Montag, 20. Oktober 2008

Leda in motion

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"Starke Bilder, stark präsentiert"

Das ist der Spin: hier ist alles in Bewegung, die Künstlerin, ihre Bilder, die begleitenden Filme (und manchmal auch der Sinn). Bewegung ist das Leitmotiv der in Griechenland geborenen und in Kempfenhausen lebenden Künstlerin Leda Luss Luyken. In der camera artis zeigt sie ihre jüngsten Arbeiten aus den Jahren 2004-08 zum Thema Genesis.

Ihre Form- sagt sie - sei innovativ und anregend, da die Gemälde nicht starr vor uns hängen, sondern nach eigenem Belieben verändert werden können. Sie sagt, das heißt dann :ModulArt und spiegelt - sagt sie - auf anschauliche Weise die Dynamik unserer modernen Welt wider. Die Künstlerin gibt ihr Werk aus der Hand und führt ihr Publikum - sagt sie - vom Betrachter zum aktiven und kreativen Mitgestalter ihrer Gemälde.

Die Ausstellung - sagen wir - ist heute Abend sowie anlässlich der Langen Nacht der Münchner Museen am 25.10. zu sehen in der camera artis, Geibelstrasse 6, Bogenhausen

Sonntag, 19. Oktober 2008

Das sollte doch reichen ...

... um Tabellenführer zu werden!

Mit 10:1 hat die 1. Mannschaft des MTV Berg den Gast aus Schäftlarn nach Hause geschickt. Nach der ersten Halbzeit stand es bereits 8:0 und es machte den Anschein, als hätte Schäftlarn sich schon nach den ersten Minuten, in denen Tor auf Tor fiel, aufgegeben.

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Hier verwandelt Flo Garke gerade den Strafstoß zum 5:0 nach Foul an Ahmed Adlouni.

Und wie das gereicht hat - vor allem, nachdem der Spitzenreiter Starnberg zu Hause gegen Pöcking 1:2 patzte! Nun ist der MTV wieder da, wo er hingehört!

Auch die 2. hatte wenig Mühe mit Schäftlarns zweiter und ist in der A-Klasse weiterhin die einzige ungeschlagene Mannschaft. Glückwunsch Bobby und Team!

Freitag, 17. Oktober 2008

Was macht ein Gemeinderat/Gemeinderätin? Folge 2: Klausurtagung

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In Obing

Was wir hier genau machen, dürfen wir nicht sagen - (fast) alles streng vertraulich! Aber dass wir hier sind, dürfen wir schon sagen - der Gemeinderat geht für zwei Tage in Klausur: Strategiewochenende in Obing. Im Auftaktvortrag des Kämmerers Harald Heitmeir wurden wir darüber informiert, dass nur wenige Gemeinden in Bayern bei der Umstellung auf das NKF (Neues kommunales Finanzwesen) schon so weit sind wie wir in Berg. Die Vorstellung einer ganzheitlichen Steuerung im Rahmen des NKF bot Anlass zu einer netten, offenen Grundsatzdiskussion über alle Fraktionen hinweg. Klausurtagung eben. Ein sinnvoller Ausflug - und Herrn Steigenberger, der erkrankt ist und einen Tag später kommt, wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung!

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Was macht ein Gemeinderat/Gemeinderätin? Folge 1: Abwasserverbandsversammlung

Vermissen Sie das Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 14.Okt. 2008? Diese Woche findet keine Sitzung statt, denn der Gemeinderat begibt sich am Freitag auf Klausurtagung. Nicht nach Wildbad Kreuth, sonden nach Obing. Zwei Tage wird über wichtige Themen informiert und diskutiert. So radelte die QUH-Fraktion am letzten Wochenende nicht durch das sonnige Berg, sondern besuchte nur Unternehmerstammtisch und Bergennale.

Doch Gemeinderäte haben neben dem Besuch von Festen noch andere Aufgaben. Vier GR sind Verbandsräte des Abwasserverbands Starnberger See (www.av-starnberger-see.de) und besuchen die regelmäßig stattfindenden Versammlungen. Heute traf sich die Verbandsversammlung zum Thema „Fremdwasserproblematik im Verband – Vorstellung einer erfolgreichen Reduzierung von Fremdwasser am Beispiel der Gemeinde Schwanau“. Klingt auch morgens um 10:00 nicht wirklich spannend. Aber die Pflicht ruft.

Nach der Begrüßung durch den Verbandsvorsitzenden BG Monn erläuterte Herr Impelmann, Geschäftsführer des Verbands, die Problematik des Fremdwassers bei uns: Jährlich werden 4 Mio m3 an Wasser verbraucht. Im Klärwerk kommen aber zwischen 5 – 10 Mio. m3 Abwasser an.

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"Unsere" Kläranlage

Herr Prof. Dr.-Ing. Günthert von der Bw Universität beschreibt die Auswirkungen:
- höhere Energiekosten
- Überflutung
- Schlechtere Reinigung durch niedrigere Temperaturen
- Erweiterung des Klärwerks oder Bau von Rückhaltebecken
- Ohne Erweiterung: Baustopp

Doch wo kommt das zusätzliche Wasser her? Frau Große von der Koordinationsstelle Fremdwasser erklärt, dass die öffentlichen Hauptkanäle (400 km) bereits untersucht und überwiegend saniert wurden, die Kanaldeckel aber noch verbessert werden müssen. Daneben gibt es noch 1.200 km private Leitungen, die nicht kontrolliert und saniert wurden.

Die Gemeinde Schwanau in Baden-Württemberg (http://www.schwanau.de/) hat sich diesem Problem bereits vor einiger Zeit - als 2001 die sechsfache Menge des Trinkwassers als Abwasser in der Kanalisation ankam – angenommen. BG Brucker und Herr Rehm zeigten in Ihrem unterhaltsamen Vortrag, wie mit dem Projekt Fremdwasser gemeinsam mit den Eigentümern die privaten Leitungen überprüft und saniert wurden. 90% der Leitungen mussten saniert werden!!! Durch diese Maßnahmen konnte nicht nur die Fremdwassereinleitung um 65% gesenkt werden, sondern es wird zukünftig auch weniger Abwasser ins Grundwasser abgeleitet. Vor der Sanierung waren dies immerhin 27 Liter pro Tag und Einwohner.

Was bedeutet dies für uns Gemeinderäte und -rätinnen? Auch in Abwasser-Veranstaltungen kann man neue, spannende Sachverhalte erfahren. Unter der Erde hat die Gemeinde hohe Vermögenswerte. Und auch wir müssen uns dieser unterirdischen Herausforderung in den nächsten Jahren stellen und aus Kosten- und Umweltgründen Geld in die Reduktion von Fremdwasser investieren.

Heute Abend wollen wir uns noch in die Doppik (http://www.stmi.bayern.de/buerger/kommunen/finanzen) einarbeiten, um bei der anstehenden Haushaltsplanung kompetent mitreden zu können.

In Folge 2: Haushaltsplanung

Dienstag, 14. Oktober 2008

Ein Assenhausener zum Thema Klimawechsel

Prof. Johano Strasser, Präsident des PEN-Clubs, im Interview mit dem National Geographic Magazine

Der Feuerteufel in Höhenrain

Auf der Seite http://www.firedoku.de/ finden sich 22 Photos von den nächtlichen Löscharbeiten beim Wohnhausbrand in Höhenrain, sowie ein detaillierter Bericht, der die Feuerwehrler unter unseren Lesern interessieren könnte.

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"Kurzbericht:- In den frühen Morgenstunden kam es in Höhenrain im Biberweg zu einem Wohnhausbrand. Aus bisher unbekannter Ursache war in einem Anbau des Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen, dabei wurden insgesamt 5 Menschen verletzt. Der Bewohner und seine Frau erlitten eine Rauchvergiftung die Frau auch leichte Verbrennungen, Zwei Nachbarn (richtiger, zwei zufällig des Weges kommende Höhenrainer, die QUH), die das Feuer bemerkt hatten und das Ehepaar aufgeweckt hatten, erlitten ebenfalls eine Rauchvergiftung.

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Nach einer Erstversorgung durch das BRK wurden alle in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen an einer Hand. Von den Feuerwehren Höhenrain, Berg, Allmanshausen, Bachhausen, Percha, Starnberg und Kempfenhausen die mit etwa 90 Kräften vor Ort waren wurden mehrere Löschrohre eingesetzt um den Brand zu bekämpfen.

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Nachdem das Feuer beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits auf weite Teile des Hauses übergegriffen hatte, war ein Innenangriff nicht mehr möglich, da die Zwischendecke aus Holz war und einzustürzen drohte. In mühevoller Arbeit musste der Dachbereich von außen geöffnet werden um das Feuer gezielt abzulöschen. Später wurde ein Bagger eingesetzt um das Gebäude teilweise einzureissen um an die Brandnester zu gelangen und das Feuer zu bekämpfen. An dem Haus entstend Totalschaden, die genaue Schadenssumme läßt sich derzeit nicht abschätzen. Insgesamt waren ca. 110 Kräfte von Feuerwehr, BRK und Polizei eingesetzt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über mehrere Stunden hin. Eine Fahrzeugweihe der Feuerwehr Höhenrain die für den Sonntag geplant war, musste abgesagt werden."

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Fotos und Bericht: Jürgen Römmler (http://www.firedoku.de)

Montag, 13. Oktober 2008

Brand-Katastrophe in Höhenrain

Einer privaten Geburtstagsfeier verdankt ein Höhenrainer Ehepaar vielleicht das Leben. Und das ging so:
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Am Sonntagmorgen um 4.45 bemerkten zwei 17 und 18-jährige Höhenrainer Burschen, die von der Geburtstagsfeier nach Hause gingen, einen Brand im Anbau eines Wohnhauses am Biberweg in Höhenrain. Gemeinsam weckten sie die beiden Bewohner des Hauses, denen sie mit dieser Aktion wahrscheinlich das Leben gerettet haben. Das Haus brannte völlig ab. Die Bewohner und ihre Retter erlitten leichte Rauchvergiftungen.
Die Polizei Starnberg meldet: "Die verständigten Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden konnten nicht mehr verhindern, dass der Brand von einem Anbau aus auf das Wohnhaus übergriff und hier den hohen Schaden verursachte. ... Da die Ursache des Brandes noch unklar ist, hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Ermittlungen aufgenommen." Laut SZ waren 6 Feuerwehren mit insgesamt 90 Mann im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf mindesten 250.000 €.

Die Gemeinde hat für die obdachlosen Brandopfer ein Spendenkonto eingerichtet: Kontonummer 810541 bei der Raiba (BLZ 701 693 31). Kennwort "Hilfe für Brandgeschädigte".

Kein Ende der Siegesserie beim MTV ...

... und das ist gut so!

Das Foto kennen Sie schon? Stimmt! Die gesamte interne Presse hatte gestern keine Kamera dabei und so nehmen wir erneut Ricci Kauer beim Jubeln. Ricci
Zwei Treffer steuerte er gestern gegen den ASV Antorf bei. Gefreut haben wir uns auch darüber, dass Ahmed Adlouni mit seinem Treffer zum 4:2 Endstand endlich mal wieder erfolgreich war.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Der neue MTV Bolzplatz ... schief?

Das Fundament ist gelegt, der Platz kann kommen! Vor dem Huberfeld nimmt der DFB-Minispielfeld Gestalt an. Der Platz wurde abgenommen. Derzeit scheint es noch kleine Engpässe beim DFB mit der Lieferung der Banden oder des Kunstrasens zu geben, aber der erste Bote des neuen MTV-Trainingsgeländes soll - auch dank der unermütlichen Kleinarbeit von MTV-Chef Andreas Hlavaty - noch in diesem Jahr eröffnet werden.

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Im gegenwärtigen Zustand wirkt der Platz - trotz der vollzogenen Abnahme - auf den unbedarften Zuschauer allerdings reichlich windschief. Einige behaupten, es sei eine optische Täuschung, andere sagen, es würde da noch einen Ausgleich durch die Kunststoffschicht geben. Oder ist das Gefälle extra eingebaut worden, damit die MTV-Fußballer sich - nach Jahrzehnten auf einem abschüssigen Trainingsplatz - nicht umgewöhnen müssen?

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Fuzzi Mazewski, Trainer der A-Jugend des MTV, betrachtet das Gefälle

20 Jahre Kulturverein Berg

Im Marstall ist noch heute, Sonntag von 10-19 Uhr, die Jubiläumsausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Berger Kulturvereins zu bewundern. Jedes Mitglied durfte ein Werk ausstellen. Anlaß zur Freude gab es allenthalben:

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Der ganze Kulturverein freute sich über ein volles Haus bei der Vernissage

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Die Besucher freuten sich über das üppige Buffet in Riesentortenform

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Der neue Vorsitzende des Kulturvereins und QUH-Gemeinderat Jokl Kaske freute sich über die vielen Glückwünsche per Postkarte und über einen 500 € Scheck des Bürgermeisters

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Der aktuelle Träger des QUH-Ateliertage-Preises, Roman Wörndl, freute sich über seinen Preis (einen feuchten Händedruck von Elke Link, nachträglich überreicht)

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Andreas Rumland freute sich, dass er nach Meinung der unabhängigen QUH-Jury mit seinem Pigmentdruck "Gerüstwerk II" das mit Abstand beste Werk der Ausstellung beigesteuert hatte (das gab noch einen feuchten Händedruck)

... und einige freuten sich, beim Kulturgenuß einfach etwas entspannen zu können:
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Samstag, 11. Oktober 2008

QUH gegen BILD

Einen ersten Erfolg hat die QUH in ihrem Kampf gegen die illegale Veröffentlichung ihres Lehmann-Fotos durch die Bild-Zeitung verbucht. Gestern unterzeichnete die "Bild" eine Unterlassungserklärung und nahm das Foto, das für eine bundesweite Anti-Helikopter Berichterstattung sorgte, endlich von ihren Internet-Seiten.
Kleine Fußnote am Rande: Seit der Geschichte ist unser verehrter Herr "Town mayor" Monn auch in England bekannt. Das Boulevardblatt "Sun" berichtete:
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Ausriss "The Sun" vom 20.9.

Internet und Gartenbau

"Da habts was schens ogricht!" - mit diesen Worten wurden wir von Ralf Maier beim Obst- und Gartenbauverein im Bauhof empfangen, als wir unsere Jahresration Apfelsaft abholen wollten. Denn seit dem Bericht hier im QUH-Blog über die neue Obstpresse gibt es Anfragen von überallher, wann man denn mit seinem Obst vorbei kommen könnte. Bis aus Dachau reisen die Hobbygärtner an. Termine zum Pressen gibt es wieder ab November.

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Die Aufhausener Saftpresse im Dauerbetrieb

Und auch wenn wir schon wieder eine Lawine lostreten: Jetzt ist die richtige Zeit, um Apfelsaft zu bunkern. 10 Liter köstlicher Saft - im geschlossenen Kanister gut zwei Jahre haltbar - kosten 10 € (plus 2€ Pfand).

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Die grünen Apfelsaftkanister warten auf ihre Abholer

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