(2) Jugend & Sport

Montag, 26. Oktober 2009

Bloß keine Panik! Ist nur Schweinegrippe

Der Herbst steht vor der Türe und damit die Jahreszeit von Krächzhusten und Schnupfennase. In diesem Jahr nimmt der Herbst allerdings angesichts von Schweinegrippe und alljährlich kursierender Grippe eine andere Dimension an. Denn sollten sich die beiden Influenzaviren vereinen, könnte es zu einer Mega-Super-Grippe kommen. Wie also umgehen mit der Schweinegrippe? Die, wie Ärzte allenthalben abwinken, ja nur halb so schlimm sei, von der Weltgesundheitsbehörde aber dennoch als Pandemie eingestuft ist.

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Jetzt erhältlich: Schweinegrippen-Impfstoff

Wir erinnern uns an die ersten Fälle in Starnberg vor den Sommerferien, als nach heftigen Diskussionen und wilden Beschimpfungen das Starnberger Gymnasium für eine Woche geschlossen wurde. Nun tauchen neue Gerüchte auf, um die Erkrankung von fünf Kindern im Landschulheim Kempfenhausen. Direktor Liebl erklärt felsenfest, es hätte sich nicht um Schweinegrippe gehandelt. Einem Vater wurde beim Gesundheitsamt Starnberg eine andere Auskunft erteilt. Wann haben die Eltern der Mitschüler ein Recht auf Information? Sollte bei fünf erkrankten Kindern im Klassenverband nicht wenigstens ein Brief an die Eltern rausgegeben werden? Nicht selten gibt es ja auch Geschwister, die schon beim Verdacht einer Erkrankung besser gleich mit zu Hause bleiben.

QUH sprach mit Frau Dr. Hiltl vom Gesundheitsamt Starnberg, die zur Zeit permanent Anfragen besorgter Eltern beantwortet. Sie erklärte uns: Keine Schule ist ohne Befall. Der Virus ist flächendeckend unterwegs. Es besteht keine Meldepflicht (!?), und den öffentlichen Einrichtungen ist es überlassen, wie sie den 'Befall' kommunizieren.
Die Krankheit verläuft 'erfreulicherweise' relativ mild: schnell ansteigendes Fieber, relativ schnell wieder abfallend, und in der Regel ist nach 2 Tagen alles vorbei. Entsprechend wurden die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes gelockert. Der Tipp des Gesundheitsamtes: auf Hygiene achten, häufig Hände waschen und den Kindern dies entsprechend vorleben.

Ab heute wird auch der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ausgeliefert und trifft im Lauf der Woche in den Arztpraxen ein. Wer impft, steht auf einer einer Liste unter www.kvb.de. Für Berg wird Dr. Raithel auf dieser Liste geführt, ebenso wie die Kinderärztin Dr. Kilian-Kornell aus Starnberg, auch wenn der Impfstoff heute noch nicht bei ihr eingetroffen ist. Sie empfiehlt vorrangig Menschen im öffentlichen Leben, Lehrer, Ärzte, Polizisten zu impfen. Bei Kindern haben solche mit chronischen Erkrankungen, etwa Atemwegs- oder Herzerkrankungen, Vorrang, da bei ihnen im Falle einer Infektion mit einem schwereren Verlauf zu rechnen ist. Ansonsten werden alle geimpft, die sich impfen lassen wollen. Die Impfung ist kostenfrei (nicht einmal die Praxisgebühr wird fällig) und erfolgt in Sammelterminen, da aus einer Flasche Impfstoff 10 Dosierungen entnommen werden müssen. Kinder bis 5 Jahre und Senioren über 65 erhalten 2 Impfungen im Abstand von einem Monat, alle anderen eine Impfung. Der Impfstoff ist für Babys ab 6 Monaten zugelassen und wird, wie die Kinderärztin betont, gut vertragen. Die Diskussion um einen besseren und einen schlechteren Impfstoffe hält Frau Dr. Kilian-Kornell im übrigen für Schmarrn.

Freitag, 23. Oktober 2009

Berger vertritt Deutschland bei Judo-U20-WM in Paris

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Die Welt des Sports besteht nicht aus Fußball allein - was man in Berg, und da nehmen wir uns selbst nicht aus - manchmal zu vergessen geneigt ist. Der Höhenrainer Judoka Stefan Friedrich tritt an diesem Wochenende im Deutschland-Kader bei der U 20-Judo-Weltmeisterschaft in Paris an. Und er ist nicht der erste Berger auf Weltmeisterschaftstour: Schon im Sommer vertrat der 17-jährige Segler Fabian Kaske aus Kempfenhausen Deutschland bei der Jugendweltmeisterschaft in Brasilien und machte dort einen hervorragenden zehnten Platz. So ziehen manche Talente von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt hinaus in die Welt, und in der Heimat schmückt man sich dann gerne im Nachhinein mit den hart erarbeiteten Lorbeeren. Diesmal sind wir in Gedanken von vornherein dabei: Berg drückt dir die Daumen, Stefan!

Montag, 5. Oktober 2009

Axel oder Achmed?

Kinderkino ... so heißt eine Initiative des Starnberger Jugendamtes, die intelligente Filme an ungewöhnlichen Orten vorstellt. Heute startet die Veranstaltungsreihe mit dem Film "Nenn mich einfach Axel" im Berger Feuerwehrhaus um 16.30.

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Da der kleine Axel die muslimischen Nachbarjungs viel faszinierender findet als den Gesangswettbewerb seines Jugendclubs, beschließt er Muslim zu werden. Aus Axel wird Achmed. Er verzichtet auf die geliebten Buletten seiner Mutter und fängt an Arabisch zu lernen. Der erste Satz, den er von seinen muslimischen Freunden lernt lautet allerdings: "Ana chmar" ("Ich bin ein Esel").

Der Film erhielt 2003 den "Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes".

Weitere Informationen unter:
http://www.rce-event.de/partner/lra_starnberg/index.php?volltext=*lsr002

Samstag, 3. Oktober 2009

Spiel ohne Grenzen

Auch dieses Jahr war Spiel ohne Grenzen ein Riesenerfolg. Bei Traumwetter mussten die Kinder die unterschiedlichen Stationen der Rallye durchlaufen bevor sie als Belohnung ein Lebkuchenherz erhielten.

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Mit Unterstützung der Feuerwehr konnte die Kinder Bierkästentürme besteigen oder den "Lukas hauen".

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Mit Rennwägen musste ein kurviger Parcours bewältigt werden.

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Währenddessen konnten sich die Eltern mit Gegrilltem und Kuchen stärken. Die Nachfrage nach den 2.500 Losen und Würstchen war so groß, dass diese zur Halbzeit bereits ausverkauft war.

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Die Elternbeiratsvorsitzende Frau Ziegler freute sich über die vielen Besucher und die guten Einnahmen, die dem Förderverein zu Gute kommen.

Spaß ohne Grenzen

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Ein wenig wunderte sich Oskar, dass an diesem wunderschönen, sonnigen Tag der deutschen Einheit so viel Betrieb auf dem Parkplatz vor der Oskar-Maria-Graf-Schule und in der gesamten Umgegend herrschte: Der Förderverein der Schule hatte zum fünften Mal zum Spiel ohne Grenzen geladen, und die Veranstaltung war so gut besucht, dass gleich zwei QUH-Gemeinderätinnen darüber bloggen!

Donya Schraudenbach, Vorsitzende des Fördervereins, zieht ein erstes Resümee:"Es war bombastisch!"
Über 350 Laufzettel wurden verkauft, mit denen die Kinder bei den zahlreichen Spielen mitmachen konnten und dafür mit einem Lebkuchenherz belohnt wurden.

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Hier ohne Kopf, aber niemals kopflos: Ralf Maier vom stets einsatzbereiten OGBV zeigte, wie man mit der Handpresse Saft macht.

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ÜP löst Q(K)UH ab!
Als dringend eine Ablöse für die Melkkuh gesucht wurde, sprang ÜP-Gemeinderat Schmid ein.

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Der Gokart-Parcours

Alle 2500 Lose wurden verkauft (es gab zahlreiche Preise, der Hauptgewinn war eine Ballonfahrt), über 40 Helfer haben mit angepackt, über 60 selbst gebackene Kuchen wurden gespendet (die übrigen Kuchen und Torten wurden der MS-Klinik gebracht), die FFW Berg organisierte das Traglklettern, die Sparkasse Wolfratshausen stellte kostenlos die Hüpfburg zur Verfügung, der Pächter der Starnberger Alm grillte den ganzen Tag mehrere Hundert Steaks und Würstchen, um nur einige der Unterstützer zu nennen.
Donya Schraudenbach: "Ich möchte mich bei allen Sponsoren, die das Fest unterstützt haben, bedanken! Das eingenommene Geld kommt zu 100 % der Schule zugute."
Wie jedes Jahr - eine tolle Idee, sehr gut organisiert, ein großer Spaß für die Kinder und Geld, das die Schule gut brauchen kann.

Freitag, 2. Oktober 2009

Es geht voran, Geschichte wird gemacht...

Kunstrasen

Frei nach dem Lied der Gruppe Fehlfarben und vielleicht ein bisschen übertrieben, aber die Fortschritte beim Bau des Kunstrasenplatzes am neuen Sportgelände sind nicht zu übersehen. Die Flutlichtmasten stehen, die Elastikschicht wurde aufgebracht und der Kunstrasen ist auch schon verlegt.

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Die Bogenschützen freuen sich über die fertiggestellten Planierarbeiten. In Eigenleistung wurde bereits ein Teil der Bogenschießwiese von Steinen befreit und eingesät.

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Nur die sich abzeichnende Optik des begonnenen Lärmschutzwalles an der Skateranlage stört.

Nächste Woche werden die Begrenzungslinien mit dem Kunstrasen verklebt, für diese Arbeit benötigt man nochmal konstante Temparaturen von mindestens 10 Grad. Erst dann kann der Sand und später das Kunststoffgranulat ausgebracht werden .
Übrigens: Die deutsche Nationalmannschaft spielt ihr entscheidendes Qualifikationsspiel gegen Russland nächste Woche auf dem gleichen Kunstrasenbelag!

Text und Fotos: Harald Kalinke

Donnerstag, 1. Oktober 2009

5. Spiel ohne Grenzen

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Bereits zum fünften Mal findet es am kommenden Samstag (von 12 bis 17 Uhr) statt: das beliebte "Spiel ohne Grenzen" in der Oskar-Maria-Graf-Volkschule Aufkirchen.
Geboten sind: Hau den Lukas, Go-Cart-Rennen, Biertragerlstapeln
mit der Feuerwehr, Saftpressen mit dem Obst-und Gartenbauverein und ein
großes Völkerballturnier, zu dem auch ehemalige Schüler eingeladen sind, sowie eine Tombola.
Mit dem Erlös der bisherigen "Spiele ohne Grenzen" konnte der Förderverein der Schule, der als Veranstalter zeichnet, Computer, Pausenspiele, Theater- und Musikvorführungen an der Schule, ein Klettergerüst im Pausenhof etc. finanzieren. Doch nicht allein aufs Geld kommt es an - neben der spielerischen Förderung der sportlichen Betätigung soll auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder gestärkt werden.
Bilder, Informationen und wie Sie beim Förderverein Mitglied werden können, finden Sie hier.
Foto: Elke Ross

Samstag, 26. September 2009

Alles im Griff

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... hatten die beiden Organisatoren des heutigen FFW-Jugendleistungswettbewerbs, Toni Lidl, Vorstand des Berger Feuerwehrvereins, und Tobi Völkl, Kommandant der FFW Berg.

Und wie man sieht, waren alle 185 Teilnehmer mit Feuereifer dabei:



Und wer gewann? In der Altersgruppe der 12 - 14jährigen mit acht Teilnehmern gewann Tutzing 1, Inning und Allmannshausen belegten den zweiten Platz, Berg-Kempfenhausen wurden sechster. Bei den 14-16jährigen mit 21 Teilnehmergruppe gewann ebenfalls Tutzing, Höhenrain wurde zweiter, die Berger kamen auf den siebten Platz. Das Rennen in der Gruppe der 16 - 17jährigen mit 17 Teilnehmern gewann Wessling, Allmannshausen 1 wurde zweiter, Berg wurde fünfter.

Jugendleistungswettbewerb der Feuerwehren

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Die Fahne weht, die Vorbereitungen laufen - die QUH befragte Tobias Völkl, den Kommandanten der FFW Berg, zum Jugendleistungswettbewerb der Feuerwehren im Landkreis Starnberg, der am heutigen Samstag zwischen 12 und 17 Uhr auf dem Sportplatz der Oskar-Maria-Graf-Schule stattfinden wird.

QUH: Was genau findet heute hier auf dem Sportgelände statt? Wer macht mit? Wer ist Veranstalter?
Tobias Völkl: Der Wettkampf ist die größte Jugendveranstaltung für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Starnberg. Er wird jedes Jahr von einer anderen Feuerwehr veranstaltet, diesmal bei uns in Berg. Die Jugendlichen haben wochenlang dafür trainiert und großen Ehrgeiz entwickelt.

QUH: Wie sehen die Übungen aus?
Tobias Völkl: Die Jugendlichen müssen einen Parcours laufen - im Einzelnen müssen sie: - einen Saugschlauch kuppeln, - eine Feuerwehrrettungsleine und einen Schlauch in ein abgegrenztes Feld platzieren, - einen Rettungsknoten anlegen, - eine Hindernisübung meistern (in Berg müssen sie ein Standrohr setzen), - eine Schlauchleitung kuppeln, mit Anlegen eines Knotens am Strahlrohr und zum Abschluss - mit der Kübelspritze einen Eimer umspritzen.

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Drei Feuerwehrfrauen aus Berg bei der Demonstration einer Übung:
Carola Steigenberger, Kathrin Misselwitz und Jacqueline Schulz

QUH Was gibt es dabei denn zu gewinnen?
Tobias Völkl: Jeder Teilnehmer bekommt einen schönen Preis - aber der wird noch nicht verraten. Die Erstplatzierten erhalten Pokale.

QUH: Was ist der Sinn und Zweck dieses Wettbewerbs?
Tobias Völkl: Bei diesem Wettkampf werden Handgriffe trainiert, die im Feuerwehralltag oft gebraucht werden. In der Jugendarbeit werden sie spielerisch erlernt. Im Wettkampf können diese Fertigkeiten dann unter Beweis gestellt werden.

QUH: Wie wird das Ganze finanziert?
Tobias Völkl: Es gibt einen Zuschuss vom Landkreis Starnberg, den Rest finanziert der Feuerwehrverein mit Hilfe von Spenden.

QUH: Tobi Völkl, wir danken für dieses Interview und wünschen gutes Gelingen!

Die Siegerehrung findet übrigens gegen 16 Uhr statt.

Montag, 14. September 2009

Ärger mit den Kids?

Im Herbst bietet die Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle des Landkreises Starnberg für Eltern von 14 bis 18-jährige Jugendliche eine Gesprächsreihe an, in denen konkrete Lösungen für akute oder chronische Konfliktsituationen erarbeitet werden sollen.

Das Angebot will Eltern in dieser oft belasteten familiären Phase unterstützen
und ihnen Gelegenheit geben, sich untereinander auszutauschen. Vorgesehen
ist eine Serie von fünf Abenden, jeweils von 19 bis 21 Uhr. Das ersten Treffen findet am 14. Oktober im Gruppenraum der Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle des Landkreises Starnberg, Strandbadstraße 2 statt. Darauf folgen die weiteren Abende am 28. Oktober, 11. November, 25. November und 9. Dezember.

Die Moderation übernimmt Lisbeth Gurtner, Familientherapeutin und Leiterin der Beratungsstelle.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 08151 148-388.

QUH

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