Kreisverkehr

Freitag, 6. November 2009

Kreisel der Woche

Jetzt wird es ernst: die nächste Gemeinderatssitzung verspricht unter TOP 3: "Kreisverkehr Berg Nord: Ermächtigung zur vorzeitigen Ausschreibung der Bauleistungen". Aus diesem beängstigend aktuellen Anlaß noch eine weitere Folge unerer beliebten Serie "Kreisel der Woche".

SwindonRA
Wer hat's erfunden? - Richtig, die Engländer!

Unser Mitglied Uwe K. ist mit Informationen zur Königsklasse der Kreisel gefüttert worden: The Magic Roundabouts

Entwickelt wurde der Magic Roundabout als „Multi-mini-roundabout“ vom britischen Road Research Laboratory (RRL). In den äußeren Kreisverkehren läuft der Verkehr, wie in Großbritannien üblich, im Uhrzeigersinn (Linksverkehr) und im inneren Kreisverkehr läuft der Verkehr entgegen den Uhrzeigersinn (wie im restlichen Europa mit Rechtsverkehr üblich). Die Fahrer, die aus den sich treffenden Straßen kommen, fahren also zunächst in den jeweiligen kleinen Kreisverkehr ein und fädeln sich dann, so sie nicht sofort wieder links abbiegen müssen, in den großen Kreisverkehr im Inneren ein. Dieser wird an der gewünschten Ausfahrt wieder über den jeweiligen kleinen Kreisverkehr verlassen. (PUH!)

Für unseren Ortseingang wahrscheinlich leicht überdimensioniert und für den einen oder anderen von uns mit Sicherheit auch zu kompliziert :-).

Wer mehr dazu wissen mag, findet es hier: The Swindon Roundabout. Danke Uwe!

Freitag, 25. September 2009

... und gleich noch einen Kreisel hinterher!

Dieser steht genau eine Ausfahrt später:
CIMG1838
Die Schweizer geben sich richtig Mühe mit der Ausgestaltung (dort stehen ein Haufen Holzkühe drauf) der an diesen Stellen tatsächlich verkehrsflussfördernden Bauwerken.

Ob so ein Kreisel in Berg, der nur aus verfahrenstechnischen Gründen gebaut wird, weil man Fußball und Altenbetreuung nicht gefährden bzw. verzögern will, ebenfalls verkehrsflussfördernd sein wird, werden wir sehen.

Bei nahezu 95% Geradeausverkehr bin ich gespannt, wie weit die Staus am Morgen und Abend sein werden, wenn die 1000 (?) Fahrzeuge sich durch Berg quälen werden.

Kreisel der Woche

Nachdem laut Auskunft unseres Rasenspezialisten Harald Kalinke die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes noch in diesem Herbst so gut wie sicher ist, wird es mal wieder Zeit für einen Kreisel der Woche:

CIMG1829
Gesehen hinter Bregenz am Grenzübergang in die Schweiz - was zunächst anmutet wie eine große Spielzeugbahn...


CIMG1833
... ist in Wirklichkeit ein veritabler Kreisverkehr - nicht zu übersehen das metallene Maisfeld rechts neben dem Zug. Definitiv was für Jungs.

Donnerstag, 6. August 2009

Kreisel der Woche

kreisel_4
Diesmal aus dem Fichtelgebirge, zugesandt von unserem Mitglied KDW - Danke dafür!

Eher ein Modell mit wenig künstlerischem Wert... . Urteilt selbst.

Montag, 20. Juli 2009

Kreisel der Woche

Das lustigen Kreisverkehrsammeln quer durch die Republik geht weiter. Kürzlich erreichte uns gar von unserem internetfaulen Vizevorsitzenden Harald K. eine mail mit dem epischen Text: "anbei Kreisverkehr vor dem Eingang der Landesgartenschau in Rain am Lech":
Rain-am-Lech-10-Juli-09-023
Weiter so!

Dienstag, 14. Juli 2009

Kreisel der Woche

P10109171
Unterwegs...

... entdeckte unser dritter Bürgermeister diesen Kreisel und schrieb dazu:

Hallo liebe Quh,
den Kreisel im Anhang habe ich in Italien auf dem Weg zum Comer See entdeckt.

P10109191

Besonders die Kühe auf dem Kreisel haben mich natürlich sofort an eine Kreiselgestaltung im Sinne der Quh erinnert.
Beste Grüße
Rupert

Danke!

Dienstag, 7. Juli 2009

Rechts blinken, links abbiegen, kreis verkehren

019_Pfaelzer_Kreisverkehr-JPG

Diese Aufnahme einer originellen Kreisverkehrsgestaltung für Unentschlossene schickte uns Uwe K. Danke!

Montag, 6. Juli 2009

Fehlgeleitet: Der Kreisel der Woche

35m sollt er ursprünglich werden. Der Gemeinderat samt Bürgermeister setzte sich für eine Verkleinerung ein. Die QUH behauptete, das Bauwerk, das gut eine Viertel Million Euro kosten wird, sei "halb so groß wie ein Fußballfeld" und wurde dafür der Demagogie gescholten. Das war zu Zeiten, als wir von der QUH ein Bürgerbegehren gegen den Kreisverkehr starten wollten. Das wiederum war, bevor wir erfuhren, dass das Straßenbauamt die Existenz der Großprojekte "Betreutes Wohnen" und "MTV-Trainingsplatz" an die Existenz dieses häßlichen Verkehrshindernisses bindet, das der Bund Naturschutz als "Gefahr für die Senioren" bezeichnet. - Nach neuesten Planungen wird der Kreisverkehr noch ein gutes Stück größer. Er soll jetzt 39m (plus Radwege) werden. Das einzige was die Gemeinde (in Maßen) bestimmen kann ist die Gestaltung dieses Monstrums. Deshalb werden wir hier in lockerer Folge nationale und internationale Lösungsversuche des ungelösten Menschheitsproblems "Kreisverkehrsgestaltung" veröffentlichen.

P1040140
Der Kreisel der Woche: heute Salzburg.

Wer hat Fotos von besonders schönen oder besonders gelungenen Kreiseln? Bitte einschicken an: quh@quh-berg.de

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Eilmeldung: Turnerhallenbauer, Kreisverkehrer und die Vernunft des Fußballfeldes

Aus dem inneren Führungszirkel des MTV sickert es durch, dass die Turnabteilung des MTV ihren Antrag auf Planung eines Baufensters für eine Turnerhalle auf dem neuen Trainingsgelände am Ortseingang von Berg einstweilen zurückstellt, damit in der nächsten Gemeinderatssitzung der Bauantrag für das Gesamtgelände behandelt werden kann.
Wenn dem so ist, ist man in dieser Sache der dringenden Mahnung von BM Monn und Verwaltung gefolgt, die eine Verzögerung des Gesamtprojektes "Trainingsplatz Berg Nord" befürchtet hatten. Eine Vernunftentscheidung.

Da geht es den armen MTV-Turnern, die für eine dringend notwendige Sache gekämpft haben, so wie der QUH, der vor Monaten mit dem gleichen Argument ebenfalls nahegelegt wurde, ihren Widerstand gegen einen völlig überdimensionierten, unnötigen Kreisverkehr aufzugeben.

IMG_0925
So könnte er aussehen: Der neue Ortseingang von Berg: Sozialer Wohnungsbau (der favorisierte Entwurf), davor Kreisverkehr, gegenüber keine Turnerhalle.

Somit dürfte der "Planungsreife" des Trainingsplatzes, einer Ausschreibung noch in diesem Jahr und einem Baubeginn im Frühjahr nur noch wenig entgegenstehen. Der MTV hat heute den Bauantrag gestellt.

Donnerstag, 21. August 2008

Kreis verkehrt / Fortsetzung

Etwas in Vergessenheit geraten ist die Diskussion über den Berger Kreisverkehr, der - wir bleiben dabei - in der Bevölkerung umstritten ist, politisch aber - da bleiben die anderen dabei - kaum mehr zu verhindern ist. An seine Existenz wurde das MTV-Trainingsgelände und das "Betreute Wohnen" geknüpft. Immer wieder wird für dieses unnötige Großbauwerk ins Feld geführt, dass die Querung der Staatsstraße nun gefahrloser sei. Gerade dies aber ist - nach derzeitigem Planungsstand - zumindest fraglich.

kreisplan

Um zum Trainingsgelände zu kommen, müssen Fahrradfahrer und Fußgänger (auch die Spieler der Jugendmannschaften) zukünftig 3-4 Straßen überqueren. Um Kosten zu sparen, wird die bisherige, ungenügende Querungshilfe in Gänze beibehalten. An dieser gefährlichen Stelle ändert sich gar nichts! Die Lage bleibt gefährlich und wird sogar unübersichtlicher, da Autos, die aus dem Berger Holz kommen - dank der vom Straßenverkehrsamt geforderten Sichtsperre in Mitten des Rondells - erst zu sehen sein werden, wenn sie den Kreisverkehr durchfahren haben.

Pro Kreisverkehr wird ins Feld geführt, dass die Autos nunmehr an der Gefahrstelle langsamer seien. Man könnte allerdings auch entgegnen, dass jedes Auto, dass einen Kreisverkehr verläßt, naturgemäß erst einmal genau da Gas gibt, wo zukünftig die jungen Fußballer zu Fuß oder mit dem Radl warten. Jeder Trainingsteilnehmer, der nicht mit dem Auto kommt, muß - egal aus welcher Richtung er kommt - zukünftig zum Trainingsgelände den seeseitigen Rad- und Fußweg benützen und die Straße hier überqueren. Gerade die jungen Fußballer werden diejenigen Verkehrsteilnehmer sein, deren Zahl sich durch den Bau der Sozialeinrichtungen an dieser Stelle deutlich vergrößern wird. Für sie ergibt sich an dieser Stelle kein Vorteil!

In summa: Es wurde für Autos und den Durchgangsverkehr geplant und investiert; nicht für die Menschen, die hier leben. Wenn also der Kreisverkehr wirklich nicht mehr diskussionsfähig ist und über Alternativen nicht mehr nachgedacht werden darf, dann muß zumindest seine Gestalt so abgeändert werden, dass das Hauptziel lautet: eine gefahrlose Querung der Staatsstraße, das bisher vom Planer nicht durchdacht wurde, zu ermöglichen.

QUH

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