Dienstag, 26. Februar 2008

Letzte Gemeinderatssitzung vor der Wahl

Auf geht´s zur letzten Sitzung vor der Wahl am nächsten Sonntag – da dachten sich wohl auch die Berger Bürger, dass nicht mehr viel passieren wird. Auf jeden Fall war außer der QUH und der treuen Presse kein einziger externer Zuschauer anwesend.

Erster Tagesordnungspunkt war die Verkehrssituation am Landschulheim in Kempfenhausen. Jeden Morgen derselbe Stau, ausgelöst durch Eltern, die ihren Kindern den unbequemen Weg mit dem Schulbus ersparen möchten oder ihren Nachwuchs nur schnell auf dem Weg nach München rauslassen.
Einige Gemeinderäte waren der Meinung, dass es sich um ein hausgemachtes Problem handelt, da die Verbindungen der Schulbusse zeitraubend sind – dies trifft wohl z.B. in Höhenrain zu.
Eine Reduktion des Verkehrs und der damit verbundenen Umweltbelastung wäre erstrebenswert. Man sollte über eine Kontaktaufnahme mit dem Elternbeirat der Schule nachdenken und könnte z.B. im Rahmen einer Informationsveranstaltung einen entsprechenden Appell an Schüler und Eltern richten.

Eine eventuell geplante Fällung alter Eichen in Farchach erregte ebenfalls die Gemüter – vor allem das von Herrn GR Jäger. Sinnvoll auch sein Hinweis auf eine fehlende Baumschutzverordnung und deshalb die Auszeichnung als „Retter der Bäume“ von der QUH . Ob die betroffenen Bäume auf Privat- oder Gemeindegrund stehen, soll nun eine Vermessung der Grundstücksgrenze klären.

Der für uns fast schönste Satz der Sitzung kam von Herrn Steigenberger: „Wie sieht es mit dem DSL-Zugang in Höhenrain aus? Wir müssen ja hiermit nicht warten, bis die QUH im Gemeinderat vertreten ist.“ Das hört man gerne, wenn Themen der außergemeinderätlichen Opposition wieder mal den Weg in das Gremium finden. Leider nichts Neues und scheinbar nicht nur ein Problem in Höhenrain. Herr Monn verweist auf dieselbe Problematik in Teilen von Kempfenhausen.
Wir bleiben dran - versprochen!

Weitere Themen waren der Abwasserverband, neue Regen- und Trinkwasserbaumassnahmen, der Abwasserkanal für das Etztal sowie Kanalspülung und Änderung des Bebauungsplanes am Gletscherschliff. Alles einstimmig mehr oder weniger schnell abgehakt.

Dann große Diskussion zum Bebauungsplan am Hangweg. Trotz mehrerer Einwendungen der unteren Naturschutzbehörde sowie des Bundes Naturschutz wurden diese teilweise für unsinnig gehalten. Wie bereits in anderen Sitzungen diskutiert, wurden durch den neuen Eigentümer umfangreiche Abholzungsmaßnahmen durchgeführt und das Gelände damit von einer Natur- in eine Parklandschaft umgewandelt. Wer ist „schuld“, wer prüft eine korrekte Durchführung der Auflagen?
Gemeinderatsarbeit ist kompliziert, wenn es um Zuständigkeiten geht. Erneute Vorlage der Änderungen im Gremium.

Zuletzt noch ein Bauantrag, für den ein genehmigter Vorbescheid vorliegt. Bau von zwei Wohnhäusern mit Tiefgarage durch ein Bauunternehmen – eine riesige Anlage an der Schatzlgasse mit mehreren Reihenhäusern und erheblicher Bebauungsdichte. „Eine perfide Ausnutzung der möglichen Abstandsflächen und Bebauung…“ – so ein Mitglied des Gremiums. Die meisten sind sich einig: eine uferlos dichte Bebauung mitten im Ortskern von Berg – keine schöne Lösung. Hätte dies evtl. mit einer langfristigen Planung der Ortsmitte besser gelöst werden können?

Zum Ende der letzten Sitzung vor der Wahl bedankte sich Bürgermeister Monn ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die sachlichen Diskussionen sowie dafür, dass der Wahlkampf nicht in die Sitzungen hinein getragen wurde.

Die letzte Sitzung des Gremiums in dieser Zusammensetzung war es allerdings noch nicht – diese findet erst am 15. April statt.
Ab dem 6. Mai wird der neu gewählte Gemeinderat tagen – dann hoffentlich mit uns.

Museum Starnberger See hat eröffnet / Kunstkubus Berg bleibt ungewiss.

Einige Tausend Besucher kamen zur Eröffnung des viel diskutierten Museums Starnberger See. Darunter auch die QUH-Spitzenkandidatin Elke Link.
kandidation-museum
Außen architektonisch gewagt; innen - aus Mangel an Ausstellungsstücken -opulent inszeniert: Eine wenig gefahrene Art Gondel von König Ludwig I. ist die Hauptattraktion.
schiff
Dafür erfährt man auf Schautafeln viel über die extravaganten Feste von Ludwig II., die in Berg stattfanden, und über die Geschichte der Hirschjagden vom "Bucentaur" aus.
ludwig
Auch die QUH ist im Museum vertreten - mit einem frühen Portrait ihrer Werbeträger:
kuehe1
Um den Ausstellungsbetrieb aufrecht erhalten zu können, sucht Bürgermeister Pfaffinger aus Starnberg übrigens händeringend noch Mäzene. Umso erstaunlicher, dass man in Berg, wo man solche hätte, mit diesen einfach nicht ins Gespräch findet. Vgl. dazu das folgende SZ-Interview mit dem hier gerade vorgestellten QUH-Kandidaten Joachim Kaske.
Kunstkubus

Listenplatz 4: Dr. Joachim Kaske

JoachimKaske

So ernst schaut er selten. Ist er, der promovierte Jurist, doch ein humorvoller Mensch, ein passionierter Kunstfreund und neuerdings auch Vorsitzender des Kulturvereins Berg. Es ist ja trotz 28 Jahren Bergluft nicht immer zum Lachen, wenn man die Zurückhaltung der Gemeinde gegenüber der Kulturförderung hautnah zu spüren bekommt. Als einer der Senioren unter den QUH-Kandidaten (er ist mit Bernd Albrecht ein Listenkandidat jenseits der 50) versucht er beharrlich, das Thema öffentliche Kulturförderung in den verantwortlichen Köpfen der Berger Politik zu platzieren. Dabei wird er unterstützt von seiner Familie mit einer engagierten Frau und drei (Tante Otti-, Kreuzmösl-, OMG- und LSH- gestählten) Kindern, sowie von der Mehrzahl der örtlichen Künstler. Und natürlich von der QUH: Das Kunstkonzept ist eines der 5 Wahlkampf-versprechen.

Dr. Joachim Kaskes Linktipp: für Kunstfreunde.

Das QUH Blog sagt: Danke!

Gestern hatte das QUH-Blog seinen großen Tag: Wir bedanken uns bei 217 Computern/Lesern/Firmen, die uns an einem einzigen Tag aufgerufen haben, um hier über 450 Seiten zu lesen (doppelte Besuche werden nicht gezählt).
217 Rekord! - Was wurden wir mit unserem Internetwahlkampf belächelt ... und jetzt haben wir im Verlauf der letzten Woche hier 1023 Besucher gehabt, die sich für die QUH interessieren ... Wahnsinn! Vor allem, wenn man bedenkt, dass bei einer durchschnittlichen, gut besuchten Wahlkampfveranstaltung etwa 30 Leute kommen und beim letzen Mal überhaupt nur 3517 Berger gewählt haben (und die Höhenrainer nur schlechte Internetverbindungen besitzen).
Die Bitte geht an alle: 1. Wählen gehen! - 2. Das Kreuz ganz rechts oben bei der QUH, Liste 8!.
Dafür gilt unser Versprechen Nummer 6: Auch nach der Wahl erfahren Sie hier immer das Neueste aus der Gemeinde. Wir werden uns auch in dieser Beziehung um Sie kümmern.

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