Wahlversprechen

Montag, 11. Mai 2009

Berg bewegt sich: Baubeginn, Ortsplan, Konzert

Es ist ja nicht alltäglich, dass man Parteien daran misst, inwieweit sie ihre Wahlversprechen auch in Taten umsetzen. Die QUH tut dies regelmäßig bei sich selbst.

4. Ortsmitten:

Morgen wird der Gemeinderat über den Antrag der QUH beraten, die Ortsmitte von Berg und die Ortsdurchfahrt, wo in nächster Zeit eh größere Bauarbeiten anstehen, städteplanerisch zu überarbeiten.

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Verbesserungsfähig in der Ortsmitte: Die Blumenkübel vorm "Stüberl", der Platz um den Maibaum, die dominante Hecke, der "ratlose" Platz, die holprig hässliche Bäckergasse. Mehr unter http://www.schoenes-berg.de

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Bäume statt sinnlosem Asphalt? Die Ortsdurchfahrt Berg

3. Kultur

Nirgendwo zeigt sich das segensreiche Wirken der QUH und ihrer Mitglieder deutlicher als in der Kultur.

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QUH-GR Jokl Kaske hat erst den örtlichen Kulturverein vom Kopf auf die Füße gestellt, dann den Marstall mit populären Konzerten öfters hintereinander ausverkauft und eine Literaturreihe mit Johano Strasser ins Leben gerufen. Die QUH unterstützt ihn dabei publizistisch und organisatorisch, wo sie nur kann. Jetzt wagt Jokl mit QUH-Mitglied und Cellostar Sebastian Hess aus Kempfenhausen, den schwierigen Vorstoß in die Hochkultur: Die Marstall Classics ( http://www.marstallclassics.de/ ) haben am Sonntag im Marstall Premiere und werden heute schon groß in der "Süddeutschen" gefeiert.

2. Jugend und Sport

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Schweres Arbeitsgerät für den MTV - diese Woche könnte es zu baggern beginnen

Die QUH ist Teil der großen Koalition für den MTV. Dank des unermüdlichen Rackerns von MTV-Chef Andi Hlavaty sind jetzt alle Genehmigungen für das Trainingsgelände Berg Nord da. Vielleicht ist diese Woche schon Baubeginn! Der erste Spatenstich am 23. oder 30.5.!

Auch die Skaterbahn, einstmals von Elke Link im Bürgermeisterwahlkampf vorgeschlagen, nahm letzte Woche dank des körperlichen Einsatzes von Andi H (CSU) & Andy A (QUH) erste Gestalt an: Am Wochenende wurden die drei ersten Elemente mit Ralf G (QUH) und Flo G (MTV) in Tutzing abgeholt. Sie befinden sich bereits auf Gemeindegebiet.

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Skaterbahn beim Antransport

Freitag, 24. April 2009

Gemeinderatsklausur: ein Leitbild für Berg

Dies ist sie, die verschlossene Gemeinderatstür, hinter der der Rat gestern und heute über ein Leitbild für sich und die Gemeinde verhandelt.

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Über die Beratungen wurde uns "Vertraulichkeit" auferlegt. Nicht geheim ist allerdings unser Beitrag zu diesem Thema. Die 4 QUH-Räte (Elke Grundmann, Elke Link, Jokl Kaske, Andy Ammer) werden versuchen, die QUH-"Wahlversprechen" in das Leitbild einzubringen. Zur Erinnerung: Es bestand aus 5 Punkten, die auf eine DIN-A4 Seite passen:

Heimat offen gestalten! - Das Leitbild der QUH besteht aus ...

1. Ein Energiekonzept für die Gemeinde! Kurzfristig Energieeinsparpotentiale analysieren. Langfristig: Unabhängigkeit der Gemeinde in punkto Strom und Wärme. Zur Ökologie gehört dabei auch eine funktionierende Nahversorgung mit allem Lebensnotwenigen. - Global das Denken, lokal die Renken!

2. Gewicht für Jugendarbeit und Sport! Die Kinder brauchen bezahlbare Kindergartenplätze, die Jugendlichen eine Skaterbahn und Übungsräume, neue Treffpunkte und bessere Verkehrsmittel. Die Jugend im Dorf halten! Und zwar nicht nur mit Trachtenvereinen, sondern auch mit Heavy Metal.

3. Wirtschaftsförderung! Aktives Bemühen der Gemeinde zur Ansiedlung innovativer Firmen. Zugleich Unterstützung heimatlicher Firmen und Gastbetriebe. Vom Schlafdorf zurück zum Lebens und Arbeitsraum!

4. Aktive Ortsgestaltung! Beispiel Höhenrain: Hier wurde ein Platz entworfen, Läden wurden angesiedelt, eine Sportanlage gebaut. Demgegenüber herrscht Chaos in Aufkirchen, Läden in Berg sind gefährdet, Autos stauen sich in Kempfenhausen und Leoni, es fehlen DSL-Anschlüsse für alle, die Ortsmitte Berg ist eine permanente Baulücke und ...

5. ... und letztendlich: In Berg wohnen überregional bekannte Autoren, Musiker, Schauspieler und Künstler. Berg besitzt eine einzigartige Historie und eine einzigartige Kunst- und Kulturszene. Berger Künstler benötigen ein Forum für ihre Werke.

In Summa: Unsere Heimat, die Gemeinde Berg, verfügt landschaftlich, künstlerisch, finanziell und sportlich über ein einzigartiges Potential. Von der Politik werden diese Möglichkeiten bisher kaum genutzt. Das gilt für regenerative Energien ebenso wie für die Schönheit unserer Dörfer, das gilt für den Sport ebenso wie für die Kunst.

Montag, 18. Februar 2008

DIE 5 VERSPRECHEN DER QUH / FOLGE 3 & 4

Das Wahlprogramm der QUH; heute der dritte und vierte von fünf Teilen:

"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
loescher 3. Wirtschaftsförderung! Das Schwierigste in aller Kürze: Es fehlt ein aktives Bemühen der Gemeinde zur Ansiedlung innovativer Firmen. Es fehlt die Unterstützung heimatlicher Firmen und Gastbetriebe. Es fehlt Entgegenkommen für heimische Investoren! Dadurch würde der Gemeindeetat weiter saniert. Die Gemeinde könnte sich entwickeln: Vom Schlafdorf zurück zum Lebensraum! Deshalb braucht es aber vor allem auch ...

4. ... eine aktive Ortsgestaltung! Der Ortsteil Höhenrain kann als Beispiel hierfür dienen. Hier wurde ein Platz entworfen und über den Verkehrsfluss nachgedacht, Läden wurden angesiedelt, eine Sportanlage gebaut. Demgegenüber herrscht Chaos in Aufkirchen, Läden in Berg sind gefährdet, der Fußballplatz ist überflutet, Autos stauen sich in Kempfenhausen und Leoni, der Radweg endet in Allmannshausen, in Höhenrain fehlen DSL-Anschlüsse die Ortsmitte Berg ist eine permanente Baulücke und ... und ..."
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Noch 3 Gründe für die QUH: Link - Grundmann - Ammer beim Photoshooting

Samstag, 16. Februar 2008

Die 5 Versprechen der QUH / Folge 2

Das Wahlprogramm der QUH; heute der zweite von fünf Teilen:

"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
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2. ... politisches Gewicht für Jugendarbeit und Sport. Mitglieder der QUH sind im Sportverein ehrenamtlich tätig als Jugendleiterin, im Vorstand der Fußballabteilung oder sie sind einfach Eltern (die 20 QUH-Kandidaten erziehen hier fast 40 Kinder). Sie engagieren sich in Elternbeiräten und Fördervereinen. Dass wir für die Gemeinde arbeiten, ist für uns selbstverständlich. Dieses Engagement braucht politisches Gewicht, denn die Kinder brauchen bezahlbare Kindergartenplätze, die Jugendlichen eine Skaterbahn, neue Treffpunkte und bessere Verkehrsmittel. Der MTV braucht einen Trainingsplatz und eine Turnhalle. Die Politik braucht Vertreter, die hier ihren Alltag verbringen, die hier Kinder erziehen und die hiesigen Probleme kennen: Das sind hauptsächlich die Frauen. Sie gehören vermehrt in den Gemeinderat! So wie unsere beiden Spitzenkandidatinnen Elke Link und Elke Grundmann."

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3 Argumente für die QUH (Photo: Quirin Leppert, Allmannshausen)

Freitag, 15. Februar 2008

Die 5 Versprechen der QUH / Folge 1

Zur Zeit verteilen wir den offiziellen QUH-Flyer (schön ist er geworden!), der neben einem Überblick über alle 20 QUH-Kandidaten auch in gedruckter Form das lang erwartete Wahlprogramm der QUH enthält.
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Die QUH-Spitzen: Elke & Elke / Link & Grundmann / Umwelt, Jugend & Kultur
(Photo: Quirin Leppert)

Hier im Blog einige Auszüge aus dem Wahlprogramm:
"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
1. ... ein Energiekonzept für die Gemeinde! Das heißt kurzfristig (bis 2010): Energieeinsparpotentiale analysieren und Kontakte zu energiepolitisch aktiven Gemeinden knüpfen. Mittelfristig ist die Nutzung erneuerbarer Energien dringend notwendig. Langfristig (bis 2035) ist unser Ziel: Unabhängigkeit der Gemeinde in punkto Strom und Wärme im Sinne der „Energiewende Oberland“. Global denken, lokal handeln! Und zwar jetzt!"
Alles weitere bringt die Zukunft oder steht hier im Blog unter: http://quh.twoday.net/topics/+Energiekonzept/ (einfach den farbigen Link anklicken). Morgen Folge 2: Jugendarbeit nach QUH-Art.

Sonntag, 3. Februar 2008

5 Fragen eines Blog-Lesers - 5 Antworten der QUH

Jetzt mal bitte kurz Konzentration. Denn es wird jetzt etwas komplizierter und inhaltlicher hier im Blog. BürgerBerg schrieb uns erneut mit Fragen zum Wahlprogramm der QUH (Vgl. seinen Kommentar zu dem unteren Artikel). Er stellte uns ausgehend von den 5 Themenschwerpunkten der QUH 5 kritische Fragen:
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"Ich habe mir u.a Ihren Beitrag vom Montag, 19. November 2007
"DIE 5 VERSPRECHEN DER QUH"
zu Gemüte geführt. Und habe auf folgende Fragen nur unbefriedigende bis keine Antworten gefunden.
1. Energiekonzept:
Wie schaut das Energiekonzept denn bitte aus? Wieviel kostet die Umsetzung des Konzeptes und wie soll dieses finanziert werden? Wann und in welchem Zeitraum soll dieses Konzept umgesetzt werden? (...)
2. Jugendarbeit / Sport
Die Quh-Vertreter wollen sich auch nach der Wahl für Jugend- und Sportarbeit einsetzen.
Für welche Form der Jugendarbeit will sich die Quh im Gemeinderat denn bitte einbringen? Welche Projekte sind hierfür geplant, und was sollen diese Kosten und wie werden diese finanziert? Ist hierzu die alleinige Vereinsarbeit besser geeignet als der GR?
3. Kulturprojekte:
An welche Form der Kulturprojekte denken Sie denn in Ihrem Beitrag? Auch hier stellt sich mir die Frage der Kosten und Finanzierung.
4. Wirtschaft:
Welche weiteren Anreize neben einem DSL-Anschluß sollen denn konkret für Unternehmen geschaffen werden? - Welche Gewerbeform möchten Sie denn in Berg ansiedeln? Ab wann und in welchen Zeitraum soll dieses umgesetzt werden? Wo sollen die Unternehmen sich ansiedeln, soll hierzu eine neues Gewerbegebiet geschaffen werden, oder ein bestehendes vergrößert werden?
5. Entwicklung eines Dorfzentrums
Sie schreiben in Ihrem Programm " Jetzt ist unsere Dorfmitte da, wo die große Baulücke ist." Die Baulücke ist ja schon etwas kleiner, und die Gemeinde ist nicht im Grundstücksbesitz. Deshalb würde mich folgende interessieren: Für welche Form der Bebauung bzw. der Gestaltung steht die Quh. Wieviel soll hierzu investiert werden. Welcher Zeitraum ist für eine Umsetzung geplant?"

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Lieber BürgerBerg,

... danke für ihre Fragen. In aller Kürze dazu:

umwelt 1. Umwelt: Wir haben das Energiekonzept der QUH in einer öffentlichen Veranstaltung in der Post vorgestellt. Die SZ hat darüber berichtet. Es wurde ein 3-Stufen-Plan vorgestellt: 1. Kontaktaufnahme zu Gemeinden mit Erfahrung bei der Nutzung regenerativer Energien (bis 2010). 2. Konzentration auf zumindest eine regenerative Energieform (Sonne, Geothermie, Pellets), deren gezielte Förderung. 3. Das Ziel: in 25-30 Jahren die Gemeinde autonom von fossilen Brennstoffen zu machen im Sinne der "Energiewende Oberland". - Wir werden das Konzept auch noch einmal hier darstellen. Die QUH kann das nicht alleine, aber sie kann Anstöße dazu geben - mehr als die Parteien bisher gegeben haben. Viele Parteien haben mittlerweile energiepolitische Versprechen in ihren Programmen. Daran müssen wir sie messen (aber auch an ihrer diesbezüglichen Passivität in den letzten Jahren). Dafür muss über die Fraktionen hinweg gearbeitet werden. Bei der QUH-Veranstaltung gab es dazu Ansätze von Grünen wie CSU.
skate 2. Die Vertreter der QUH sind - im Gegensatz zu den meisten Gemeinderäten - jetzt schon in der Jugend- und Sportarbeit aktiv. Elke Link (Liste#1) ist z.B. Jugendleiterin der Fußballabteilung des MTV und seit Jahren Elternbeirätin. Andere Kandidaten (wie Elke Grundmann (Liste#2) und Ute Pröttel (Liste#5)) sind in Beiräten und Fördervereinen von Kindergärten und Schulen aktiv. Christian Kalinke (Liste #13) ist der "Präsident" der Fußballabteilung des MTV Berg, Harald Kalinke (Liste#6) war jahrelang dessen Stellvertreter. Klaus Böck (Liste#12) leitet die Tennisabteilung. Es geht - gerade jetzt in der schwierigen Zeit des Neubaues des Trainingsplatzes in Berg und der Dreifachturnhalle in Biberkor - auch darum, dass dieses Wissen, diese Anliegen politisches Gewicht bekommen. Das Projekt der "Skaterbahn" beispielsweise, das jetzt alle Parteien in ihren Programmen haben, ist eine Forderung der QUH aus dem Bürgermeisterwahlkampf.

bild 3. Im Bereich Kultur gibt es - neben der Arbeit des Kulturvereins, dem unser Listenkandidat Dr. Joachim Kaske (#3) vorsitzt - das Großprojekt einer "Kunsthalle Berg", dessen Finanzierung im Zuge einer Public-Private-Partnership (C. u. S. Kaske-Stiftung) größtenteils gesichert wäre (vgl. unsere Berichte). Die QUH befürwortet dieses Projekt und spricht sich dafür aus, dass der Gemeinderat dazu konstruktive Verhandlungen führt und nicht nur wie in der Vergangenheit Vorschläge unkommentiert ablehnt.

4. Wirtschaftsförderung. Vielleicht geht es gar nicht um "Anreize", möglicherweise hilft es schon, auf Gewerbetreibende gezielt zuzugehen, statt nur Zettel ans schwarze Brett zu hängen. Auf jeden Fall sollten die Einnahmen der Gemeinde erhöht statt immer nur die Ausgaben gesenkt werden. Und natürlich sind IT-Firmen (wie z.B. die Firma Bitmanagement in Aufhausen, die aus allen Nähten platzt), für unsere Gemeinde geeigneter als etwa Schrotthändler. Es genügt aber, auch den Gastbetrieben nicht nur immer neue Auflagen (etwa für zu schaffende Parkplätze) zu machen, sondern ihre verdienstvolle Arbeit für eine funktionierende Dorfkultur zu unterstützen.
loescher 5. Im Ortszentrum von Berg ist "die Gemeinde nicht im Grundstückbesitz"! Wohl wahr. Allerdings war sie es und hat mit dem Grundstücksverkauf und dem anschließenden Verzicht auf die Grunddienstbarkeit "Gaststättenbetrieb" die Ortsmitte von Berg erst zum Spekulationsobjekt gemacht. Die historische Chance, hier in der historischen Ortsmitte gestaltend tätig zu werden, wurde verpasst und verkauft. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diese Entscheidung zu korrigieren? Vielleicht ist dafür auch eine Investition nötig. Vielleicht sind hierzu intensive Gespräche mit den Grundstücksbesitzern nötig.

Andreas Ammer / QUH (Liste #3)

Montag, 19. November 2007

Die 5 Versprechen der QUH

In der Zeitung sieht alles noch viel besser aus:
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Das QUH-Team für den Gemeinderat (Wer wer ist? - vgl. unten).

Und es klingt auch besser. Dank des wunderbaren Artikels von Katja Sebald im Starnberger Merkur von heute, weiß ich jetzt wieder, was ich in meiner "Grundsatzrede" so alles gesagt und versprochen habe:

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Danke! Wir werden uns daran messen lassen.

Samstag, 23. September 2006

Standpunkte

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Liebe Berger,

der Bitte um eine erneute Zusammenfassung unserer politischen Inhalte komme ich natürlich gerne nach.

Am besten tue ich das, indem ich Stellung zu aktuellen Themen in der Gemeinde beziehe:

Schuldenabbau - dringend notwendig. Doch wir von der QUH sind dafür, dass nicht nur auf der Ausgaben-, sondern auch mehr auf der Einnahmenseite gearbeitet wird. Ohne sinnvolle Investitionen wird die Lebensqualität in Berg leiden, und das wird sich weiter auf die Bevölkerungsstruktur auswirken. Wir fordern: Aktivere Akquisition, bessere Betreuung von Unternehmen!

Verwaltung - wir sind der Meinung, dass eine Gemeinde, besonders eine Gemeinde wie Berg, nicht nur verwaltet werden darf. Wir wollen visionäres Denken - was die Stadtplanung, den Umweltschutz, die Energieversorgung betrifft. Wir fordern: Ziele setzen und das tägliche Handeln daran messen!

Betreutes Wohnen - angesichts der uns bevorstehenden Alterstruktur in Berg ein sehr wichtiges Thema. Gleichzeitig muss man auch in Kinder und Jugend investieren, und da werden ganze 10 oder 15 Krippenplätze nicht ausreichen. Wir fordern: Berg muss für Senioren wie für junge Familien gleichermaßen attraktiv und bezahlbar sein. Die Kinderbetreuung muss voll gewährleistet sein.

Sport - Gemeinderat und Bürgermeister investieren bislang lieber in Feuerwehrautos. Den Feuerwehren gilt unser größter Respekt, und der Unterhalt der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes gehört mit zu den wichtigsten Aufgabe einer Kommune. Doch bei kreativeren Lösungen hätte sich vielleicht schon eine kleine Skaterbahn für Jugendliche finanzieren lassen... Wir fordern: Übergreifend denken!

Frauen - dass die kommunale Politik vor allem Frauen betrifft, ist klar. Die Frauen ziehen hier ihre Kinder auf, benutzen die Verkehrswege, kaufen hier ein. Frauen kennen sich aus. Frauen sprechen miteinander, im Laden, in der Schule, in den Kindergärten, in der Bücherei. Dabei werden 85% der Rathauspolitik von Männern gemacht. Wir wünschen uns: Frauen, engagiert euch!

Identität - wir wollen ein stärkeres "Wir"-Gefühl in Berg. Berg ist eine Gemeinde, die viel Potential hat, und wir wünschen uns, dass man sich hier gerne einbringt, engagiert, zusammen feiert und vor allem miteinander spricht.

Wir hatten uns bemüht, uns sowohl über die Presse als auch im Blog wie auch in unserer Informationsveranstaltung im Gasthof zur Post zu präsentieren. Bei unserem abschließenden "Kinoabend" führten wir einen sehr ruhigen Dokumentarfilm über einen Gutshof im benachbarten Eurasburg vor. Interessierte wurden im Anschluss zum persönlichen Gespräch aufgefordert. Durch den Kinoabend wollten wir uns in anderer Weise präsentieren, ohne jedoch auf Inhalte zu verzichten.

Ich bedanke mich bei allen Mitstreitern und Kontrahenten für den fairen Umgang miteinander und bin gespannt auf den Wahlabend!

Elke Link

QUH

Litfaßsäule

Jazz

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