Donnerstag, 5. November 2009

Schweinegrippe im Selbstversuch - 3. Tag Die Nebenwirkungen

Nebenwirkungen? - Mit einem Wort: Ja (und zwar nicht zu knapp)!

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Die "Impfwunde"

Die vom Arzt am eigenen Leib erfahrene "lokale Reaktion" kam nach ein paar Stunden: Die Schulter schmerzte leicht, ist druckempfindlich und in der Nacht kann man definitiv auf dieser Seite schlecht liegen. Mein Gefühl, dass ich ca. 4 Stunden nach der Impfung ziemlich müde wurde, schob meine Frau noch auf eine leichte Hypochondrie. Sie meinte, dafür hätte ich mich nicht impfen lassen müssen. Heute nun - nach einer unruhigen Nacht - alle Symptome einer Grippe: Schwindelgefühle, Gliederschmerzen, leichter Kopfschmerz, der Körper wie aus Watte. Allerdings weder Husten noch Fieber. Ausgerechnet das objektive Fieberthermometer will meine vernichtende Selbstdiagnose ("Ich fühl mich krank!") nicht bestätigen.

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Eher zu wenig: unter dem Arm gemessene Temperatur.

Abendlicher Nachtrag: Am Nachmittag nahm meine Mattigkeit derart überhand, dass mich meine Familie nur noch mitleidig ansah, mich aber irgendwie nicht ganz ernstnahm. Ich hingegen war unfähig, auch nur eine Pfanne zu heben. Gegen Abend besserte sich mein Befinden etwas, eine kleine Verunsicherung über derart heftig zuschlagende Symptome bleibt. Noch schlimmer erging es einem Kollegen vom Spiegel: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,659556,00.html

Gelassen sehe ich hingegen ab heute all den Schweinegrippen-Horrormeldungen, die da noch kommen mögen, entgegen. Ich werde sie aus der Perspektive des ungerührten Beobachters vom sicheren Ufer aus verfolgen. ... und damit endlich zurück zu anderen, erfreulicheren Themen.

Mittwoch, 4. November 2009

Schweinegrippe im Selbstversuch - 2. Tag Fortsetzung: Der Schmerz

Nach den Horrormeldungen über die Ausbreitung der Schweinegrippe in den letzten Tagen ging es mit der Impfung dann doch ganz schnell. Ich bekam einen Termin, und neben mir wartete gleich der nächste Aspirant mit seinem Impfbuch, das man aber gar nicht braucht.

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Meine Spritze

Zuerst die ärztliche Beratung durch Dr. Raithel. Er präsentiert das Titelbild des Deutschen Ärzteblattes mit der ansteigenden Kurve der Infizierten. Er erläutert, dass die Grippe zwar noch einen harmlosen Verlauf nehme, dass es aber, wenn die Grippe sich wandelt, für eine Impfung zu spät sei. Da es noch ein junges Medikament sei, könne man nichts über etwaige Spätfolgen wissen, und als Nebenwirkung sei evtl. mit Schwindel, Kopf- und Muskelschmerzen und etwas erhöhter Temperatur zu rechnen. Bei ihm selbst hätte es außer einer kleinen Schwellung der Einstichstelle keine Nebenwirkungen gegeben.

Dann die Impfung durch die Sprechstundenhilfe, die einen kleinen Stich verspricht, aber stark übertrieben hat. Ich habe kaum etwas gemerkt, das Ganze hat eine Viertelstunde gedauert und keinen Cent - noch nicht einmal die 10 Euro Praxisgebühr gekostet - ... mehr zu den Nebenwirkungen morgen!

(Übrigens ist der Impfstoff auch bei anderen Berger Ärzten, z.B. bei Dr. Watzek oder Dres. Gröber erhältlich)

Schweinegrippe im Selbstversuch - 2. Tag: In der Praxis

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Dr. Patrick Raithel impft in Berg

QUH: Herr Dr. Raithel, die Berger waren bislang offenbar nicht sehr impfwillig.

Dr. Raithel: Das stimmt. Die Nachfrage war bis Ende letzter Woche gleich Null. Kein einziger Patient hatte sich wegen einer Impfung gegen die Neue Grippe gemeldet. Wir impfen das Mittel Pandemrix, das von der Apotheke in Fläschchen zu einem Preis von etwas über 100 € abgegeben wird. Dieses Fläschchen muss innerhalb von 24 Stunden "verimpft" werden, daher sollten wir aus wirtschaftlichen Gründen immer mindestens 7-8 Patienten für die Impfung zusammen haben.

QUH: Die Zeitungen sind heute voll von Meldungen über die Neue Grippe. Hat sich die Situation jetzt verändert?

Dr. Raithel: Oh ja. Ich hatte am Wochenende Notdienst und habe zehn Fälle der Neuen Grippe diagnostiziert. Wenn Sie die Graphik des Robert-Koch-Instituts ansehen, stellen Sie fest, dass die Zahl der Neuinfektionen in Bayern dramatisch zugenommen hat. Die Bevölkerung wacht jetzt auf – dementsprechend groß ist seit gestern der Andrang in meiner Praxis. Gestern haben wir das erste Fläschchen aufgebraucht, heute wurde das dritte geöffnet.

QUH: Welche Risiken geht man bei der Impfung ein?

Dr. Raithel: Bei der Impfung beraten wir noch eingehender über die Nutzen-Risiko-Abwägung als bei der Impfung gegen die saisonale Grippe. Bei einem neuen Impfstoff ist die Sensibilität von Presse und Bevölkerung extrem hoch. Ein geringes Impfrisiko besteht bei jeder Impfung, über langfristige Impfkomplikationen können wir, da der Impfstoff gerade erst zugelassen worden ist, derzeit keine Informationen geben. Die Ärzte sind deshalb aus meiner Sicht jetzt besonders gefordert, die Patienten umfassend aufzuklären.

QUH: Befürworten Sie die Impfung?

Dr. Raithel: Definitiv. Wir haben jetzt nachweislich eine Pandemie. Im Moment ist der Verlauf in den meisten Fällen harmlos, aber je mehr ein Virus sich verbreitet, desto höher das Mutationsrisiko. Ziel der Impfung ist es, die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren und damit gleichzeitig auch das Risiko einer Virusmutation zu verringern.

QUH: Sind Sie selbst geimpft?

Dr. Raithel: Ja, und auch meine Mitarbeiterinnen. Mit Ausnahme der üblichen Lokalreaktion habe ich die Impfung gut vertragen.

QUH: Herr Dr. Raithel, wir danken für das Gespräch.

Dienstag, 3. November 2009

Schweinegrippe im Selbstversuch - 1. Tag

Da ich als weitreisender Journalist eigentlich zu einer Risikogruppe gehöre und da das Robert-Koch-Institut jetzt noch energischer zur Impfung rät (hier kann man sich den aktuellen Bericht herunterladen) ...

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Krisengebiet Oberbayern: die aktuelle Karte mit Schweinegrippe-Fällen des Robert-Koch-Institutes

... habe ich mich heute entschlossen, mich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Was allerdings so schnell dann auch wieder nicht möglich ist: Ich rief in der zuständigen Berger Arztpraxis an, ob ich mich dort gegen die "Neue Grippe" (ich bemühe mich um die offizielle Sprechweise) impfen lassen könne? "Ja, unter anderem", lautet lächelnd und nett die Antwort. Dann allerdings Schweigen. Äh, ja, und wie das jetzt funktionieren würde?, frage ich weiter. - Nun, da müsse man erst warten, bis eben 10 Personen zusammenkämen. Ob ich schon Patient bei ihnen sei? Nein? - Nun, man würde mich zurückrufen. Nachfrage: Und bis wann? - Man könne nicht versprechen, dass diese Woche noch genügend Nachfragen eingehen, da jede Impfung für 10 Patienten ausreiche, müsse man immer warten bis genügend Personen zusammen kommen. - Also erstes Fazit: In Berg gibt es derzeit pro Woche weniger als 10 impfwillige Personen. - Ich bin trotz bester Vorsätze noch ohne Impfung und halte Sie auf den Laufenden.

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Artzpraxis bei Grippewetter: Dr. Raithel in Berg impft gegen Schweinegrippe

Montag, 2. November 2009

MTV Awards 2009

Und bevor wir uns jetzt auf unseren Lorbeeren ausruhen und ausgerechnet am Tag nach der editorischen 6000er Höchstleistung heute gar nichts veröffentlichen, bringen wir noch einen schnell Veranstaltungshinweis.



Zum zweiten Mal in Folge lädt der MTV - eine historisch seltene Zusammenarbeit zwischen Turnern und Fußballern - zur Verleihung der MTV Awards in den Marstall.

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Il Presidente mit Le Überraschungsgast und The Schirmherr

Wir erinnern uns: Das war jene legendäre Veranstaltung im letzten Jahr, die als "Party des Jahres" Furore machte. Jener Abend, an dem sich Schirmherr Oliver Bierhoff von der Bühne herab bei seiner Frau entschuldigte, die auf seinen Zuruf "Wir gehen doch nur zum Sportverein" ihre Jeans angezogen hatte. Ganz Berg hingegen (inklusive Schlagerstars, Bundestagsabgeordnete und Nationaltorwart) in Abendgarderobe, Frack oder höchstens im kleinen Schwarzen erschienen war, um den ehrenamtlichen Mitarbeitern des MTV zu huldigen. Also: Rasch Karten reservieren und die Abendkleider aus der Mottenkiste!

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Karten verbindlich reservieren:
per E-Mail unter mtv-berg.award@gmx.de,
in der MTV Berg Geschäftsstelle Elke Sigel, Tel: 08151-50900
oder im a'dabei

Samstag, 31. Oktober 2009

Beckett und Bierbichler: "Intellektuell auf dem Kamm der Welle"

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A late evening in the future

Im Nachhinein war es doch ein ziemliches Wagnis, Becketts "Das letzte Band" ausgerechnet in einem Wirtshaussaal auf die Bühne zu bringen - aber es funktionierte. Allerdings wäre gleich die Intro beinahe schiefgegangen - Bierbichler, noch nicht ganz in den alten Zausel Krapp verwandelt, kam durch den Saaleingang herein, nahm wortlos seinen Platz auf der Bühne ein und musste feststellen, dass noch Getränke serviert wurden. Kurz beobachtete er, dann ging er freundlich-autoritär dazwischen: "Kaske, das war zu früh! Licht an, bis alle Bedienungen fertig sind." Das ging denn auch recht schnell, und Bierbichler schaffte es als Herr der Pausen, sich durch beharrliches Schweigen Ruhe und Aufmerksamkeit zu verschaffen, seine kleine Multimediaecke aufzubauen und die in Becketts sehr exakten Regieanweisungen vorgeschriebene Banane zu verspeisen. Wundersam die Wandlungen, die Bierbichler vollzog - zunächst alterte er coram publico, indem er sich bedächtig einen Schnurrbart anklebte, ein Toupet aufsetzte und sich einen Bauch vor den Bauch schnallte, um wiederum sogleich verjüngt per Video zu erscheinen und dann im Laufe des Stücks angesichts der Erinnerungen Teile der Camouflage wieder abzuwerfen. Zum Dahinschmelzen auf dem Video: "Ihre Augen waren nur Schlitze, der grellen Sonne wegen. Ich beugte mich über sie, damit sie im Schatten wären, und sie öffneten sich. Pause. Leise: Ließen mich ein." Just in dem Moment, als er Spule neun ankündigte, schlug die Kirchturmuhr neun Mal. Ganz besonders: der Gesang. Das war Dorftheater der anderen Art. Danke für den Vorstoß!

Freitag, 30. Oktober 2009

Ben Hur auf Heimspiel

3203784 Am Freitag und Samstag bringt der Mörlbacher Musikproduzent Franz Abraham sein neues Großevent nach München: Das Live-Spektakel Ben Hur. Wir berichteten bereits über die Premiere in London. Vorstellungen gibt es noch am Samstag, 31. Oktober 2009, 15.00 und 20.00 Uhr.Könnte sein, dass wir keinen Erfolg damit haben, dieses Größtereignis nach Berg zu holen.

Nicht in den Marstall!

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Richard Nixon sagte einmal: Nur weil ich paranoid bin, heißt das ja nicht, das ich nicht verfolgt werde: Also unterstellen wir mal keine böse Absicht, aber: Zum zweiten Mal hintereinanander weisen die Zeitungen falsch auf eine von der QUH (und dem Kulturverein) ausgehende Veranstaltung hin:

Achtung liebe Bierbichler und Beckett Freunde! Bitte nicht in den Marstall, die Aufführung findet wie geplant heute Abend im 'Gasthof zur Post' in Aufkirchen statt. Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr

Dem SZ-Kultur(!)kalender sei dann noch ins Stammbuch geschrieben, dass der irische Nobelpreisträger Beckett und nicht Backett heißt. Und über den Unterschied im Informationsgehalt zwischen "verläßlichen" Printmedien und "unzuverlässigem" Internet reden wir dann ein anderes Mal.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Beckett-Contest

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Nein, spielt morgen nicht in München: Schauspiellegende Sepp Bierbichler

Ein alter Mann hört sich alte Tonbänder an: "Schachtel ... drrei, Spuuule fünf, der Abschied von der Liebe" ... großes Theater vom Nobelpreisträger Samuel Beckett. Morgen Abend hat Samuel Becketts 1958 in London uraufgeführter Einakter "Das letzte Band" mit André Jung als Krapp in München an den Kammerspielen Premiere (Regie führt der Schweizer Regisseur Jossi Wieler, seine Inszenierung entstand in Kooperation mit den Salzburger Festspielen.) ... Beckett nur an den Kammerspielen? - Nein! Unser kleines Dorf kann sich schon wieder einmal kulturell mit der großen Hauptstadt München messen.

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Konfrontiert sich morgen in Berg mit dem eigenen Ich: Sepp Bierbichler in der Rolle des Krapp

Denn das größere Theaterereignis findet vielleicht zeitgleich in Berg statt: Hier hat es der QUH-Gemeinderat und Kulturvereinsvorsitzende Jokl Kaske schon wieder geschafft, Kultur auf höchstem Niveau ins Dorf zu holen: Ebenfalls mit dem Stück "Das letzte Band" gastiert morgen Sepp Bierbichler in unserer Dorfwirtschaft. Im Saal des Gasthofs zur Post (immer wieder eine Heimstatt absurder Geschehnisse) spielt der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler (Grimme-Preis, Deutscher Filmpreis, Eysoldt-Ring, Schauspieler des Jahres) Becketts legendäres Ein-Personen-Stück. Die Inszenierung von B. K. Tragelehn, mit der Bierbichler auftritt, ist besonders reizvoll, weil der Schauspieler sich nicht nur mit einem Tonband, sondern mit einem Videobild seiner selbst als junger Mann konfrontiert sieht. Sie wurde im Dezember 2007 an der berühmten Schaubühne in Berlin zuerst aufgeführt.

Restkarten zu 20 € (für KV-Mitglieder 15 €) gibt es noch an der Abendkasse, Einlass ab 18:30, Beginn 20:30. Wer essen möchte, möge dies bitte unbedingt vor der Vorstellung tun. Den letzten Bissen spätestens um 20:25 runterschlucken, bittet Jokl Kaske!!!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mit Tränen in den Augen in den Ruhestand - Bernd Albrecht

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Immer gut drauf: Bernd Albrecht

Nach 30 Jahren als Jugendverkehrserzieher bei der Polizei wurde Bernd Albrecht heute Vormittag mit einem Festakt in der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen in den Ruhestand geschickt.

"70 - 80.000 Kinder habe ich in der Zeit unterrichtet - die Erstklässler beim Schulwegtraining, die Viertklässler bei der Radfahrausbildung", sagt Bernd Albrecht.

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Große Kulisse

In Anwesenheit des stellvertretenden Landrats Albert Luppart, des Schulamtsdirektors Leutenbauer, Rektorin Maria Fiedler, des Chefs der PI Gauting Hans Wannenmacher u.v.a.m. führten die Kinder auf Bernd Albrecht zugeschnittene Gedichte und Lieder auf. Stellvertretend für den Bürgermeister überreichte ihm GR Sokolowsi einen Bildband und eine DVD des Films "Netz & Würm".

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"Es war einfach grandios, ich wusste gar nicht, was ich zuerst wegdrücken soll, das Magengrimmen, den Kloß im Hals oder die Tränen in den Augen", sagt der sympathische Geehrte, setzt sich aufs Fahrrad und radelt ins a'dabei, wo er sich als gute Seele des Vereins fortan nicht nur um das leibliche Wohl seiner Sportlerschäfchen kümmert...

(Fotos: H.-P. Höck)

O wie so trügerisch...

... sind nicht Frauenherzen, sondern vielmehr kurze Tagesordnungen. Außer den Bekanntgaben, Anfragen, Berichten und Terminen, die stets den öffentlichen Sitzungsteil umrahmen, standen nur drei Punkte auf der Tagesordnung - und drei Mal handelte es sich um Entscheidungen, die Bebauungspläne betrafen. Aber es wurde ein langer Abend.

Habichtweg

B-Plan 1: Hier ging es um eine völlig verdrehte Situation am Habichtweg, die sämtliche Juristen im Gemeinderat auf den Plan rief und letztlich zu dem Beschluss führte, einen Anwalt zu beauftragen. Trotz der einheitlichen Bestrebungen des Gemeinderats, eine Wohnnutzung in einem ehemaligen, seit 1975 nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Stall im Außenbereich zu verhindern, verschickte das Landratsamt - heute (!) - die Genehmigung an den Erben des Anwesens. Uns bleibt nur die Möglichkeit, gegen den Bescheid zu klagen und/oder parallel einen Bebauungsplan anzugehen.
Die Hau-Ruck-Aktion des Landratsamts brachte jedenfalls GR Reiser auf die Palme: "Was bewegt das LRA, uns die Füße wegzuschlagen?", fragte er in seiner Brandrede. "Sollen wir jetzt brave Bürger sein und diesen Bescheid akzeptieren oder wollen wir gestalten, wie wir es uns vorgenommen haben?" Spontaner Applaus. Auch Andi Hlavaty meinte dazu: "Das ist Sprengstoff. Dadurch, dass viele Gebäude nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, könnte eine Vielzahl von Wohnungen im Außenbereich entstehen."
Beschlossen wurde die Beauftragung eines Anwalts, die Erstellung eines Bebauungsplans und der Erlass einer Veränderungssperre.

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Oberlandstaße Ecke Allmannshauser Straße

B-Plan 2: Aufhausen - hier möchte die Vesta GmbH auf dem Grundstück von Siegfried Genz gegenüber vom Fidesgebäude drei Wohnhäuser errichten. GR Adldinger war mit dem LRA der Meinung, hier rede man klar über Außenbereich, während GR Galloth gerne Einfluss auf die Gestaltung der Baukörper nehmen würde und GR Kaske sich sehr an die Siedlung unten an der Maxhöhe erinnert fühlte. Per Beschluss wird die bald schon zehn Jahre alte Bebauungsplanung fortgeführt. Der Vorbescheid wurde daher zunächst abgelehnt, die Gestaltung soll der PUVE (weiß eigentlich noch jemand, was das ist?) beraten und vorab soll geklärt werden, ob es sich um Außen- oder Innenbereich handelt.

B-Plan 3: Nach wohl realen und nicht nur gefühlten tausend Einzelentscheidungen in der causa B-Plan Tobias Maxl wurden ein Zwerchgiebel und eine Schüttbox abgenickt - so wurde die Planreife bestätigt und er kann anfangen zu bauen.

Ein letztes, nicht minder wichtiges Thema war die Frage, ob man die Photovoltaikanlagen, die die Gemeinde auf dem Fidesgebäude, der OMG-Schule und dem VH Höhenrain plant, selbst betrieben oder verpachtet werden sollen. Auch Bürgersolaranlagen waren weiter im Gespräch. Verwaltung und Gemeinderat wollten möglichst viele Informationen und Erfahrungsberichte einholen und zur nächsten Sitzung sammeln.

Und dann ging es erst richtig los - mit dem nicht-öffentlichen Teil. Aber hier heißt es wie immer mit Shakespeare: Der Rest ist Schweigen.

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