Sicher interessiert Sie die Windkraft ...

… weshalb der Bürgermeister verrät, dass die Gemeinde bis Juni mit der Genehmigung durch das Landratsamt hofft (der Landrat protestiert nicht).



Wie hoch waren die Kosten der Planungen bisher, wurde im Vorfeld schriftlich gefragt: ca 200.000 € verrät BM Monn.

2. (schriftliche) Frage: Wieso wurden Warnungen von Fachleuten nicht beachtet? - Antwort: "durch Einbeziehung süddeutscher Experten" (z.B. aus Wilpoldsried) wurden die Planungen bestätigt. Der Bürgermeister verweist auf die "gute Öffentlichkeitsarbeit" und Antwort auf "100 Fragen".

Wie geht es weiter? - Der Gemeinderat wird darüber entscheiden. Es gibt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Eine Neuverschuldung der Gemeinde wird "völlig" ausgeschlossen.

Damit hat Rupert Monn in Rekordzeit seinen Part erledigt und dankt noch einmal allen Mitarbeitern.
MBE - 2014/05/13 20:55

Herr Roth

hat ja im Aufsichtsrat mit seinem "Verein" schon Geld gesammelt, um in den Waldhäuser Gräben zu bauen.
Interessenkonflikt? Nein. Alles ganz sauber.

Obwohl Herr Roth versprochen hatte , dass kein Starnberger schlechter gestellt werden soll als alle Bayern, wenn 10 H kommt.

Die Verantwortlichen werden Ihren Preis zahlen.

aviator - 2014/05/13 21:03

Wilpoldsried?

Hmmmm. Wenn man sich die tatsächliche Einspeisung der Windmühlen von Wilpoldsried über die letzten drei Jahre anschaut, dann ist allerdings klar, daß die Gemeinde mit denen Pleite gehen würde.

Das "Wunder von Wilpoldsried" basiert auf Biogas, und sonst nix. Mit den Erträgen daraus wird der defizitäre Windpark über Wasser gehalten .....

MBE - 2014/05/13 21:08

Die Experten aus Wilpoltsried

haben dringend empfohlen über mindestens ein Jahr Messungen zu machen.
Am Besten mit einem Messturm.
In Berg wurde per Lidar gemessen. Und als 8 Wochen keinerlei Wind war, war das Gerät defekt und man hat die 8 Wochen hinten dran gesetzt.
So ist das halt , wenn das Ergebnis schon vorher feststeht.
Nur in den Wadlhauser Gräben ist alles super.
Wenn sich der Gemeinderat einbildet irgendetwas noch entscheiden zu können, irrt er sich.
Bisher musste Herr Monn ja nichts unternehmen, weil immer alle zugestimmt haben.
Teste doch mal, was passiert, wenn der Gemeinderat dagegenstemmt. Dann werdet ihr sehen, wie ihr auch übergangen werdet.

Allgäu ist auch Süddeutschland , gell. Herr Sing verdient sein Geld mit Planungen, nicht mit erfolgreichen Windparks. Er ist vollkommen überzeugt, dass man natürlich weiterplanen muss. Mannomann. Wie naiv muss man sein?
quh - 2014/05/14 01:41

Wilpoldsried

Der Vertreter der dortigen Anlagen hat dem Gemeinderat gegenüber unmißverständlich geäußert, dass es ganz klar sei, dass die Wadlhauser Gräben ein idealer Standpunkt seien. Es gäbe keinen Zweifel an der Rentabilität. Für diese Meinungsäußerung hat er nichts bekommen und auch nichts davon.
QUH-Gast - 2014/05/15 14:36

Haftet denn...

... der wilde Wildpoldsrieder für diese Meinungsäußerung? Wenn nicht, dann können Sie wohl davon ausgehen, dass seine Meinungsäußerung genauso viel wert ist, wie er dafür bekommen hat. Sancta simplicitas, wenn das genügt, um ein QUH-Gehirn bereits zu überzeugen ...
aviator - 2014/05/14 14:14

Ach.

Worauf stützt der "Vertreter der dortigen Anlagen" denn seine "unmißverständliche Äußerung" ? Das "Gutachten" der Stadtwerke München kann es wohl nicht sein, denn das basiert ja auf völlig unrealistischen Annahmen:

http://tinyurl.com/qceqhhz

gast - 2014/05/14 15:43

Lachhaft...

Wenn der Herr aus wildpoldsried mal den windatlas anschauen würde und man diesen vielleicht auch mal Herrn Monn und dem Rest des GR erklärt, würden machen vielleicht die Augen aufgehen...
Hier kann man richtig schön vergleichen
http://geoportal.bayern.de/energieatlas-karten/?2&comp=windanalyse#
Man wird halt doch einfach von allen für dumm verkauft!

MBE - 2014/05/15 12:01

Ideal?

Für den Landkreis Starnberg sind natürlich nur die Wadlhauser Gräben ideal, weil die Belastungen ausschliesslich auf Berg und vor allem die Nachbarn des Nachbarlandkreises abgewälzt werden. Der eigene Bergblick wird geschützt. Andechs und Höhenrain auch.
Es gibt Gebiete die wesentlich mehr Wind haben, naturschutzrechtlich weniger problematisch sind und sogar höhere Abstände möglich wären. 
Nur ist der Schaden von Windparks in unserer Gegend generell wesentlich höher als der Nutzen.
Daher ist in unserer windschwachen, dafür dicht bewohnten, naturschutzrechtlich bedenklichen und touristisch genutzten Gegend jedes Windrad kritisch bis inakzeptabel.
Alle Ausschlussgründe wurden konsequent  ignoriert und weggegwogen .
Argument war immer : wir schützen die Bürger und verhindern das Genzrad und weitere Anträge in Andechs und Höhenrain und können damit auch noch Kindergärten finanzieren und das Weltklima retten.
CO2 steigt seit 3 Jahren wegen des EEG. Bürgerwindparks gehen trotz Förderung pleite. Netze werden istabil. industriell nutzbare Speicher sind nicht in Sicht. Industrie wandert inkl. Der Arbeitsplätze ab. Kommunen gehen pleite, weil die Dividenen von RWE usw. Gegen 0 gehen. Benötigte Schattenkraftwerke werden ohne Förderungen nicht gebaut.
Die Blackoutgefahr wächst täglich und blackouts finden von der Medien ignoriert verstärkt statt. Amprion hat einer Aluminiumhütte bereits Ausfalltage voll erstattet. Das zahlen wir über die Netzentgelte,.. Wir laufen in eine volkswirtschaftliche Katastrophe. Der Frieden zwischen Dörfern, ja sogar innerhalb von Familien ist gefährdet. Klingt paranoid? Dann recherchiert mal was in Deutschland so abgeht. Das hier ist erst der Anfang.

Jetzt wird der Bürger endlich vom Gesetzgeber geschützt und Berg versucht das noch schnell  zu umgehen. Warum? 
Bürgerschutz kann es nicht sein.  
Obwohl Herr Roth erklärt hat, dass kein Bürger in Starnberg schlechter gestellt werden darf als der Rest der Bayern.
Die Wirtschaftlichkeit für Berg steht auf tönernen Füssen.
Dem Gemeinderat wurde sicher erzählt, dass er mit dem genehmigten Antrag die Zügel in der Hand behält, und die Kosten, die mutwillig nach dem Juli 2013 weiter in die Höhe getrieben wurden,  gerettet werden können.
Also wird man seine Planungskosten an einen Investor weiter berechnen und den Bau durch einen Investor  zulassen. 
Herr Monn, Herr Roth und Herr Kühnel haben vom ersten Tag an alternativlos das Projekt durchgepeitscht.
Die Planung hat schon 3 Jahre vor Fukushima gestartet. 
Es scheint so, als ob schon vor Jahren alles bereits fertig war. Die Pläne die mir Herr Sing 2011 gezeigt hatte haben die 4 Windräder exakt an den jetzt ausgewiesenen Plätzen eingezeichnet.
Plus 8 weitere auf dem 2. Höhenrücken und bis zur Starnberger Autobahn. 


Zum Argument Bürgerschutz. Durch die enorm gestiegene Anlagenhöhe sind die alten Regelungen aus den 90ern, mit Anlagen von 30-50 Meter Höhe komplett veraltet.
Der Bürger muss  besser geschützt werden. Seehofer und sachsen hat reagiert;


Die CSU hat 10 h und die Länderöffnungsklausel im Koalitionsvertrag 2013 durchgesetzt. 
Bayern und Sachsen  hat 10 h bereits vorher angekündigt und im Juli und im August 2013 den Landratsämter eine Anweisung gegen, sich ab Juli 2013 an 10h zu halten und den Staatsforsten die Anweisung keinen Wald mehr für Windkraft zu verpachten, wenn 10h nicht eingehalten wird.
Also bevor Berg die Planung weitergetrieben und weitere Kosten verursacht hat.
Am 07.05. Hat der Bundestag die Länderöffnungsklausel final gebilligt.
Am 01.08.2014 wird das Gesetz gültig werden.

10 H wird kommen und Berg ignoriert das nicht nur, sondern will es kurz nach Toresschluss doch noch unterlaufen.
Berg hat den Termin für die Abgabe des Bebauungsplan vom 04.02.2014 verpasst und versucht jetzt bis Juli eine immissionrechtlichen Genehmigung zu erhalten, die den Bebbauungsplan ersetzt. Das ist das letzte Schlupfloch, wie man dieses unsägliche Projekt gegen die Nachbargemeinden und jegliche Vernunft dennoch durchboxt.

Berg wird als einzige Gemeinde einen Windpark bauen, in dem mittelfristig alle reinbauen, die vor der eigenen Haustüre keine Windräder wollen. 

Merkt ihr eigentlich nicht, dass man euch benutzt hat? 
Oder wollt ihr den letzten Windpark in Oberbayern höchstbietend verkaufen, weil die Standorte rar werden?
Habt ihr das nötig.?
Ich denke nicht.
Ich appelliere daran, sich wirklich mal zurückzulehnen und die Fakten und die Historie auf sich wirken zu lassen. Ohne reflexartig alles zu negieren, was die eigenen Entscheidungen in Frage stellen könnte.

Am Besten mal eine Liste erstellen mit den Pro und Kontra. Dann jeden Punkt einem Faktencheck unterwerfen. Und dann bewerten was übrig bleibt.
Und dann am Besten das Pro auch mal veröffentlichen.
MBE - 2014/05/15 13:51

54% Wahlbeteiligung 44% für einen Stopp der Windkraftplanungen in Denklingen

solange bis alle Voraussetzungen inkl. der 10 H Regelung geklärt sind.
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Absage-an-Rathaus-Neubau-und-Windpark-id29725691.html


Ist die Quh wirklich sicher, dass alle Berger wirklich hinter dem Projekt in Berg stehen? Gab es dazu in irgendeiner Form eine Befragung.
Die 1400 Unterschriften und 1100 Einsprüche gegen den Windpark waren schon 2011 auch aus der Berger Gemeinde.
Oder ist es doch allein die nicht legitimierte Entscheidung der wohl informierten und absolut objektiven Entscheider in Berg und Starnberg??? Wie gesagt Herr Roth hat als Aufsichtsratmitglied eines Investors für mich einen klaren Interessenkonflikt zu bewältigen. Herr Monn ist fast schon fanatisch und alternativlos unterwegs. Warum nur? Pures Ego?
Vor Gericht heisst das "befangen".
Müsste nicht in einer so wichtigen Frage, die auf Generationen Fakten schaffen wird, und unser ganzes Leben verändern wird,
ebenfalls ein Bürgerentscheid in Berg herbeigeführt werden?

Wie sieht sich die Quh an der Stelle?
Basis demokratisch? oder als Elite, die schlauer ist als der informierte Bürger?
Von den Gemeinderäten ist kein Einziger direkt betroffen.
In Farchach, Mörlbach Harkirchen, Kempfenhausen usw. sind die Bürger teilweise massiv betroffen, über die ihr entscheidet.

Keiner , der klar denken kann und nicht finanziell davon profitiert kann für so ein Projekt sein. Ausser er ist ideologisch verseucht. Ideologie ist immer sehr kritisch zu sehen. Dann wird die Realität solange geformt, bis sie ins Bild passt.

Fragt eure Bürger. Legitimiert euer Handeln.
Hier geht es nicht um einen Gehweg, oder eine Gaube.

MBE - 2014/05/15 13:59

Ebersberger Forst verschiebt Windräder, um Abstände einzuhalten

Fast alle Gemeinden und Landratsämter warten bayernweit die neue Regelung ab.
Zum Schutz der Bürger. Es ist klar, dass wenige Wochen nach der Genehmigung, diese Genehmigung nicht mehr gegeben werden kann.
Und auch jetzt nicht gegeben werden muss. Wer sollte denn dagegen klagen ? die Gemeinde Berg? Um Ihre lächerlichen Planungskosten zurück zu bekommen? Ich verstehe es nicht.

Warum ignoriert Berg auf den Bürgerschutz?

merkur online:

Ebersberger Forst:Landrat Robert Niedergesäß (CSU) ist beim Thema Windräder im Landkreis zuversichtlich. Beim Projekt an der Westseite des Ebersberger Forstes gebe es derzeit Überlegungen, einige der Standorte weiter in den Wald hinein zu verschieben, erklärte der Landrat gegenüber der EZ.

Damit könnten dann auch die Abstände von rund zwei Kilometern zur Wohnbebauung eingehalten werden, die das bayerische Kabinett beschlossen hat. Zuvor hatten schon Entfernungen von 1000 und 1500 Metern zur Wohnbebauung in der Planung eine Rolle gespielt. Mit einem Verschieben der Standorte könnte man zudem möglichen Konflikten in Bezug auf Wasserschutzgebiete aus dem Weg gegen. Noch ist aber nicht klar, ob am Standort Forst überhaupt Windräder wirtschaftlich betrieben werden können. Die Messungen laufen noch.


http://www.merkur-online.de/lokales/schongau/lechrain/fuchstal-will-vier-windraeder-notfalls-ohne-denklingen-3534258.html
aviator - 2014/05/17 14:27

Sehr geehrter MBE

ich verfolge Ihre Beiträge schon seit längerem, alle Informationen darin sind faktisch richtig. Genau aus diesem Grund werden Sie aber weder von der QUH, noch von anderen Vertretern des Gemeinderates und schon gar nicht vom Bürgermeister eine Antwort erhalten, die auf Ihre präzise und logische Argumentation eingeht.

In der Politik gilt die Devise, daß eine einmal gefaßte Entscheidung niemals und unter keinen Umständen rückgängig gemacht werden darf, auch wenn sie nachweislich völlig unsinnig oder schädlich für das Gemeinwesen ist. Hier ist der Mechanismus recht gut beschrieben:

http://tinyurl.com/p7ambfz

Ein Politiker, der auf neue Erkenntnisse dadurch reagiert, daß er seine vorangegangenen Entscheidungen überdenkt und gegebenenfalls revidiert, wird von der veröffentlichten Meinung umgehend als "Wendehals" verunglimpft. Der Bayerische Ministerpräsident wird ja u.a. für die 10H-Regel als "Drehhofer" bezeichnet, obwohl er letztlich nur die Realität zur Kenntnis genommen und entsprechend reagiert hat.

Das Ende der "Energiewende" wird nicht durch die monetären Auswirkungen herbeigeführt werden (die ja jetzt schon nicht mehr zu verheimlichen sind), sondern durch die technischen. Mit der Abschaltung eines weiteren Kernkraftwerks in Bayern wird die Situation hier unter ungünstigen Witterungsbedingungen nämlich durch den endgültigen Verlust der Netzstabilität extrem kritisch werden.

Bevor eine politische Entscheidung revidiert wird, muß zuerst eine Katastrophe eintreten. War schon immer so, politische Karrieren sind im Zweifelsfall auch wichtiger als Menschenleben:

http://tinyurl.com/kz3pvo9

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Stock
MBE - 2014/05/19 11:45

so geht dezentral

Co2 Ausstoss verringern, Stromnetze entlasten, erneuerbare Energien nutzen und dabei noch Strom und Heizkosten sparen.
Das geht sehr wohl im Kleinen. auf lange Sicht aber noch nicht in industriell notwendigen Dimensionen. Das ist einfach nicht absehbar.

Wer wirklich etwas tun will kann sich die bereits verfügbaren Lösungen im Kleinen ansehen. Nur soll ja der Bürger gar nicht weniger für Strom zahlen, und sich autark machen. Das will doch keiner aus der Öko-industrie.
Daher soll ja der selbst verbrauchte Strom auch EEG Abgaben zahlen.

Der Strom von Windparks wird gefördert eingespeist und dann der billigst verfügbare Strom wieder eingekauft, der verfügbar ist.
Egal wo der herkommt. Und der sogenannte Grünstrom ist auch nur per Zertifikat grün gefärbt. stichwort "Greenwashing".

Wenn Berg einen entsprechend dimensionierten Speicher anschafft, und den Strom wirklich dezentral erzeugt, speichert und lokal verbraucht, würde ich euch eure grüne Seele eher abnehmen. Wobei Nutzen und Schaden in unserer Gegend einfach nie in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Die Argumente dafür sind hinreichend dargelegt.

wie es privat und für kleinere Wohnanlagen gehen kann.
Wenn man sich aber die werte der Speicher ansieht, ist das für einen Windpark keine Alternative:

aus einer Pressemitteilung von Bosch:
Intersolar Europe 2014:
Bosch präsentiert innovative Lösungen für dezentrale Energiesysteme
Erneuerbare Energien mit unterschiedlichen Speichertechniken optimal nutzen
 Intelligente Vernetzung von Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage
 Hocheffiziente Luft-/Wasser-Wärmepumpe - steuerbar via Smartphone
 Stromspeicher-System für zukunftsweisende Wohnanlage

Stuttgart – Bosch zeigt auf der Intersolar Europe 2014 in München (4. bis 6. Juni) wie sich elektrische mit thermischer Energie intelligent vernetzen lässt – am Beispiel einer Photovoltaik-Anlage kombiniert mit moderner Wärmepumpen-Technologie. Diese Lösung demonstriert Bosch mit der Wärmepumpe SWI-2 von Junkers, einer Marke von Bosch Thermotechnik. Mit dieser Lösung kann der Nutzer den größten Teil seines selbst produzierten Solarstroms direkt im Haushalt verbrauchen, was seine Stromkosten deutlich reduziert. Die Wärmepumpe benötigt elektrische Antriebsenergie, um Wärme aus Luft, Wasser oder dem Erdreich zu entnehmen und in Energie für Heizung und Warmwasser umzuwandeln. Das Energiemanagementsystem der Bosch-Anlage erkennt den Energiebezug der Wärmepumpe und deckt diesen bei ausreichender Sonneneinstrahlung durch Solarstrom ab.
Herzstück der intelligenten Steuerung ist die Steuerungseinheit e.Control, die mit dem Haushaltszähler verbunden ist und die Energieflüsse im Haushalt erkennt. Das System ist so ausgelegt, dass zu jeder Zeit die Versorgung der aktuell laufenden Verbraucher im Haushalt Vorrang hat. Wird zusätzlich Energie durch die Photovoltaik-Anlage mit einem Wechselrichter von Bosch erzeugt, sendet der e.Control ein Signal an die Wärmepumpe, den Warmwasserspeicher aufzuheizen. Dies führt zu einer optimalen Nutzung der Solarenergie, denn es wird verhindert, dass dieser zusätzliche Solarstrom zu geringen Vergütungssätzen eingespeist wird. Darüber hinaus wird das öffentliche Stromnetz entlastet.
Stromspeicher-Einbindung macht Verbraucher weitgehend autark
Die Speicherlösung BPT-S 5 Hybrid für Solarstrom von Bosch Power Tec kann in dieses Energiesystem eingebunden werden, wodurch sich der Anteil des selbstverbrauchten Stroms aus der Photovoltaikanlage nochmals erhöht. Denn auch in lichtschwachen Zeiten oder nach Sonnenuntergang versorgt der Speicher die Wärmepumpe weiter sicher mit Strom. Ist das Speichersystem eingebunden, wird überschüssiger Strom in den leistungsstarken Lithium-Ionen Batterien gespeichert, bevor ein Signal an die Wärmepumpe gesendet wird. Durch die Erhitzung des Warmwasserspeichers wird elektrische in thermische Energie gewandelt. Dadurch erhöht sich die gespeicherte Energie. Betreiber einer solch vernetzten Anlage machen sich damit weitgehend unabhängig vom Strombezug aus dem öffentlichen Netz.


Stromspeicher-System für zukunftsweisende Wohnanlage:

Bosch Energy Storage Solutions präsentiert auf der Intersolar eine modulare, sichere und schlüsselfertige Speicherlösung für Wohnanlagen. Der schlüsselfertige Speicher von Bosch verwendet Lithium-Ionen-Technik und ist etwa sieben Meter breit, 60 Zentimeter tief und 1,80 Meter hoch. Er findet in einem elektrischen Betriebsraum Platz. Seine Kapazität und die Elektronik sind exakt auf die Bedürfnisse des Energieverbundes der Siedlung abgestimmt. Der Speicher kann dank seiner Leistung von 50 Kilowatt innerhalb von zwei Stunden ge- oder entladen werden. Sein Wechselrichter ermöglicht sowohl das Einspeisen von Strom ins Netz als auch das Laden aus dem Netz. Die Steuerung des Batteriesystems und die Erfahrung von Bosch beim richtigen Laden und Entladen von Batterien steigern die Lebensdauer der Batterie. Bosch plant, entwickelt und baut Speicher in verschiedenen Größenordnungen bis hin zum Megawattstunden-Bereich. In Kelsterbach bei Frankfurt liefert Bosch solch einen flexibel einsetzbaren Stromspeicher für eine dort entstehende Wohnanlage mit 180 Reihenhäusern. Er hat eine installierte Kapazität von 135 Kilowattstunden. Rechnerisch reicht dies, um zehn durchschnittliche Vier-Personen-Haushalte einen Tag lang zu versorgen.
Bosch-Stand auf der Intersolar Europe 2014: Halle B3, Stand 310

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