Die zweite Sitzung - das erste Mal
Ein vollgepackter Tag, der letzte Dienstag: Vormittags der erste Spatenstich (nicht nur für die Montessorischule, sondern auch für die frisch gebackenen Gemeinderäte) - für mich hieß das drei Reden, zwei Stunden, eine Weißwurst.

Biberkor: Montessori-Pädagogik meets Gemeindeturnhalle.
Eigentlich war es ein schöner erster Spatenstich, denn die Erleichterung aller Beteiligten war wirklich spürbar, und im Anschluss saß man in dem wunderschönen Lindenhof von Gut Biberkor. Dann ein Interview für eine Schülerpräsentation am LSH Kempfenhausen zum Thema Kommunalpolitik.
Kurz darauf unsere erste Ortsbesichtigung - ein ganz schwieriger Fall.

Ein Bebauungsplan für Zentralberg?
Plötzlich stellen sich Fragen wie: Wo will man die Bebauung verdichten? Wem tut man möglicherweise unrecht? Was steht bei diesem Bauantrag für die Gesamtgemeinde zu befürchten? Gibt es eine Kettenreaktion? Was ist mit Abwassereinheiten und Stellplätzen?
Dann gleich im Anschluss unsere zweite Sitzung. Zuerst ein Feuerwerk von "Anfragen aus dem GR" - einige Beispiele: Plakatschwemme (ÜP), Ölfilm auf dem See (Grüne), Radweg in Allmannshausen (ich für die QUH), Gewerbegebiet Höhenrain (CSU), DSL in der Gemeinde (Andy für die QUH), Armut in Berg (ja, auch das gibt es! Elli für die QUH), verstärkte Polizeikontrollen für einen bestimmten Jugendtreffpunkt (CSU).
Dann ging es an die Tagesordnung: Zunächst wurde Land gewonnen. Die Gemeinde soll aufgrund neuer Vermessungen am Seeufer um 36 zusätzliche Quadratmeter wachsen. Das ging durch. Danach wurde (in Farchach) ein - relativ - großes Haus auf - relativ - engem Raum genehmigt (trotz Bebauungsplan, mit sechs Gegenstimmen), ein - relativ - kleiner Anbau wurde in der beantragten Form abgelehnt (derselbe Bebauungsplan). Komisch.
Dann die große Entscheidung für den Sport: der Kunstrasenplatz für Berg Nord, das neue Sportgelände des MTV (wir berichteten). Einstimmig! Freut mich für die Kinder - immerhin drängen sich gerade insgesamt 16 Mannschaften auf den Äckern und Teichen.
Lange diskutiert wurde anschließend die Notwendigkeit eines Bebauungsplans für den Bereich zwischen Sonnenweg, Kapellenweg und Fischackerweg in Oberberg. Da war - trotz der Ortsbesichtigung zuvor - man sich ziemlich uneins. Auch die QUH war hin- und hergerissen, und alle Argumente hatten etwas für sich. Das Abstimmungsergebnis: kein Bebauungsplan (12:7).
Kritisch war im weiteren Verlauf der Sitzung nur die Bebauung unterhalb der Biemer-Villa in Allmannshausen.

Flachdach mit 8m (QUH&BM) oder Sichtverhinderung mit 10,5m (GR)?
Leider besteht der Gemeinderat minus QUH und Bürgermeister (15:4) vehement auf Satteldächern - wir von der QUH baten insbesondere die jeweilige Wandhöhe der Gebäude zu bedenken. Vielleicht wäre in der Zukunft eine Visualisierung (3D) der Meinungsbildung zuträglich.
Dann erst der nicht öffentliche Sitzungsteil und endlich noch ein köstliches Bier im "adabei", das ich leider mit zwei von den drei GR-Andys alleine trinken musste ...

Biberkor: Montessori-Pädagogik meets Gemeindeturnhalle.
Eigentlich war es ein schöner erster Spatenstich, denn die Erleichterung aller Beteiligten war wirklich spürbar, und im Anschluss saß man in dem wunderschönen Lindenhof von Gut Biberkor. Dann ein Interview für eine Schülerpräsentation am LSH Kempfenhausen zum Thema Kommunalpolitik.
Kurz darauf unsere erste Ortsbesichtigung - ein ganz schwieriger Fall.

Ein Bebauungsplan für Zentralberg?
Plötzlich stellen sich Fragen wie: Wo will man die Bebauung verdichten? Wem tut man möglicherweise unrecht? Was steht bei diesem Bauantrag für die Gesamtgemeinde zu befürchten? Gibt es eine Kettenreaktion? Was ist mit Abwassereinheiten und Stellplätzen?
Dann gleich im Anschluss unsere zweite Sitzung. Zuerst ein Feuerwerk von "Anfragen aus dem GR" - einige Beispiele: Plakatschwemme (ÜP), Ölfilm auf dem See (Grüne), Radweg in Allmannshausen (ich für die QUH), Gewerbegebiet Höhenrain (CSU), DSL in der Gemeinde (Andy für die QUH), Armut in Berg (ja, auch das gibt es! Elli für die QUH), verstärkte Polizeikontrollen für einen bestimmten Jugendtreffpunkt (CSU).
Dann ging es an die Tagesordnung: Zunächst wurde Land gewonnen. Die Gemeinde soll aufgrund neuer Vermessungen am Seeufer um 36 zusätzliche Quadratmeter wachsen. Das ging durch. Danach wurde (in Farchach) ein - relativ - großes Haus auf - relativ - engem Raum genehmigt (trotz Bebauungsplan, mit sechs Gegenstimmen), ein - relativ - kleiner Anbau wurde in der beantragten Form abgelehnt (derselbe Bebauungsplan). Komisch.
Dann die große Entscheidung für den Sport: der Kunstrasenplatz für Berg Nord, das neue Sportgelände des MTV (wir berichteten). Einstimmig! Freut mich für die Kinder - immerhin drängen sich gerade insgesamt 16 Mannschaften auf den Äckern und Teichen.
Lange diskutiert wurde anschließend die Notwendigkeit eines Bebauungsplans für den Bereich zwischen Sonnenweg, Kapellenweg und Fischackerweg in Oberberg. Da war - trotz der Ortsbesichtigung zuvor - man sich ziemlich uneins. Auch die QUH war hin- und hergerissen, und alle Argumente hatten etwas für sich. Das Abstimmungsergebnis: kein Bebauungsplan (12:7).
Kritisch war im weiteren Verlauf der Sitzung nur die Bebauung unterhalb der Biemer-Villa in Allmannshausen.

Flachdach mit 8m (QUH&BM) oder Sichtverhinderung mit 10,5m (GR)?
Leider besteht der Gemeinderat minus QUH und Bürgermeister (15:4) vehement auf Satteldächern - wir von der QUH baten insbesondere die jeweilige Wandhöhe der Gebäude zu bedenken. Vielleicht wäre in der Zukunft eine Visualisierung (3D) der Meinungsbildung zuträglich.
Dann erst der nicht öffentliche Sitzungsteil und endlich noch ein köstliches Bier im "adabei", das ich leider mit zwei von den drei GR-Andys alleine trinken musste ...
Elke Link - 2008/05/28 23:50









Und, was sollen wir sagen? Der Schlagzeuger dieser international vielleicht einflussreichsten aller deutschen Bands ist ein waschechter Bachhauser namens Rudi Moser.
Allerdings ist Rudi auf seine Heimat nicht besonders stolz. Als stolzer Wahlberliner verheimlicht er gern seine bajuwarische Herkunft. Deshalb wurde er bei seinem "Heimspiel von Blixa Bargeld, dem Sänger der Band, auch als "Der Moser Rudi aus Flensburg" vorgestellt.
Ich selbst war vor ein paar Jahren nach Berg gezogen und betrachtete es als ein großes Glück, es geschafft zu haben, aus der Großstadt hinaus aufs Land und an den See gezogen zu sein. Ich fand mich hier in Berg geradezu befreit. Als ich Rudi das in dem Berliner Cafe erzählte, meint er, ihm ginge es genau umgekehrt: Sein größtes Glück sei es, dem furchtbaren Landleben und all seiner Enge entronnen zu sein. Er habe es nach Berlin "geschafft". Er komme aus einem furchtbaren Dorf, in dem er sich als Jugendlicher nicht wohlgefühlt habe und in dem er immer Außenseiter gewesen sei. Gut eine Stunde diskutierten wir immer leidenschaftlicher die Vor- und Nachteile des Stadt- und Landlebens, bis ich Rudi in dem Berliner Café endlich fragte, wo er denn herkomme. Er meinte, das Dorf würde ich sicher nicht kennen, es sei liege weit im Süden unten in der Gegend des Starnberger Sees in der Gemeinde Berg, geboren sei er in Bachhausen, er habe aber dann länger in einem Dorf namens Leoni gewohnt.









