Samstag, 30. April 2016

Das Brauchtum und die Pflege

Richtig heimelig haben die Berger Burschen - gegen alle Widerstände, Auflagen und fehlende Kanalanschlüsse - es geschafft, ein wundschönes Zelt auf die grüne März-Wiese zu zaubern.


Die Feiern mögen beginnen

Am 1. Mai um 13 Uhr beginnt in Berg das Maifest mit dem Tanz um den Maibaum. Die Höhenrainer Burschen, deren Brauchtumspflege in diesem Jahr kurzzeitig gefährdet schien und (nach eigener Aussage) fast vor dem Aus stand, beginnen damit schon um 11 Uhr 30.


Erster sein: Tanz in Hearoa um 11 Uhr 30

Die Berger Burschen hingegen haben mit dem Gastspiel für die "Couplet AG" gestern Abend schon einmal den Anfang der Festtage gemacht.


Die Berger Burschen Maximilian Stumpfe und Freddy Höbart eröffnen die Gaudi

400 Besucher kamen dazu gestern ins (beheizte) Berger Zelt. Etwas mehr Besuch hätten sich die Burschen für ihre immense Arbeit schon erwartet. Der Stimmung im liebevoll hergerichteten Zelt tat es keinen Abbruch.


Die Couplet AG zu Gast in Berg (Photos: Höck)

Ob und wo in Höhenrain das Fest stattfinden sollte, war lange Zeit ebenfalls etwas unklar. Jetzt ist alles als sei nie etwas gewesen.


Strom und Wasser vorhanden: das Festzelt in Höhenrain

Auf die immer wieder gestellte Frage, wieso in Berg eigentlich in einem Jahr immer 2 Bäume (und Zelte) aufgestellt werden und man sich nicht abwechselt, gibt ein Artikel hier im Blog aus dem Jahre 2007 Aufschluß: http://quh.twoday.net/stories/4093095/#4138488

Immer wieder schön anzusehen ist das Video von der Maifeier in Aufkirchen im Jahre 1968:


Den Baum ins Dorf blasen: (weitere historische 1. Maivideos aus den 60igern rechts unten unter QUHTUBE in der Seitenleiste) (Seite zur Ansicht evtl. neu laden)

Brauen in Berg; pt. 2 die "Brauerei Schloss Berg"

Auch die "Brauerei Schloss Berg" hat nach einer langen Odyssee durch diverse Abruchhäuser in der Gemeinde in einer alten Gaststätte in Sibichhausen endlich ein festes Domizil gefunden. Letzte Woche wurde in der neuen "Brauerei" der erste Sud angesetzt.


Das neue Domizil der "Brauerei Schloss Berg" beim ehemaligen "Xari" in Sibichhausen

Die "Brauerei Schloss Berg" ist so ziemlich das Gegenteil des "Starnberger Brauhauses": hier füllt man noch selbst per Hand ab, fügt nach dem Brauen ("Hopfenstopfen") noch einmal extra doldenfrischen Hopfen hinzu, um den Geschmack noch zu verstärken, probiert bei jedem Mal neue Rezepte und Hopfensorten aus (zum Beispiel ein hopfenstarkes BPA - Bavarian Pale Ale u.a. mit doldenfrischem "Saphir"-Hopfen) …


Frischer Hopfen in verschiedenen Sorten in der "Brauerei Schloss Berg"

… und man ist stolz darauf, dass jeder Sud anders schmeckt. Mehr als 100 Liter gibt der Kessel nicht her. Man würde zwar gerne ab zu ein paar Flaschen im Hofladen verkaufen … aber dafür ist entweder das Bier zu gut oder der Ausstoß zu gering.


Das Gegenteil von Massenware: der handwirkliche "Craft"-Bierkessel von BSB mit "gestopftem" Hopfen

Bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen das Bier von der "Brauerei Schloss Berg" ausgeschenkt wurde, fand es jedenfalls reißenden Absatz.


2 Sude in 1 1/2 Stunden ausverkauft: Bierverkostung der "Brauerei Schloss Berg"

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