Donnerstag, 29. Oktober 2009

Beckett-Contest

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Nein, spielt morgen nicht in München: Schauspiellegende Sepp Bierbichler

Ein alter Mann hört sich alte Tonbänder an: "Schachtel ... drrei, Spuuule fünf, der Abschied von der Liebe" ... großes Theater vom Nobelpreisträger Samuel Beckett. Morgen Abend hat Samuel Becketts 1958 in London uraufgeführter Einakter "Das letzte Band" mit André Jung als Krapp in München an den Kammerspielen Premiere (Regie führt der Schweizer Regisseur Jossi Wieler, seine Inszenierung entstand in Kooperation mit den Salzburger Festspielen.) ... Beckett nur an den Kammerspielen? - Nein! Unser kleines Dorf kann sich schon wieder einmal kulturell mit der großen Hauptstadt München messen.

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Konfrontiert sich morgen in Berg mit dem eigenen Ich: Sepp Bierbichler in der Rolle des Krapp

Denn das größere Theaterereignis findet vielleicht zeitgleich in Berg statt: Hier hat es der QUH-Gemeinderat und Kulturvereinsvorsitzende Jokl Kaske schon wieder geschafft, Kultur auf höchstem Niveau ins Dorf zu holen: Ebenfalls mit dem Stück "Das letzte Band" gastiert morgen Sepp Bierbichler in unserer Dorfwirtschaft. Im Saal des Gasthofs zur Post (immer wieder eine Heimstatt absurder Geschehnisse) spielt der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler (Grimme-Preis, Deutscher Filmpreis, Eysoldt-Ring, Schauspieler des Jahres) Becketts legendäres Ein-Personen-Stück. Die Inszenierung von B. K. Tragelehn, mit der Bierbichler auftritt, ist besonders reizvoll, weil der Schauspieler sich nicht nur mit einem Tonband, sondern mit einem Videobild seiner selbst als junger Mann konfrontiert sieht. Sie wurde im Dezember 2007 an der berühmten Schaubühne in Berlin zuerst aufgeführt.

Restkarten zu 20 € (für KV-Mitglieder 15 €) gibt es noch an der Abendkasse, Einlass ab 18:30, Beginn 20:30. Wer essen möchte, möge dies bitte unbedingt vor der Vorstellung tun. Den letzten Bissen spätestens um 20:25 runterschlucken, bittet Jokl Kaske!!!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mit Tränen in den Augen in den Ruhestand - Bernd Albrecht

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Immer gut drauf: Bernd Albrecht

Nach 30 Jahren als Jugendverkehrserzieher bei der Polizei wurde Bernd Albrecht heute Vormittag mit einem Festakt in der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen in den Ruhestand geschickt.

"70 - 80.000 Kinder habe ich in der Zeit unterrichtet - die Erstklässler beim Schulwegtraining, die Viertklässler bei der Radfahrausbildung", sagt Bernd Albrecht.

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Große Kulisse

In Anwesenheit des stellvertretenden Landrats Albert Luppart, des Schulamtsdirektors Leutenbauer, Rektorin Maria Fiedler, des Chefs der PI Gauting Hans Wannenmacher u.v.a.m. führten die Kinder auf Bernd Albrecht zugeschnittene Gedichte und Lieder auf. Stellvertretend für den Bürgermeister überreichte ihm GR Sokolowsi einen Bildband und eine DVD des Films "Netz & Würm".

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"Es war einfach grandios, ich wusste gar nicht, was ich zuerst wegdrücken soll, das Magengrimmen, den Kloß im Hals oder die Tränen in den Augen", sagt der sympathische Geehrte, setzt sich aufs Fahrrad und radelt ins a'dabei, wo er sich als gute Seele des Vereins fortan nicht nur um das leibliche Wohl seiner Sportlerschäfchen kümmert...

(Fotos: H.-P. Höck)

O wie so trügerisch...

... sind nicht Frauenherzen, sondern vielmehr kurze Tagesordnungen. Außer den Bekanntgaben, Anfragen, Berichten und Terminen, die stets den öffentlichen Sitzungsteil umrahmen, standen nur drei Punkte auf der Tagesordnung - und drei Mal handelte es sich um Entscheidungen, die Bebauungspläne betrafen. Aber es wurde ein langer Abend.

Habichtweg

B-Plan 1: Hier ging es um eine völlig verdrehte Situation am Habichtweg, die sämtliche Juristen im Gemeinderat auf den Plan rief und letztlich zu dem Beschluss führte, einen Anwalt zu beauftragen. Trotz der einheitlichen Bestrebungen des Gemeinderats, eine Wohnnutzung in einem ehemaligen, seit 1975 nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Stall im Außenbereich zu verhindern, verschickte das Landratsamt - heute (!) - die Genehmigung an den Erben des Anwesens. Uns bleibt nur die Möglichkeit, gegen den Bescheid zu klagen und/oder parallel einen Bebauungsplan anzugehen.
Die Hau-Ruck-Aktion des Landratsamts brachte jedenfalls GR Reiser auf die Palme: "Was bewegt das LRA, uns die Füße wegzuschlagen?", fragte er in seiner Brandrede. "Sollen wir jetzt brave Bürger sein und diesen Bescheid akzeptieren oder wollen wir gestalten, wie wir es uns vorgenommen haben?" Spontaner Applaus. Auch Andi Hlavaty meinte dazu: "Das ist Sprengstoff. Dadurch, dass viele Gebäude nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, könnte eine Vielzahl von Wohnungen im Außenbereich entstehen."
Beschlossen wurde die Beauftragung eines Anwalts, die Erstellung eines Bebauungsplans und der Erlass einer Veränderungssperre.

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Oberlandstaße Ecke Allmannshauser Straße

B-Plan 2: Aufhausen - hier möchte die Vesta GmbH auf dem Grundstück von Siegfried Genz gegenüber vom Fidesgebäude drei Wohnhäuser errichten. GR Adldinger war mit dem LRA der Meinung, hier rede man klar über Außenbereich, während GR Galloth gerne Einfluss auf die Gestaltung der Baukörper nehmen würde und GR Kaske sich sehr an die Siedlung unten an der Maxhöhe erinnert fühlte. Per Beschluss wird die bald schon zehn Jahre alte Bebauungsplanung fortgeführt. Der Vorbescheid wurde daher zunächst abgelehnt, die Gestaltung soll der PUVE (weiß eigentlich noch jemand, was das ist?) beraten und vorab soll geklärt werden, ob es sich um Außen- oder Innenbereich handelt.

B-Plan 3: Nach wohl realen und nicht nur gefühlten tausend Einzelentscheidungen in der causa B-Plan Tobias Maxl wurden ein Zwerchgiebel und eine Schüttbox abgenickt - so wurde die Planreife bestätigt und er kann anfangen zu bauen.

Ein letztes, nicht minder wichtiges Thema war die Frage, ob man die Photovoltaikanlagen, die die Gemeinde auf dem Fidesgebäude, der OMG-Schule und dem VH Höhenrain plant, selbst betrieben oder verpachtet werden sollen. Auch Bürgersolaranlagen waren weiter im Gespräch. Verwaltung und Gemeinderat wollten möglichst viele Informationen und Erfahrungsberichte einholen und zur nächsten Sitzung sammeln.

Und dann ging es erst richtig los - mit dem nicht-öffentlichen Teil. Aber hier heißt es wie immer mit Shakespeare: Der Rest ist Schweigen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Wirtshaus am Abgrund ... die SPD im Gasthof zur Post

"Quo vadis SPD?" hieß gestern eine Veranstaltung des Ortsvereins der SPD im Gasthof zu Post, wo unser Lieblings-SPDler, der blitzgescheite Johano Strasser, seiner Partei die Leviten las.

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Die SPD fragt, wo's lang geht - und gibt die Antwort: Beim Babystuhl links!

Symptomatisch für den Zustand von Deutschlands einstiger Regierungspartei mag es sein, dass zwar 3 Gemeinderäte der QUH im Saal waren, aber keiner der 3 Gemeinderäte der SPD. Trotzdem schaffte es der Ortsverein, den kleinen Saal der Post mit gut 40 Zuhörern zu füllen - auch wenn viele Genossen aus Wessling, Planegg, Tutzing, Gauting, Seefeld oder Starnberg kamen. Was die Anwesenden von Johano Strasser, dem regierenden PEN-Präsidenten und Mitglied der SPD-Grundwerte-Kommission dann zu hören bekamen, war weitgehend nicht "nett": Man dürfe sich als Partei nicht wundern, eine Wahl zu verlieren, in der man nie eine Machtoption gehabt habe, referierte Johano, und: Selbst die beiden Jugendlichen aus seinem Haushalt hätten - nach (!) Besuch einer SPD-Veranstaltung in Berlin - zum ersten Mal in ihrem Leben nicht SPD gewählt. Man habe es nicht nur versäumt, das Verhältnis zur Jugend (gemeint waren nach einem Blick in den Saal da schon "unter 50"-Jährige), sondern vor allem das Verhältnis zu den "Linken" zu entkrampfen. Da man in früheren Zeiten auch mit einer CDU koaliert hätte, in deren Reihen noch haufenweise NS-Verbrecher saßen, hätte man ruhig auch mit alten SED-Funktionären einen kritischen Dialog führen können.

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Johano Strasser, aufrechter Kämpfer für das Sympathische an der SPD

Auch die anwesenden Sympathisanten ließen wenig gute an den getönten Haaren des Ex-Kanzlers Schröder, der mit seiner "Basta-Politik" hauptsächlich für den derzeitigen Misserfolg der SPD verantwortlich gemacht wurde.

... aber genau dies ist - von außen betrachtet - vielleicht das größte Problem der SPD: Statt auf die Erfolge zu sehen (immerhin sterben - dank Schröder - KEINE deutschen Soldaten im Irak), blickt man gebannt auf das Scheitern von Hartz IV und überlässt es dann dem politischen Gegner, daran kosmetische Korrekturen zu unternehmen.

Zur Lokalpolitik: Auch hier war es symptomatisch, dass die beiden Initiativen, die Johano einzig erwähnenswert fand, nicht aus dem Umkreis der SPD entstammen: So lobte er einerseits die Kulturarbeit von Jokl Kaske (QUH) als auch die architektonischen Vorschläge zur Ortsmittengestaltung von Volker Cornelius (die ebenfalls hauptsächlich durch den QUH-Blog bekannt wurden).

Montag, 26. Oktober 2009

Bloß keine Panik! Ist nur Schweinegrippe

Der Herbst steht vor der Türe und damit die Jahreszeit von Krächzhusten und Schnupfennase. In diesem Jahr nimmt der Herbst allerdings angesichts von Schweinegrippe und alljährlich kursierender Grippe eine andere Dimension an. Denn sollten sich die beiden Influenzaviren vereinen, könnte es zu einer Mega-Super-Grippe kommen. Wie also umgehen mit der Schweinegrippe? Die, wie Ärzte allenthalben abwinken, ja nur halb so schlimm sei, von der Weltgesundheitsbehörde aber dennoch als Pandemie eingestuft ist.

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Jetzt erhältlich: Schweinegrippen-Impfstoff

Wir erinnern uns an die ersten Fälle in Starnberg vor den Sommerferien, als nach heftigen Diskussionen und wilden Beschimpfungen das Starnberger Gymnasium für eine Woche geschlossen wurde. Nun tauchen neue Gerüchte auf, um die Erkrankung von fünf Kindern im Landschulheim Kempfenhausen. Direktor Liebl erklärt felsenfest, es hätte sich nicht um Schweinegrippe gehandelt. Einem Vater wurde beim Gesundheitsamt Starnberg eine andere Auskunft erteilt. Wann haben die Eltern der Mitschüler ein Recht auf Information? Sollte bei fünf erkrankten Kindern im Klassenverband nicht wenigstens ein Brief an die Eltern rausgegeben werden? Nicht selten gibt es ja auch Geschwister, die schon beim Verdacht einer Erkrankung besser gleich mit zu Hause bleiben.

QUH sprach mit Frau Dr. Hiltl vom Gesundheitsamt Starnberg, die zur Zeit permanent Anfragen besorgter Eltern beantwortet. Sie erklärte uns: Keine Schule ist ohne Befall. Der Virus ist flächendeckend unterwegs. Es besteht keine Meldepflicht (!?), und den öffentlichen Einrichtungen ist es überlassen, wie sie den 'Befall' kommunizieren.
Die Krankheit verläuft 'erfreulicherweise' relativ mild: schnell ansteigendes Fieber, relativ schnell wieder abfallend, und in der Regel ist nach 2 Tagen alles vorbei. Entsprechend wurden die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes gelockert. Der Tipp des Gesundheitsamtes: auf Hygiene achten, häufig Hände waschen und den Kindern dies entsprechend vorleben.

Ab heute wird auch der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ausgeliefert und trifft im Lauf der Woche in den Arztpraxen ein. Wer impft, steht auf einer einer Liste unter www.kvb.de. Für Berg wird Dr. Raithel auf dieser Liste geführt, ebenso wie die Kinderärztin Dr. Kilian-Kornell aus Starnberg, auch wenn der Impfstoff heute noch nicht bei ihr eingetroffen ist. Sie empfiehlt vorrangig Menschen im öffentlichen Leben, Lehrer, Ärzte, Polizisten zu impfen. Bei Kindern haben solche mit chronischen Erkrankungen, etwa Atemwegs- oder Herzerkrankungen, Vorrang, da bei ihnen im Falle einer Infektion mit einem schwereren Verlauf zu rechnen ist. Ansonsten werden alle geimpft, die sich impfen lassen wollen. Die Impfung ist kostenfrei (nicht einmal die Praxisgebühr wird fällig) und erfolgt in Sammelterminen, da aus einer Flasche Impfstoff 10 Dosierungen entnommen werden müssen. Kinder bis 5 Jahre und Senioren über 65 erhalten 2 Impfungen im Abstand von einem Monat, alle anderen eine Impfung. Der Impfstoff ist für Babys ab 6 Monaten zugelassen und wird, wie die Kinderärztin betont, gut vertragen. Die Diskussion um einen besseren und einen schlechteren Impfstoffe hält Frau Dr. Kilian-Kornell im übrigen für Schmarrn.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Was machen eigentlich ... die politischen Parteien?

Ruhig liegt das Dorf. Der Wahlkampf, der keiner war, ist vorbei, die Parteien verteilen keine Blümchen mehr, die CSU hat mit dem Bänkchenbauen aufgehört, widmet sich weiter den Senioren, und die QUH veranstaltet lauschige Filmabende.

Aber siehe da: Ausgerechnet die Splitterpartei SPD, die es im Bundes-Wahlkampf gar nicht erst versuchte, das Gesicht ihres Kandidaten bekannt zu machen, trotzdem irgendwie den Sprung über die 5% Hürde schaffte, stellt plötzlich den Berger Bürgermeister und erwacht aus ihrer Agonie: Als nächstes veranstaltet sie mit ihrem alten Kämpfer Johano Strasser am Montag in der Post einen Abend mit dem Namen QUH VADIS (oder so ähnlich).

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Während die SPD noch ihren Weg sucht, weiß die Bürgergemeinschaft genau, wo es langgeht. Am Sonntag wandelt sie auf ihrer traditionellen "Bergwanderung" von Höhenrain nach Biberkor. Treffpunkt 9.30 Uhr in der Höhle der Lämmer: Am Dorfplatz in Höhenrain.

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Wieso aber Lämmer? - Nun: Die EUW, Alleinherrscherin über Höhenrain, vertraut - in Abwesenheit ihres Übervaters Monn, dem wir von dieser Stelle noch einmal alles Gute bei der Genesung wünschen - auf ihr politisches Schweigegelübde. Eine politische Initiative ging von dieser Partei aus dem Osten der Gemeinde schon lange nicht mehr aus. Um sich an eine sinnvolle Wortmeldung im Gemeinderat zu erinnern, bedürfte es des Archivs von Herrn Wacker, aber der ist ja nicht mehr im Rat.

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Die jüngste (ständige) Initiative der EUW

Samstag, 24. Oktober 2009

Fast hätts geholfen!

mtv-tusger1Die 'Magischen 3-Ecker' des MTV lassen nichts unversucht, dem Ball den Weg in das gegnerische Tor zu weisen.
Nach den ersten 20 Minuten war der zahlreich mitgereiste Berger Anhang noch froh, dass der Tabellenführer TuS Geretsried nicht mit 2 oder gar 4:0 in Führung lag. Doch dann fanden die Berger immer besser ins Spiel, das letztendlich verdient mit einem torlosen Remis zu Ende ging.

Hope I dance --- before I get old

Berg mausert sich langsam zur Hauptstadt einer geriatrischen Bewegung. Während am Ortseingang das architektonisch umstrittene Bauwerk für das "Betreute Wohnen" recht schnell Fortschritte macht, ...

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... lädt der frühere Veranstalter der Starnberger Ü30-Parties heute zum "Betreuten Tanzen" in den Berger Marstall. Zur neuen Reihe von Ü-40-Parties hat sich ausgerechnet Bergs jüngster Wirt, "Dada" Bachmayr, ein ansprechendes "Warm-Up" ausgedacht: Er serviert - bevor er selbst zum Tanzbein schwingen geht - den alten Herrschaften in seiner Taverne Trüffel und Tortellini.

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Vorfreude auf die altersgerechte Fete

(Ein Bericht über die Veranstaltung findet sich hier im Kommentar)

Freitag, 23. Oktober 2009

Schlacht um Allmannshausen

Manchmal wundert man sich als Betreiber eines lokalen QUH-Blogs ja doch, was es so alles an Merkwürdigkeiten in einer einzigen Gemeinde gibt. Am Wochenende zum Beispiel findet in Allmannshausen das "Gardeltaler Gestech" statt.

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Seltsame Wesen: am Samstag in Allmannshausen

Allmannshausen (dort wo man jetzt doch ein Flachdach haben darf, s.u.) wird auch dieses Jahr wieder von einigen seltsamen, mittelalterlichen Wesen heimgesucht. Auf der Wiese an der Seeburgstraße treffen sich Zwerge, Elben und Ritter, um in einem sogenannten LARP ("Live-Action-Rollenspiel") reale Schlachten zu schlagen - die Waffen sind Attrappen, dafür gibt es feste Spielregeln. Z.B.… "Schlachten-Festival: mehrere IT-Manöver, Turnier, Jugger (Attraktive Preise für die Gewinner!), sowie Festabend und mehreren Tavernen, Barden, Theater, Feuershow, Tee/Shisha/Massage-Haus." Laut Veranstalter "Rabenschwinge" sind jedoch "weder Chaoskreaturen noch High-Fantasy-Wesen wie Engel" zugelassen. Ansonsten wären auch Nicht-Aventurier willkommen.
Tagsüber ist ein kostenloser (und wie der Veranstalter den Teilnehmen versicher: unsichtbarer) Zuschauerbereich eingerichtet, in der Taverne gibt es bis 18 Uhr zu essen und zu trinken. Kontakt in Berg: Peter Sewald oder 0177-74510252.

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Bild vom letzten "Schlachtentag" 2008 / Copyright: Rabenschwinge.

Ansonsten gilt: "Der Tag ist komplett 24h IT (bis auf die Zelte), wir spielen OT-frei. - Auf dem Tag bietet sich neben Kämpfen Möglichkeiten zum Charaplay, Verhandlungen, Intrigen und eigene Plots bespielen, ohne dass man mal wieder die Welt retten muss oder in Lebensgefahr ist." - Nein, wir können nicht sagen, dass wir das verstehen, aber es scheint den Beteiligten einen Heiden-Spaß zu machen.

Vor Gericht und auf hoher See...

Die Anti-Flachdach-Satzung in Allmannshausen, die im vergangenen Jahr von unserem Gemeinderat - übrigens gegen die Stimmen der QUH - beschlossen wurde, ist laut Verwaltungsrichter Berberich - der hatte auch den Mörserturm zur Sternwarte erklärt - wahrscheinlich wegen eines formalen Fehlers ungültig. "Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand", aber diesmal vielleicht als frische Brise für die Bauwerber, die in der Seeburgstrasse ein Heim mit Flachdach bauen wollen.

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Baugrundstücke unterhalb der Biemer-Villa.

Die Logik ist nicht einfach: Wenn die Satzung formal ungültig ist, richtet es sich nach der Bebauung in der Umgebung (§ 34 BBaug). In unmittelbarer Umgebung steht aber bereits ein - vor Satzungserlass - genehmigtes Flachdach, also dürfen auch die Antragsteller so bauen. Ob ein Kompromiss in Form eines asymmetrischen Satteldachs die Lösung ist, stellt sich erst in einer der nächsten GR-Sitzungen heraus, in der das Thema noch einmal zur Vorlage kommen wird.

Auf unsere Nachfrage bei der Verwaltung, welche Lösung die Gemeinde Berg nun anstrebe, wollte sich diese noch nicht zu dem Urteil äußern.

Berger vertritt Deutschland bei Judo-U20-WM in Paris

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Die Welt des Sports besteht nicht aus Fußball allein - was man in Berg, und da nehmen wir uns selbst nicht aus - manchmal zu vergessen geneigt ist. Der Höhenrainer Judoka Stefan Friedrich tritt an diesem Wochenende im Deutschland-Kader bei der U 20-Judo-Weltmeisterschaft in Paris an. Und er ist nicht der erste Berger auf Weltmeisterschaftstour: Schon im Sommer vertrat der 17-jährige Segler Fabian Kaske aus Kempfenhausen Deutschland bei der Jugendweltmeisterschaft in Brasilien und machte dort einen hervorragenden zehnten Platz. So ziehen manche Talente von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt hinaus in die Welt, und in der Heimat schmückt man sich dann gerne im Nachhinein mit den hart erarbeiteten Lorbeeren. Diesmal sind wir in Gedanken von vornherein dabei: Berg drückt dir die Daumen, Stefan!

Unternehmerstammtisch die 47.

Gestern Abend trafen sich die Jünger des Christian K. im Hotel 4 Jahreszeiten in Starnberg, um Geschichten aus der Hotellerie zu hören.
Gut 150 Interessierte kamen, um Norbert Lang, den neuen Hoteldirektor des gastgebenden Hauses, ....
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... und die geschäftsführende Komplementärin des Hotels Bayerischer Hof in München, Innegrit Volkhardt, zu erleben.
„Die Kunst des Genießens“ war die Überschrift des Abends. Frau Volkhardt verstand es großartig, einem das vielfältige Genießen im Bayerischen Hof schmackhaft zu machen. ... ob BlueSpa, Komödie, Kulinarisches in den fünf Restaurants, Falk's Bar, Trader Vic's...
Wir haben die Vorstellung einer Frau erlebt, die authentisch vorlebt, was sie auch von ihren 670 Angestellten erwartet, und mit Energie und Schaffenskunst zielstrebig ihre Vision verfolgt.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Sterbebilder im Rathaus

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"Sterbebilder - gegen das Vergessen" nennt sich die von den Mitarbeitern des Berger Gemeindearchivs gestaltete Ausstellung, die heute um 19 Uhr im Rathaus eröffnet wird.
Zu sehen sind Sterbebilder und Gebetbücher von 1850 bis heute. Die Ausstellung erklärt die Entwicklung der Sterbebilder, gestalterische Aspekte sowie die Auswirkung von Kriegen und Unglücksfällen oder den Einfluss von Beruf oder Hausnamen. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren die Bildchen, die in das Gebetbuch eingelegt wurden - daher auch die Größe -, oft die letzte Erinnerung an Gefallene, da die Leichen damals nicht überführt werden konnten.

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Während der Soldatentod bis nach dem 1. Weltkrieg noch durch christliche Motive und Engel verklärt wurde, herrschten ab 1941 andere Motive vor: Eichenlaub, das Eiserne Kreuz, das Hakenkreuz, Stahlhelm, Schwert und das Soldatengrab.

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Die feine Ausstellung ist bis Ende Dezember während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Falls Sie eine Führung möchten, rufen Sie bitte dienstags zwischen 9 und 12.00 unter 508-48 an. Es werden übrigens weiterhin Sterbebilder und Gebetbücher gesucht...

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