Diessen ist ein Zentrum öffentlich geförderter Kulturveranstaltungen. Bernried ist seit dem Bau des Buchheim Museums täglich Anziehungspunkt für ein breites kunstinteressiertes Publikum. Seeshaupt ist bekannt durch regelmäßige Kunst-Ausstellungen im Altersstift. Starnberg ist neuerdings sehr aktiv durch den Starnberger Kunst- und Musiksommer. Jede engagierte See-Kommune bemüht sich offensichtlich um ein anspruchvolles Kultur-Programm, das ihren Bürgern und Gästen möglichst anspruchsvolle Kultur näher bringt. Kunst, Musik und Sport sind wichtige Elemente eines ausgeglichenen modernen Lebens.
Berger Kultur 2006:
2 Stunden Literaturkonzert mit Rudi Zapf im Rittersaal Kempfenhausen
1 Tag Philosophie-Lesungen mit Dr. Conradt in der Alten Schule
4 Tage Bergenale im Marstall
4 Tage Ateliertage Berg/Icking
6 Wochen Ausstellung Franz Jansen im Rathaus
8 Wochen Ausstellung Isolde Grötzinger im Rathaus
Netto Ausstellungsdauer sind das 630 Stunden oder 26 Tage
Vorschlag der QUH:
Kommunale Unterstützung und finanzielle Förderung der Bergenale und der Ateliertage als Ausgangspunkt und Basis für eine Neue Berger Kunstinitiative. So wird zahlreichen Künstlern der Gemeinde, den Mitgliedern des Kunstvereins und auch ausgewählten auswärtigen Künstlern ein ganzjähriges Forum der Kunst und Musik geboten. Gleichzeitig wird Bürgern und Gästen lebendige Berger Kultur präsentiert. Wechselnde Stätten der Kunst wären Künstlerateliers, Rathaus, Marstall, OMG Schule, Gymnasium Kempfenhausen, Alte Schule, Rittersaal, MS-Klinik, Patientenhaus, Kindergärten, Katharina von Bora Haus und Gut Biberkor. Kunstverein und Ateliertage übernehmen die künstlerische und organisatorische Leitung unter logistischer und finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde. Private Sponsoren werden systematisch mit eingebunden, ein Gemeindebeamter widmet diesem Thema entsprechende Zeit.
quh - 2006/06/08 17:57
In seltener, wenn nicht auffälliger „Einigkeit“ haben sich SZ und Münchner Merkur über die Nominierung eines Ersatzkandidaten für Elke Link öffentlich lustig gemacht. Die QUH begrüßt es ausdrücklich, dass endlich etwas Spaß in den Wahlkampf kommt. Auch über unseren Witz, dass der Amtsinhaber vielleicht gar nicht rechtmäßig aufgestellt sei, wurde von den Pressevertretern bei unserer Versammlung ja erst mal herzlich gelacht. Erst einen Tag später ist man dann offensichtlich richtig erschrocken. Fazit: Wenn jede ungewöhnliche Aktion der QUH so ernst genommen wird, kann der Wahlkampf heiter werden.
Die uns von der Gemeinde überreichten Unterlagen legen übrigens ein solches Verfahren nahe, ein Ersatzkandidat ist dort ausdrücklich vorgesehen. Ein Ersatzkandidat in der Bürgermeisterwahl ist im Bayerischen Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz möglich gemacht worden, um nicht handlungsunfähig zu werden. In den Kommentaren zur Nominierung tobt unter Mitgliedern und Sympathisanten zu diesem Thema bereits eine von Paragraphen gesättigte Diskussion.
Mehr Spaß als Paragraphen zu studieren macht uns jetzt schon der Kampf um den Sessel.
ammer - 2006/06/04 20:32
Der „frische Wind, der mich fast umgeblasen hätte“ (Münchner Merkur) von links nach rechts bei der Nominierungssitzung im Cafe Frühtau:
Der umstrittene Ersatzkandidat, zwei unerkannt bleibende Mitglieder aus Höhenrain, die Öffentlichkeitsarbeiterin, ein Gründungsmitglied, der Schriftführer, noch ein Gründungsmitglied, der Melker, die Kandidatin, der Vorsitzende, das jüngste Mitglied, der Sachverständige; zehn weitere Mitglieder fehlten entschuldigt. (Foto H.P. Höck)
quh - 2006/06/04 19:33
Einstimmig und mit der Stimme des bei der Sitzung spontan eingetretenen QUH-Neu-Mitgliedes No. 23 Frau D. aus Berg ist Elke Link zur Bürgermeister-kandidatin der QUH gewählt worden. Als Ersatz-kandidat wurde ebenso einstimmig Harald Kalinke aus Höhenrain gewählt.
Bei dieser Gelegenheit fiel den anwesenden Pressevertretern auf, dass kein Ersatzkandidat für den Amtsinhaber M. bekannt ist, weshalb es sein könnte, dass QUH mit Elke Link bei der Wahl im September den einzigen Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl stellt. ... Um so wichtiger ist es, dass sich ab Ende Juni jeder in Rathaus seine Stimme abgibt, um Elke Link bei der Wahl zuzulassen. Sonst steht Berg am Ende ganz ohne Bürgermeisterin da.
ammer - 2006/06/01 20:31
Offen natürlich für jeden Interessenten. Sozusagen ein erster, ernster Termin, zu dem die Presse herzlichst geladen ist und bei dem unser junges Demokratietierchen hoffentlich beweisen wird, dass es auch bei wichtigen Anlässen mit Spaß bei der Sache ist. Vor allem aber: Wir wollen unsere Kandidatin Elke Link mit einem Ergebnis auf unsere Hörner heben, mit dem sonst nur der Amtsinhaber in Höhenrainer Gefilden rechnen kann. ... und das T-Shirt in der in Zukunft seltenen und gesuchten "First Black Edition" wird auch bald erhältlich sein.
quh - 2006/05/31 00:01
In Farchach werden Zeichen gesetzt! Wie der Presse heute zu entnehmen war, haben sich auf Initiative der Familie Galloth Landwirte aus Berg, Wangen und Neufahrn mit dem Ziel versammelt, die Region im Nordosten des Starnberger Sees zur gentechnikfreien Zone zu erklären - und zwar vorbei an Kreisbauernobmann Schwojer. An erster Stelle steht für Schwojer nämlich nicht die Sicherheit, dass gentechnisch veränderte Pflanzen definitiv keine Risiken bergen, sondern man soll ihm umgekehrt erst beweisen, dass sich solche Pflanzen schädlich auswirken.
Die Bauern wollen das Thema per Antrag im Gemeinderat diskutieren lassen und gleichzeitig freiwillige Verzichtserklärungen hinterlegen. München-Land und Bad Tölz-Wolfratshausen waren bereits Vorreiter.
(nachzulesen heute in der SZ im Artikel von Sabine Bader)
quh - 2006/05/30 15:25
Am Rande der jüngsten Sitzung des Q.U.H. Vorstandes im Gasthof Post konnte - nur wenige Wochen nach der Parteigründung - bereits das 20. Parteimitglied gewonnen werden. Es ist ein Bachhauser!
Wir gratulieren ihm und der Q.U.H.! Zum Vergleich: die Einigkeit Höhenrain/Berg hat es in den 54 Jahren ihrer Geschichte nur auf 120 Mitglieder gebracht.
ammer - 2006/05/25 21:31
Der MTV Berg ist der sportlich und pädagogisch erfolgreichste Verein unserer Gemeinde. Die Fußballjugend, mit unserer designierten Kandidatin Elke Link als Jugendleiterin, ihrem Stellvertreter Joi Henn und einer Schar engagierter, allesamt ehrenamtlich arbeitender Trainer, hat sich im Bereich der D, E und F-Jugend überregional einen Namen gemacht. Allerdings kann wegen eines fehlenden Trainingsplatzes der Spielbetrieb für die Fülle der Jugendmannschaften kaum mehr aufrechterhalten werden. Dringend sucht man schon langem nach einem neuen Gelände.
Schon seit Jahren versucht man in der Gemeindepolitik, trotz aller Bemühungen und Versprechen allerdings erfolglos, diesen Mißstand zu beheben.
Jetzt - so munkelt man - könnte sich am Horizont kurzfristig eine Lösung abzeichnen. Deshalb fordert die QUH den Herrn Bürgermeister und alle im Gemeinderat vertretenen Parteien in aller Dringlichkeit auf, die sich eventuell abzeichnende Lösung diesmal nicht nur mit Lippenbekenntnissen, sondern mit aller Kraft zu unterstützen. Mehr zu diesem Thema bald auf diesem Kanal ...
ammer - 2006/05/21 18:41
Erste Meinungsunterschiede im grundsätzlichen politischen Demokratie-Verständnis haben sich bereits deutlich im digitalen Dialog gezeigt: QUH-Tipp findet Opposition destruktiv - Ammer & Co. halten konstruktive Opposition - auch in politischen Mikrokosmen wie der Gemeinde Berg - für essentiell und unabdingbar. Der Dialog mit den betroffenen Bürgern hält den Geist der amtierenden Politik wach, belebt die politische Phantasie und führt letztlich zum Fortschritt, auch im täglichen Detail. Das QUH-Blog als Forum für die Veröffentlichung von Vorstellungen über die Zukunft der Gemeinde Berg. Das wär' doch was ... Es ist ganz einfach - übrigens auch unter dem Aspekt des Datenschutzes streng vertraulich, insbesondere interessant für anonyme Autoren: Man benötigt nur eine e-mail Adresse, einen Spitznamen und ein seltgewähltes Passwort. In 5 Sekunden ist man sein eigener Redakteur, kann Beiträge verfassen und Leserbriefe schreiben. Selbst die Vertreter der politischen Parteien im Gemeinderat sind gefordert, wenn gute Beiträge und richtige Antworten gefragt sind. Die Berliner machen das schon lange, es ist wohl eindeutig die Zukunft der offenen Meinungsbildung.
Der Melker - 2006/05/21 08:28
Sozusagen das Ur-Terrain des Amtsinhabers ... fehlt nur noch die Autobahnzufahrt, gegen die sich die Höhenrainer seit 1848 erfolgreich gewehrt haben.
Mit anderen Worten: Sicher ein Schritt in eine Richtung. Was die Gemeinde allerdings braucht, sind hocheffiziente Unternehmen, etwa im IT-Bereich oder Marketing-Sektor, für die die Landschaft und die Prominenz unserer Gemeinde ein Standortfaktor wäre. Aber wer holt diese Investoren intellektuell ab? Wer spricht sie an? ... Mit Verlaub, die QUH sieht da ein Defizit. Und zwar eines, das sie mit ihrer Kompetenz füllen kann.
quh - 2006/05/16 20:44
Bei der letzten Bürgerversammlung fragte unsere Kandidatin Elke Link den aus Höhenrain stammenden Amtsinhaber M., ob denn auch für die anderen Ortsteile unserer zwar schönen, aber offensichtlich armen Gemeinde Berg so zukunftsweisende Pläne zur Verschönerung des Ortskerns existieren würden, wie das in Höhenrain der Fall sei. Der Amtsinhaber antwortete ... ausweichend.
Jetzt - so hören wir gerüchteweise - plant Amtsinhaber M. zumindest diverse Begehungen dieser Ortszentren.
Wenn er jetzt noch ankündigt, zur nächsten Gemeinderatswahl freiwillig zurückzutreten, um endlich wieder Gemeinderat & Bürgermeister gleichzeitig zu wählen, so wie es ökonomisch vernünftig ist, dann hat sich gezeigt, wie notwendig es war, dass die Q.U.H geboren wurde.
Alle anderen Parteien im Gemeinderat haben sich aus jeder konstruktiven Opposition offensichtlich verabschiedet. Der Gemeinde kann das - bei allem Respekt für die Beendigung diverser Streitigkeiten - nicht gut tun.
Fazit: Gut für die Gemeinde, das es uns jetzt gibt.
ammer - 2006/05/16 20:09