer aus Feldafing zu der Replik veranlasste, ihre Empfehlung für den persönlichen Glücksmoment sei es, frühmorgens am Westufer schwimmen zu gehen und den Sonnenaufgang am Ostufer zu betrachten.

Prof. Bordt, eloquent und spritzig, Rektor der Hochschule für Philosophie in München, hielt das Streben nach dem All-time-high eher für abstumpfend. Auch wollte er sich nicht mit Sonnenaufgängen oder Eseln als Glücksmacher zufrieden geben. Ein glücklicher Mensch, so der Jesuitenpater, sei jemand, der gute emotionale Beziehungen im Leben habe, eine gute Partnerschaft, gute Freundschaften, jemand, der sein Leben und seinen Lebensstil reflektieren und dann bejahen könne. Empirisch nachgewiesen sei es, dass Menschen, die Sport treiben, auch zu den glücklicheren zählen.

Der Unternehmerstammtisch wird nach diesem philosophisch außergewöhnlich wertvollen Jubiläumsabend voraussichtlich im Februar noch einmal stattfinden, dann wird es eine Pause geben, da Christian Kalinke einige Monate nach London gehen wird.
(Fotos: Andi Hlavaty)

Sonntag, 10. Januar 2010

Post vom Kommandanten

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Da freut sich die QUH doch glatt schon wieder! Wir haben Post vom Kommandanten der FFW Berg bekommen:

"Sehr geehrte Damen und Herren der QUH,
erstmal möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr unsere heutige Jugendaktion in Euren Blog gestellt habt und dadurch das Geschäft angekurbelt habt.
 Es war ein voller Erfolg für die Jugend, und ich bin sehr glücklich, dass die Jugendlichen sich so engagiert haben. Der Verdienst geht in die Jugendkasse, von der dann Jugendfahrten und andere Dinge für die Jugend beschafft werden.
Danke an die 4 Erwachsenen, die den 7 Jugendlichen  geholfen haben.
 Weiter fand heute eine Eisrettungsübung am Pilsensee statt bei der 5 Feuerwehrmänner aus Berg teilgenommen haben. Zusammen mit anderen Rettungsorganisationen wurde das Retten von eingebrochenen Personen intensiv geübt.
 Hoffe ihr freut euch über die Info
 Tobias Völkl
Kommandant Berg"

Was aber hat die Feuerwehr eigentlich mit den ca. 100 Bäumen gemacht? Etwa vierzig Stück wurden als Laichhilfe zur Fischzucht gebracht, ein weiterer Teil wurde in einem eigens bestellten Container beim Wertstoffhof in Farchach entsorgt - doch nachdem der um 13 Uhr schloss, musste der Rest bis zum Mittwoch beim Jugendwart persönlich deponiert werden. Wir hoffen mal, die Bäume nadeln noch nicht zu sehr!

Freitag, 8. Januar 2010

Christbaumabholaktion

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Da freut sich die QUH!

Wie wunderbar - statt das nadelnde Ungetüm zu verfeuern, an Elefanten oder Pferde zu verfüttern oder es bis zum nächsten Winter in der Hoffnung auf instantane Selbstauflösung oder Spontankompostierung in eine Gartenecke zu verbannen, kann man seinen Weihnachtsbaum dieses Jahr ganz bequem gegen eine kleine oder große Spende von der FFW Berg abholen lassen - auch Kurzentschlossene können noch bei Herbert Volz anrufen!

Alle Infos auf diesem Plakat:

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Wir sagen jetzt mal nichts / Folge 8

"Was? ... Wieso schon wieder Sie, Herr Kalinke? Wollen Sie uns etwas mitteilen? ... Etwa darüber, dass Sie heute, am Freitag 8.1.10, um 19 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten zum unglaublicherweise 50. Mal den MTV-Unternehmerstammtisch veranstalten?"

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Christian Kalinke, Ur-QUH, MTV-Fußball-Präsident und heute zum 50. Mal überglücklicher Unternehmerstammtischgastgeber

Diesmal zu Gast: Prof. Dr. Michael Bordt, Rektor der Hochschule für Philosophie in München. Er spricht über die "Suche nach dem Glück".
Zuvor wird der Vorsitzende des Hochschulrats der Filmhochschule München Dr. Patrick Hörl eine "Anleitung zum Glücklichsein für Einheimische" geben. Zum Auftakt wird Christian kurz über die größten Lacher aus 8 Jahren MTV-Unternehmerstammtisch berichten. - Hingehen!

Dienstag, 5. Januar 2010

Wir sagen jetzt mal nichts / Folge 7

"Herr Grundmann, hat sich Ihr Leben eigentlich sehr verändert, seit Ihre Frau für die QUH aktiv ist und auch im Gemeinderat sitzt?"
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Ralf Grundmann, QUH-Mitglied und Ehemann von Elli Grundmann (vgl. Folge 6)

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